Eurobike 2017: KTM Prowler – 29" Trailbike für alpine Abenteuer

KTM stellt mit dem Prowler ein neues 29" Trailbike mit 150 mm Federweg für den Adventure Einsatz vor. So bewerben die Österreicher das Prowler als Rad für alle Freunde von Abenteuer-Touren, die gerne auch mal ihr Biwak am Gipfel aufschlagen.


→ Den vollständigen Artikel "Eurobike 2017: KTM Prowler – 29" Trailbike für alpine Abenteuer" im Newsbereich lesen


 
Dabei seit
2. Oktober 2006
Punkte Reaktionen
745
Ort
Wien
also erstmal Gratulation zur gelungenen Rahmenform und weitgegend gelungenen Geo. In vielerlei Hinsicht passt das schon, für mich persönlich aber leider aus 2 Gründen nicht
1) 460mm Reach ist bestenfalls als moderat lang zu bezeichnen, insbesondere bei einem nur 120mm langen Steuerrohr für mich persönlich schon zu kurz, da muss ich mich woanders umsehen. Trotzdem wäre mir aber auch bei den fehlenden 2-3cm Reach sowieso das Sitzrohr mit 53cm viel zu lang. Wer braucht sowas noch im Jahre 2017 - vielleicht wenn ihr ein XT Modell für Leute über 195 machen wollt (denen das Radl dann aber wirklich klar zu kurz ist). Und selbst jene kommen mit modernen Sattelstützen mit Absenkung jenseits der 150mm mit 50cm aus. Ich kauf jedenfalls für den Enduroeinsatz kein Rad mit so einem Fahnenmast.
2) auch wenn die Trennung offensichtlich schwer fällt, ihr seid ja kein Motorradhersteller mit einem GreenWashing-Messe-Ausstellungsrad sondern ein ernsthafter Radlhersteller. Das viele Orange ist einfach nicht schick!
 

der-gute

Halb Gott, halb Mensch, halb Bier, halb Schwein
Dabei seit
1. Dezember 2007
Punkte Reaktionen
4.775
Ort
SiebenVierDreiSiebenSex
Gut, das die Sitzrohrlänge nicht angegeben ist.
ich schätze mal, das die Größen die Sitzrohrlänge sind.

21" bedeutet dann ja eine Sitzrohrlänge von 53 cm.
Dazu ein Reach von 459 mm??? Deren Ernst?

Willkommen in den 2000ern :(
 

hasardeur

hydrophob
Dabei seit
12. April 2012
Punkte Reaktionen
3.729
Ort
Harz & Heide
Noch ein KTM-Produkt für die Berge, sogar 4€ billiger...

freeride350_1.jpg
 
Dabei seit
28. August 2013
Punkte Reaktionen
92
also erstmal Gratulation zur gelungenen Rahmenform und weitgegend gelungenen Geo. In vielerlei Hinsicht passt das schon, für mich persönlich aber leider aus 2 Gründen nicht
1) 460mm Reach ist bestenfalls als moderat lang zu bezeichnen, insbesondere bei einem nur 120mm langen Steuerrohr für mich persönlich schon zu kurz, da muss ich mich woanders umsehen. Trotzdem wäre mir aber auch bei den fehlenden 2-3cm Reach sowieso das Sitzrohr mit 53cm viel zu lang. Wer braucht sowas noch im Jahre 2017 - vielleicht wenn ihr ein XT Modell für Leute über 195 machen wollt (denen das Radl dann aber wirklich klar zu kurz ist). Und selbst jene kommen mit modernen Sattelstützen mit Absenkung jenseits der 150mm mit 50cm aus. Ich kauf jedenfalls für den Enduroeinsatz kein Rad mit so einem Fahnenmast.
2) auch wenn die Trennung offensichtlich schwer fällt, ihr seid ja kein Motorradhersteller mit einem GreenWashing-Messe-Ausstellungsrad sondern ein ernsthafter Radlhersteller. Das viele Orange ist einfach nicht schick!

Enduroeinsatz? -- steht ja auch extra trailbike für alpine Abenteuer. Da machen die Maße doch irgendwie Sinn. -- zumindest endlich mal kein Enduro-lastiges Race-Trailbike, wo man nen Spacer-Turm plus Riser-Lenker für die angenehme Lenkerhöhe braucht. Aber trotzdem große Reifen und nen bissel mehr Federweg. -- Könnte für viele nicht-Racer oder nicht-Berg-Stolperer sicher eine gute Wahl sein :)
 

[FW] FLO

trailhunter
Dabei seit
9. Januar 2003
Punkte Reaktionen
631
Ort
Vorarlberg
Wow, tatsächlich mal wieder ein Bike mit geradem Sitzrohr. Top Sache, wenn man bei den üblichen alpinen 1000 - 2000hm Touren auf das Mehrgewicht von einer versenkbaren Stütze verzichten will, weil man sowieso nur 1x verstellt.
Jetzt noch 420er Kettenstreben und kleinere Laufräder, dann wär es richtig interessant.
 

