Erste Adresse für Neulinge und Interessenten: Die Fatbike Kaufberatung

Fabeymer

Big Wheel Racing Europe
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Grundsätzlich bin ich bei dir. Aber hier kurz meine Beweggründe: Ich gehöre zu der Spezies die täglich zur Arbeit fährt (auch bei minus 15Grad) da ich kein Auto habe und auch keines will (und mit dem Trecker siehts ziemlich bescheiden aus). Das Liegerad hatte ich gekauft um im Winter nicht um zu fallen. Leider sah es nach dem ersten Winter aus wie ein anderes Rad nach 15 Jahren. Mit Spikes auf dem Trekkingrad hatte ich morgens Probleme in den festgefrorenen Spuren im Matsch. Da bin ich vor über einem Jahr auf die Idee gekommen, ich könnte mit dicken Pellen und einem Druck von ca. 0,8bar über den Schnee, Schneematsch und Eis darüberwalcken. Und ab dem Frühjahr vielleicht den Laufradsatz wechseln auf glatte, schmälere Reifen (ähnlich Sandman Huggar). Aber klar, es ginge sicher billiger.
Fatbike mit zwei verschiedenen Laufradsätzen klingt doch gut für diesen Anwendungsbereich.
Hast du mal über ein Surly Pugley nachgedacht? Für den täglichen Weg zur Arbeit wäre das evtl. praktischer als ein Sandman, da es sehr viele Anlötteile für Gepäckträger und Schutzbleche hat. Zudem relativ günstig und mit regulären 29er-Reifen sieht es ziemlich schnittig aus.





Ich denke, da bekommst du genau das, was du haben möchtest.

Eventuell bräuchtest du nicht einmal einen zweiten LRS...sofern Marge Lite-Felgen verbaut sind kannst du auch problemlos einen Knard in 26*3" fahren. Das tiefere Tretlager ist bei dem angestrebten Einsatzzweck wohl vernachlässigbar.
 

BigJohn

Doktor der Bierologie
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Mit Spikes auf dem Trekkingrad hatte ich morgens Probleme in den festgefrorenen Spuren im Matsch. Da bin ich vor über einem Jahr auf die Idee gekommen, ich könnte mit dicken Pellen und einem Druck von ca. 0,8bar über den Schnee, Schneematsch und Eis darüberwalcken. Und ab dem Frühjahr vielleicht den Laufradsatz wechseln auf glatte, schmälere Reifen (ähnlich Sandman Huggar). Aber klar, es ginge sicher billiger.
Wintereinsatz ist immer ein gutes Argument für ein Fatbike, so hört sich das auch sinnvoller an. Bedenke aber, dass ein breiter Reifen dir auf Eis auch nicht hilft. Hier wären also im Zweifel noch zusätzlich Spikes notwendig.
 
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@stuhli : Nein, ich bin mir bei der Größe (20 oder 22 Zoll) noch nicht ganz sicher.
@Fabeymer : Das Surly ist tatsächlich eine Alternative. Vor allem wenn noch Schutzbleche dran sollen.
@BigJohn : Ich habe da schon den Dillinger 4 bzw 5 im Auge.

Im Übrigen, vielen Dank für eure Kommentare.
 

san_andreas

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Rennradschreck...nix für ungut...der Rennradfahrer dreht sich kurz um, lacht und dann verschwindet er am Horizont.
 

Der Kokopelli

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Rennradschreck...nix für ungut...der Rennradfahrer dreht sich kurz um, lacht und dann verschwindet er am Horizont.
...dreht sich kurz um, kippt vor Verwirrung fast vom Rad, kurz bevor sein Vorderrad in eine Straßenbahnschiene einfädelt und er Bekanntschaft mit der harten und unbarmherzigen Asphaltschicht macht... :lol:
 
B

Bumble

Guest
Rennradschreck...nix für ungut...der Rennradfahrer dreht sich kurz um, lacht und dann verschwindet er am Horizont.
Kommt immer drauf an was er in den Beinen hat der Rennradfahrer.
Ich behaupte mal dass 99% sich nach wie vor völlig verschätzen wenns um den Rollwiderstand der dicken Reifen geht.
Wenn man diese kurze Verwirrungsphase seitens des Rennradlers ausnutzt hat man ne echte Chance. :teufel:
 

Lokalmatador

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Hallo Fatty- Gemeinde ,

da bei mir demnächst eine Kaufentscheidung ansteht,
wollte ich mal eure Meinung hören, welches der beiden
Bikes zu empfehlen ist ...

vielen Dank schonmal für eure Beiträge !
 
