Eurobike 2021: Von federleicht bis 65 kg – 45 spannende Räder von der Eurobike

Eurobike 2021: Von federleicht bis 65 kg – 45 spannende Räder von der Eurobike

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Zugegeben: Räder ohne Motor oder mit dem Zusatz „Gravel“ oder „Cargo“ (oder alles zusammen) musste man auf der diesjährigen Eurobike fast mit der Lupe suchen. Daher nehmen wir es im folgenden Artikel auch mit den Radkategorien nicht ganz so genau und haben ein großes Potpourri an Zwei- oder Dreirädern aufgelistet, die uns so vor die Linse gekommen sind. Mit dabei sind schmucke Titan-Räder, lange Chopper, Bikes für das Wasser oder mit Jetski-Gefühl und vieles mehr. Bühne frei!

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Eurobike 2021: Von federleicht bis 65 kg – 45 spannende Räder von der Eurobike

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Darth Happy

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@Andreas41: Die Zahlenspiele in allen Ehren (finde ich immer gut), aber da fehlt noch was ;)
CO2 ist nicht alles.
Das ist glaub ich auch das, was einigen sauer aufgestoßen ist. Man kann es nur für den Einzelfall betrachten. Was wäre z. B., wenn der "faule" E-Biker, der dank massiver Nutzung von elektrischer Energie theoretisch effizienter unterwegs ist, durch die fehlende Forderung des Körpers aber schneller gesundheitliche Probleme hätte? Ist das doppelt gut für die Umwelt, weil dessen Lebenserwartung dann sinkt? Oder doch schlechter, weil er im Alter früher wieder aufs Auto angewiesen ist? Das ist an den Haaren herbeigezogen, aber in einer allgemeingültigen Betrachtung zur echten Umweltbelastung müsste man auch damit rechnen.
Aber da gibt es ja auch noch die, die das E-Bike tatsächlich sportlich nutzen und einfach nur mehr Strecke zurücklegen, da wird am Ende für diesen Einzelfall sicher keine bessere CO2-Bilanz rauskommen, weil der "Bio-Anteil" gleich ist.
 

olev

weon
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Mal abgesehen von Schweinshaxen, Bierbäuchen und trainierten Waden:

Die einzige Frage die @Andreas41 aufgeworfen hat, war die nach der Effizienz des Antriebs: Ist es hinsichtlich der Folgen fürs Klima weniger schädlich sich aus Muskelkraft von A nach B zu bewegen oder mit einem Elektromotor.

Und er war der einzige hier, der sich die Mühe gemacht hat, wenigstens Zahlen zu suchen und so faktenbasiert wie möglich zu argumentieren - im Bewusstsein, dass das alles Näherungswerte unter den Bedingungen real existierender industrieller Landwirt- und Stromwirtschaft sind. Hat er mehrfach geschrieben.

Die Berechnungen kann man in Frage stellen, am besten mit besseren Zahlen, aber sicher nicht mit Behauptungen wie: Ich esse gleich viel, ob ich Fahrrad fahre oder nicht. Jede Bewegung braucht Energie, das ist eine physikalische Tatsache. Und weil Menschen keine Photoynthese machen können, müssen sie ihre Energie über die Nahrung aufnehmen. Je nach Bewegung und Nahrungsaufnahme (und anderen Faktoren wie Aussentemperatur, emotionale Verfassung etc.) gibt es eine negative, ausgeglichene oder positive Energiebilanz und das Individuum nimmt ab- oder zu, oder hält das Gewicht.

Empfehlungen bezüglich E-Bike oder nicht, Sport oder nicht, Nudeln oder Rindfleisch hat @Andreas41 keine abgegeben.
 
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Von Training oder Sport habe ich nirgends geschrieben - nur von der Effizienz des Antriebs.
Aber genau zu diesem Effekt führt es doch.
Sport ist nicht nur Sport wenn ich sage, dass es solcher ist. Sondern jede Art von körperlicher Leistung zählt gewissermaßen dazu. Genauso auch meine Bewegung auf dem Arbeitsweg. Und wenn ich einen erheblichen Teil dieser körperlichen Leistung durch den Motor substituiere, dann ist es wichtige Bewegung, die mir fehlt.

