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Forschungsprojekt „MTB-Situation in NRW”: Neue Perspektiven für die Trail-Infrastruktur [Update mit Umfrage]

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Re: Forschungsprojekt „MTB-Situation in NRW”: Neue Perspektiven für die Trail-Infrastruktur [Update mit Umfrage]
Und man bekommt auch erst mal einen Eindruck davon, ob die eigene Spekulation überhaupt in der Nähe der Realität liegt und es in Wirklichkeit nicht nur 10 Passanten oder in die andere Richtung vielleicht sogar 500 Abfahrten waren.
Dafür kann man sich aber auch mal an einem schönen Herbsttag in Begleitung einer Kiste Bier an einen laut Heatmap besonders nachgefragten Weg stellen. Kommen vielleicht noch ein paar nette Gespräche und Zusatzinfos bei 'rum (in Begleitung des Revierförsters, aber leider ohne Bier getestet).

Oder anders: Ich als Beteiligter gleich auf welcher Seite würde gern wissen, wer da fährt und wie oft (wiederholte Fahrten). 15 Buddelkids, die den ganzen Tag ihr Rad hochschieben und wieder runterfahren haben sicher andere Interessen als jemand, der auf Touren mindestens bergab gern naturnahe Wege fahren will. Die Info bekommt man von den Zählern aber nicht.

Die Förster nehmen übrigens komoot, Strava oder fotografieren Erosionsspuren, tote Bambis und zerteilte Blindschleichen; das reicht als Beleg dafür, dass es "zuviel" ist.
 
Bin ich der Einzige, der auf den Link zur Umfrage geklickt hat, nur um festzustellen, dass der ins Nirvana läuft? (Oder hab nur ich das Problem?)

Edit: Anderer Browser hat das Problem gelöst. Danke @markus-koeln für die Rückmeldung!
 
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Dafür kann man sich aber auch mal an einem schönen Herbsttag in Begleitung einer Kiste Bier an einen laut Heatmap besonders nachgefragten Weg stellen. Kommen vielleicht noch ein paar nette Gespräche und Zusatzinfos bei 'rum (in Begleitung des Revierförsters, aber leider ohne Bier getestet).
Die Gespräche und Infos haben wir auch. Die Community ist mittlerweile groß und vernetzt und wir sind ohnehin häufig am Trail - ob zum Fahren oder Schaufeln, seltener auch für das Kaltgetränk.
Das sind dann aber eher anekdotische Daten, keine statistischen.
Die Nutzung wird am schönen Herbsttag anders sein als im Sommer, Winter oder bei schlechtem Wetter. Vielleicht erwischst Du einen Tag, an dem in der Region ein Event stattfindet und daher weniger Leute im Wald sind. Es gibt viele Einflussfaktoren. Langfristige Beobachtung (die mit vertretbarem Aufwand nur automatisiert erfolgen kann) helfen diese Effekte sichtbarzumachen.

Ich als Beteiligter gleich auf welcher Seite würde gern wissen, wer da fährt und wie oft (wiederholte Fahrten). 15 Buddelkids, die den ganzen Tag ihr Rad hochschieben und wieder runterfahren haben sicher andere Interessen als jemand, der auf Touren mindestens bergab gern naturnahe Wege fahren will. Die Info bekommt man von den Zählern aber nicht.
Korrekt, die Zähler liefern rein quantitative Daten. Die Qualifizierung muss man anderweitig regeln, z. B. so wie Du es beschreibst. Beides kann hilfreich sein.

Insofern hat der Einsatz von Zählern eine andere Zielsetzung (statistische, quantitative Daten vs. anekdotische oder qualitative Informationen).
Und wie ich ja schrieb: Ich würde das Thema auch nicht überbewerten. Einen mittleren dreistelligen Betrag war es uns bisher nicht wert. Wäre für mich eher ein Nice-to-Have.



Bin ich der Einzige, der auf den Link zur Umfrage geklickt hat, nur um festzustellen, dass der ins Nirvana läuft? (Oder hab nur ich das Problem?)
Der Link aus dem Artikel funktioniert bei mir problemlos.
 
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Eigentlich eh wie immer, dasselbe "Spiel".