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Diese Bikes unterscheiden sich nicht so stark in ihrer Geometrie, aber in Preis und Ausstattung.
MMn eignet sich das Fatty eher zum Customaufbau, um dabei die technischen Nachteile auszubügeln, die das Komplettbike aufgrund des günstigeren Preises mit sich bringt.
Soll es ein Bike von der Stange sein, ist das Mukluk aber das weitaus unkompliziertere Modell.

Vielleicht kannst du noch etwas zum angedachten Einsatz des Fatbikes sagen?
 

BigJohn

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Zu diesem Zweck wurde der Kaufberatungsthread ins leben gerufen: http://www.mtb-news.de/forum/t/fat-bike-kaufberatung.648185/
Eigentlich solltest du dich schon lange genug mit Mountainbikes auseinander setzen, um zu wissen, dass ein paar Angaben zu dir und deinem Einsatzgebiet nötig sind. Damit hättest du dir ersten beiden Antworten eventuell ersparen können, obwohl ich die Situationskomik in diesem Fall eher begrüße.
 

Lokalmatador

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Hey .. vielen Dank für eure Beiträge :)

Das Bike soll hauptsächlich für lange Touren sein und dazu auch mit
Gepäcktaschen ausgestattet sein .. also möglichst viele Anlötteile und
eine dementsprechende, nicht zu sportliche Geo sind da gefragt ..
dachte das Doppel-Oberrohr des On-One bietet schonmal gute
Voraussetzungen zum Verstauen von Gepäck, wobei die Gabel
ja keine Ösen hat .. was wiederrum das Mukluk bietet ..
Achso .. und es sollte ein Alu-Rahmen sein .. ;-)

Für alternative Vorschläge für ein Touren-Fatbike bis 2500
wäre ich auch ganz Ohr !
 
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Peine im flachen Land...
Ganz klar Mukluk, weil ich eins hab

Im Ernst, das Ding funkt ab Werk ganz gut, hat genug Ösen für allerlei Träger und eine taugliche Geo.

Viele Grüße
Ingmar
 

Staanemer

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Hat eine taugliche Geo? Das dürften so 99 % aller Biker auf der ganzen Welt von jedem Ihrer Räder behaupten.
Also mein 901 hat auch ne völlig taugliche Geo, genau wie mein Scale...

Und wohin funkt es? Nach Hause? Wo ist die Antenne? Wie schwer ist Akku?

Jetzt mal ernst, nimm das Mukluk für Touren mit Gepäck. Die meisten nehmen wohl das On One eher fürs Grobe.
Geht natürlich auch andersrum...
 

Lokalmatador

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Ganz klar Mukluk, weil ich eins hab

Im Ernst, das Ding funkt ab Werk ganz gut, hat genug Ösen für allerlei Träger und eine taugliche Geo.

Viele Grüße
Ingmar
Hey Ingmar , schönes Bild :daumen::daumen: ..
welche Rahmengröße fährst du bei welcher Körpergröße ?

Und Staanemer , warum meinst du , das On-One ist eher fürs Grobe?
wo liegen da die Unterschiede zum Mukluk ?

... danke weiterhin für viele Beiträge :)
 

Staanemer

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Rein aussem Bauch und, wie ich schon geschrieben habe, geht die Tendenz zum Mukluk für Touren und zum Fatty fürs Grobe. Soweit ich das verstanden habe, willst Du Touren fahren. Dafür wäre ja wohl ein Tourenrad passend.

Ich hab jetzt die Geo nicht verglichen, da das Mukluk seiner Zeit, als die Frage bei mir anstand, aufgrund des Stahlrahmes und damit des Gewichtes aus der Entscheidung früh rausgfallen ist.
 
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Bei Bikepackingambitionen würde ich dir auch zum Mukluk raten, da du dort allein an die Gabel schon zwei Anything Cages montieren kannst. Weiter hat es drei Flaschenhalterpositionen am Rahmen.
Da es dir offensichtlich nicht um einen individuellen Aufbau mit irgendwelchen Spezialteilen geht, sondern um ein funktionierendes Bike ab Werk, fällt das Fatty eigentlich raus.
Achso, und hier gibt´s viele die mit dem Fatty bikepacken, geht natürlich auch. ;)
 

Staanemer

Querfeldeindenker
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Ehrlich gesagt würd ich ja über ja ein Moonlander für Gepcähtouren nachdenken. Das ist der Sattelschlepper schlechthin.
 
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Wenn man auf Frontgepäckträger verzichten kann, geht´s locker ohne Moonie. So spart man auch gleich 2kg (?) bei der Standardausstattung.
 
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