In diesem Fall bist Du schneller und daher über die gleiche Distanz kürzer unterwegs. Du erbringst daher die gleiche Leistung über eine kürzere Zeit und verbrauchst damit weniger Nahrung -- und emittierst somit weniger CO2 (bei angepasster Ernährung).
Natürlich benötigst Du dan zusätzlich den Ebike-Strom, je nach Strommix und Ernährungsgewohnheiten kann das aber netto noch immer zu einer deutlich reduzierten CO2-Emission führen.
Nagut, vor dem Hintergrund hast du hinsichtlich der Gesamtbilanz Recht, wenn man deine Rechnungen mal so hinnimmt. Nichtsdestotrotz führt das auch wieder nur zur oben angesprochenen Thematik.
 
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@Andreas41: Die Zahlenspiele in allen Ehren (finde ich immer gut), aber da fehlt noch was ;)
CO2 ist nicht alles.
Du hast völlig recht.
Mein Beitrag war aber auf CO2 alleine fokussiert - und zwar nur auf die "Energiequellen" Nahrung oder gespeicherter Strom. Mehr nicht. Und diesbezüglich verteidige ich meinen Beitrag.
Dass Ebikes aber, je nach Nutzung, (auch) ganz massive Probleme verursachen, das würde ich niemals bestreiten.
 
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Sport ist nicht nur Sport wenn ich sage, dass es solcher ist. Sondern jede Art von körperlicher Leistung zählt gewissermaßen dazu. Genauso auch meine Bewegung auf dem Arbeitsweg. Und wenn ich einen erheblichen Teil dieser körperlichen Leistung durch den Motor substituiere, dann ist es wichtige Bewegung, die mir fehlt.
Das ist richtig. Ich habe auch niemandem empfohlen, Bewegung zu reduzieren.
Es ging lediglich um die Möglichkeit, durch Elektroantrieb (etwas) weniger CO2 zu emittieren.
 

Darth Happy

26,5" 4ever <3
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Mein Beitrag war aber auf CO2 alleine fokussiert - und zwar nur auf die "Energiequellen" Nahrung oder gespeicherter Strom. Mehr nicht.
Ja ich weiß :bier:
War nur ein Versuch, die Stimmungslage zu erklären. In einer Online-Diskussion wird es da schnell mal schwierig, in echt wären hier sicher alle mega lieb und so :D 🤙
 

525Rainer

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Ich lese viel im emtb Forum und nachweislich verausgaben sich ebiker absolut identisch. Das steht unter jeder tour. Es ist für den Körper kein Unterschied ob du 300w drauflegst oder ins MTB trittst. Das ganze gedöhns der Maschine kommt also noch on top.
Dadurch dass Lastspitzen vermieden werden können sie auch viel länger hohe wattwerte treten. Ich denke daraus resultiert ein grosser Hunger. Die Akkuladung dann noch on top.
 

xMARTINx

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Ich lese viel im emtb Forum und nachweislich verausgaben sich ebiker absolut identisch. Das steht unter jeder tour. Es ist für den Körper kein Unterschied ob du 300w drauflegst oder ins MTB trittst. Das ganze gedöhns der Maschine kommt also noch on top.
Dadurch dass Lastspitzen vermieden werden können sie auch viel länger hohe wattwerte treten. Ich denke daraus resultiert ein grosser Hunger. Die Akkuladung dann noch on top.
Schreiben können sie viel, ist halt trotzdem Blödsinn. Aber offenbar wollen dort auch viele den Motor für sich rechtfertigen
 
Zuletzt bearbeitet:

525Rainer

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Für mich durchaus nachvollziehbar. Wenn du die 600w im Anstieg gewohnt bist gurkst du nicht mit 15km/h durch die Gegend. Alles unter 20 gilt als lahmer Schnitt. Da musst du entsprechend drauflegen sonst ist wie bei den reichweitenfahrten nach 800hm Ende gelände. Also unter eine Stunde.
Damit gibt sich kein ebiker zufrieden. Die fahren alle Touren mit 1500-2000hm und legen mindestens 200w drauf. Beste Fettverbrennungszone. Schlimm!
 

