Erste mehrtägige Radtour - Tipps gesucht

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Hallo zusammen,

ich werde Anfang Juli eine mehrtägige Fahrrad-Tour von Basel nach Köln (natürlich am schönen Rhein entlang) machen.
Geplant habe ich ca. 80-100 km pro Tag zu fahren.
Dafür könnte ich noch Tipps zum Gepäcktransport gebrauchen.

Mein Bike ist ein CUBE Race One 29er, also ein Hardtail

Die einfachste und günstigste Variante ist natürlich einen 40 Liter Rucksack zu nehmen und los geht´s.
Da habe ich aber gelesen, dass die darin bestimmt vorhandenen 10-12 kg Gepäck ja nicht gerade förderlich für den Sitzkomfort sind.

Folgende Möglichkeiten überlege ich gerade als Alternative:


Natürlich nicht alles gleichzeitig, ich denke so 30-40 Liter Packvolumen werden reichen.
Ich möchte jetzt keine Diskussion lostreten Ortlieb oder VAUDE oder .... was ist die bessere Marke sondern eher was ist eine gute Taschen-Kombination.
Was meint Ihr?

Freue mich auf Eure Rückmeldungen
 
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Für 5 Tage zu viel Gepäck, oder das falsche Rad, oder die Strecke ist zu lang.

Sowas habe ich früher mit einer kurzen, einer langen Hose zwei T- Shirts und Unterhosen und einem Pulli in einem kleinem Rucksack gemacht.


Heute habe ich ein Reiserad das erhöht den Komfort bei der Übernachtung. ( Zelt, Schlafsack )


Trotzdem viel Spass :)
 
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Hallo Ostwind,
ich hatte weder das MTB noch die Menge an Gepäck zur Diskussion gestellt. Solche Antworten sind der Grund warum ich lange gezögert habe so ein Frage zu stellen. :(
Bitte zur Frage antworten, das wäre hilfreich!
 
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Grundsätzlich war die Antwort, wenn auch flapsig formuliert, durchaus hilfreich.
12kg Gepäck und 30-40l Volumen sind viel. Je nach Distanz, Höhenmeter und Untergrund eventuell zu viel.

War ja selbst erst unterwegs und hätte mir definitiv 1KG Nahrung sparen können, Reserven waren noch immer da. Und Radreise Erfahrung hatte ich schon, auf der ersten Tour hatte ich 25kg Gepäck ohne Zelt und Schlafsack. Übertrieben.

Also als ernst gemeinter Ratschlag: Schau dir nochmal deine Gepäckliste an, eigentlich sollten deutlich unter 10kg Gepäck selbst mit Komfort reichen.
Taschen kann man so machen, wobei ich das Setup ohne Gepäckträger im Gelände angenehmer finde.
 

Eike.

Zurück dank Rückenwind
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Bist du sicher, dass du das Gewicht deines Gepäcks nicht überschätzt? 30-40L klingt nicht nach Camping sondern Übernachtung in Pensionen, Hotels und ähnlichem. Also vom Gepäck her ein "klassischer Alpencross". Da sind praktisch alle mit Rucksack unterwegs und es funktioniert in alpinem Gelände problemlos.
Ich würde für schwere Dinge (Werkzeug, Wasser, etc.) Rahmen-/Satteltaschen und natürlich die Flaschenhalter nutzen. Für den Rest ein 30L Bikerucksack und du dürftest keine Probleme bekommen. Eine Lenkertasche mit Kartenfach ist praktisch, wenn du nach Karte oder Redweg-Führer fahren willst.
 
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Hallo chric123,

leider haben die Links nicht funktioniert. Allerdings kenne ich die guten Stücke in etwa und versuche Dir eine hilfreiche Antwort zu geben:
Zum einen ist es angenehm so wenig Gewicht wie möglich auf dem Rücken zu haben. Muss man sich nicht antun. Wenn nötig wegen Raummangel, dann eher die leichten Sachen darin unterbringen.
Sowohl als Lenkertasche, als auch beim Seatbag gibt es inzwischen Modelle - zBsp. von RevelateDesigns - bei denen das Haltesystem (Harness) fest an Lenker und Sattel angebracht werden, die Packtaschen anschließend darin befestigt, bzw. entnommen werden. Das hat den Vorteil, dass Du nicht täglich an- und abrüsten musst. Das geht einem bei allem Spaß dann doch mit der zeit etwas auf die Nerven.
Das Gewicht gleichmäßig zwischen vorne und hinten zu verteilen macht Sinn.

Zu dem Gepäckträger habe ich noch keine wirklich überzeugten Nutzer gehört - allerdings ist dabei entscheidend, ob Du auf Asphalt rollen willst, oder auch über Gravel hinaus Trails befahren möchtest. Da wird es für den Träger vermutlich ruppig werden.

Vorschlag: lege mal all Dein geplantes Gepäck bereit. Im Netz gibt es immer wieder Bilder der Ausrüstungen vor einem Trip. Vielleicht ergibt sich damit die eine oder andere Anregung.

