Enduro? Trail? AM? Passende Geometrie + Bike gesucht

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Das wäre natürlich interessant! Müsste mir nur echt überlegen ob die gut 600km hin und zurück sich wirklich lohnen würden :D
Wenn du in der gegend bist können wir ne runde fahren. :p

Problematisch ist, dass deren eigener Größenkalkulator sagt, dass ich mit 193cm zu groß für deren Bikes bin: „The inputted height does not currently fit within the recommended sizes for this category.“
Das kannst du ignorieren die 510 Reach die das Optic in XL hat sollten ganz gut zu deiner Größe passen. Norco ist etwas seltsam bei den Größen empfehlungen sie empfehlen ab 184cm schon ausschließlich XL und nur bis 192cm glaube ich.

Was wäre denn deiner Meinung nach „viel“ Progression, Last gibt z.B. beim Glen 41% (von Sag bis Ende des Federwegs) an. Du hattest jetzt 30% bei für Coil optimierten Bikes gesagt, Last sagt auf ihrer Website, dass ihre 41% super für Coil sind, ich nehme mal an, dass Last sich dann schon ziemlich am oberen Ende befindet oder? Würde dann ja definitiv dafür sprechen, dass es sein kann, dass man weniger Federweg nutzt als eigentlich vorhanden ist. Werde ich auf jeden Fall mal versuchen drauf zu achten, soweit ich das mit meinen rudimentären Fähigkeiten hinbekomme :D
Ein coil dämpfer ist im gegensatz zum luft dämpfer komplett linear. d.h. man ist auf denhinterbau angewisen wenn man progression möchte. Bei einem Luftdämpfer kann man einfach token einbauen um die luftkammer zu verkleinern. das erhöht die progression des dämpfers.
Die meisten bikes bewegen sich aktuell grob zwischen 20% und 30% manchmal auch weniger. 40% fällt da schon etwas aus dem rahmen. aber vlt ist das ja gerade geil. sollte auf jedenfall sehr gut mit coil funktionieren

In die Richtung, also Fahrwerkskinematik usw. kenne ich mich leider bisher noch weniger aus als im Bereich Rahmengeometrie, find ich aber durchaus sehr interessant und werde mich auch versuchen dort mehr einzulesen
Schau Dir mal die videos vom Folgenden Kanal an wenn du ein wenig erklärungen zu Kinematik haben möchtest:

Hier wird etwas mehr über progression also leverage ratio gesprochen:

Mein Problem ist aktuell vor allem, dass ich zwar mittlerweile ein gutes Grundverständnis von all dem habe, ich aber nicht bzw. nur schwer sagen könnte, welche Werte bzw. Verhältnisse zu mir und meinem Körper gut passen. Ich denke aber, dass ich das nicht ohne vieles Fahren von unterschiedlichsten Fahrrädern herausfinden kann und ihr mir da natürlich auch keine Richtwerte an die Hand geben könnt.
Deshalb ist es wichtig das du zur theorie etwas praxis hinzu fügst. Fahr verschiedene bikes(im gelände). Falls du Mal in der gegend um Mainz bist, z.b. um bei mountainlove vorbei zu schauen könntest du auch mal ne runde auf meinem Pole Taival drehen. ein Trail-Hardtail mit ~65° LW und 510mm Reach.

Ich denke mal, dass du das meinst?
Wenn Hersteller sich für eine Kettenstrebenlänge entscheiden, die dann für alle Größen die gleiche ist, passt es in den kleinen oder großen größen oft nicht mehr so zusammen. Man kann zwar Große bikes mit kurzen kettenstreben fahren und Kurze bikes mit langen. aber beides sollte man gezielt wollen da es die gewichtsverteilung schwieriger macht.

Es gibt z.b. S bikes mit 420 Reach und 440 KS
ES gibt XL bikes mit 521 Reach und 435 KS

beides ist unausgewogen.

Wenn ich es Richtig verstehe entscheidet das Reachcenter/Frontcenter Verhältnis wie das gewicht das du auf die Pedale bringst auf die Reifen verteilt wird. einen Teil deines Körpergewichts bringst du aber auch noch über den lenker in richtung VR.