Die Behörde(n) wollen Zahlen präsentiert bekommen.
Behauptungen wie, "im IBC, im Bikeboad, auf pinkbike etc fahren so viele und wollen dies und jenes; ich habe im Gebiet so und so viele Biker gesehen, so viele die ein ProRadoHei Canyondale fahren" ist für die irrelevant. Nochmals, sie wollen Zahlen sehen.

Und, wie stark bzw gewichtig ist das Gegenüber?
Ein lokaler Verein, der vielleicht drei Wege/Trails haben will, zwei drei Sprungschanzen, oder eine landesweite Organisation oder gar die IMBA/Dimb, die vielleicht "fahren überall" haben will.

Man wird nur soviel hergeben, sprich genehmigen, wie es nur irgendwie geht. Wenn dann der Druck von den vielen Vertretenen kommt, sich Bürgermeister, Landesväter (in Österreich Landesfürsten und -kaiser) und anderen Politiker für diese Anliegen erwärmen, dann gibt es weitere Zugeständnisse.

Und dann muss man sich mit den Hieb und Stichfesten wissenschaftlichen Beweisen der Jäger, Förster etc, wie persönliche Wahrnehmung, Komoot, Strave etc, selbst fotografierte Erosionsspuren, Spuren der Verwüstung, tote Bambis und zerteilte Blindschleichen sowie spektakuläre Einzelfälle, auseinandersetzen.
 
Die Jäger setzen ja immer mehr Wildkameras ein (bestimmt auch weil sie so billig geworden sind)....z.T. auch an Trails, was auch immer sie dann mit dem Material machen....
Ist ja immer schwierig mit Kameras im öffentlichen Raum aber wenn die Jäger das dürfen, darf man so etwas dann nicht auch zu dem hier genannten Zweck machen?

Was für Zähler sind denn hier im Einsatz?
 
Ist ja immer schwierig mit Kameras im öffentlichen Raum aber wenn die Jäger das dürfen, darf man so etwas dann nicht auch zu dem hier genannten Zweck machen?
Wenn ein Bereich videoüberwacht wird, muss zuvor (!) davor gewarnt werden, weil es (noch) ein (letztes) Recht auf Privatsphäre gibt. Ist das nicht der Fall, sollte die Kamera gemeldet werden (und es werden wohl Monate ins Land gehen, bis der Datenschutzbeauftragte vielleicht mal etwas äußert).

Ansonsten: Digitale Zähler an Trails.. da fehlen einem die Worte. Aber ja, bitte auch noch mit Videoüberwachung und Scan der Lidl+ App...
 
Die Jäger setzen ja immer mehr Wildkameras ein (bestimmt auch weil sie so billig geworden sind)....z.T. auch an Trails, was auch immer sie dann mit dem Material machen....
Ist ja immer schwierig mit Kameras im öffentlichen Raum aber wenn die Jäger das dürfen, darf man so etwas dann nicht auch zu dem hier genannten Zweck machen?

Was für Zähler sind denn hier im Einsatz?
Wenn eine Wildtierkamera im öffentlichen Raum hängt bzw. diesen filmt, ist das natürlich auch für Jäger verboten. Und deshalb können die Kameras auch nicht zur Zählung genutzt werden.
 
Und dann muss man sich mit den Hieb und Stichfesten wissenschaftlichen Beweisen der Jäger, Förster etc, wie persönliche Wahrnehmung, Komoot, Strave etc, selbst fotografierte Erosionsspuren, Spuren der Verwüstung, tote Bambis und zerteilte Blindschleichen sowie spektakuläre Einzelfälle, auseinandersetzen.
Das ist nur dann sinnvoll, wenn das Gegenüber guten Willens ist. Die Fakten sind lange auf dem Tisch, es fehlt nur am politischen Willen, die zur Kenntnis zu nehmen und daraus Maßnahmen abzuleiten.
Wenn die Zähler bei der Willensbildung helfen, warum nicht. Geld würde ich dafür aber nicht ausgeben - die "anekdotischen Daten" nach meiner Methode reichen sicher als Beleg.
 
Geld würde ich dafür aber nicht ausgeben - die "anekdotischen Daten" nach meiner Methode reichen sicher als Beleg.
Die reichen sicher nicht, spätestens wenn es um Geld oder Förderungen geht. Auf kleiner, lokaler Ebene in einer Gemeinde, wo der ortsansässige Radverein was mit/für seinen Mitglieder bauen möchte mag das noch passen. Aber spätestens wenn da jemand Geld dazulegen muss oder Förderprogramme auf Kreis- oder Landerebene reinkommen, muss man sich da schon etwas professioneller aufstellen.
 
