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Eurobike 2019: Dämpfer und Federgabeln – das ultimative Fahrwerks-Spezial von der Messe

Member57

Umwege erhöhen die Ortskenntnis
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immer mal wo anders
also die Singlecrowns sind so schlecht nicht, vorallem bei nicht USD Gabeln spielt es z.B. von der Buchsenüberlappung auch nicht so die große Rolle, da diese hier nicht aufgrund der Bauweise höher ist, sondern von Konstruktion zu Konstruktion.

Bei SC Gabeln ist halt der Vorteil dass es einfach nur mit der Schaftlänge zu jedem Rahmen passt, dieser lässt sich leicht kürzen. Bei Doppelbrücken muss man halt mit 2-3 verschiedenen Brücken das ganze Spektrum an Steuerrohrlängen abdecken, oder man macht die oberen Rohre so lange, dass sie immer passen, das sieht dann halt wieder aus.

So grundsätzlich kann man auch eine SC Gabel sehr steif bauen, die Belastung geht halt durch den Schaft und die Brücke wird eher mit Biegung belastet anstatt über die äußeren ROhre und Zug/Druck wie bei den Doppelbrücken.

Wird der Schaft einfach dickwandiger ausgeführt und die Krone demensprechend voluminös dimensioniert lassen sich auch hier mehr als ausreichende Steifigkeiten erreichen. Man müsste einfach mal eine Single Crowngabel mit dem Gewicht einer Doppelbrückengabel bauen, dann würde das möglicherweise gar nicht so viel Unterschied sein.

SC Gabeln kann man auch mit den aktuellen Standards noch viel weiter treiben, das ist noch lange nicht ausgereizt, Stahlschaft, dicke Brücke usw... und eine Lösung gegen das Knarzen gibt es auch, warum das noch von (fast) keinem Hersteller gemacht wird, entzieht sich meiner Kenntnis, vielleicht tun sie es aber auch schon, so genau weiß man es ja nicht.
Arbeitsaufwand. Ein zusätzlicher Schritt bei der Montage und Loctite kosten Geld. Die Reklamationsquote ist wahrscheinlich nicht hoch genug.
 
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Da hast du schon recht.
Ich finde Mountainbike Komponenten sowieso zu leicht. Beginnt ja schon bei den elenden 5 ml Öl im Casting und ähnlichen Späßen. Mir wird auch ganz anders, wenn ich Photos vom DH Weltcup sehe - wie's dort die Gabeln verbiegt - insb. wegen der Buchsen.
Wie du schreibst - eine SC Gabel mit dem Gewicht einer DC Gabel - was man da alles verbessern könnt.
:daumen:
das schafft man tatsächlich am ehesten einfach mit USD, also das verbiegen/verwinden der Gabeln zu verhindern. Es kommt ja jetzt mehr und mehr durch SlowMo Aufnahmen zu Tage, wo die herkömmliche Bauart seine Limits hat.

Dass Mountainbike Teile zu leicht sind, sehe ich wieder etwas anders. Es kommt immer auf den Einsatzbereich an, und dem, was der Endkunde sich selbst zutraut. Vor mir stehen oft Männer mit 90kg, die von sich behaupten sie brauchen das dickste ding überhaupt, weil sie sind schließlich ja riesig und sehr schwer, wo ich mir denke, mit 90kg bist du nicht schwer, und die Größe ist total unerheblich für die Festigkeit und Steifigkeit von Teilen. Wenn sie nicht gerade fahren wie Richi Rude, was sie ganz sicher nicht können, wären sie sehr oft mit einer etwas leichteren Gabel oder Rahmen besser bedient, weil sie das eh nie ausreizen. Es ist halt in Mode, "immer das schwerere zu brauchen".


