Einsteiger Hardtail XXL für 1.97m

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Servus Leute,

ich würde gerne mit ein paar Freunden mit dem Mountainbiken anfangen, da ich gemerkt habe, dass mich mein altes Crossbike bzw. geteerte Straßen und Radwege anfangen zu langweilen.

Als Einsteiger bin ich denke ich mit einem Cross Country Hardtail 29 Zoll ganz gut beraten um auch mal entspanntere Touren mit Freunden durch den Wald oder ähnliches zu machen, brenne aber darauf mich an Trails zu versuchen.

Kurz zu mir: Ich bin 1.97m und wiege 89 Kilo und habe eine Schrittlänge von 94 bis 95 cm.
Als Budget hab ich 1000 bis 1200 eingeplant, am liebsten wären mir bis 1100, aber sofern der Aufpreis es wert ist bin ich auch bereit nochmal 100 draufzulegen.

Ich hätte gerne eure Meinung zu folgenden Bikes allgemein insbesondere aber auch im Hinblick auf Federgabel und Rahmen:

1. Radon JEALOUS AL 8.0 2020

2. Radon CRAGGER 7.0 2020

3. Grand Canyon AL SL 7.0

4. Bulls Copperhead 3 29

5. Nukeproof Scout 290 Race 2020 (Glaube eigentlich zu teuer habe es aber neu für 1055 entdeckt)

6. Rose Count Solo 2

7. Cube Acid

8. Cube Reaction Pro

Vielen Dank schon einmal im voraus! Bin als Einsteiger froh das Forum hier gefunden zu haben.
 
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Hi XimiSk,

herzlich willkommen im Forum!

Ich glaube auch für den Einstieg reicht dir auf jeden Fall ein HT. Wirst dich wundern was man damit alles runterkommt mit entsprechender Technik ;)

Finde deine Auswahl ganz ok. Ganz generell solltest du dir die beliebte Frage nach Versender/ kein Versender stellen. Canyon, Rose und Radon vertrieben ihre Bikes zur direkt über den Versand und sind somit bei keinem lokalen Händler zu finden. Das heißt Testfahrten sind nicht so leicht möglich und im Falle eines Falles Garantieabwicklung über die Ferne. Dazu kannst du hier im Forum viel lesen. Habe allerdings nicht viel schlechtes zu Rose und Radon gelesen. Garantie sollte bei den weniger beweglichen Teilen eine HT und den Alu Rahmen hoffentlich eh kein Thema sein.

Zu den Bikes:

Soweit ich es jetzt überblicke ist das Nukeproof mit Abstand das aggressivste Rad, und die Alternative mit am meisten Federweg. Wäre eine Überlegung darauf noch etwas zu sparen, damit hast du bergab sicherlich am meisten Spaß!

Sonst find ich das Radon Craggger noch empfehlenswert, hier hast du eine moderne Geo und sogar ein dropper seat post :)


PS: Werde schon ganz neidisch mit meinem alten HT...
 
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Hallo ArmlingAndi,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

Ich habe zu Canyon etwas nachgelesen und mich jetzt dazu entschieden, dass Canyon sicher raus ist und ich eigentlich auch den bestmöglichen Service möchte und momentan deshalb auch eher zum Nukeproof tendiere, das kostet wie gesagt normal um die 1300 aber in einem Onlineshop gibt es das zur Zeit für nur 1050 was in meinen Augen schon ein echtes Schnäppchen ist.
Allerdings will ich natürlich erst einmal eine Probefahrt um zu sehen ob ich es denn auch "fühle" :p

Was fährst du denn wenn ich fragen darf ?!
 
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Servus Leute,

ich würde gerne mit ein paar Freunden mit dem Mountainbiken anfangen, da ich gemerkt habe, dass mich mein altes Crossbike bzw. geteerte Straßen und Radwege anfangen zu langweilen.

Als Einsteiger bin ich denke ich mit einem Cross Country Hardtail 29 Zoll ganz gut beraten um auch mal entspanntere Touren mit Freunden durch den Wald oder ähnliches zu machen, brenne aber darauf mich an Trails zu versuchen.

Kurz zu mir: Ich bin 1.97m und wiege 89 Kilo und habe eine Schrittlänge von 94 bis 95 cm.
Als Budget hab ich 1000 bis 1200 eingeplant, am liebsten wären mir bis 1100, aber sofern der Aufpreis es wert ist bin ich auch bereit nochmal 100 draufzulegen.

Ich hätte gerne eure Meinung zu folgenden Bikes allgemein insbesondere aber auch im Hinblick auf Federgabel und Rahmen:

1. Radon JEALOUS AL 8.0 2020

2. Radon CRAGGER 7.0 2020

3. Grand Canyon AL SL 7.0

4. Bulls Copperhead 3 29

5. Nukeproof Scout 290 Race 2020 (Glaube eigentlich zu teuer habe es aber neu für 1055 entdeckt)

6. Rose Count Solo 2

7. Cube Acid

8. Cube Reaction Pro

Vielen Dank schon einmal im voraus! Bin als Einsteiger froh das Forum hier gefunden zu haben.

