Frage zur Helmwahl für Park und Touren

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Hallo,

ich fahre seit ich Fahrrad fahren kann Mountainbike was bald wohl fast 25 Jahre sein dürften. Ich möchte nun aber auch mal den schritt Richtung Bikepark wagen und bin bei der Helmwahl sehr unschlüssig.
Habe bereits viele Beiträge hier im Forum gelesen zu Fullfacehelmen und Convertibles. Hab gerade den Bell Super DH und den Leatt DBX 3.0 hier zu hause liegen.
Ich weiß das der Leatt nicht die ASTM Norm erfüllt aber der Bell schon. Die Wahl fällt mir schwer da mir der Leatt von der Passform am besten sitzt und besonders auch als Halbschale angenehmer zu tragen ist (was in meinem Fall wahrscheinlich auch häufiger der Fall sein wird)
Das Prinzip der Convertibles gefällt mir eigentlich sehr gut. Jedoch möchte ich nicht auf kurz oder lang wieder einen neuen Helm kaufen müssen.
Habe bei einigen Strecken gelesen (z.B. Bikepark Winterberg) das Integralhelmpflicht herrscht und frage mich nun ob man beide genannten Helme dazu Zählen kann oder eben nur den Bell?

Bin über Ratschläge sehr dankbar!
 
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Kumpel hatte mal einen Einschlag (wie üblich beim Ausrollen) im Bikepark mit dem Bell Super 3r, der Kinnbügel brach sofort raus und nicht nur der Helm war Schrott, sondern auch seine Zähne - das war ne teure Rechnung beim Zahnarzt.

Kauf dir einen günstigen seriösen FF, der gut sitzt, und fertig, und nutze den im Park. Und den Rest fahre mit Halbschale.

Ja, ein Helm mit Kinnbügel reicht für die Bikepark Vorschriften, aber es geht um deine Sicherheit.
Ein Helm mit abnehmbarem Bügel ist für Endurorennen gemacht (wo man den Helm während dem Rennen nicht wechseln kann).
 
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Planst du, den Helm auch außerhalb des Parks zu nutzen? Oder wieso der abnehmbare Kinnbügel?

ja Plane ihn auch außerhalb zu nutzen, Stadt und Alltagsfahrten sowie Touren.

Kumpel hatte mal einen Einschlag (wie üblich beim Ausrollen) im Bikepark mit dem Bell Super 3r, der Kinnbügel brach sofort raus und nicht nur der Helm war Schrott, sondern auch seine Zähne - das war ne teure Rechnung beim Zahnarzt.

Kauf dir einen günstigen seriösen FF, der gut sitzt, und fertig, und nutze den im Park. Und den Rest fahre mit Halbschale.

Ja, ein Helm mit Kinnbügel reicht für die Bikepark Vorschriften, aber es geht um deine Sicherheit.
Ein Helm mit abnehmbarem Bügel ist für Endurorennen gemacht (wo man den Helm während dem Rennen nicht wechseln kann).

den Helm habe ich auch hier gehabt, hat mir aber schon alleine von der Passform garnicht zu gesagt und da er auch die Zertifizierung nicht hat ging er zurück. Mit dem Gedanken im Hinterkopf habe ich dann die DH Version bestellt...
 
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Ich verstehe es nicht.
Ich habe 5 oder 6 Helme, die ich abwechselnd nutze, meist (zwei) einfache Giro Feature, der hat gute Werte ist aber nicht gut belüftet, und einen "guten" Smith Session wenn es ernsthafter wird, einen älteren Giro Xen für Nightrides mit Lampe drauf, und einen Specialized Carbon Fullface, wenn es in den Park geht - der ist so leicht und luftig, den lasse ich auch für die blauen und roten Trails auf. Mit DD verschluss!

Niemals käme ich auf die Idee, EINEN Helm für alles haben zu wollen.
 

Florent29

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Kumpel hatte mal einen Einschlag (wie üblich beim Ausrollen) im Bikepark mit dem Bell Super 3r, der Kinnbügel brach sofort raus und nicht nur der Helm war Schrott, sondern auch seine Zähne - das war ne teure Rechnung beim Zahnarzt.