Wenn jetzt die KS kurz ist und der Reach lang, wird mehr gewicht aufs hinterrad verteilt und du musst aktiver die Front belasten um am ende wieder grob bei 50/50 raus zu kommen.
Soweit die Theorie. Ich habe ein Dreadnought bestellt. Forbidden hat bei allen Größen das selbe FC/RC verhältnis. deshalb sind die KS in L schon richtig Lang. mal sehen wie sich das fährt.
 
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Noch geht es :)! Aber danke für den Hinweis, ehrlich! Ich weiß, dass man sich in sowas sehr schnell verrennen kann und natürlich nichts über eine gesunde Kombination aus Theorie und Praxis geht :).

In Anbetracht der begrenzten Möglichkeiten Fahrräder zu kaufen und der noch begrenzteren welche zu testen, versuche ich mir darüber aber zumindest soweit es geht und mein Schädel noch nicht glüht Gedanken dazu zu machen :)
Das Problem bei Deiner ganzen Hirnerei ist aber, dass Du keine Garantie hast, dass Dein Ergebnis in der Praxis dann auch passt.
Ich würde da lieber was riskieren und ein Rad kaufen, das von den Grundwerten und vom Preis her passt und dann fahren.
Da Dir eh der Vergleich fehlt, wird alles weitgehend stimmig sein, Kleinigkeiten kann man anpassen.
 

Ale_Schmi

Bergabfahrer
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Testen ist hier das A und O.
Mit dem Stack habe ich tatsächlich den effektiven Stack gemeint.

Meine Erfahrung:
  • Zum Technik lernen wird häufig gerne gerade zu Anfang zu kürzeren Rahmen (Reach) gegriffen, da sie sich leichter bewegen lassen
  • mit fortschreitender Erfahrung geht die Tendenz eher in Richtung länger.

Ich würde einfach mal die Extrema austesten. Wenn Last um die Ecke ist, frag einfach mal, ob das möglich wäre.

Die Dämpfer werden bzw. sollten im Groben durch den Hersteller im Dämpfertune passend sein. Meistens sind die Druck und Zugstufe einstellbar (Luftdruck ebenso). Da kann man sich reinfuchsen. Ich habe leider keine Adresse für gute Lektüre.
Das ist dann aber ein anderes Thema. Da gibt es ganz gute Grundsätze zum heimischen abstimmen.

Durch längeren Reach (--> 520 bei 186) muss der Fahrer auch die physischen Voraussetzungen mitbringen, da der Schulter- und Brustbereich einiges mehr belastet wird. Aber eben genau das findet man ja durch Testen heraus.
 
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Würde eher sagen,
Es teilt sich in Richtung Technisch,Stolperbiken
Oder Tempo Ballern
Länge hat da eben Vor oder Nachteile.
Und dann gibt es noch Leute wie mich, die am liebsten Touren fahren, leider mit ordentlich Uphill, einiges im Auf und Ab des Geländes und dann, mit etwas Glück, einem ordentlichen Singletrail bei der Abfahrt am Schluss.
 
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Oder wie ich, die Bikepark, Stolperbiken und Touren auf Feldwegen und winzigen Trampelpfaden fahren, und das alles im Flachland, und mit Radls die mir alle zu kurz sind, obwohl sie trotzdem endslange Geräte sind.

Was soll man da machen?
Daher ist ein Endurohardtail immer gut, da passt der steile Sitzwinkel auch bei steil bergauf noch.
 
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Wenn du tatsächlich alle Faktoren auf einmal berücksichtigen willst, hast du dir zu viel vorgenommen.

Nur als Beispiel das Video von Neko Mullally, wo er seine selbst entworfenen Rahmenvarianten testet:
  • es sind nur zwei Alternativen
  • die Unterschiede im Test beschränken sich auf High vs Low Pivot, bei leicht angepasster Wippe
  • er hat mehrere Tage gegeinander auf einer kurzen DH Strecke getestet und hängt noch zwei Rennen dran

Und du willst drölfzig Faktoren auf einmal beurteilen?