LB Jörg

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Die einzige Frage die @Andreas41 aufgeworfen hat, war die nach der Effizienz des Antriebs: Ist es hinsichtlich der Folgen fürs Klima weniger schädlich sich aus Muskelkraft von A nach B zu bewegen oder mit einem Elektromotor.

Und er war der einzige hier, der sich die Mühe gemacht hat, wenigstens Zahlen zu suchen und so faktenbasiert wie möglich zu argumentieren - im Bewusstsein, dass das alles Näherungswerte unter den Bedingungen real existierender industrieller Landwirt- und Stromwirtschaft sind. Hat er mehrfach geschrieben.

Die Berechnungen kann man in Frage stellen, am besten mit besseren Zahlen, aber sicher nicht mit Behauptungen wie: Ich esse gleich viel, ob ich Fahrrad fahre oder nicht. Jede Bewegung braucht Energie, das ist eine physikalische Tatsache. Und weil Menschen keine Photoynthese machen können, müssen sie ihre Energie über die Nahrung aufnehmen. Je nach Bewegung und Nahrungsaufnahme (und anderen Faktoren wie Aussentemperatur, emotionale Verfassung etc.) gibt es eine negative, ausgeglichene oder positive Energiebilanz und das Individuum nimmt ab- oder zu, oder hält das Gewicht.

Empfehlungen bezüglich E-Bike oder nicht, Sport oder nicht, Nudeln oder Rindfleisch hat @Andreas41 keine abgegeben.


Die berechneten Zahlen, ob richtig oder net, zweifelt ja doch keiner an. Aber das sie dem realem Leben standhalten schon. Es sind was wäre wenn Zahlen in einer ichs machs aber anderes Realität.
Das ein E-Bike nachhaltig(er) sein kann, zweifelt keine Ahnung wer an. Zumindest wüßt ich nicht wer das geschrieben hat.
E-Bikes sind eine super Sache. Aber da ist einiges schiefgelaufen, bei der Einstufung mit ihrem Umgang.
G.:)
 

Tyrolens

E-Biker grüßen nicht.
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Und wieder: Es ist wie beim Motorrad. Keiner will den kompakten, leichten Einzylinder, sondern will jeder den dicken 1200er Motor mit mächtigem Drehmoment von unten raus. Das ist bei den E-Bikes auch nicht anders. Ich hätte mir das auch nicht gedacht, aber das Kenevo SL gilt eher als Ladenhüter. Die Leute wollen den stärksten Motor und den größten Akku. Mit den 25 kg Eigengewicht kommen die Radweg- und Forstwegfahrer locker klar. Am Motorrad sind die 250 kg ja auch kein Problem, obwohl es auch Modelle mit 150 kg gibt.

Was juristisch kommt, da bin ich gespannt. Das ist gar nicht so leicht lösbar. Immerhin braucht man für ein Moped auch Führerschein, Kennzeichen, HU und Helm. Die Dinger laufen bei uns nur 45 km/h. Gut möglich, dass nur die zulässige Leistung angehoben wird. Dann fahren die Dinger eben konstant 25 km/h.
 

525Rainer

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Bin ebenfalls auf die Gesetzesänderung gespannt. ich tippe es kommt Tempo 30 in den Städten und damit pedelecs auf der Straße mit Schwimmen können gibt's ne Anhebung auf 32. Viele müssen dann gar nichts umstellen.
 

xMARTINx

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Und wieder: Es ist wie beim Motorrad. Keiner will den kompakten, leichten Einzylinder, sondern will jeder den dicken 1200er Motor mit mächtigem Drehmoment von unten raus. Das ist bei den E-Bikes auch nicht anders. Ich hätte mir das auch nicht gedacht, aber das Kenevo SL gilt eher als Ladenhüter. Die Leute wollen den stärksten Motor und den größten Akku. Mit den 25 kg Eigengewicht kommen die Radweg- und Forstwegfahrer locker klar. Am Motorrad sind die 250 kg ja auch kein Problem, obwohl es auch Modelle mit 150 kg gibt.

