Erstes Rad für sehr zierliche

Dabei seit
16. Mai 2014
Punkte Reaktionen
3.045
Ort
Bornheim
Nur zur Info: Puky baut verschiedene Räder. Unser Puky LS Pro 16 hat keine Rücktrittbremse, ist verhältnismäßig leicht und war verfügbar. Wir sind zufrieden.
Für 90cm wird es aber zu groß sein. Mein
Sohn war ca. 100cm als er losfahren konnte.
Ja mittlerweile, die sind dann aber auch nicht mehr im Preisbereiche üblicher pukys angesiedelt .. und um die Räder zu vermarkten hat pucky ne eigene Marke (eightshot) ins Leben gerufen, um vermutlich die geneigte Kundschaft nicht zu verschrecken....

Die Geometrien klassischer pukys bleiben aber rückständig zumindest wenn es ums fahren auf trails mit Wurzeln und co. Geht.
16"? Da sind wir wieder bei Rahmen unnötig groß... Mit 1m gehen schon einige 20"er ..
 
Dabei seit
13. Juli 2020
Punkte Reaktionen
229
Ich hab mich zu dem Thema vor Kurzem mit ner Bekannten unterhalten, die im Fahrradhandel arbeitet. Sie hat mir das so erklärt:

Kinder, die Fahrrad fahren lernen, neigen wohl intuitiv - insbesondere in Kurven - dazu, sich immer wieder auszubalancieren, indem sie die Pedalstellung korrigieren, und zwar mal nach vorne, mal nach hinten. Hat das Fahrrad einen Rücktritt, führt das dazu, das die Bewegung abgebremst wird, die Balance wird dadurch zusätzlich gestört und häufig fällt es den Kindern dadurch sehr schwer, 'im Fahren zu bleiben'.
Bei Rädern ohne Rücktritt passiert diese Unterbrechung nicht, daher sollen laut ihrer Aussage die Räder ohne Rücktritt für Kinder häufig die bessere Wahl sein, wenn es um das Fahren lernen geht.

Bzgl. Pucky meinte sie, das die derzeit von der Geometrie her die Kinder sehr frontlastig hinsetzen. Kinder haben aber noch nicht die gleiche Haltemuskulatur wie Erwachsene. Was uns also leicht fällt, strengt Kinder häufig zu sehr an, weil die Muskulatur noch nicht so trainiert ist. Auch hier gibt es Ausnahmen, durch die Bank soll es aber wohl so sein.

Woom sei daher im Moment durchaus zu Recht so gehypt, weil die ohne Rücktritt und mit kindgerechter Geometrie bauen, was es beides und insbesondere in Kombination den Kindern wohl sehr einfach macht, Fahrrad fahren zu lernen.

Ich hab selber keine Kids und kann daher nicht aus eigener Erfahrung sprechen, klang für mich aber schlüssig und wie sie sagte, hat sie wohl im Tagesgeschäft genügend Kinder, bei denen sie genau die genannten Effekte immer wieder sieht.

Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, mal das eine oder andere Rad Probe zu fahren?
 
Dabei seit
16. Mai 2014
Punkte Reaktionen
3.045
Ort
Bornheim
Woom sei daher im Moment durchaus zu Recht so gehypt, weil die ohne Rücktritt und mit kindgerechter Geometrie bauen, was es beides und insbesondere in Kombination den Kindern wohl sehr einfach macht, Fahrrad fahren zu lernen.
Bei woom fällt mir auf das die in meinen Augen zu aufrechte Position bei ganze vielen Kindern hier zul rum eiern führt. Mal ganz abgesehen das dort wie schon mehrfach geschrieben durch die eigentlich zu großen Rahmen den Kids die Möglichkeit genommen wird so früh wie möglich auf die nächste Laufradgröße zu wechseln, was bei unseren beiden jeweils zu einem deutlichen Sicherheits geschwindigkeits und strecken Zuwachs geführt hat.
 

Kwietsch

Less competition - more fun
Dabei seit
28. Juni 2013
Punkte Reaktionen
499
Ich sehe woom im Bereich der bis 4, maximal 5 jährigen als gute Lösung.
Diese hässlichen Rahmen von den off Dingern kann ich absolut nicht sehen.
Unbenannt.JPG


Ästhetisch absolutes Verbrechen. Alleine deswegen sind die bei mir (ganz subjektiv) raus.
 
Dabei seit
10. Oktober 2005
Punkte Reaktionen
308
Ort
Bochum
Die Kinderräder von Commencal und Canyon sind top.
Ist halt die Frage obs preislich in Frage kommt und lieferbar ist.
Ansonsten gibt's da auch viel gebrauchtes da die Räder ja relativ schnell zu klein sind.
 