Mal abgesehen vom Nerv-Faktor, wie Sicherheitsrelevant ist denn dieses Knacken eigentlich? So wie ich es hier verstehe sind die Material-Bewegungen, die dann zu diesen Geräuschkulisse führen, quasi unvermeitlich bei den typischen SC-Konstruktionen. Ist also selbst starkes Knacken von Schaft/Krone auch langfristig komplett unbedenklich?
Ich mein, fortwährend alle 3-6 Monate die Gabel zu reklamieren erscheint mir wenig praktikabel. Kriechöl schafft oft kurzfristige Ruhe bzw verringert zumindest die Intensität des Geräusches. Wenn das Konstrukt trotzdem dauerhaltbar ist, könnte ich damit vermutlich schon leben.
Allerdings hab ich zu 1 1/8 Zeiten auch nicht wenig Schäfte brechen sehen, war selten ein schöner Moment...
Traut sich jmd hier dazu ein halbwegs qualifiziertes Kommentar zu abzulassen? BommelMaster evt oder jmd amderes aus dem Fachbereich? :)

Eine DC ist für ein Dirt/Slope/Trailbike sicher keine Alternative. Für Enduro-Gebolze vlt schon eher.
ich sehe es als nicht kritisch an.
Was da passiert ist letztendlich, dass ein Rohr in einer Bohrung steckt, das bei Überlast etwas Geräusche gibt. Das allerschlimmste was passieren kann, ist dass der Schaft um 3° verdreht. Das kann sehr gut sein dass bei manchen Leuten, die meinen, es sei der Vorbau verdreht das schon auchmal der Schaft war statt dem Vorbau. Wenn mal ein Vorbau verdreht weil er nicht fest genug zugezogen war, redet auch keiner von Sicherheitsbedenken. Man stellt es wieder gerade, macht es etwas fester.

Sollte das natürlich öfter passieren, muss man was machen, aber wenn der Schaft nicht verdreht, und es knackst, passiert auch nix. Der SChaft kann nicht raus, weil unten ein Flansch als Axialsicherung ist, der braucht VERDAMMT VIEL KRAFT um da durchzurutschen, das schafft hier keiner von uns, wenn dann nur mit Hilfe von einer Betonmauer, und da hat man andere Probleme.

Das ist kein Freischuss, man hat als Endkunde immer die Pflicht, seine Bauteile laufend zu kontrollieren (wenn Vorbau verdreht z.B. zu gucken ob das auch wirklich der Vorbau war), aber solange alles fest ist und nichts verdret, und der Schaft nur knackst, besteht auch keine Sicherheitsgefahr.
 
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das schafft man tatsächlich am ehesten einfach mit USD, also das verbiegen/verwinden der Gabeln zu verhindern. Es kommt ja jetzt mehr und mehr durch SlowMo Aufnahmen zu Tage, wo die herkömmliche Bauart seine Limits hat.

Dass Mountainbike Teile zu leicht sind, sehe ich wieder etwas anders. Es kommt immer auf den Einsatzbereich an, und dem, was der Endkunde sich selbst zutraut. Vor mir stehen oft Männer mit 90kg, die von sich behaupten sie brauchen das dickste ding überhaupt, weil sie sind schließlich ja riesig und sehr schwer, wo ich mir denke, mit 90kg bist du nicht schwer, und die Größe ist total unerheblich für die Festigkeit und Steifigkeit von Teilen. Wenn sie nicht gerade fahren wie Richi Rude, was sie ganz sicher nicht können, wären sie sehr oft mit einer etwas leichteren Gabel oder Rahmen besser bedient, weil sie das eh nie ausreizen. Es ist halt in Mode, "immer das schwerere zu brauchen".




ich sehe es als nicht kritisch an.
Was da passiert ist letztendlich, dass ein Rohr in einer Bohrung steckt, das bei Überlast etwas Geräusche gibt. Das allerschlimmste was passieren kann, ist dass der Schaft um 3° verdreht. Das kann sehr gut sein dass bei manchen Leuten, die meinen, es sei der Vorbau verdreht das schon auchmal der Schaft war statt dem Vorbau. Wenn mal ein Vorbau verdreht weil er nicht fest genug zugezogen war, redet auch keiner von Sicherheitsbedenken. Man stellt es wieder gerade, macht es etwas fester.