Verlasse dich darauf, die Bikes die man kaufen kann sind alle ziemlich gut. Nach ein zwei Jahren sollte man rausgefunden haben, ob es einem wirklich taugt oder nicht und vor allem warum.

Der entscheidende Faktor für dich als noch Anfänger bist du selbst.

Das Problem bei Deiner ganzen Hirnerei ist aber, dass Du keine Garantie hast, dass Dein Ergebnis in der Praxis dann auch passt.
Ich würde da lieber was riskieren und ein Rad kaufen, das von den Grundwerten und vom Preis her passt und dann fahren.
Da Dir eh der Vergleich fehlt, wird alles weitgehend stimmig sein, Kleinigkeiten kann man anpassen.

Es hat doch nie jemand gesagt, dass ich alle Faktoren auf einmal beurteilen will? :D Verstehen will ich sie, ja, aber dies auch einfach nur weil es mich interessiert, nicht weil ich mir einbilde innerhalb weniger Wochen die Masse an Faktoren beurteilen, verstehen und in meine Kaufentscheidung miteinfließen lassen zu können. Dass ich kein Rahmenkonstrukteur bin und sein werde ist mir bewusst 😉.

Ihr kennt mich nicht, ihr wisst nicht was ich gerne mache und wie ich mich ansonsten mit Themen beschäftige die mich interessieren, wir können uns gerne mal über Computerhardware, Ameisen oder Basketballtheorie unterhalten und würden wahrscheinlich morgen früh noch hier sitzen :).
Hier ist es halt ganz genauso, ich habe aber hier doch gar nicht den Anspruch den heiligen Gral zu finden, für den Moment finde ich die Thematik und Diskussion auch ganz unabhängig von meinem anstehenden Kauf einfach sehr interessant. Dass ich sie dann natürlich auch ein wenig auf meine Situation versuche zu beziehen ist doch nachvollziehbar.

Ich kann mich, wenns euch lieber ist, natürlich auch einreihen in die Masse an Leuten die hier stumpf fragen welches Downhillbike sie denn kaufen sollen für ihre Hometrails und darauf beharren, dass ich dieses benötige weils ach so cool aussieht. Freut euch doch, dass es noch Leute gibt die sich mit so etwas beschäftigen wollen 😊.

Ich werde es auch genauso machen wie ihr es vorschlagt @robzo , allerdings galt es ja erstmal eben diese Grundwerte zu ermitteln und eine Grundvorstellung von dem was das Fahrrad erfüllen soll zu erhalten. Wie bereits in meiner ersten Antwort an dich @cxfahrer , auf die du leider nicht mehr reagiert hast, gesagt, wäre es auch absolut in Ordnung gewesen, wenn ihr mir alle gesagt hättet, dass mein aktuelles Bike mehr als nur in Ordnung ist und es halt komplett mein Problem ist und ich zuerst meine Technik verändern sollte. Mit der Meinung warst du aber fast alleine und deswegen habe ich versucht weitestgehend herauszufinden was ich als Grundwerte anders gestalten kann oder lieber habe, zumindest in der Theorie. Dass die in der Praxis nicht unbedingt aufgehen muss ist mir, wie auch bereits mehrmals gesagt, absolut klar. Eventuell merke ich ja direkt bei der Probefahrt mit einem Last, dass mir der Reach viel zu lang ist und ich mit der Position absolut nicht klar komme, kann alles sein. Aber dafür musste ich ja erstmal heraus finden auf was ich achten muss um nachher auch Unterschiede festzuhalten, zu verstehen woher die kommen und diese nicht einfach blind irgendwie zu beschreiben ohne dass jemand versteht was ich meine.

Alles was sich hier gerade um Fahrwerksabstimmung oder Kinematik dreht ist absolut on top und wird sich sehr wenig bis gar nicht in meiner jetzigen Kaufentscheidung widerspiegeln, einfach schon, genau wie ihr sagt, weil mir die Vergleichswerte fehlen und ich eben bei weitem kein perfekter oder sehr guter Fahrer bin sodass ich die Unterschiede überhaupt wirklich merken würde.

