Erfahrungen EXT STORIA LOK V3 – ENDURO RACING

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Jetzt eine 350er Feder eingebaut und 30% SAG fühlt sich sehr gut an, nur ein einigen dicken Wurzeln bleibt das HR hängen, war mit der 400er Feder nicht. Und auch noch nie mit einem anderen Rad an den Stellen.
Habe ein Gummiband an die Kolbenstange gemacht und überprüft wie viel Federweg der Dämpfer in den Wurzelfeldern nutzt es bleiben noch ca 12mm ungenutzt, ist das zu wenig?
Sprünge habe ich noch nicht gemacht.
 
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Ich habe schon lange damit aufgehört, mich zu fest auf einen Restfederweg zu versteifen. Klar ist es auch ein Indikator, aber überbewerten darf man das nicht. Wenn es jetzt passt, dann hast du eine Reserve für den Sprung, der dereinst mal kommen sollte. Und wenn nicht, dann hast du trotzdem ein Fahrwerk, welches sich jetzt aktuell gut für den Rest der Strecke anfühlt. Das ist das entscheidende Kriterium.

Wenn deine Strecken nicht mehr hergeben und du unbedingt glaubst den Maximalhub anstreben zu müssen, wird es auf einmal schlabbrig und der ganze Rest leidet darunter.

Kannst ja mal rumexperimentieren. Ich würde fast wetten, du kommst auf die straffere Seite zurück:cool:
 
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Ich fahre meine anderen Bikes deutlich straffer.
Ich hatte es mit der weicheren Feder versucht weil das neue Bike sehr hart wird beim Bremsen, durch den Anti Rise wert sollte es besser auf der Bremse sein.
Das hängen bleiben an dicken Wurzen mit der weichen Feder ist auch komisch.
 
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Naja, wenn ich mir den Bewegungsablauf in Zeitlupe vorstelle, kann es schon sein, dass das Rad mit der weicheren Feder hängenbleibt. Es ist ja nicht nur so, dass die Feder nachgibt, sondern auch das Heck taucht weiter ein. Das ganze Bike will weiter aber das HR saugt sich an der Wurzel fest. Mit der 400er bleibt gar nicht so viel Zeit und bis da was passiert, bist du schon drübergerumpelt.

Das ist ja genau das, was mich an zu soften Fahrwerken stresst. Das ganze Bike bewegt sich übermässig und hinterlässt einen schwammigen Eindruck. Ein Härteres rattert einfach drüber. Klar ist es anstrengender zu fahren, nur im Endeffekt eben oftmals auch schneller. Es wird ja nicht umsonst bei Fahrtechnik Ratschlägen darauf hingewiesen, dass man ein Steinfeld oder Wurzelteppich auch zu langsam durchfahren kann. Ich merke doch den Unterschied sehr gut, wenn mich mitten im Teppich der Mut verlässt und ich langsamer werde. Sicherer wird es dadurch keinesfalls - eher im Gegenteil.

Ich denke, das perfekte Fahrwerk wird irgendwo dazwischen liegen und auch messbar sein. Wieweit man das als Hobbypilot ausreizen will, muss jeder selber wissen.
 

Tyrolens

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Ich weiß nach wie vor nicht, warum das so ist. Was aber vielleicht eine Rolle spielt: Je weiter man beim G16 einfedert, desto niedriger wird das Übersetzungsverhältnis und desto mehr Kraft wird benötigt, damit die Feder sich weiter zusammen drückt. Man muss sich nur mal vorstellen, wie es wäre, wenn man eine Wurzel mit dem Dämpfer/Hinterbau in der Endprogression nähme. Zu Beginn des Federwegs ist das G16 zb mit ca. 1:2,95 übersetzt, am Ende dann mit 1:2. Sind auch fast 50%. Meine 400er Feder müsste sich dann wie eine 600er verhalten.
 
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Vom ursprünglichen Sofa Feeling bin ich jetzt mittels HSC und LSC eher auf der straffen Seite. Klar ist das im langsamen nicht so komfortabel aber wenn's drauf ankommt und schnell/rumpelig wird belohnt mich das mehr. Zusätzlich passt das besser zur Grip2 , welche ja auch eine gewisse Geschwindigkeit benötigt
 
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Wenn der Dämpfer zu viel Zugstufe hat bleibt das Bike in einem Wurzelfeld ständig tief im Federweg und wir dann sehr hart.
Hatte das Problem bei meinem ICB und Luftdämpfer der ist im mittleren Federweg durchgerauscht und immer bei 80-90% durch das Wurzelfeld.
Ich vermute dass bei mein Storia der HSR auf die 400er Feder abgestimmt ist und für die 350er zu viel HSR hat.
Die LSR verstellen bringt recht wenig.
Unterschied sehr gut, wenn mich mitten im Teppich der Mut verlässt und ich langsamer werde. Sicherer wird es dadurch keinesfalls - eher im Gegenteil.
Bei mir ist das das Gleiche.
Wurzelfeld gergab, man kommt von oben schnell in das Feld dann kommen Kurven im Wurzelfeld. Vor den Kurven Bremsen weil es mir viel zu schnell für die Kurven ist. Es wir dann unruhig mehr bremsen immer noch unruhiger usw.
 
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Die Zeit, die man der Federung zugesteht, macht es aus. Das ist für mich die logische Erklärung, warum man vermeiden sollte in Stein und Wurzel zu langsam zu sein. Bis das Momentum einsetzt, ist man schon bei der nächsten Hürde.
 