Sollte das natürlich öfter passieren, muss man was machen, aber wenn der Schaft nicht verdreht, und es knackst, passiert auch nix. Der SChaft kann nicht raus, weil unten ein Flansch als Axialsicherung ist, der braucht VERDAMMT VIEL KRAFT um da durchzurutschen, das schafft hier keiner von uns, wenn dann nur mit Hilfe von einer Betonmauer, und da hat man andere Probleme.

Das ist kein Freischuss, man hat als Endkunde immer die Pflicht, seine Bauteile laufend zu kontrollieren (wenn Vorbau verdreht z.B. zu gucken ob das auch wirklich der Vorbau war), aber solange alles fest ist und nichts verdret, und der Schaft nur knackst, besteht auch keine Sicherheitsgefahr.
Super, vielen, vielen Dank für deine ausführliche Antwort. :daumen:

Jetzt gibts ja aber auch noch die Presspassung Standrohr/Krone. Da gibts keinen Flansch zur Sicherung (zumindest nicht in beide Ricvhtungen) und trotzdem kommt es ja wohl auch hier zu Spannungs/Bewegungs-Knacken meine ich. Oder spielt dieser Bereich doch nur eine sehr untergeordnete Rolle für das Problem?
 
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Tyrolens

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Wenn die durch rutscht, ist das doch nicht weiter tragisch im Sinne von sicherheitsrelevant.

Ich bin ja kein schneller oder harter Fahrer, oder so. Aber mein Bike wurde bisher mit jedem zusätzlichen Gramm besser.
 

Ghost-Boy

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In diesem Bereich hatte meine DVO Diamond auch geknackt, Standrohr/Brücke. Ansonsten haben bis jetzt alle Gabeln früher oder später das knacken angefangen, fox manitou rockshox marzocchi. Einzig die 19 liryk rc2 ist noch ruhig da klappert aber öfter mal die Zugstufennadel. Irgendwas ist immer.
 

525Rainer

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ich hatte das problem noch nie oder es geht im grundgeräusch einfach unter.
 

write-only

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Jetzt gibts ja aber auch noch die Presspassung Standrohr/Krone. Da gibts keinen Flansch zur Sicherung (zumindest nicht in beide Ricvhtungen) und trotzdem kommt es ja wohl auch hier zu Spannungs/Bewegungs-Knacken meine ich. Oder spielt dieser Bereich doch nur eine sehr untergeordnete Rolle für das Problem?
Eigentlich ja schon, oder? Nach oben ist ein Anschlag, auf Zug wird das Rohr (zumindest bei Fox) durch die Air Cap/Dämpfungskartusche gehalten, deshalb auch das hohe Anzugsmoment bei sonst eigentlich nem reinen "Deckel"
 
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Wenn die durch rutscht, ist das doch nicht weiter tragisch im Sinne von sicherheitsrelevant.
Wenn WAS durchrutscht, ist das nicht sicherheitsrelevant? :ka:


ich hatte das problem noch nie oder es geht im grundgeräusch einfach unter.
Ne, DAS Geräusch geht garantiert nicht unter... :D
Je nach Rahmen ist das sicher mal lauter oder leiser, aber gerade wenn man oft übers VR in szeile Landungen eintaucht, hart anbremst oder aus dem Manual absetzt, ist es nicht zu überhören. Ich kenn auch Leute, die behaupten, die ganz aktuellen Fox und RS haben das Problem nicht mehr. Laut hier scheint das ja nicht so.
Keine Ahnung warum manche massiv Probleme haben und andere nicht...
 