Servus,

du hast bei deiner Auswahl kreuz und quer alles drin. Möchte nicht unbedingt nochmal alles schreiben, deswegen

Bitte erst entscheiden was du fahren willst. Danach werden sowieso deine komplette Auswahl streichen müssen und das geringste übel dann nehmen.
Du bist zu groß. Einige deiner Kandidaten gehen gar nicht, die größeren sind aber auch schon viel zu klein. Leider in deinem Budget nicht leicht.
 
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Danke für die Antwort Orby, dein Beitrag im anderen Thread war sehr hilfreich.

Prinzipiell muss ich sagen gefällt mir schon beides und die Entscheidung wird wohl sehr schwierig da muss ich erst nochmal eine Nacht drüber schlafen, gibt es denn grundsätzlich eine Variante die für meine Körpergröße geeigneter wäre?

Und wie weit müsste ich denn deiner Meinung nach mit dem Budget erstmal hoch um ein für meine Größe passenderes Bike (egal ob Trail-HT oder klassisches HT) zu finden?

Edit: Hab mich jetzt doch schon entschieden und würde lieber in die Richtung Allrounder gehen, damit bin ich einfach flexibler unterwegs und glaube damit genauso viel Spaß haben zu können wie mit einem Trail-HT
 
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Das wichtigste ist ein Bike das zu deiner Größe passt
Das gibt es in xxl passend zu deiner Körpergröße
 
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Danke bis jetzt an alle. Ich habe jetzt wegen meiner Größe nach größeren Rahmen Ausschau gehalten.
Habe mich da jetzt überwiegend an der Sitzrohrlänge orientiert, bin mir aber nicht sicher welche Werte ausschlaggebend sind, nehme aber mal an dass Oberrohrlänge bzw Reach auch relevant sind?!

Folgende Bikes habe ich entdeckt und würde mich freuen, wenn ihr mir sagen könntet welches die beste Ausstattung hat.

1. Trek X Caliber 9 XXL
Sitzrohrlänge 559 Oberrohrlänge 672

2. Merida BigNine Slx Edition XXL
Sitzrohrlänge 560 Oberrohrlänge 650

3. Grand Canyon AL SL 7.0 XL
da bin ich mir nicht sicher ob zu klein Sitzrohrlänge 545 Oberrohrlänge 666

4. Centurion Backfire Pro 600 XL
Sitzrohrlänge 580 Oberrohrlänge 654

5. Scott Scale 960 XXL
Sitzrohrlänge 580 Oberrohrlänge 660

6. Scott Aspect 910 XXL
Sitzrohrlänge 580 Oberrohrlänge 660
 
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@XimiSk Bist schon auf dem richtigen Weg.


Ich hatte schon mal hier was geschrieben und verglichen

Du musst vor allem auf Oberrohr (ist die Position im Sitzen), Reach ist die Position im Stehen, achten. Dazu kommt der Stack. Der Stack gibt an wie hoch die Front ist. Umso niedriger dieser Wert umso tiefer sitzt du. Lässt sich jedoch auch nur Lenker mit mehr Rise (Erhöhung) beheben.

Das Trek ist lang aber sehr niedrig an der Front. Ich vermute da würdest um bequem zu sitzen und nicht zu tief zu greifen einen 25 oder sogar 35 Riser (Lenker) brauchen. Von der Länge aber sinnvoll.

Das Merida baut richtig hoch an der Front, ist aber eher kurz. Ebenfalls holt man sich dort Platz über einen 110mm Vorbau. Finde ich gar nicht berauschen.
Centurion ist ähnlich zum Merida. Eher kurz und vorne hoch.

Das Scott ist leider auch etwas kürzer. Die Front auch eher tief. Verbauen zumindest nur 60mm Vorbauten.

Das Canyon ist nicht kurz und nicht super lang, hab aber ebenfalls eine hohe Front. Die Größenempfehlung ist für mich persönlich nicht nachvollziehbar. Meine Oberrohrlänge bei 1,86m mit SL88cm ist 4mm weniger bei gleichem Reach wie das Canyon in XL.

Schau mal hier den Beitrag und den folgenden Beiträge an. Er konnte das Nirvana in XL testen bei 1,94m. Eigentlich finde ich es auch nicht super da auch eher kurz. Aber es ist länger als alle Bikes hier. Gleichzeitig auch höher an der Front.

Leider ist bei diesem Lector der Preis zu hoch. Aber sowas würde ich mir für dich vorstellen können mit einem Riserlenker statt einem Flat. Schau dir mal die Geo an. 715 Oberrohr gepaart mit einem kurzen Vorbau. Das wäre nicht zu klein.
 
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Probefahrt kann nicht hoch genug eingeschätzt werden! Es muss "passen". Was genau letztlich passt, ist im Endeffekt egal. Sich sein Wunschbike nachträglich schönreden zu wollen, klappt zumindest bei mir nicht.
Es besteht die grosse Gefahr, dass man sich dann auf die Kleinigkeiten achtet, die dann nicht so sind wie erhofft.