Was juristisch kommt, da bin ich gespannt. Das ist gar nicht so leicht lösbar. Immerhin braucht man für ein Moped auch Führerschein, Kennzeichen, HU und Helm. Die Dinger laufen bei uns nur 45 km/h. Gut möglich, dass nur die zulässige Leistung angehoben wird. Dann fahren die Dinger eben konstant 25 km/h.
Das kenevo SL ist ein Ladenhüter weil es absurd überteuert ist.
Für mich sind die Räder mit kleineren Akkus auch der richtige Schritt, weg vom 25 kg Monster
 

LB Jörg

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Bin ebenfalls auf die Gesetzesänderung gespannt. ich tippe es kommt Tempo 30 in den Städten und damit pedelecs auf der Straße mit Schwimmen können gibt's ne Anhebung auf 32. Viele müssen dann gar nichts umstellen.

130 auf der Autobah und 30 in der Ortschaft. Wohl um die Reichweiten der E-Autos zu erweitern. Weniger beschleunigen und langsamer spart gewaltig. Kann man alles gleich wieder noch schwerer bauen :D

G.:)
 
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Bin ebenfalls auf die Gesetzesänderung gespannt. ich tippe es kommt Tempo 30 in den Städten und damit pedelecs auf der Straße mit Schwimmen können gibt's ne Anhebung auf 32. Viele müssen dann gar nichts umstellen.
Dann aber bitte mit Kennzeichen/Versicherung und zumindest ein Mofaführerschein als Voraussetzung ☝️

Mein Gott haben die Bullen in meiner Jugend rumgeheult wenn wir mal Mofa mit 25km/h gefahren sind (Glück für uns da unter 14 gewesen 😅) 🤦🏻‍♂️

Ein bisschen beneide ich die Jugend heut zu Tage ... eRoller (durfte noch selber treten 😒), eBike (durfte den Motor meines Mofas noch selber zerlegen 😒) ... 😂
 

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E-Biker grüßen nicht.
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Mehr Leistung werden die Motoren vermutlich schon wegen der Post bekommen. Die kommen mit ihren Fahrrädern jetzt schon nicht die Berge hoch. Der Mann meiner Cousine, wenn der mit seinen 100 kg die zwei Kinder mit jeweils 25 kg in den Radanhänger packt, in Summe soll er dann knappe 200 kg mit 250 W bewegen?

Warum man sich so sehr gegen eine Einstufung als Motorrad wehrt, kann ich nicht nachvollziehen. Das macht ja auch durchaus Sinn aus Sicht der Sicherheit. HU, Führerschein, Helmpflicht, Haftpflichtversicherung.
 

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Mehr Leistung werden die Motoren vermutlich schon wegen der Post bekommen. Die kommen mit ihren Fahrrädern jetzt schon nicht die Berge hoch. Der Mann meiner Cousine, wenn der mit seinen 100 kg die zwei Kinder mit jeweils 25 kg in den Radanhänger packt, in Summe soll er dann knappe 200 kg mit 250 W bewegen?

Warum man sich so sehr gegen eine Einstufung als Motorrad wehrt, kann ich nicht nachvollziehen. Das macht ja auch durchaus Sinn aus Sicht der Sicherheit. HU, Führerschein, Helmpflicht, Haftpflichtversicherung.
Weil es die Zielgruppe enorm einschränken würde. Und der ebiker möchte eines ganz sicher nicht sein, ein Motorradfahrer
 

LB Jörg

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Mehr Leistung werden die Motoren vermutlich schon wegen der Post bekommen. Die kommen mit ihren Fahrrädern jetzt schon nicht die Berge hoch. Der Mann meiner Cousine, wenn der mit seinen 100 kg die zwei Kinder mit jeweils 25 kg in den Radanhänger packt, in Summe soll er dann knappe 200 kg mit 250 W bewegen?

Warum man sich so sehr gegen eine Einstufung als Motorrad wehrt, kann ich nicht nachvollziehen. Das macht ja auch durchaus Sinn aus Sicht der Sicherheit. HU, Führerschein, Helmpflicht, Haftpflichtversicherung.


Ja, das ein 8 jähriges Kind, am Gehsteig, jeden Benzinmofafahrer um die Ohren fahren darf, hab ich bis heute nicht verstanden.