Das Ding ist auch absoluter Bockmist.

Mir ist der Kinnbügel damals in der Hand gebrochen, da war nicht mal ein Sturz dabei.

ja Plane ihn auch außerhalb zu nutzen, Stadt und Alltagsfahrten sowie Touren.

In der Stadt? Mit nem Fullface?

Also ich habe 5 Helme:

1 echten FF für Park, einen Giro Switchblade für Rennen, eine normale Halbschale für Touren und Stadt, ein gut belüftetes Vogelnest für XC und Commuting und einen Aerohelm fürs Rennrad.

Zumindest zwei braucht man in jedem Fall.
 

Muckal

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Troy Lee Stage wenn's aufs MTB geht und bis auf wenige Ausnahmen funktioniert das gut. Die Meinung anderer Leute interessiert mich da wenig.
Im Park dann nen richtigen DH Helm.
 

Florent29

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Deshalb ja convertible.
Sehe aber ihr neigt eher zu separaten Helmen. Wobei der Bell Super DH schon einen sehr stabilen Eindruck macht und schlechtes liest man ja eigentlich auch nicht.

Der Bell Super DH, der Giro Switchblade, der MET Parachute MCR und ähnlich massive Teile gehen schon in Ordnung und sind im Park auch zulässig.

Nur: Wenn du nicht regelmäßig knifflige Endurotouren fährst, wird der Kinnbügel meist zuhause liegenbleiben. Und dann kommst du mit einer leichteren Halbschale und einem echten FF günstiger weg.
 
D

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Guest
Nur: Wenn du nicht regelmäßig knifflige Endurotouren fährst, wird der Kinnbügel meist zuhause liegenbleiben.
Jupp. Ich mag den DH, weil ich öfter mit dem Fahrrad zu Bikeparks fahre und es da speziell für die Landstraße schätze, dass ich da nicht mit nem Fullface langgondeln muss. Sollte diese Sondersituation oder deine nicht existieren, würde ich definitiv nen normalen Fullface wählen.


Deshalb ja convertible
Willst du nicht für die Stadt, glaub mir.
Da hab ich nen x-beliebigen Straßen Helm = leicht und vernünftig belüftet.
 
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Troy Lee Designs D3 Carbon - was anderes kommt im Park nicht auf meine Rübe!

Logisch, dass das eine subjektive Meinung ist. Was mich aber von der ersten Sekunde überzeugt hat, ist die Passform. Das ist ein Kriterium, auf welches ich äusserst allergisch reagiere. Habe ich das Gefühl mir das Ding zurechtrücken zu müssen, sinkt meine Begeisterung rapide. Das gilt auch für Motorradhelme und Handschuhe. Und ich habe ausprobiert! Noch und noch. Aber Troy Lee aufgesetzt und passt, Punkt fertig! Der berühmte erste Eindruck, der so oft entscheidend ist. Das er ein anerkannt guter Helm ist, tut sein übriges.

Ich habe ihn zum halben Preis von einem Biker gekauft, der ihn einmal getragen hat und dem der Helm zu eng war, weil er sich nicht von seinen Dreadlocks trennen wollte:). Aber mit der Erfahrung von heute würde ich auch einen höheren Preis zahlen, keine Frage.

Für die Enduro Heimtrails habe ich mir neulich einen herabgesetzten Giro Switchblade gekauft. Mit abnehmbarem Kinnbügel, wenn gewünscht. Soweit ok, aber mit dem TLD nicht vergleichbar. Verlange ich jedoch auch nicht.
 
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gute helme müssen nicht teuer sein.
Helme mit ansteckbarem Kinnschutz sind sicher eine gute sache, wenn du Touren in anpruchsvollem gelände fährst,
im Park aber eher deplaziert.
für <150€ bekommst du schon gute FF Helme, soviel sollte einem die Birne wert sein...
 
