Erste Teilnahme Bike Transalp

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Wie trainiert ihr denn so als Vorbereitung? Halte mich eigentlich für ganz fit aber habe trotzdem bedenken. Wo liegt bei euch im Training der Schwerpunkt? Eher lang und langsam oder auch kurze intensivere Einheiten?
 
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Im Winter sind min. 80% der Trainingszeit Grundlagentraining, also langsam sowie lang. Die Anzahl Training ist auch wichtig, z.B. besser am Tag 2x 1.5 Stunden als 1x 3 Stunden. Die restliche Zeit kann für höherpulsiges Training oder Ausfahrten genutzt werden. Je näher das Rennen kommt, je mehr hochpulsiges Training darf dabei sein, jedoch sicher immer noch ca. 50% Grundlage. Falls Du Dich ins Thema einlesen möchtest, empfehle ich Dir folgendes Buch:

MTB Training von Tim Böhme und Jochen Haar.
 
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Wie trainiert ihr denn so als Vorbereitung? Halte mich eigentlich für ganz fit aber habe trotzdem bedenken. Wo liegt bei euch im Training der Schwerpunkt? Eher lang und langsam oder auch kurze intensivere Einheiten?
Aktuell trainiere ich nachdem polarisieren Trainings-Modell, google mal, da wirst sehr viel finden.
Und jetzt im Winter eher HIT betont, also Motor zuerst gross machen (VO2max) und dann später an der Ökonomie (VLmax) arbeiten.
Viel Spass :daumen:

 
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Ich bringe langsam meine Umfänge hoch (am Wochenende) und unter der Woche geht es eher Richtung HIT. Da das Wetter ja nun eher mies ist, rette ich ich auch mit einer Mischung aus Rolle und Laufen. Ab Ostern will ich dann auch mal lange Berge fahren und nicht nur diese münsterländer Pupshügel.
Der Wochenumfang ist momentan bei 9-12 Stunden incl. Core.
 
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Der Wochenumfang ist momentan bei 9-12 Stunden incl. Core.
Wow das ist schon einiges. Diesen Umfang kann ich beim besten Willen nicht erreichen. Nicht dass ich es nicht wollte aber ich bin berufstätig und hab zwei kleine Kinder. 😅
Dann müsste ich mich von meiner Familie abmelden.

ich trainiere aktuell nur Rolle (außer core), weil es hier auf der schwäbischen Alb im Wald noch sehr vereist ist und die Verletzungsgefahr zu gross ist. Das sollte aber in den nächsten Tagen besser werden. Abends ist es ohnehin zu früh dunkel um draußen zu fahren.

mein Umfang liegt aktuell bei ca. 5-7 h maximal. Kann auch immer erst nach 20 Uhr auf die Rolle (außer am Wochenende). Da ist dann auch die Regeneration nicht einfach, wenn man bis ca. 22 Uhr fährt und früh raus muss.

Da ich absolut keine Experte auf dem Gebiet des gezielten Trainings bin (eher Spassfahrer, der es bei Strava trotzdem immer nach vorne schafft in der segmentliste), vertraue ich aktuell auf die FTP basierten Trainingspläne von Zwift. Der Umfang ist da etwas geringer, aber laut Aussage derjenigen, die die Trainings erstellen, sind dort einzelne Trainings gleichzustetzen mit einer langen GA1 fahrt o.ä. Intervalle sind natürlich auch dabei. Annika Langvad hat da wohl mitgewirkt und die sollte es ja wissen 😅

bin auf eure Meinungen gespannt.
bin ich zu naiv und sollte wesentlich mehr oder Dinge anders machen?
 
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Ich überlege ja auch ständig hin und her, ob es der richtige Weg ist. Dieser Spagat aus Zeit, Anspruch, Motivation, tue ich zu wenig, tue ich zuviel, bummel ich zu viel im unteren Bereich, aber es ist ja gerade mal Februar.
Ich habe mir zu Weihnachten Pedale mit Leistungsmessung geschenkt. Seitdem tüftel ich auch mit FTP rum. Und hinterfrage mich noch mehr. Vor allem macht es mich wahnsinnig, wenn mir mein Garmin jetzt sagt, wie mein Leistungsstand ist. Das Ding kennt weder mein Ziel noch meinen Weg aber will mir was mitteilen... Aber vielleicht ist der Algorithmus ja doch so gut...????

Nur ein ist sicher: Im Ziel gibt es für jeden Tag eine Kugel Eis. Also Renntag, nicht Trainingstag....
 