LB Jörg

Erster + Sportajörg
Dabei seit
18. Dezember 2002
Punkte Reaktionen
9.827
Ort
New Sorg
Wow, tatsächlich mal wieder ein Bike mit geradem Sitzrohr. Top Sache, wenn man bei den üblichen alpinen 1000 - 2000hm Touren auf das Mehrgewicht von einer versenkbaren Stütze verzichten will, weil man sowieso nur 1x verstellt.
Jetzt noch 420er Kettenstreben und kleinere Laufräder, dann wär es richtig interessant.

Was heißt verzichten will, bei dem Rad muß man verzichten. Da wirds bei mir mit 192cm schon bei einer 150er knapp :eek:
Wenn die das Sattelrohr mit einer normale Länge gebracht hätten, dann wäre das mal ein top KTM.

G.:)
 

monkey10

aka Frank Starling
Dabei seit
1. Mai 2007
Punkte Reaktionen
381
Ort
linker Vorhof
Enduroeinsatz? -- steht ja auch extra trailbike für alpine Abenteuer

Laut Zeichnung im Produktkatalog und der Wand hinter dem Ausstellungsrad vereinbart das Prowler die Klettereigenschaften eines 27.5/29 Allmountains mit den Bergabeigenschaften eines 27.5 Enduros. Über den moderaten Reach und Lenkwinkel kann man von mir aus noch diskutieren, aber ein 53cm Sitzrohr geht gerade beim alpinen Einsatz auf Wanderwegen gar nicht. Ist ja mit einer Variostütze nochmal 3-4cm mehr :rolleyes:
 

der-gute

Halb Gott, halb Mensch, halb Bier, halb Schwein
Dabei seit
1. Dezember 2007
Punkte Reaktionen
4.775
Ort
SiebenVierDreiSiebenSex
Ich frag mich manchmal wirklich, wer so ein Design absegnet...oder auch wer sowas konstruiert.
Erinnert mich an die Aussage von Stefan Starck zum Alutech Hardtail:
"Keine Leitungen unter dem Oberrohr, da das Rad ja beim BBS geschultert wird." :o

Hat was von der Cube Stereo 29 Geometrie. Von L zu XL wächst nur das Sitzrohr...
 

Skunkworks

Stealth Industries Inc.
Dabei seit
15. Januar 2007
Punkte Reaktionen
528
Das mit dem Sattelrohr ist klar aber warum genau braucht es einen längeren Reach?
Weil das jetzt in den Enduro-Rennen en Vogue ist? Was habe ich jetzt davon?

Wo schränkt mich ein kurzer Reach ein?
Bitte Beispiele wie: Switchbacks mit Stufen bei denen man nur rumkommt wenn man das Hinterrad lupft.

Ich finde das Rad grade wegen des kurzen Reach interessant weil ich wegen der Beinlänge eigentlich immer den größeren Rahmen wählen muss.

Falls das hier falsch ist und es eine epische Reachdebatte gibt, bitte dort hin verweisen.
Danke.
 
Dabei seit
12. Juni 2012
Punkte Reaktionen
2.017
Weil das für mich kein Trailbike mehr ist, sondern ein All Mountain. Mich stört einfach die Bezeichnung Trailbike. Mir ist egal ob die bei 29er jetzt 80mm oder 200mm Federweg verbauen. Ich finde nur das ein Trailbike als 29er nicht mehr als 120mm Federweg haben sollte. Das ist aber nichts weiter als meine ganz persönliche, subjektive Meinung. Ich erhebe da keinerlei Anspruch auf alleiniges Bestimmungsrecht oder Weisheit oder ähnliches.
 

mw.dd

Become a millionaire - be a Sportfunktionär
Dabei seit
18. Juli 2006
Punkte Reaktionen
29.602
Ort
Dresden/Heilbronn
Weil das für mich kein Trailbike mehr ist, sondern ein All Mountain. Mich stört einfach die Bezeichnung Trailbike. Mir ist egal ob die bei 29er jetzt 80mm oder 200mm Federweg verbauen. Ich finde nur das ein Trailbike als 29er nicht mehr als 120mm Federweg haben sollte. Das ist aber nichts weiter als meine ganz persönliche, subjektive Meinung. Ich erhebe da keinerlei Anspruch auf alleiniges Bestimmungsrecht oder Weisheit oder ähnliches.