Es lässt sich also folgendes festhalten: Ja, ich werde so viele Bikes wie ich kann vorab testen und versuchen mir vor allem darüber einen Eindruck zu verschaffen und ja, ich werde bei der Kaufentscheidung nicht versuchen all diese Faktoren mit einfließen zu lassen, einfach weil ich sie niemals gut genug beurteilen könnte 😊 Und wenn man mich kennen würde, spielt natürlich auch das Aussehen eine große Rolle :)

Und damit jetzt noch einen schönen Freitagabend an alle 😊!
 
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Oder wie ich, die Bikepark Stolperbiken und Touren auf Feldwege und winzigen Trampelpfaden fahren, und das alles im Flachland, und mit Radls die mir alle zu kurz sind, obwohl sie trotzdem endslange Geräte sind.

Was soll man da machen?
Daher ist ein Endurohardtail immer gut, da passt der steile Sitzwinkel auch bei steil bergauf noch.

Darf ich fragen wie groß du bist? Ein Freund von mir ist gute 203cm groß und steht immer wieder vor dem selben Problem, er hats mittlerweile fast schon aufgegeben mal etwas zu finden was ihm auch nur ansatzweise nicht viel zu klein war oder erschwinglich für ihn wäre :D
 
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Ich war mal 202, aber nach Bandscheibenvorfall nur noch 200 :)

Hatte nie Probleme Bikes zu finden, da ich es nie hinterfragt hatte, und vor 20 Jahren waren alle Radls kurz.

Durch den BSV kam ich an eine Physio, die mich fürs Radln in Form gebracht hat.

Aktuell ein Hardtail mit 475reach und 64 Lenkwinkel, und das Capra in XXL mit 500reach und 65 Lenkwinkel. Mit dem Hardtail (Last) komme ich besser klar, aber natürlich könnte es 50mm länger sein. Bild vom Capra ist in meinen Fotos. Das Capra ist vom Hinterbau super mit Coil, nur die Geo veraltet.

PS beide Bikes haben um 2500 neu gekostet, paar hundert flossen über die Zeit je noch rein, oneup 210, besserer Dämpfer usw..
 
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@luk321 persönliche Meinung zu deinem Vorgehen.

Ich bin ja selbst Geo-Nerd und kann verstehen wenn man Lust und Laune hat sich damit zu beschäftigen, jedoch reißt du zu viele Baustellen auf.

Dein Cube ist sicherlich kein Benchmark für Hinterbauperformance und Geo. Ich bin selbst lange Cube gefahren, keine schlechten Bikes aber gerade für große Fahrer sehe ich sie weniger geeignet. Die Hinterbauperformance hat sich über die Jahre verbessert, gibt aber in meinen Augen bessere. Ist aber abhängig von Fahrstil und Vorlieben. Das alles ist aber hinfällig wenn das Fahrwerkssetup nicht passt.

Hinterbaukinematik macht Sinn sich damit zu beschäftigen wenn mich etwas stört oder ich ändern möchte. Ich hab mich damit noch nie beschäftigt, hab aber später mal meinen Dämpfer tunen lassen um eine Anpassung an meine Vorlieben zu bekommen.

Geh zu Last, rede mit den Jungs, lass dir das 195 etwas straffer (allroundiger) abstimmen und teste es mal. Vielleicht taugt dir ja auch das 185 besser, wer weiß?
Würde ich so machen und macht am meisten Sinn. Die Jungs dort sind selbst begeisterte Biker und können dir am besten weiterhelfen. Da hast du 100x mehr davon als die Theorie zu lesen wo dir leider etwas der Bezug zur Praxis fehlt.
 

mw.dd

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Es hat doch nie jemand gesagt, dass ich alle Faktoren auf einmal beurteilen will? :D Verstehen will ich sie, ja, aber dies auch einfach nur weil es mich interessiert, nicht weil ich mir einbilde innerhalb weniger Wochen die Masse an Faktoren beurteilen, verstehen und in meine Kaufentscheidung miteinfließen lassen zu können. Dass ich kein Rahmenkonstrukteur bin und sein werde ist mir bewusst 😉.