Die Idee hatten wir auch schon.

Entweder tatsächlich als Wildkamera, die möglichst niedrig hängt (so dass idealerweise keine Köpfe/Gesichert im Bild sind) und Biker nur von hinten aufnimmt, zudem in der niedrigsten einstellbaren Qualitätsstufe, so dass am Ende ohnehin fast nur Fragmente zu erkennen wären.
Hat aber so seine Tücken - schiebt der Biker den Berg hoch oder kommt jemand den Trail hoch gewandert, dann wird ganz schnell doch wieder eine Portrait-Aufnahme draus. Ich bin weder Jurist noch Datenschutzexperte, aber das ist ziemlich sicher problematisch.

Eine andere Idee war es, den Bildsensor abzukleben/-klemmen, so dass die Wildkamera nur komplett schwarze Bilder speichert. Damit hätte man quantitative Daten (z. B. 100 Auslösungen pro Wochenende, sogar inkl. Zeitstempel) ohne sich der Datenschutzproblematik Preis zu geben. Quasi ein Zähler für unter 20,- EUR - das wäre schon eher eine interessante Preisregion.

darf man so etwas dann nicht auch zu dem hier genannten Zweck machen?
Juristisch - wie gesagt - ziemlich sicher problematisch, wahrscheinlich ebenso die von Dir genannten Wildkameras die im Wald von anderen aufgehängt sind.

Eine andere Frage ist aber auch die Außenwirkungen, ganz unabhängig von der Rechtslage oder davon, ob nun Fotos gespeichert werden, was dort zu erkennen wäre, etc.

Da reicht ein MTB-Gegner, der die Kamera entdeckt und dann eine Welle macht - schon gibt es negative Schlagzeilen in der (Lokal-) Presse. Dann sind die pösen Mountainbiker, die ohnehin schon die Natur zerstören und Bambis töten, auf einmal noch für eine illegale Videoüberwachung im öffentlichen Raum verantwortlich. Soetwas bekommt man schwer wieder eingefangen. Und es untergräbt dann schnell Bemühungen und Fortschritte, die man eventuell vorher erreicht hat.
Legal Trails und deren Akzeptanz sind ein zartes Pflänzchen... 😕



Ansonsten: Digitale Zähler an Trails.. da fehlen einem die Worte.
Mögliche Gründe bzw. Motivation dazu hatte ich weiter oben schon genannt.
Wenn man keine Daten, rein anekdotsiche Daten (hinsetzen und zählen) oder gefühlte Daten ("Da ist immer viel los, wenn ich da bin!") präsentiert, dann macht das weniger Eindruck als z. B. die wissenschaftliche Studie (um die es ja hier im Thread geht) oder Datentabellen und schick aufbereitete Grafiken zur Nutzungsintensität.

Man kann die Idee von Zahlenerhebung am Trail natürlich doof finden, muss sich aber dann auch nicht wundern wenn Bemühungen für offizielle Trailangebote mangels Gewicht im Sande verlaufen oder Mountainbiker im politischen Diskurs (weiterhin) als nicht relevant empfunden werden und hinter anderen Interessengruppen zurückstecken müssen. 🤷
 
Dafür kann man sich aber auch mal an einem schönen Herbsttag in Begleitung einer Kiste Bier an einen laut Heatmap besonders nachgefragten Weg stellen. Kommen vielleicht noch ein paar nette Gespräche und Zusatzinfos bei 'rum (in Begleitung des Revierförsters, aber leider ohne Bier getestet).

Oder anders: Ich als Beteiligter gleich auf welcher Seite würde gern wissen, wer da fährt und wie oft (wiederholte Fahrten). 15 Buddelkids, die den ganzen Tag ihr Rad hochschieben und wieder runterfahren haben sicher andere Interessen als jemand, der auf Touren mindestens bergab gern naturnahe Wege fahren will. Die Info bekommt man von den Zählern aber nicht.

