Eröffnung der MTB-Geo Naturparkstrecke "Mi 1"

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Das Drecksding ist noch lange kein S3 nur weil man ihn nicht fahren kann :D Kann man doch mit nem' Gravel fahren wenn man die Technik hat. Ansonsten ist ja dieser komische Uphill-Wurzeltrail Stothemoon.
 

mw.dd

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Die vierte/"gröbste" Streckenkategorie auf der offiziellen Seite des Geo-Naturparks: https://www.mtb-geo-naturpark.de/index.php/strecken/enduro
Na gut, da legt ja jeder seine eigenen Maßstäbe an.
Mir haben die Strecken jedenfalls gut gefallen, an besonderen technischen Anspruch kann ich mich jedoch nicht erinnern.
Für Fortgeschrittene sollte das alles ohne Schwierigkeiten und mit Spass machbar sein, auch wenn man kein Fully hat.
Ob es mit dem Waldrennrad Spaß macht, kann ich nicht beurteilen.
 

Das-Licht

Talentfrei in der Odenwaldhölle
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Wenn fünf Meter breite Wald- und Feldwege als MTB-Strecke ausgewiesen werden, dann wundert die S Klassifizierung auch nicht mehr ...
Die Geopark-Strecken haben keine "S"-Klassifizierung.

Diese wurde lediglich bei der Beurteilung zu Grunde gelegt. Die Klassifizierung entspricht dem inzwischen europaweitem Standard der Tourismusregionen, mit Grün, (Teerstraßen, Forstwege, breite Waldwege, ohne technischen Anspruch), blau (egal ob Singletrail oder breiter, oder künstlich angelegt, in der Schwierigkeit vergleichbar mit S0, bis maximal einzelnen S1 Elementen), rot, ( entspricht, wie vorab, dann jedoch der ungefähren Kategorisierung von S1 bis zu S2 Elementen. Die Elemente, bsp. Drops, müssen trotzdem abrollbar und/oder umfahrbar sein. Es ist mit steilen Absätzen zu rechnen.) und schwarz (hier handelt es sich um Elemente, oder kurze Streckenabschnitte, die der Singletrailskala S2 mit teils S3 Elementen entsprechen. ) . Das "Dreggs-Ding" ist deshalb schwarz und klar, auch nach Singletrailskala, entsprechend (da S3 Techniken erforderlich sind) einzustufen, da ohne Track Stand und Hinterrad versetzen dort nichts geht.
http://www.singletrail-skala.de/s3

Da sich die Singletrailskala nur auf naturbelassene Singletrails bezieht, und Gefahrengrade ausschließt, hat sich im Tourismusbereich die farbliche Kategorisierung, die auch bei der S-Skala erwähnt wird, bewährt. Die Farbgebung beinhaltet damit auch noch einen Gefahrengrad. So kann ein S0 Trail neben einem 30 Meter tiefen Abgrund durchaus schwarz sein - unabhängig vom Schwarz der Singletrailskala. Hierzu gibt es aus den Kernländern, wie der Schweiz und Österreich auch entsprechend Fachpublikationen. Weiterhin verschiebt sich der Fahrtechnische Anspruch auch durch die gefahrene Geschwindigkeit. Diese Faktoren finden bewusst keinen Einzug in die Singletrailskala, die einzig die Untergrundbeschaffenheit nebst Steilheit und Kurvenwinkel beurteilt.

Nur, weil Elemente abrollbar sind, oder umfahrbar sind, ändert das nichts an der Schwierigkeit des Befahrens der Hauptlinie. Natürlich gibt es immer "Spezialisten", die sehr weit von der normalen MTB-Gemeinde entfernt sind, und für die Alles S0 bis S1 ist, was sie noch irgendwie fahren können. Doch die Singletrailskala einerseits, als auch die farblichen Kennzeichnungen, egal ob neuerdings im Odenwald, in Lenzerheide, am Reschensee oder sonstwo, richten sich an den "durchschnittlichen!" Biker... ...und glücklicherweise inzwischen vermehrt auch an viele Bikerinnen.

Das Forum, und die Einzelmeinungen hier, repräsentieren nicht die Zielgruppe, die große Masse. Egal ob es um Fahrtechnik geht, um die Eigeninstandhaltungsfähigkeit des Rades oder den Fitnessanspruch, sowie den hier oft besonders betonten "sportlichen" Aspekt. Der dazu, hier im Forum angelegte Maßstab ist - diplomatisch ausgedrückt - zu hoch angelegt. Deshalb macht man bei solchen Planungen und Kategorisierungen eben auch die Arbeit in Abstimmung mit entsprechenden Fachleuten, und richtet sich nicht nach Forenmeinungen.

Das Ziel der Geopark-Strecken ist es nicht, dass die schwereren Partien nur von Wenigen erfolgreich befahren werden können, und ansonsten x-mal der Rettungswagen anrücken muss, sondern dass auch FreizeitmountainbikerInnen die Gefahrensituation einschätzen können, und entweder die Befahrung unterlassen, ausweichen können, oder die Stelle trotzdem schadlos überwinden können.

P.S.: Es ist natürlich toll, dass Du, als Einer von Wenigen, das Dreggs-Ding fehlerfrei fahren kannst. Das schaffen auf Anhieb nicht mal Profifahrer, wie man auf etlichen youtube Videos vom Dreggs Ding sehen kann, und wie ich es selbst immer mal wieder live erlebe. Ich hoffe, dass Du trotzdem Spaß hattest, auch auf den anderen Streckenabschnitten.
 

Das-Licht

Talentfrei in der Odenwaldhölle
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Wenn alle so wären wie der MI1, dann wäre doch alles OK, aber das ist eben nicht so, siehe Fischbachtal ...
...ja, trauriges Thema dort. Ich drücke den Leuten dort die Daumen, dass sie sich mit ihren Plänen doch noch durchsetzen. Sie gehören (ktuell noch) zu den wenigen locals mit einer Geopark-Strecke, die da auch was verändern und verbessern möchten.
 
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Die Geopark-Strecken haben keine "S"-Klassifizierung.

Diese wurde lediglich bei der Beurteilung zu Grunde gelegt. Die Klassifizierung entspricht dem inzwischen europaweitem Standard der Tourismusregionen, mit Grün, (Teerstraßen, Forstwege, breite Waldwege, ohne technischen Anspruch), blau (egal ob Singletrail oder breiter, oder künstlich angelegt, in der Schwierigkeit vergleichbar mit S0, bis maximal einzelnen S1 Elementen), rot, ( entspricht, wie vorab, dann jedoch der ungefähren Kategorisierung von S1 bis zu S2 Elementen. Die Elemente, bsp. Drops, müssen trotzdem abrollbar und/oder umfahrbar sein. Es ist mit steilen Absätzen zu rechnen.) und schwarz (hier handelt es sich um Elemente, oder kurze Streckenabschnitte, die der Singletrailskala S2 mit teils S3 Elementen entsprechen. ) .
Danke, die farblichen Einstufungen kannte ich noch nicht. D.h. für mich Gravel-Normalo, grün kann ein bißchen langweilig sein, blau ist fein, rot kann auch noch gehen/muss man probieren...
 
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