Ihr kennt mich nicht, ihr wisst nicht was ich gerne mache und wie ich mich ansonsten mit Themen beschäftige die mich interessieren, wir können uns gerne mal über Computerhardware, Ameisen oder Basketballtheorie unterhalten und würden wahrscheinlich morgen früh noch hier sitzen :).
Hier ist es halt ganz genauso, ich habe aber hier doch gar nicht den Anspruch den heiligen Gral zu finden, für den Moment finde ich die Thematik und Diskussion auch ganz unabhängig von meinem anstehenden Kauf einfach sehr interessant. Dass ich sie dann natürlich auch ein wenig auf meine Situation versuche zu beziehen ist doch nachvollziehbar.

Ich kann mich, wenns euch lieber ist, natürlich auch einreihen in die Masse an Leuten die hier stumpf fragen welches Downhillbike sie denn kaufen sollen für ihre Hometrails und darauf beharren, dass ich dieses benötige weils ach so cool aussieht. Freut euch doch, dass es noch Leute gibt die sich mit so etwas beschäftigen wollen 😊.

Ich werde es auch genauso machen wie ihr es vorschlagt @robzo , allerdings galt es ja erstmal eben diese Grundwerte zu ermitteln und eine Grundvorstellung von dem was das Fahrrad erfüllen soll zu erhalten. Wie bereits in meiner ersten Antwort an dich @cxfahrer , auf die du leider nicht mehr reagiert hast, gesagt, wäre es auch absolut in Ordnung gewesen, wenn ihr mir alle gesagt hättet, dass mein aktuelles Bike mehr als nur in Ordnung ist und es halt komplett mein Problem ist und ich zuerst meine Technik verändern sollte. Mit der Meinung warst du aber fast alleine und deswegen habe ich versucht weitestgehend herauszufinden was ich als Grundwerte anders gestalten kann oder lieber habe, zumindest in der Theorie. Dass die in der Praxis nicht unbedingt aufgehen muss ist mir, wie auch bereits mehrmals gesagt, absolut klar. Eventuell merke ich ja direkt bei der Probefahrt mit einem Last, dass mir der Reach viel zu lang ist und ich mit der Position absolut nicht klar komme, kann alles sein. Aber dafür musste ich ja erstmal heraus finden auf was ich achten muss um nachher auch Unterschiede festzuhalten, zu verstehen woher die kommen und diese nicht einfach blind irgendwie zu beschreiben ohne dass jemand versteht was ich meine.

Alles was sich hier gerade um Fahrwerksabstimmung oder Kinematik dreht ist absolut on top und wird sich sehr wenig bis gar nicht in meiner jetzigen Kaufentscheidung widerspiegeln, einfach schon, genau wie ihr sagt, weil mir die Vergleichswerte fehlen und ich eben bei weitem kein perfekter oder sehr guter Fahrer bin sodass ich die Unterschiede überhaupt wirklich merken würde.

Es lässt sich also folgendes festhalten: Ja, ich werde so viele Bikes wie ich kann vorab testen und versuchen mir vor allem darüber einen Eindruck zu verschaffen und ja, ich werde bei der Kaufentscheidung nicht versuchen all diese Faktoren mit einfließen zu lassen, einfach weil ich sie niemals gut genug beurteilen könnte 😊 Und wenn man mich kennen würde, spielt natürlich auch das Aussehen eine große Rolle :)

Und damit jetzt noch einen schönen Freitagabend an alle 😊!
tl; dr

Hast Du nun schon bei Last angerufen?
 
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Hinterbaukinematik macht Sinn sich damit zu beschäftigen wenn mich etwas stört oder ich ändern möchte. Ich hab mich damit noch nie beschäftigt, hab aber später mal meinen Dämpfer tunen lassen um eine Anpassung an meine Vorlieben zu bekommen
Da muss ich zustimmen. Die Videos die ich zur Kinematik verlinkt habe kannst du dir Mal anschauen wenn es dich interessiert. Aber bei der Kaufentscheidung wird dir das kaum helfen.

Falls du in Zukunft Mal eine engere Auswahl hast, können wir gerne nochmal über die Unterschiede in der Kinematik sprechen aber aktuell musst du Bikes testen und herausfinden in welche Richtung es bei Geometrie, FW, Fahrgefühl ect. Gehen soll.
 
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