Wieviel und ob und wohin Du mitnehmen möchtest unterliegt Deinen persönlichen Ansprüchen. Ganz sicher fährt es sich je leichter je spaßiger. Aber letztendlich weißt nur Du was Du dabei haben willst. Manche Hotels bieten auch Wäscheservice - oder wirst Du campen?

Kurz und knapp: Lenkerrolle und Seatbag zusammen sind optimal und lässt sich viel darin unterbringen.
 

sigggi

Ditfurter
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Freue mich auf Eure Rückmeldungen
Der Thule Gepäckträger ist gut. Ich nutze den auch öfter. Für deine geplante Tour ist der stabil genug.
Ich würde allerdings nicht die Ortlieb Taschen mit 20l Volumen da dran hängen. Ich würde die mit 12,5l nehmen. Eventuell dann noch ne kleine Rolle auf den Gepäckträger.
Als Satteltasche würde ich dann nur die Ortlieb Saddle Bag 2 in der 4l Version nehmen.
Als Lenkertasche nutze auch noch den Faltrucksack Deuter Hokus Pokus. Da habe ich alle Papiere und noch Kleinkram drin und wenn ich Pausenverpflegung kaufe rolle ich ihn aus und habe einen recht guten Rucksack.
 
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Ok, das hilft mir doch schon mal sehr.
Ja, Ihr vermutet es schon richtig. Übernachten werde ich in Pensionen und Hotels, daher muss auch ein wenig normale Kleidung mitgenommen werden, möchte natürlich abends noch was unternehmen und im Restaurant einen Happen essen 8-) .
Aber ich kann mich da durchaus einschränken und denke das ich dann bestimmt mit 25-30 Liter Volumen und max. 10 kg auskommen werde. Dann würde evtl. sogar die Kombi aus Lenker und Satteltasche reichen.
 

L+M

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Ok, das hilft mir doch schon mal sehr.
Ja, Ihr vermutet es schon richtig. Übernachten werde ich in Pensionen und Hotels, daher muss auch ein wenig normale Kleidung mitgenommen werden, möchte natürlich abends noch was unternehmen und im Restaurant einen Happen essen 8-) .
Aber ich kann mich da durchaus einschränken und denke das ich dann bestimmt mit 25-30 Liter Volumen und max. 10 kg auskommen werde. Dann würde evtl. sogar die Kombi aus Lenker und Satteltasche reichen.
Leg doch mal alles auf einen Haufen was du mit nehmen willst. Dann kannst du dir ne Vorstellung machen, was du tatsächlich an Volumen brauchst und wie du das Gewicht verteilst.
Selber fahr ich ne 3-5 Tagestour mit Übernachtung im Hotel/Pension/Verwandschaft mit nem 30l Rucksack.
 
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Lieber Chric123
Einfach als Gedankenanstoss: Das Forum hier heisst "Light Bikepacking". Unter diesem Aspekt sind 40 Liter Volumen und >10kg Gepäck nur bei "Vollausstattung" mit Zelt & Küche normal. Für eine mehrtägige Flachlandtour im Sommer mit Hotelübernachtung reicht eine Arschrakete mit 12 bzw 15l Volumen. In diesem Stil bin ich mit meiner Ehefrau mehrfach jeweils 1 Woche lang etappenweise rund um die Schweiz gefahren (natürlich mit Hotelübernachtungen!). Sogar über das Stilfser Joch im Regen... Damit will ich nicht angeben sondern Dir aufzeigen, wieso Du hier für Dich als unangenehm empfundene Reaktionen bekommst.

Wünsche Dir eine gute Reise und viel Spass unterwegs. Ride on 8-)

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Leg doch mal alles auf einen Haufen was du mit nehmen willst. Dann kannst du dir ne Vorstellung machen, was du tatsächlich an Volumen brauchst und wie du das Gewicht verteilst.
Selber fahr ich ne 3-5 Tagestour mit Übernachtung im Hotel/Pension/Verwandschaft mit nem 30l Rucksack.

Ich finde, es macht keinen Unterschied, ob ich 5 Tage, 3 Wochen oder länger unterwegs bin.
Wichtiger ist dann, ob ich in unterschiedlichen Klimazonen bzw. Jahreszeiten unterwegs bin.
 
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Lieber Chric123
Einfach als Gedankenanstoss: Das Forum hier heisst "Light Bikepacking". Unter diesem Aspekt sind 40 Liter Volumen und >10kg Gepäck nur bei "Vollausstattung" mit Zelt & Küche normal. Für eine mehrtägige Flachlandtour im Sommer mit Hotelübernachtung reicht eine Arschrakete mit 12 bzw 15l Volumen. In diesem Stil bin ich mit meiner Ehefrau mehrfach jeweils 1 Woche lang etappenweise rund um die Schweiz gefahren (natürlich mit Hotelübernachtungen!). Sogar über das Stilfser Joch im Regen... Damit will ich nicht angeben sondern Dir aufzeigen, wieso Du hier für Dich als unangenehm empfundene Reaktionen bekommst.