Wenn das Bike einmal festgelegt ist, fällt es auch leichter, sich für die bessere Variante zu entscheiden. Auch wenn der Kauf dann etwas später erfolgt, wenn das Budget es zulässt. Eine bessere Ausstattung fällt auf, weil sie nicht auffällt! Gut gepflegt, verrichtet es seinen Dienst auch wenn es mal schlammig wird oder man unter Druck nicht gleich sauber schaltet. Gutes Material macht sich immer bezahlt. Ich kenne niemand, der das nachträglich bereut hat.

Ich z.B. schraube genauso gerne, wie ich fahre. Nur wenn ich fahre, möchte ich mich nicht mit unzulänglichem Material rumärgern. Das kann die Freude an der Sache ganz gehörig vermiesen.
 
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Danke an alle, insbesondere auch dir Orby für die vielen wertvollen Ratschläge und Einschätzungen. Das Trek fahre ich Anfang nächster Woche in XXL Probe und dann werde ich wohl auch noch das Nirvana als auch das Lector testen und dann entscheiden.

Das mit der Probefahrt sehe ich ganz genauso. Allerdings muss ich auch sagen: Enttäuschend wenn einem ohne weiteres zum Probefahren Größe L des jeweiligen Modells angeboten wird, obwohl sogar die Herstellerangaben dagegen sprechen. Das zerstört dann auch ein Stück weit das Vertrauen in die Kompetenz des Verkäufers.
 
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Danke an alle, insbesondere auch dir Orby für die vielen wertvollen Ratschläge und Einschätzungen. Das Trek fahre ich Anfang nächster Woche in XXL Probe und dann werde ich wohl auch noch das Nirvana als auch das Lector testen und dann entscheiden.

Das mit der Probefahrt sehe ich ganz genauso. Allerdings muss ich auch sagen: Enttäuschend wenn einem ohne weiteres zum Probefahren Größe L des jeweiligen Modells angeboten wird, obwohl sogar die Herstellerangaben dagegen sprechen. Das zerstört dann auch ein Stück weit das Vertrauen in die Kompetenz des Verkäufers.
Verkäufer müssen verkaufen was da ist, gute Beratung kostet außerhalb des Internets oft viel Geld.
Bei Fahrrädern ist das nicht anders, manche Bikeshops bieten inzwischen ein sogenanntes Bikefitting an, kostet erstmal was und wird meist zumindest teilweise beim Kauf im gleichen Shop angerechnet.
 
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Danke an alle, insbesondere auch dir Orby für die vielen wertvollen Ratschläge und Einschätzungen. Das Trek fahre ich Anfang nächster Woche in XXL Probe und dann werde ich wohl auch noch das Nirvana als auch das Lector testen und dann entscheiden.

Das mit der Probefahrt sehe ich ganz genauso. Allerdings muss ich auch sagen: Enttäuschend wenn einem ohne weiteres zum Probefahren Größe L des jeweiligen Modells angeboten wird, obwohl sogar die Herstellerangaben dagegen sprechen. Das zerstört dann auch ein Stück weit das Vertrauen in die Kompetenz des Verkäufers.
Lass dir bitte davor das Bike passend auf dich einstellen. Nicht wundern bei neuen Bikes sind häufig die Bremsen nicht eingebremst und die bremsen dann noch nicht optimal.

Versuch bei der Probefahrt mindestens 20 eher 30min oder länger zu fahren. Meistens kommt man von kürzeren Bikes die man früher verkauft hat. Aus diesem Grund solltest etwas beachten.
Moderne Bikes wie das Nirvana/Lector haben einen längeren Hauptrahmen, flacheren Lenkwinkel, kurze Vorbauten und breite Lenker. Die Bikes sind eher laufruhig, können gleichzeiitg wendig und spaßig sein, dazu solltest aber aktiv Kurven fahren. Also mit Blick wo es hin gehen soll, Schultern, Hüfte und Gewichtsverlagerung. Durch nur "drehen am Lenker" passier bei solchen Bikes eher wenig. Dann fühlen sie sich sperrig an.
Grundsätzlich sollte man immer so fahren, nur bei moderne Geos fällt es mehr auf. Ist aber alles Gewohnheitssache.
 
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Möchte hier noch meinen Senf dazugeben für Leute die zukünftig nach entsprechenden Bikes suchen. Für XC/Touren würde ich auf ein Stack/Steuerrohrlänge achten. Reach bei dieser Anwendung eher zweitrangig, da du dies über einen langen Vorbau anpassen kannst. Stack sollte aus meiner Sicht bei Minimum 660 liegen, damit du hier ohne massive Sattelüberhöhung zurecht kommst. Und selbst dort fahre ich noch einen 50er Rise Lenker.

Empfehlen kann ich dir hier bislang nur das Merida Big Nine (Hardtail).
Trail Fully könnte das Santa Cruz Hightower in XXL ggf. was sein - bin ich jedoch noch
nicht probegefahren. Rein von der Geo könnte es aber passen. Beim Trailorientierten Fully solltest du ebenfalls noch auf den Reach achten, da du hier in Bezug auf den Vorbau nicht so viel Spielraum hast wenn du noch adäquates Handling haben willst.
 
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