Tyrolens

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Wohin soll das Standrohr rutschen. Nach unten raus rutschen kann es nicht, nach oben wird es nicht weit wandern.
 
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das schafft man tatsächlich am ehesten einfach mit USD, also das verbiegen/verwinden der Gabeln zu verhindern. Es kommt ja jetzt mehr und mehr durch SlowMo Aufnahmen zu Tage, wo die herkömmliche Bauart seine Limits hat.

Dass Mountainbike Teile zu leicht sind, sehe ich wieder etwas anders. Es kommt immer auf den Einsatzbereich an, und dem, was der Endkunde sich selbst zutraut. Vor mir stehen oft Männer mit 90kg, die von sich behaupten sie brauchen das dickste ding überhaupt, weil sie sind schließlich ja riesig und sehr schwer, wo ich mir denke, mit 90kg bist du nicht schwer, und die Größe ist total unerheblich für die Festigkeit und Steifigkeit von Teilen. Wenn sie nicht gerade fahren wie Richi Rude, was sie ganz sicher nicht können, wären sie sehr oft mit einer etwas leichteren Gabel oder Rahmen besser bedient, weil sie das eh nie ausreizen. Es ist halt in Mode, "immer das schwerere zu brauchen".
Da bin ich nicht bei dir. Wenn ich sehe was im näherem Bekanntenkreis jedes Jahr an Teilen zerlegt wird und das sogar von leichten Fahrern..... Dauerschwingfestigkeit ist leider immer noch ein großes Thema bei Biketeilen, ebenso vernünftige Abdichtung und Dimensionierung von Lagern.

Zum eigentlichen Thema, finde es echt schön das man als Kunde inzwischen wirklich eine größere Auswahl im Bereich Gabel / Federbein hat und sich dementsprechend das für sich passende Produkt raussuchen kann.
Hoffe das in Zukunft mal wieder das Thema Haltbarkeit in den Fokus rückt. Besonders viel zu niedrige Buchsen und geringe Schmiermittelmengen sind leider aktuell absolut in Mode. Als kleines Bsp. die Buchsen der ersten Pike 32mm waren doppelt so hoch wie aktuell bei einer Revelation und die obere immer noch höher als heute bei einer 35er Pike / Lyrik. Als Resultat läuft die immer noch ohne Buchsenspiel, aktuelle Gabeln leiden da recht schnell drunter.
 
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Zum Thema knacksen:
Frontlastiges fahren wie stolperbiken und versetzen in Kehren und Stoppies sorgen viel schneller für Geräusche. Wer das nicht kann / macht muss also nicht zwingend Probleme bekommen.

Es gibt aber auch sehr viele "geräuschresistente" Fahrer denen das selbst gar nicht auffällt oder es richtung Steuersatz oder Ähnlichem verorten.
 

pat

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Jedesmal wenn ich mit dem DH Bike fahre, fällt mir auf, wie schön das fährt. Bremssteifigkeit einerseits, fehlende Knackserei andererseits.
 

Msize

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Da bin ich nicht bei dir. Wenn ich sehe was im näherem Bekanntenkreis jedes Jahr an Teilen zerlegt wird und das sogar von leichten Fahrern..... Dauerschwingfestigkeit ist leider immer noch ein großes Thema bei Biketeilen, ebenso vernünftige Abdichtung und Dimensionierung von Lagern.

Zum eigentlichen Thema, finde es echt schön das man als Kunde inzwischen wirklich eine größere Auswahl im Bereich Gabel / Federbein hat und sich dementsprechend das für sich passende Produkt raussuchen kann.
Hoffe das in Zukunft mal wieder das Thema Haltbarkeit in den Fokus rückt. Besonders viel zu niedrige Buchsen und geringe Schmiermittelmengen sind leider aktuell absolut in Mode. Als kleines Bsp. die Buchsen der ersten Pike 32mm waren doppelt so hoch wie aktuell bei einer Revelation und die obere immer noch höher als heute bei einer 35er Pike / Lyrik. Als Resultat läuft die immer noch ohne Buchsenspiel, aktuelle Gabeln leiden da recht schnell drunter.
Hi,