G.:)
 
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Weil es die Zielgruppe enorm einschränken würde. Und der ebiker möchte eines ganz sicher nicht sein, ein Motorradfahrer
Kann ich nur zustimmen. Die Leute wollen doch mit dem E-Bike überall fahren dürfen. Der Wald wäre ja dann tabu. Denke auch, dass der Gesetzgeber früher oder später was machen wird und das leider nicht zu Unrecht.
 
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Ich lese viel im emtb Forum und nachweislich verausgaben sich ebiker absolut identisch. Das steht unter jeder tour. Es ist für den Körper kein Unterschied ob du 300w drauflegst oder ins MTB trittst. Das ganze gedöhns der Maschine kommt also noch on top.
Dadurch dass Lastspitzen vermieden werden können sie auch viel länger hohe wattwerte treten. Ich denke daraus resultiert ein grosser Hunger. Die Akkuladung dann noch on top.
Also meine Beobachtung bringen mich da zu einem anderen Ergebnis. Ich kenne etliche, die teilweise oder ganz auf E-Bike umgestiegen sind. Bei gelegentlichen gemeinsamen Ausfahrten kann ich immer wieder feststellen, dass alle (ich meine alle, die ich kenne) E-Biker in der körperlichen Fitness nachgelassen haben. Von der Gewichtszunahme will ich gar nicht reden.
Die Erklärung ist ganz einfach. Wenn es lang und steil wird, quält sich keiner (mehr). Da wird einfach mehr Leistung zugeschaltet. Somit bleiben die Belastungsspitzen aus und der Körper passt sich langfristig an - wird weniger leistungsfähig. Wenn die Leute dann mal wieder ohne E unterwegs sind, stehen sie wie ein Eimer Sand im Berg. Habe das schon öfters mit Wattmessung gegengeprüft.
Dass sich E-Biker subjektiv verausgaben, mag stimmen, allerdings auf deutlich niedrigerem Leistungsniveau als vorher. Es mag einige Ausnahmen geben, aber auf die große Masse bezogen entspricht das meinen Beobachtungen.
Wäre mal ein interessanter Untersuchungsgegenstand für Sportwissenschaftler.
 
D

Deleted 574656

Guest
E-Biker in der körperlichen Fitness nachgelassen haben.
Das kann ich bestätigen. Ich habe 15 kg zugenommen. Aber vor der Pandemie hab ich 3 mal die Woche Basketball gespielt im Verein. Habe mindestens 1 mal die Woche MMA trainiert und BioMTB gefahren. Deswegen kann ich leider nicht ganz abschätzen wie viel das E-MTB dran Schuld hat. Aber wer behauptet das E-MTB von der Belastung gleichzusetzen ist mit BioMTB, der ist wohl nie BioMTB gefahren. Von der Leistung her sind das riesen Unterschiede. Jeder der das behauptet, ob ECO oder Turbo, ist für mich ein Lügner oder er weiß es nicht besser. Darüber braucht man mmn nicht diskutieren.
Das erste Basketball training in der Halle nach der Pandemie (Maßnahmen) hat mich 2 Tage lang flachgelegt 😅
 
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Bei gelegentlichen gemeinsamen Ausfahrten kann ich immer wieder feststellen, dass alle (ich meine alle, die ich kenne) E-Biker in der körperlichen Fitness nachgelassen haben. Von der Gewichtszunahme will ich gar nicht reden.
Das glaube ich gern - und kann mir auch noch viele weitere Erklärungen vorstellen, auch psychologische: Wenn extreme Anstrengung sich scheinbar nicht mehr lohnt (also nur noch 10% mehr Geschwindigkeit am Berg bringt statt 30%), dann wird's viel schwerer, sich zu quälen.
(Dabei darf man nicht vergessen, dass die Motoren kurzzeitig weit über 500W leisten - die 250W sind nur eine Dauerleistung!)
Persönlich finde ich auch, dass sich Ebikes irgendwie komisch "teigig" und indirekt treten - kann das aber weder erklären noch genauer beschreiben.

Deine Beobachtung wird aber auch durch Tom Pidcock belegt:
Seit der nichtmehr Ebike fährt, gewinnt der bei Olympia... ;-)
 
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