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Danke für die Ratschläge, habe mir nun auch noch einmal den MET Parachute bestellt und schau mal wie dieser passt. Er erfüllt ja sämtliche Normen, hat zwar keinen abnehmbaren Kinnbügel scheint aber aufgrund des geringen Gewichts und der guten Belüftung auch so auf den Hometrails brauchbar zu sein, wo es ja nicht immer nur Bergab geht. Da mir der Leatt einfach super gepasst hat wäre dieser in der Halbschalen, All Mountain Version vielleicht in Kombination mit dem MET eine ganz gute Kombi.

Der Bell Super DH macht mit Visier ja auch einen echt super Eindruck finde ihm aber als Halbschale irgendwie zu riesig und unbequem.

Der Troy Lee Designs D3 Carbon ist mir einfach zu teuer aber vielleicht ja mal was wenn man mehr Erfahrung hat und auch gewagtere Manöver fahren kann.
 

JensDey

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Ich denke auch über einen Convertible nach:
1. Ist Park bei mir nur eine extreme Ausnahme (zwischen 1x/y und 1x im Leben) und ich würde da auch nicht wirklich anspruchsvollere Sachen fahren, als auf meinen Hometrails. Nur einfach mehr davon.
2. Würde ich diesen auf meinen anspruchsvolleren Hometrail-Abfahrten verwenden, bei denen ich jeden Meter selbst treten muss.
 
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Ich habe den Jekyyl&Hyde und bin damit mehr als zufrieden.
Musste zwar bisher keine richtig fetten Einschläge mitmachen aber doch ein paar ordentliche.
Kinnbügel hat immer gehalten.
Für mich war er die richtige Entscheidung, da ich nun einen Fullface anhabe wo ich sonst mit Halbschale runter wäre. Einfach aus dem Grund, dass ich auf Tour keine 2 Helme mitschleppe.
Irgendwann kommt bestimmt noch ein reiner FF für den Park aber bisher gehts auch so.
Wenn du auf Tour sowieso nur mit Halbschale unterwegs sein wirst, dann würde ich 2 Helme nehmen. Wenn du vorhast auch auf Tour (hin und wieder) einen FF zu tragen, nimm den Convertible.
 
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Ich habe mich letztendlich für den MET Parachute entschieden. Der ist so leicht und gut belüftet das ich ihn sowohl auf Touren als auch im Park trage. Außerdem ist er vergleichsweise günstig. Freunde die den Helm probiert haben fahren ihn mittlerweile auch. Bin sehr zufrieden.
 

fone

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Meh. Da hätte ich lieber einen Convertible genommen. Die Horror-Geschichten sind uralt. Jetzt brauchst du in absehbarer Zeit einen zweiten Helm für Touren und hast dann keinen vollwertigen DH-Helm sondern so ein Leicht-Modell das auch nicht mehr aushält als ein Convertible.
 
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Naja, der MET erfüllt sämtliche Normen. Und auf Touren bin ich über das extra Plus an Sicherheit ebenfalls froh. Zudem Ist er von allen Helmen die ich probiert habe einer der bequemsten gewesen. Muss natürlich jeder für sich entscheiden, aber selbst nach etlichen Stunden auf Touren und im Park dieses Jahr, bereue ich den Kauf keineswegs.
 

JensDey

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Habe mal eine Frage zur Größe zum Jakkyl (Verfügbarkeit und Farbe passen). Die kleine Größe geht bis 57cm, welches meinem Kopfumfang entspricht. Bei FF (auch convertible) ist ja nicht nur der Kopfumfang wichtig, sondern auch Kieferbreite. Wie ihr am Avatar sehen könnt bin ich am Kiefer eher schmal.
Hat jemand Erfahrung mit dem Jakkyl und kann mir sagen ob der kleine vom Kopfumfang her noch passen wird, bzw ob der große am Kinn schlackern wird.

2. Farbe. Wirkt sich ein schwarzer Helm negativ auf Überhitzung bei Sonne auf? Habe deswegen bisher immer helle Farben gewählt.
 
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