Enduro Trans Tirol – Fotostory: „Bis wir auf der Scharte sind, kann sich ja noch viel ändern…“

Enduro Trans Tirol – Fotostory: „Bis wir auf der Scharte sind, kann sich ja noch viel ändern…“

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Traumhafte Hochgebirgslandschaften erkunden, eine gute Zeit auf urigen Hütten verbringen und einzigartige alpine Trails vom Achensee an den Reschensee zu befahren – also eine Enduro Trans Tirol: Das war der Plan. Doch die Rechnung haben Konstantin, Max, Tobias und Fabian ohne das Tiroler Augustwetter gemacht … hier ist die Fotostory eines einzigartigen Trips.

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Enduro Trans Tirol – Fotostory: „Bis wir auf der Scharte sind, kann sich ja noch viel ändern…“

Immer nach Plan oder eher spontan? Wie seid ihr im Urlaub unterwegs?
 
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Hach, Schnee im Sommer, da werden Erinnerungen wach :daumen:

Vor einigen Jahren sind wir auf einer Norwegen-Tour im August im Altschnee auf der Hardangervidda stecken geblieben. Nach einer Tages-Fahrleistung von sieben (!) km haben wir uns entschieden am nächsten Tag mit der Bahn ein Stück der Strecke zu überspringen. Also die Zelte auf schneefreiem Grund aufgestellt, zum Wasser holen ein Loch in den zugefrorenen Finsevatnet gehackt (August!) und am nächsten Tag Bahn gefahren.

Aber andererseits: Gerade das sind doch die Geschichten die man immer und immer wieder erzählt, wenn alles nach Plan läuft ist's doch langweilig 🥳
 
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Is das alles auf legalen Trails?

nie im leben. vor allem rund um den achensee wird auf mtbler auf wanderwegen losgegangen als wäre man im krieg. deshalb mutig, dass ihr da gefahren seid bzw. dass ihr das online posted. wenn tirolwerbung oder das land tirol davon wind kriegt, kann es sein, dass der inhalt gelöscht werden muss (ist schon passiert). natürlich kann bei touristen eine ausnahme gemacht werden, weil man will das bild, zumindest nach außen, wie toll biken in tirol doch ist, sich nicht verderben lassen.
 
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Ich lebe in Tirol und kann nur sagen, biken in Tirol ist toll. Man muss ja nicht unbedingt in Wander Hotspots fahren. Ich habe noch keine negativen Erfahrungen machen müssen.

Was ich nicht toll finde, ist das Verhalten der vier Jungs und das es auch noch als denkwürdiger Adventure Trip bei MTB News landet.
Das Hochgebirge ist kein Kinderspielplatz. Etwas alpine Erfahrung sollte man schon mitbringen. Und dazu gehört auch, dass man sich den Wetterbericht anschaut und entsprechend plant. Trotz Schnee weiter aufzusteigen ist absolut unverantwortlich und tatsächlich auch lebensgefährlich. Wäre zur vorherrschenden Witterung noch Nebel hinzugekommen, was sehr häufig der Fall ist, wäre Schluss mit Adventure gewesen. Bei Schnee und Nebel verliert man sehr schnell die Orientierung. Insbesondere wenn man nicht ortskundig ist. Ein Bergrettungseinsatz ist dann unumgänglich. Die Bergrettung kann bei Nebel aber keinen Helikopter einsetzen. Es würde also mind. 2-3 Stunden dauern bis die Einsatzkräfte (mind. 15-20 Bergretter/innen) vor Ort sind. Und dann geht erst die Suche los.
Da in kurzen Hosen durch den Schnee gestapft wurde, gehe ich davon aus, dass entsprechende Kleidung ebenfalls gefehlt hat. Von einem Biwag ganz zu schweigen. Wie das ausgehen kann, sollte sich jeder selbst ausrechnen können.

Die Bergrettung hat zwar den Grundsatz "Wir sind Retter keine Richter". Das heißt aber nicht, dass man jeden Blödsinn machen kann. Man sollte auch immer im Hinterkopf behalten, dass alle Bergretter ehrenamtlich Arbeiten und sich bei einer solchen Rettungsaktion auch selbst in Gefahr bringen.
 

DocB

PrivDoz
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"lustiges" Experiment, das schon wie zu erwarten ("falscher" Übergang) nicht gut ausging. Also mit "Trans" verbinde ich dann doch eher eine Art logische Durchquerung mit dem Rad, "Enduro" heißt für mich auch uphill, von mir aus auch mit der einen oder anderen Aufstiegshilfe.
Ich will Eure Leistung nicht schmälern, das war bestimmt ein harter Kampf teilweise. Aber der Plan war vielleicht etwas zu ambitioniert/unlogisch - wie der Hüttenwirt erkannt hatte.
 
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Trotz Schnee weiter aufzusteigen ist absolut unverantwortlich und tatsächlich auch lebensgefährlich.
Ich bin auch zwiegespalten ob ich so einen Bericht gut finden soll.

Bei dem meisten gebe ich dir recht aber bei der Aussage kommt es stark drauf an.
Ob die Jungs ortskundig sind kann ich zumindest nicht rauslesen und auch über deren alpine Erfahrung würde ich mich nicht urteilen trauen.

Jedenfalls dürfte der Aufstieg zur Hütte tatsächlich eher ein leichter Wanderweg bzw. Fahrweg gewesen sein. Fotos muss man natürlich die spektakuläreren nehmen klar.

