Freeriden im Fichtelgebirge - [Teil 4]

LB Jörg

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Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln und das der FGV das Projekt unterstützt für die Biker lässt auch viele Zweifel offen. Aber so kenne ich meine Region „der alten“ die jeglichen Fortschritt ablehnen….

Meinen Kommentar zu dem Satz das ie den Bikepark unterstützen haben sie schon unterdrückt auf FB ;)
Dabei war meine Meinung das sie das Projekt noch nie unterstützt haben absolut sachlich.

G.:)
 

LeFritzz

Наше дело правое. Мы победим.
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Meinen Kommentar zu dem Satz das ie den Bikepark unterstützen haben sie schon unterdrückt auf FB ;)
Dabei war meine Meinung das sie das Projekt noch nie unterstützt haben absolut sachlich.

G.:)
Bitte den link dazu hier einstellen.

Es ist wichtig, dass wir denen soviel Dampf wie möglich machen.
Die sind nämlich untereinander sehr uneins.
Da sind drei "Hardliner", angeführt vom Lampenputzer Nürnberger, der seinen Wahlkampf damit befördern möchte. Andere Funktionsträger im FGV schütteln dagegen den Kopf, was da abläuft. Einer schrieb mir: "BR Darstellung ist sachlich unrichtig und mit mir gar nicht abgestimmt worden." Im Gespräch mit LRA etc. haben sie den dann zurückgepfiffen.
 

LeFritzz

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"FREIHEIT ist die Freiheit der Andersdenken." (Rosa Luxemburg)
"Freiheit, des hoast ka Angst hom, vor nix und neamand." ("Der Willy", Konstantin Wecker)
Freiheit, das heißt für uns, jeden Weg zu befahren, der dafür geeignet ist.
Geeignet ist ein Weg, wenn er sich befahren lässt. Ungeeignete Wege kann man gar nicht befahren. Das haben uns die Gerichte bescheinigt.
Diese Freiheit wird uns streitig gemacht, vom Forst, von den Jägern, den Grundbesitzern, von der unseligen VwV, von Naturschützern und vom FGV u.a.
Wir lassen uns die FREIHEIT nicht nehmen, von nichts und niemandem.
 

KUBIKUS

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Weiter gehts... 😊

Der nachfolgende Auszug liest sich mMn etwas zu einseitig. Auch wenn ich verstehe, dass der Fichtelgebirgsverein mehr für Wanderwege plädiert, zeigt es doch, dass sie letztlich auch nicht bereit sind zu teilen..
Inhalt der Gespräche waren die Arnika-Bestände, die bauliche Umsetzung des Zauberteppichs sowie die künftige Nutzung des Nordwegs als Teil des zertifizierten Fränkischen Gebirgswegs. Wie berichtet, will der Fichtelgebirgsverein, dass den Wanderweg nur Fußgänger benutzen dürfen.
 

LB Jörg

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Es werden halt immernoch völlig verschieden Dinge in einen Topf geworfen, beim Berichten.

Apropo, wenn sie wollen das ihre Wanderwege nur von Fußgängern benutzt werden, dann fordere ich schon ein wenig mehr initiative von dem Verein...also sich mal, zum Beispiel, mit Ketten am Wandeweg festmachen, wenn der Harvester wieder mal derlängst alles niedermatscht 😀
Aber sind halt doch aweng luschen mit Schrebergärtenmentalität ;)

G.:)
 
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mit Ketten am Wandeweg festmachen, wenn der Harvester wieder mal derlängst alles niedermatscht
Ich frage mich immer, wenn ich wieder auf einen Harvestermassaker stosse, wo vor einem Jahr noch ein schöner Wanderweg verlief, wieso laufen die Vereine (FGV, FSV, FAV) nicht mehr Sturm, wenn "ihre", sprich von den Vereinen jahrzehntelang gepflegte Wanderwege, plattgemacht werden?

Oder warum da von den Vereinen nicht mehr Druck auf die Behörden gemacht wird, damit dort, wo nach den Forstarbeiten zwar die Wanderwege noch vorhanden sind, aber unter einer unbegehbaren Schicht von gröberem Geäst begraben, der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt wird (dazu ist der Waldbesitzer nämlich verpflichtet!)?
 
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LB Jörg

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Ich frage mich immer, wenn ich wieder auf einen Harvestermassaker stosse, wo vor einem Jahr noch ein schöner Wanderweg verlief, wieso laufen die Vereine (FGV, FSV, FAV) nicht mehr Sturm, wenn "ihre", sprich von den Vereinen jahrzehntelang gepflegte Wanderwege plattgemacht werden?

Oder warum da von den Vereinen nicht mehr Druck auf die Behörden gemacht wird, damit dort, wo nach den Forstarbeiten zwar die Wanderwege noch vorhanden sind, aber unter einer unbegehbaren Schicht von gröberem Geäst begragen, der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt wird (dazu ist der Waldbesitzer nämlich verpflichtet!)?