Die Förster nehmen übrigens komoot, Strava oder fotografieren Erosionsspuren, tote Bambis und zerteilte Blindschleichen; das reicht als Beleg dafür, dass es "zuviel" ist.
Das Eine schließt das Andere doch nicht aus.
Und übrigens erscheinen bei Strava private Accounts/Touren überhaupt nicht auf der Heatmap. Und dass man Touren mit Trails die maximal geduldet sind, auf Privat stellt, versteht sich doch eigentlich von selbst, oder?
 
Man kann die Idee von Zahlenerhebung am Trail natürlich doof finden, muss sich aber dann auch nicht wundern wenn Bemühungen für offizielle Trailangebote mangels Gewicht im Sande verlaufen oder Mountainbiker im politischen Diskurs (weiterhin) als nicht relevant empfunden werden und hinter anderen Interessengruppen zurückstecken müssen.
Ah, ok, daran liegt's. Dann isses ja einfach und in Kürze erwartet uns ein Trailparadies. Nur noch ein paar hundert - besser 1000 Euro - an die Erfinder und Vermarkter der MTB-Zählgeräte, dann wird es endlich soweit sein :o
 
:troll:

Weißte selber, ne? 😘

Ah, ok, daran liegt's.
Steter Tropfen hölt den Stein und so.
Es gibt nicht die eine Sache, die gemacht werden kann damit uns
in Kürze [...] ein Trailparadies
erwartet. Aber jede einzelne Bemühung kann helfen, einen weiteren Trail realistischer zu machen.

Man kann's natürlich auch sein lassen,
muss sich aber dann auch nicht wundern wenn Bemühungen für offizielle Trailangebote mangels Gewicht im Sande verlaufen oder Mountainbiker im politischen Diskurs (weiterhin) als nicht relevant empfunden werden und hinter anderen Interessengruppen zurückstecken müssen. 🤷
🤷

Als Anekdote aus unserer Trailbau-Praxis:
Die Ansprechpartner bei den Behörden (Umweltdezernent, Landrat, UNB, Forst) waren sichtlich beeindruckt, als sie erfahren haben dass unsere Projektgruppe mittlerweile über 160 Mitglieder hat. "Was? So viele?"
Und das sind ja nur die Leute, die sich aktiv für unser Projekt interessieren und um Aufnahme in die Gruppe gebeten haben. Mountainbiker, die unsere Trails nutzen gibt es um ein vielfaches mehr - davon treffen wir jedes Mal neue wenn wir vor Ort sind.

Es geht um Sichtbarkeit.
Ohne Sichtbarkeit muss man nicht auf Zugeständnisse warten.
Und es ist offenbar vielen nicht klar, wie wenig Sichtbarkeit unser Sport in der Politik hat. Da sind wir an vielen Stellen nicht mal eine Randnotiz.
 
Was habt ihr da?
Wir suchen auch noch nach Zählern. Das meiste scheint aber absurd teuer zu sein…

Nimm mal Kontakt zu https://www.trailpulse.at/ auf.

Die Firma ist von einem ehemaligen Mitglied eines lokalen Trailbau-Vereins / Betreibers entstanden (www.uppertrails.at) und dementsprechend vergleichsweise günstig zu Ecolink und Co, weil die sich der Kostensituation bewusst sind, bzw. "im Lifemodus" auf den Hometrails im Ballungsraum über mehrere Jahre und Produktentwicklungen hinweg getestet haben.

Zähler sind mittlerweile auch bei touristischen Gebieten im Einsatz (z.B. GreenTrails in Deutschland), aber genauso auch bei Hometrails. Einigermaßen billig und wartungsfrei (unsichtbar als Schutz vor Vandalismus und beinahe autark damit man nicht ständig Batterie beim Zähler am Trail tauschen muss).

Kannst Du das präzisieren? Die reine Information, dass eine Zählvorrichtung 100x pro Wochenende passiert worden ist, hilft ja wenig.

Oben genannter Zähler kann hier genaue Details auflisten im 15 Minuten-Takt, also auch wann die jeweilige Frequenz stattfindet und die Daten exportiert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen nicht, mir schon. Daran werden Studien, Konzepte und Zähler aber nichts ändern. Die sorgen nur dafür, dass Menschen beschäftigt sind.
Warum die Schärfe und Ablehnung in den Kommentaren?
Und stimmt, in diesem Fall sogar mit den richtigen Dingen und sinnstiftend beschäftigt. Oder hättest du lieber eine Studie warum dem Verbrennungsmotor die Zukunft gehört?
 