Wünsche Dir eine gute Reise und viel Spass unterwegs. Ride on 8-)

Und selbst mit Zelt und Küche kann man bei um die 10kg bleiben inkl. kompletter warmer Kleidung für Winterliche Temperaturen UND Essen/Getränken!

Ich würde dem TE also auch eher mal dazu raten sein Konzept genau zu beleuchten. Alles auf einen Haufen inkl. Taschen wenn vorhanden und dann mal das Volumen schätzen und das Gewicht abwiegen. Dann wird das vermutlich ganz von alleine weniger, wenn man das mal alles hochgehoben hat in einem Sack - das muss man nämlich auf Tour auch halt den ganzen Tag bewegen!

Die meisten haben so angefangen... Ortlieb 6 Pack (Frontroller/Backroller/Lenkertasche/Rolle hinten extra) und mit viel zu viel Gerümpel und Gewicht (bin mal mit 25kg zum Testen eine Wochenendtour gefahren...).

Und viele, sehr viele landen dann hier und haben plötzlich auch Spaß am Radfahren weil sie abgespeckt haben, und zwar am Zeugs was man so meint mitschleppen zu müssen. Man muss ja nicht gleich ultraleicht anfangen.

Aber für eine Hoteltour, was braucht es denn da? Selbst wenn man eigene Microfaserhandtücher mitschleppt, Waschzeugs usw. nen Shirt und ggf. noch ne Hose wenn man abends meint nicht nur beim Dönermann essen gehen zu müssen... Bei einer Woche entweder noch ne Wechselbib/Trikot oder abends auswaschen. Digicam ggf. Klöterkrams halt. Da kommt man doch nie auf 40l und 10kg?!

Und falls der TE mit dem MTB nicht nur am Fluss langtingeln will, wirt er um jedes Gramm welches nicht im Kreuz drückt heilfroh sein!
Falls es doch nur am Fluss lang geht: Arschrakete und Lenkerrolle und schon hat man 5kg ausgelagert aus dem Rucksack. Noch ne Rahmentasche und wieder 2kg wech. Bleibt der Rucksack für Getränke und Tagesverpflegung, Problem gelöst.
Mit 2 Backrollern hinten führe ich zumindest heutzutage nicht mehr los, fand das Fahrverhalten gruselig aber das betrifft auch nur mein Gravelbike/Rennrad - kann am Hardtail anders sein.

Wenn auf die Menge an Gepäck absolut nicht verzichtet werden kann, vielleicht doch mal bei den Reiseradlern im rad-forum nachlesen, die kennen sich da mit Schwerlasttransporten vielleicht besser aus als hier im LIGHT BIKEPACKING ?
 

sigggi

Ditfurter
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Mit 2 Backrollern hinten führe ich zumindest heutzutage nicht mehr los, fand das Fahrverhalten gruselig aber das betrifft auch nur mein Gravelbike/Rennrad - kann am Hardtail anders sein.
So unterschiedlich können Sichtweisen sein.
Bei einer Radreise durch anspruchloses Gelände würde ich nie auf die Idee kommen mir meine bikepacking Ausrüstung ans Rad zu schnallen, warum soll ich mir da dieses Gerödel antun.
Da kommen meine Ortlieb Back- oder Frontroller an den Gepäckträger hinten weil es nichts unkomplizierteres gibt als diese Taschen.
 

honkori

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Erstaunlich, dass sich niemand zu seiner Everestbesteigung geäußert hat...im Selbstdarstell LP LP Board. Der Gedanke, das einen das gleiche Hobby vereint ist lange auf der Strecke geblieben und von 'ner Menge elitärem Gehabe ersetzt worden. :oops:

Wichtig ist tatsächlich vorher "einen großen Haufen" zu machen und zu gucken was man davon wirklich braucht, denn ansonsten stopft man "automatisch" allen Platz voll...den man hat.
Meine erste Tour Berlin - Usedom - Stralsund hatte ich zwei Satteltaschen -> zus. 15kg und einen riesen Rucksack mit +20 kg dabei. Unterwegs haben mich alle gefragt ob ich umziehe. :lol::lol:
Für den "Erstversuch" würde ich sowas https://cycletraveloverload.com/13-best-bikepacking-handlebar-harness-and-mounts/ empfehlen, je nachdem wie es ans Bike paßt und eine "wasserdichte Rolle" dazu (sicherheitshalber immer eine "Strippe" mitnehmen falls das Dings doller wackelt als erwartet)...ist nicht teuer und wenig Verlust, wenn einem die Reiserei nicht den Spaß macht den man sich erwartet.
Auf jeden Fall ist der Rucksack dann nur noch halb so voll.

...über alles andere würde ich mir Gedanken nach der ersten Tour machen.
 

sigggi

Ditfurter
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Erstaunlich, dass sich niemand zu seiner Everestbesteigung geäußert hat...im Selbstdarstell LP LP Board.
Stimmt, Du bist bis jetzt der Erste - Oder doch nicht???
Gepäck hatte ich auf Radreisen nie im Rucksack das war immer am Rad. Rucksack benutze ich bei Radreisen nur als Gepäckerweiterung für den Proviantkauf oder auch mal als Trockner.
 
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