ohne jetzt klug zu sch... oder einem Federelementeguru zuvor zu kommen aber das siehst du nicht aus der richtigen Perspektive. Die alten Gabeln, da stimmt deine Aussage, hatten längere Buchsen und vor allem teilweise riesige Überdeckung (der Federweg war ja ggü. Heute nicht so groß). Der Grund ist aber, das zuvor angesprochene "flexen" (der zwar ggu. früher steiferen Gabeln, aber durch die Federwege und Belastungen, schau Mal wie heut' gfarn wird), was zur Folge hat das die Rohre in den Buchsen auf den Kanten dieser anlaufen und extrem reiben würden. Durch verkürzen der Büchsenlänge verringert man das. Außerdem ist die Lager-Fläche der Buchsen durch die heutigen Durchmesser deutlich größer und die Flächenpressung so wieder ähnlich oder sogar geringer.


Zum Knacken, habe ich bei RS pike schon 2x, fahre einfach weiter.
Einzig meine Lieblingsgabel 35 ist still, naja fast, die Schmatz nur ordentlich weil die so ne geniale Zugstufe... Ach ja und die hat jeweils 25ml im Casting.
Soviel zum Thema Schmiermittelarmut.

Ride on
 
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Das hat mit Guru nichts zu tun. Bin ja auch nicht allwissend in dem Bereich und beanspruche das auch gar nicht für mich.
Muss da aber trotzdem widersprechen. Z.b. die "alte" RS Lyrik hatte wesentlich längere Buchsen, besonders oben, als aktuelle RS Gabeln. Ebenso 35mm Rohre, bis 180mm Federweg und damit wurde nicht zimperlich umgegangen. Buchsenspiel gab es quasi nie.
Hatte letztes Jahr eine aktuelle 36 Evol, da hatte ich nach 3 Monaten Spiel. Dann eine XFusion Metric mit 36mm Rohren, ebenfalls nach 3 Monaten Spiel. Neues Casting, gibt ja heute (fast) keine Ersatzbuchsen mehr und wieder nach 4 Monaten starkes Spiel. Beide Gabeln haben sehr niedrige Buchsen.
Meine Yari macht schon länger keine Probleme, die Buchsen sind höher als bei den Anderen genannten.

Zur Schmierung, die Formulas mit der "alten" Luftfeder (Stahlnegativfeder) bekommen wirklich recht ordentlich Öl ins Casting. Bei quasi allen anderen Herstellern ist dies aber nicht so.
 

Msize

Flachlandtiroler
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Hey Symion,

das war nicht auf dich bzw. auch gar nicht negativ gemeint. Sorry falls das so rüber kam.
Guru war eher tatsächlich auf die jenigen bezogen die den ganzen Tag "nichts anderes" machen. Bommelmaster... Jene mit richtig Plan von der Materie die speziell zu diesem Thema was sagen könnten. Ich beschreibe es ja nur allgemein.

Bei alten Gabeln dachte ich du meinst wirklich altes Zeug.
Aber nichts desto trotz hat das tatsächlich mit der Reibung zu tun. Ein langes Führungslager hat den Effekt bei engem Buchsenspiel und eines sich darin bewegendes gebogenes Gleitrohr stark zu reiben. Aufgrund der "Kantenlieger". Die Kanten am Ende der jeweiligen Buchse liegen dann diagonal am Gleitrohr an. Das kann man nur verringern wenn man die Buchse kurz hält.
Wenn die Buchsen nicht halten wars nichts ordentliches bzw. nicht ordentlich kalibriert, sprich das Buchsenspiel nicht eingestellt.
Ich glaube das macht fast keiner der üblichen (großen) Verdächtigen.

VG
 
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