Lass ihn halt reden, und alles schlecht machen.
In seiner Region drehen sie sich wahrscheinlich noch im Kreis, wie vielerorts deutschlandweit.

Bei uns sieht man ja genau das Gegenteil. Dass alles eben auf lange Sicht doch etwas bringt. Wir durften mittlerweile schon 2 legale Trails anlegen aufgrund von stetigem Austausch mit allen Parteien, und Engagement in diversen Bereichen. Sei es in Projekten mit dem hiesigen Förster (Baumpflanzaktionen, Kitzrettung etc.), Engagement in der Jugendförderung und vielem mehr. Das fruchtet so langsam alles immer besser.

Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass es mal nen regen Austausch zwischen den Parteien gibt, und wir auf unseren Trails Zähler für eine wissenschaftliche Studie stehen haben. Niemand. Da gabs nur "Krieg".

Von nix kommt halt nix. ;)
 
Oder hättest du lieber eine Studie warum dem Verbrennungsmotor die Zukunft gehört?

Was würde denn etwas ändern?
Immer nur muffig gegen alles sein? Immer nur Anti-alles-Fraktion? Immer tun, als wüsste man es besser, ohne konkret zu werden?

Lass ihn halt reden, und alles schlecht machen.
In seiner Region drehen sie sich wahrscheinlich noch im Kreis, wie vielerorts deutschlandweit.

Gelernter ostdeutscher
Das habt ihr schön rausgearbeitet :daumen:
 
Hast es aber auch leicht gemacht ;)
Eigentlich nicht.

Um das zu merken, wäre es aber erforderlich, aus dem "der ist doof, der sagt was gegen meine tolle Idee, dem gebe ich es jetzt persönlich"-Modus rauszukommen und sich durch sinnerfassendes Lesen inkl. Nebensätze und Klammern mit dem Geschriebenen auseinanderzusetzen.
 
Das habt ihr schön rausgearbeitet :daumen:
Es ist glaube ich fast allen klar was du meinst und dein Anliegen ist.

Das dazwischen eine Lücke klafft, ebenfalls. Und Meinungsverschiedenheiten, wie man zu einer Lösung kommt.

Das "wir" MTB nicht gerade in der stärkeren Position sind dürfte klar sein.

Wenn es schon heißt, "im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW, dann ist auch klar, wer die Richtung vor gibt, wer das sagen hat etc. "Wir" [MTB] sind nur Bittsteller.

"Iirgendwie" muss man sich bemerkbar machen :wink:🧚‍♀️. Sei es mit hartnäckigen Gesprächs"ansuchen", mit Zahlen, Daten, Statistiken oder aber auch mit "maulen im Internet, in sozialen Medien", Sitzstreiks, Trutzpartien, via Stimmung machen bei politischen Vertretern, Vereine oder die Dimb vorschicken bzw einbeziehen, oder in Einzelgesprächen, -forderungen, -kämpfen.


(1) Das du, ich und andere lieber eine generelle (freie) Befahrung von Wegen (a la Bayrische Verfassung) hätten, und (2) nicht nur auf ein paar wenige Wege konzentrieren und alle anderen wären verboten, die auch nicht extra mit Bauten (Anliegern, Sprüngen, Wänden etc) verbunden sind oder gar etwas kosten.

Wenn man dagegen ist (2) und ersteres (1) bevorzugt, dann müsste halt mehr kommen. Einerseits kommt da halt nich viel und andererseits, was wäre zu tun um das zu ändern?

Tut man nichts, dann werden eben so Tirol/Österreich Modelle geschaffen; und wird jetzt mit der neu geschaffenen Koordinationsstelle auch weiter verfolgt bzw noch besser "koordiniert". Dh dezitiert ausgewiesene und nur dort erlaubte Strecken (damit einhergehend und selbstredend: alle anderen verboten), glattgeleckte vorgekehrte Murmelbahnen/Flowtrails, mit Bauten (Sprünge, Wände, Anlieger), hie und da auch noch die ein oder andere Naturnahe Strecke und all dies dann in der Regel auch noch kostenpflichtig.
 
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