Aber stimmt schon - als Vorbild ist das ganze eher ungeeignet.
 
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+1 für den Beitrag von mdk187?

Das war auch mein Gedanke, als ich den Bericht gelesen habe. Es ist was anderes, wenn man plötzlich von einsetzendem Schneefall und Nebel auf der Strecke überrascht wird. Aber sehenden Auges bei knietiefem Schnee in kurzen Hosen weiterzumachen. Da gibt´s bessere Ideen.

Die Legalität der Strecke würde mich ebenfalls interessieren......

Gruß
tebis
 
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Diese Kommentare haben ja kommen müssen und ich bin mir trotzdem sicher, dass jeder der hochalpin unterwegs ist auch mindestens eine Tour hatte die er vernünftigerweise abgebrochen hätte und es nicht hat.
Das ist blöd, riskant und bringt ggfs andere in Gefahr (die Retter) - das Gleiche gilt aber auch für das Hinsiechen auf der Coach.

Ich traue zumindest Tobias zu, dass er weiß was in den Bergen geht und wenn aus Risiko Selbstmord wird, dass alles heutzutage einen Disclaimer braucht, ist aber halt leider auch so.

Also ergänzt den Artikel bitte um mögliche Nebenwirkungen, Risiken und was weiß ich was.

@Reisegruppe ich kann euch verstehen und es nur zu gut nachempfinden. Schöne T(or)tour!
 

rzOne20

Asphalt ist Teufelswerk
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Ich hoffe ich hab diese Diskussion nicht ausgelöst, wollte nur wissen ob’s da was offizielles gibt.

Zur anderen Diskussion: es war niemand dabei, daher denke ich nicht das einer der hier im Internet anwesenden Tastaturritter richtig beurteilen kann ob’s gefährlich war oder nicht!

Schöner Bericht auf alle Fälle, lässige Tour

Ps: ihr Schummler … hihi ihr shuttlet mehr wie ich gg
 

pfädchenfinder

Bademeister
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fehlt nur noch: "wir hatten kein Netz"

Hochgebirge?
Wetterbericht?
smartfon?
Shorts?
hoffentlich hilfts, den anderen der generation Schmatfön ähnlichen Unfug zu unterlassen
 
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FloImSchnee

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Wenn man nicht dabei war, ist's immer besonders leicht, den alleswissenden Moralapostel raushängen zu lassen.

Diese Kommentare haben ja kommen müssen und ich bin mir trotzdem sicher, dass jeder der hochalpin unterwegs ist auch mindestens eine Tour hatte die er vernünftigerweise abgebrochen hätte und es nicht hat.
:daumen:

(und so ganz auf der Nudlsuppn dahergeschwommen ist bspw. der Woggon wohl nicht, wenn man sich ansieht, wo der sommers und winters sonst so unterwegs ist)
 

Tyrolens

E-Biker grüßen nicht.
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Na okay. Alles super, alles gut. Kann man nur empfehlen. Oida!
Fotos ansehen, die geographische Lage ist bekannt (kennen die meisten eh vom Skifahren), das Wetter von damals kann man auch nachsehen, sogar die Tageszeit ist bekannt.
Aus irgend welchen Gründen glauben Menschen, dass sie die Auserwählten sind und ihnen nie etwas passieren wird.
Aus Erfahrung kann ich sagen: Ohne die passende Bekleidung liegen unter solchen Bedingungen zwischen Sturz und Unterkühlung keine 30 Minuten.
Es gibt da einen Spruch aus Osttirol, habe ich schon öfter gehört von Leuten, die sehr sehr Bergerfahrungen haben, inkl. Expeditionen, Rettungsaktionen und Unfällen: "G'scheid sein, feig sein".
 

FloImSchnee

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Aus Erfahrung kann ich sagen: Ohne die passende Bekleidung liegen unter solchen Bedingungen zwischen Sturz und Unterkühlung keine 30 Minuten.
Ist mir klar, deshalb hab ich in Sommer wie Winter z.B. immer einen Biwaksack dabei.

Aber wir wissen bspw. gar nicht, was sie alles an Ausrüstung dabei hatten -- das meine ich nur: vom Sofasessel aus iss' immer leicht schimpfen.
 
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Immer nach Plan oder eher spontan? Wie seid ihr im Urlaub unterwegs?

Um auf die Frage des Berichts zurück zu kommen....immer nach Plan.

Dazu gehört für mich ausführliche Recherche im Vornherein mit Planen der Tour, überprüfen verschiedener Parameter wie Streckenlänge, Höhenmeter, Schwierigkeit, Ausstiegs-/Umkehrmöglichkeiten bei schlechtem Wetter/technischen Defekt/körperlichen Defizit. Wetterbeobachtung schon 1-2 Tage im Voraus und mindestens nochmal in der Früh vor dem Start. Die entsprechend geplanten Touren werden alle vorher aufs Garmin und aufs Smartphone geladen und es wird sich dabei nicht auf Online-Apps verlassen.
(Böse) Überraschungen mag ich nicht und sind bisher auch zum Glück ausgeblieben.
Aber wir sind leider auch relativ wenig in den Alpen unterwegs, unsere Touren sind eher von der warmduscher-Sorte und sind auch keine Beeinflusser und müssen auch keine Geschichten liefern :D
 
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