Zu inniges Verhältnis, zu großer Gegner und man pinkelt nicht auf die Hand von der man abhängig ist und bei der man sich schönschaut. So könnte es man ungefähr ausdrücken im FG ;)

G.:)
 
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Vielleicht könnte @scratch_a dazu was sagen (zwar nicht bezogen auf Fichtelgebirge, aber auch nicht so weit weg), ich hatte den Eindruck, er engagiert sich als Wegewart beim Fränkischen Albverein (FAV)?

Ich dachte, die Vereine wie FSV, FGV oder FAV sind eigentlich aus den Verschönerungsvereinen hervorgegangen und die Motivation, dort einzutreten, mit der Heimatliebe zu tun hat und deshalb den Herrschaften genauso wie mir das Herz bluten müsste, wenn sie die Harvestermassaker sehen ...
 
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Vielleicht könnte @scratch_a dazu was sagen (zwar nicht bezogen auf Fichtelgebirge, aber auch nicht so weit weg), ich hatte den Eindruck, er engagiert sich als Wegewart beim Fränkischen Albverein (FAV)?

Ich dachte, die Vereine wie FSV, FGV oder FAV sind eigentlich aus den Verschönerungsvereinen hervorgegangen und die Motivation, dort einzutreten, mit der Heimatliebe zu tun hat und deshalb den Herrschaften genauso wie mir das Herz bluten müsste, wenn sie die Harvestermassaker sehen ...

Ja, das ist richtig.
Allerdings kann ich dazu nicht viel sagen, weil ich dazu bisher nichts derartiges bei uns mitbekommen habe. Klar werden hier und da die Wege durch Harvester oder anderweitige Baumfällungen in Mitleidenschaft gezogen, aber an die, die ich mich auf die Schnelle so erinnern kann, wurden die Wege wieder einigermaßen hergerichtet und "verwachsen" wieder ziemlich schnell, so dass die Wege nicht dauerhaft kaputt sind.
Was ich jedoch sicher weiß ist, dass der FAV sehr wohl weiß, dass die naturnahen Wege die attraktivsten sind und schon versucht wird, diese auch zu erhalten. Die Kontakte zu den entsprechenden Ämtern/Personen ist hier meines Wissens da, aber ob der FAV auf die Waldbauern/Staatsforsten großartig einwirken kann bzw. wie das Verhältnis zueinander ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Die letzten zwei Jahre gab es wegen Corona keine Wegemeistertagungen, so dass die Informationen und Austausch auch auf der Strecke blieben. Da könnte man auch konkrete Fälle ansprechen.
Mein Wunsch wäre ja, dass sämtliche markierten Wanderwege auf naturnahen Wegen verlaufen und kaum noch welche auf den langweiligen Forstautobahnen. Jedoch muss die Landschaft dies auch hergeben und ich weiß selber noch nicht, wie die ganzen Prozesse sind, um Wege zu verlegen bzw. entsprechend neu anzulegen.
 
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Es wir immer irrer. Jeden Tag.

Auf dem Photo sieht man übrigens genau die Art von Leuten die jene 1-2% ausmachen mit denen es die Probleme gibt.
 
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Nur so als Anmerkung: Ich weiss selber beim besten Willen nicht was das mit dem Lift eigentlich soll. Den braucht dort wirklich kein Mensch.
Und nein.... Meines Wissens nach gibt es keine Schneise. Der soll entlang der Skipiste laufen.... Bzw in erster Linie auf der Trasse des alten, existierenden Lifts.......
 
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Aus meiner Sicht stützt der Lift das Betreibermodell, da durch die Nutzung des Lifts Einnahmen generiert werden können, während für die Nutzung der Trails keine "Gebühren" erhoben werden dürfen - wie beim Pisten-Skifahren auch.
(Gilt eigentlich in Deutschland für alle Modelle - auch wenn es z. T. anders gehandhabt wird.)
Schön, dass man in Treuchtlingen diesen Grundsatz beachtet.
 
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Er steuerte auch eine Idee in Sachen Trails bei: Zumindest was das Downhill-Fahren anbelangt, würden sich doch beispielsweise aufgelassene Steinbrüche als Alternative anbieten.

Recht viel Ahnung von Naturschutz scheinen manche von denen nicht zu haben. Von MTB brauchen wir gar nicht reden.
Insgesamt habe ich das Gefühl, dass immer mehr Rentner aus Langeweile ein neues Hobby "wie ärgere ich andere" gefunden haben. Haben wir gestern auch bei uns wieder erleben dürfen...aber hat jetzt nichts mit Fichtelgebirge zu tun.
 
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Hat jetzt zwar nichts mit MTB zutun aber das Beispiel zeigt das Naturschützer durchwegs einen gewissen Knall haben.

Die haben generell an allen die nicht ihrer Ansicht sind etwas auszusetzen und wenns erstmal nichts gibt wird so lange gesucht bis man irgend nen Pfurz findet.

Und der Verein der sich bei Treuchtlingen bilden will, das sind genau solche Leute die ihr Leben lang nix zu melden hatten. Die sehen jetzt darin die Chance andere massregeln zu können.

Was ich nicht mache, brauchst Du auch nicht Mentalität.
 
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