Tyrolens

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Oder wie es der Chefentwickler von Formula beschrieben hat: Die schnellen Leute ziehen an der ersten Kante ab und springen erst mal zwei, drei Meter über's Wurzelfeld drüber. :hüpf:
Das lohnt sich fast immer. Probiert es mal aus. Muss ja nicht gleich eine Hammer Passage sein. Es lohnt sich schon auf relativ flachen Stücken mit ein, zwei, drei Wurzeln.

Gute Fahrwerke erkennt man dann, wenn man aus solchen Situationen im Wurzelfeld landet (weil zu kurz gesprungen oder das Wurzelfeld zu lang ist). :D

Ich habe eine Stelle, da ist es recht steil und auch nicht sehr schwietrig vom Gelände her. Aber durch das Dauerbremsen ist die Gabel sehr belastet. Seit ich da an ein paar Kanten abziehe fühlt sich das viel besser an. Liegt daran, dass man in der Luft nicht bremsen kann. :D
 
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Oder wie es der Chefentwickler von Formula beschrieben hat: Die schnellen Leute ziehen an der ersten Kante ab und springen erst mal zwei, drei Meter über's Wurzelfeld drüber. :hüpf:
Also nur um es mal klarzustellen! ICH schwebe IMMER über den Wurzeln. Die Tipps, die ich hier in meiner Grosszügigkeit kostenlos zu Verfügung stelle, betrifft euch Luschen, die keine Ahnung haben. Mangels Fahrtechnik müsst ihr euch mit den Niederungen des Wurzelwerks herumschlagen...:dope:

Nein, ist schon klar! Da ist bei mir definitiv auch Luft nach oben. Das gefällt mir auch so an den RAW Videos, wenn man die wirklichen Könner runterfahren sieht. Dort ein Hüpfer, da reindrücken, hier ein Schlenker usw. und ohne grosses Geratter geht es Talwärts. Da hat man echt das Gefühl, sie fahren nicht im Gelände, sondern SIND das Gelände. :daumen:
 
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Nichtsdestotrotz braucht es auch ein gewisses Maß an "Gegenhalt" (Druckstuffe und Federhärte) um sich abdrücken zu können.

Ich denke man kann sich an ein straffes Fahrwerk zumindest gewöhnen bzw. sich entsprechend "rantrainieren", mit einem schlabbrigen hingen wird man irgendwann def. nicht mehr glücklich.
 
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In meinem Fall ist das Wurzelfeld min 20m lang und geht übergangslos in ein genau so langes Steinfeld durch das es nur einen schmale Linie gibt. Die Kurfe um die Linie im Steinfeld zu treffen hängt und hat eine Monsterwurzel über die habe ich mich noch nicht getraut abzuziehen. Liegt auch daran dass es dort schon recht unruhig wird vom Bremsen.
Das Abziehen geht mit der weicheren Feder deutlich schlechter wie mit der harten.
 

Tyrolens

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Ha ha. Sowas hab ich auch. Die gute Linie trau ich mich nur bei trockenen Verhältnissen zu fahren weil auf der Außenseite ein blöder Baumstumpf steht.

Chris Porter sagt, dass die Profis nicht an der ersten Wurzel abziehen sondern vor der ersten Wurzel.
 
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Ich habe heute mal die 550er Feder eingebaut. Mal schauen, wie die sich so fährt. Vorher war die 525er drin.
 
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Hat jemand zufällig die Preise für's Standard-Service (Ölwechsel und Dichtungen) im Kopf?
 
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Der Service für den Storia kostet 130€ plus Versand. Da ist meine letzte Info.
Interessant. Ich hab beim letztens mal direkt bei EXT 108 (inkl. Steuer) zzgl. 37 Euro inkl. Steuer für die Anpassung an ein neues Bike bezahlt. Auf der Rechnung ist der erste Teil als Service ausgewiesen. Allerdings war dass noch 2017.
 

osbow

soso
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Interessant. Ich hab beim letztens mal direkt bei EXT 108 (inkl. Steuer) zzgl. 37 Euro inkl. Steuer für die Anpassung an ein neues Bike bezahlt. Auf der Rechnung ist der erste Teil als Service ausgewiesen. Allerdings war dass noch 2017.
Kann auch sein, das meine Info auch schon hinfällig ist. Am besten wendest du dich also direkt an EXT/schnurr-tech
 
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Der erste Service (so zumindest bei mir, gekauft bei Schnurrtech) kostet 100 €, alle weiteren dann 130€.
Märchensteuer inklusive
 
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Hallo zusammen :bier:

ich habe heute auch meinen Storia V3 für mein Nicolai G15 bekommen. Dabei lässt sich die untere Buchse super leicht per Hand in das Eyelet drücken (und genauso leicht auch wieder ausbauen). Die obere Buchse lässt sich allerdings nur mit sehr viel Kraft verbauen (wie ich es eigentlich maximal von den RS Buchsen kenne). Zum Ausbauen muss ich da in jedem Fall zum Ein-/Auspresswerkzeug greifen.
Da der Rahmen erst in 2 Wochen kommt, kann ich den Dämpfer noch nicht montieren und so die obere Buchse auf Leichtgängigkeit im eingebauten Zustand testen.
Habt ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht?
 
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