Karolus

steht auf Stahl!
Dabei seit
25. September 2012
Punkte Reaktionen
419
Ort
Palz
Die hier mehrfach geäußerte Meinung, dass das Gewicht nicht so wichtig wäre, kann ich nach Erfahrungen mit drei Kindern auf unterschiedlichsten Bikes überhaupt nicht bestätigen. Unser großer war in dem Alter auch sehr zart gebaut und hat sich mit dem bleischweren Pucky nicht getraut etwas steilere Hügel runter zu fahren, weil er das Rad am Hang nicht mal halten konnte. Jedes Kilo mehr ist im Verhältnis mindestens wie 3-5 kg mehr für einen Erwachsenen und da kann doch keiner behaupten, dass das keine Rolle spielt. Ich würde also als allererstes auf ein möglichst geringes gewicht achten.
Wir haben inzwischen Erfahrungen mit Ku-Bikes, Early Rider und Woom gesammelt. Early Rider und Ku-Bikes würde ich uneingeschränkt empfehlen. Woom finde ich von der Verarbeitung und bezüglich einiger Details (z.B. Steuersatz) nicht so toll, funktioniert aber grundsätzlich auch gut.
 
Dabei seit
16. Mai 2014
Punkte Reaktionen
3.045
Ort
Bornheim
Beim ku z.b. habe ich die Automatix beim 2. Anders als geplant nach 1 oder 2 Ausfahrten gleich wieder verbaut, damit kam er deutlich besser klar als ohne macht 1km Mehrgewicht, das hat ihn überhaupt nicht gestört, das gleiche bei der großen.... Da sind andere Faktoren wie bremsen Geo und Übersetzung weit wichtiger... Das pucky hat auch keine bergab Geo....
 
Dabei seit
2. September 2015
Punkte Reaktionen
4
Aktuell gibt es im ENDURO Mountainbike Magazin (kostenlos als App) ein "Kinder-Spezial" mit vielen verschiedenen Einsatzzwecken und Bikes. Da kann man sich sicherlich auch noch eine Idee holen.
 
Dabei seit
25. November 2017
Punkte Reaktionen
9
Ort
Lohne (Oldb.)
Wir haben Testräder von KUbikes, Pyro, Beany Bikes, Early Rider, Frog vor Ort, damit die Kinder diese ausgiebig gegeneinander Probe fahren können. Erfahrungsgemäß greifen die Kinder immer wieder zu dem Rad, wo die sich am wohlsten drauf fühlen. Somit hat man da immer eine sichere Kaufentscheidung.
Wir haben mal zwei Testräder von Academy (sehr, sehr, sehr ähnlich zu Woom) dazu gestellt, da ich wissen wollte, was am Woom Hype dran ist. Das überraschende Ergebnis des Experiments war, dass das Ladenhüter wurden. Im direkten Vergleich sitzen die Kinder zu aufrecht und eiern rum. (Wie @delphi1507 auch beobachtet hat) Gerade in Kurven mit Geschwindigkeit fällt das aus. Bei Rädern, die etwas "sportlicher" sind und eine Lastverteilung von ca. 50:50 auf Vorder/Hinterachse ist, fahren die Kinder deutlich sicherer bei hohen Geschwindigkeiten.

Im 16" Bereich wird von den Kindern viel Naloo und Pyro ausgewählt. Das neue KUbikes 16s vird auch sehr gut angenommen. Day Pyro ist hierbei das kleinste Modell und die Kinder sind schneller rausgewachsen als bei KUbike und Naloo. Alle Räder haben aber eine geringere Innenbeinlänge als z.B. das alte KUbikes 14"
 
Dabei seit
22. September 2021
Punkte Reaktionen
2
Wir haben Testräder von KUbikes, Pyro, Beany Bikes, Early Rider, Frog vor Ort, damit die Kinder diese ausgiebig gegeneinander Probe fahren können. Erfahrungsgemäß greifen die Kinder immer wieder zu dem Rad, wo die sich am wohlsten drauf fühlen. Somit hat man da immer eine sichere Kaufentscheidung.
Wir haben mal zwei Testräder von Academy (sehr, sehr, sehr ähnlich zu Woom) dazu gestellt, da ich wissen wollte, was am Woom Hype dran ist. Das überraschende Ergebnis des Experiments war, dass das Ladenhüter wurden. Im direkten Vergleich sitzen die Kinder zu aufrecht und eiern rum. (Wie @delphi1507 auch beobachtet hat) Gerade in Kurven mit Geschwindigkeit fällt das aus. Bei Rädern, die etwas "sportlicher" sind und eine Lastverteilung von ca. 50:50 auf Vorder/Hinterachse ist, fahren die Kinder deutlich sicherer bei hohen Geschwindigkeiten.

Im 16" Bereich wird von den Kindern viel Naloo und Pyro ausgewählt. Das neue KUbikes 16s vird auch sehr gut angenommen. Day Pyro ist hierbei das kleinste Modell und die Kinder sind schneller rausgewachsen als bei KUbike und Naloo. Alle Räder haben aber eine geringere Innenbeinlänge als z.B. das alte KUbikes 14"
Es wäre super, wenn wir hier in der Umgebung (Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim) auch so einen Fahrradladen finden.
Hat zufällig jemand einen Tipp?
 
Oben