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@Alimajo

Wenn Deine Ziele bei der Transalp hauptsächlich Spass und Ankommen sind, ist Dein Trainingsumfang ok. Zudem schlägt das Training bei jeder Person anders an, dies aus genetischen Gründen (oder anders gesagt - wegen dem vorhandenem Talent). Bei mir ist es so, dass ich zeitlich viel trainieren muss für ein gutes (Hobby-)Leistungsvermögen. Andere haben mehr Talent (d.h. das Training schlägt besser an) und müssen daher für das gleiche Leistungsvermögen deutlich weniger trainieren. In der Langdistanz spielt es auch eine Rolle, wie viele Jahre du schon so unterwegs bist.

Aus Interesse mache ich min. 2 Leistungstest/Jahr und lasse mir davon abgeleitet einen groben Trainingsplan erstellen. Dies von einem anerkannten Institut und von einem in der MTB-Szene tätigen Trainer. Meine Motivation dahinter ist nicht möglichst schnell im Marathon zu werden, sondern relativ schmerzbefreit und mit Spass lange Distanzen zurück legen zu können. Dieses Vorgehen hat mir ermöglicht, z.B. die A-Strecke (211 km mit 7'100 hm an einem Tag) an der Salzkammergut Trophy zu meistern, nachdem ich davor mehrmals gescheitert bin.

Und wie es @G3Targa sagt: Im Ziel gibt es jeden Tag ein alkoholfreies Bier!
 
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Danke für die schnellen und ausführlichen Antworten. Bin jetzt etwas beruhigt. Wie gesagt: Will gar nicht so unbedingt auf Leistung fahren. Da es meine erste Transalp ist will ich einfach ankommen, und das möglichst schmerzfrei und mir Spaß an der Sache.
 
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Der Rahmen der Festivals ist aber auch ein anderer, das ist ja viel offener und eher eine Messe. Da ist es schwerer ein Hygienekonzept durchzusetzen.
Auch wenn ich den Marathon in Willingen als Formtest fahren wollte...

Ist es die erste Transalp überhaupt oder die erste Challenge?
 
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Mit Challenge meine ich das Rennen. Und mit Transalp eine Alpenüberquerung mit Bier und ohne Massageöl.
Naja ich dachte mir dass es ein super Umfeld ist um eine eine Transalp zu machen. Werde da schon mit Ehrgeiz rangehen, aber mir fehlt die Erfahrung wie sich mein Körper über die 7 Tage verhält. Es wir für mich weniger ein Rennen, aber definitiv keine Kegeltour 😅
 
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Keine Angst, du wirst das schon überstehen. Wichtig ist im Training vorallem Kontinuität und Reglemässigkeit!
Im Rennen dann nicht zu forsch starten, die Transalp wird nicht auf den ersten beiden Etappen entschieden! Daher lieber ein Tempo anschlagen welches du sicher bis am Schluss durchziehen kannst!
Am Ende der Etappen jeweils sofort anfangen mit "Futtern" und Regeneration, sodass du am nächsten Tag wieder "voll aufgetankt" am Start stehst! Aus meiner Sicht das Wichtigste!!!
Diese Punkte sind aus meiner Sicht viel wichtiger wie die Fragen nach Reifen, Fully or HT etc!

Ride On
 
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Der Rahmen der Festivals ist aber auch ein anderer, das ist ja viel offener und eher eine Messe. Da ist es schwerer ein Hygienekonzept durchzusetzen.
Auch wenn ich den Marathon in Willingen als Formtest fahren wollte...

Ist es die erste Transalp überhaupt oder die erste Challenge?
Ja schon klar, wollte auch Riva als erste Vorbereitung fahren! Einfach Mist dass sich das jetzt auch im neuen Jahr vorsetzt !
 

mikeonbike

alter Sack
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eine empfehlung... die gilt aber generell für alle langstreckeneinsätze... die erste stunde nicht über 80% puls - nicht am anfang des rennens überdrehen, dann klappt's auch mit dem
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fällt das eigentlich schon unter retro :oops:
 
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eine empfehlung... die gilt aber generell für alle langstreckeneinsätze... die erste stunde nicht über 80% puls - nicht am anfang des rennens überdrehen, dann klappt's auch mit dem

Dieser Tipp ist :daumen:

Aber schon am 3. Transalp-Tag ist der Puls kein guter Indikator mehr, da dieser wegen der Ermüdung nicht mehr so leicht/schnell in die üblichen Zonen hoch geht. Zumindest bei mir ist das so. Dies gilt es zu berücksichtigen.
 
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Wenn wir gerade schon bei Trikots sind:

wie ist eure Erfahrung mit der Bekleidung? Wenn man die tagsüber durchschwitzt und Abend mal auswäscht, gibt es im Camp auch ne Möglichkeit sie trocken zu kriegen? Hab schon was von trockenföhnen gehört etc. Wie ist da so euer Plan bei Trikots/Hosen etc.?
 
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