Das Problem ist für Dich also eher die Kategorisierung?
Dann mach es so wie ich:
- Ein Trailbike ist ein Fahrrad, mit welchem man Trails fährt
- Ein Enduro ist ein Fahrrad, mit dem man Enduro-Rennen fährt
- Ein All-Mountain ist ein Fahrrad, mit dem man Berge hoch und runter fährt
So kann man auch ganz leicht unabhängig von der gerade hippen Marketingbezeichnung jederzeit seine ganz persönliche eierlegende Wollmilchsau haben.
 
Dabei seit
12. Juni 2012
Punkte Reaktionen
2.017
Das Problem ist für Dich also eher die Kategorisierung?
Dann mach es so wie ich:
- Ein Trailbike ist ein Fahrrad, mit welchem man Trails fährt
- Ein Enduro ist ein Fahrrad, mit dem man Enduro-Rennen fährt
- Ein All-Mountain ist ein Fahrrad, mit dem man Berge hoch und runter fährt
So kann man auch ganz leicht unabhängig von der gerade hippen Marketingbezeichnung jederzeit seine ganz persönliche eierlegende Wollmilchsau haben.
Ja genau, mein Problem ist die Kategorisierung. Ich bin mit meiner persönlichen da sehr nah an deiner dran. Allerdings ist ein Enduro für mich eher ein Bike, mit dem man mit relativ viel Federweg noch den Berg hoch kommt und das aber auch noch, mit anderen Reifen, einen Tag im Bikepark aushält und da auch noch Spaß macht. (Andere würden sowas wohl Freerider nennen ;-) )
 

GrazerTourer

mit Alter-Lego-Ego
Dabei seit
8. Oktober 2003
Punkte Reaktionen
7.676
Ort
Graz
Bike der Woche
Bike der Woche
Das Problem ist für Dich also eher die Kategorisierung?
Dann mach es so wie ich:
- Ein Trailbike ist ein Fahrrad, mit welchem man Trails fährt
- Ein Enduro ist ein Fahrrad, mit dem man Enduro-Rennen fährt
- Ein All-Mountain ist ein Fahrrad, mit dem man Berge hoch und runter fährt
So kann man auch ganz leicht unabhängig von der gerade hippen Marketingbezeichnung jederzeit seine ganz persönliche eierlegende Wollmilchsau haben.

Also ich seh's so, dass alle außer DHler noch durchaus passabel bergauf fahren können müssen. Den Einastzbereich bestimmt eher die Geometrie und das Gewicht.

Ein Enduro muss auch 2000 Höhenmeter (dafür eben langsamer) bergauf verkraften - und da dürfen ruhig Park taugliche fette/schwere Reifen drauf sein. Runter relativ bedingungslos....

Zum All Mountain etc greife ich, wenn ich's bergauf eiliger habe bzw ich weiß, dass ich bergab Strecken fahre, wo ich mit dem dickeren Bike keinen Vorteil habe. Runter flowiger und mehr Linie. Sonst ähnlich dem Enduro...

Ein XC Radl ist für die Tage, wo man den Fokus zu 95% auf bergauf legt.

Mit einem DH oder Park Radl hat man den Aspruch nicht im Sitzen rauf zu treten.

Zum Vergleich:
Bei meiner Hausrunde hab ich knapp 800 Höhenmeter bis zum Gipfel.
Mit dem 29" Phantom (Magic Mary vorne und sau schwerem Michelin Wild Rock'r 2) fahre ich das in etwas unter 60min.
Mit dem Rune (Der Baron 2,5 vorne und der gleiche Reifen wie beim Phantom hinten, nur in deutlich leichter weil 26") brauche ich 5min länger (ich denke es sind vorwiegend die kürzeren Kettenstreben). Das ist eben der Charakter der Bikes. ich fahre mit beiden Bikes das Ganze auch zweimal hintereinander. Dauert halt einmal kürzer und einmal länger...
Wenn die Sitz-Geo passt, würde ich die Strecke auch mit einem DHler rauf fahren... dauert halt wieder etwas länger. Wieso auch nicht?! Es ist eben eine Frage der Motivation *g* Die Geo muss passen. Der Rest ist dann Geschmackssache.
 
Oben