Freilauf- Kassettenmutter locker (Drehmoment & wie gegenhalten?)

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Hallo Community,

ich habe hier ein sehr neuwertiges Numminis von Centurion, was scheinbar ein klassisches „Montagsmodell“ ist.

Aktuell ist mir aufgefallen, dass irgendetwas am Hinterrad „knackt“, wenn ich mit gezogener Bremse, das Rad nach vorne und hinten auf Zug- bzw. Schub belaste. Zunächst dachte ich es sind die Bremsbeläge, welche im Bremssattel bei Last hin- und her nackeln, welche ja I.d.R. mehr oder weniger locker im Sattel liegen. Das konnte ich jedoch ausschließen.

Ich habe daher, das Hinterrad ausgebaut, gleich fiel mir aus, dass die Linksgwinde Mutter (womit der Freilaufkörper & Ritzelpaket auf Nabe befestigt wird) viel zu locker war. Ich habe die Mutter (s. Foto(s)) mit einen schmalen 17er Gabelschlüssel und „moderat“ angezogen. Da auf der Gegenseite der Nabe, kein wirklicher Schlüsselansatz zu finden war, habe ich mir mit einer Zange und zwischengelegtem Tuch beholfen (rein Fingerfest kam mir nicht statthaft/geboten vor).

Kann mir jemand sagen, was hier die richtige Vorgehensweise/Drehmoment/Einstellung ist?
 

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Warum ist das überhaupt geschraubt:confused:

Normal wird die Endkappe nur aufgesteckt(z.b. hope,dt), die Festigkeit kommt dann ja vom Schnellspanner/Steckachse
Von daher würd ich meinen, reicht "Fingerfest" und ist nicht dein Knackproblem, v.a. wenn es bei gezogener Bremse knackt und keine Last auf dem Pedal/Schaltung ist?
Oder sitzt du auf dem Rad mit gezogener Bremse und Fuß auf dem Pedal und schaukelst vor und zurück?
Bremssattel fest, Scheiben fest?
 

Sickgirl

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kannst du uns vielleicht auch noch den Nabenhersteller und vielleicht noch das Modell verraten?
 
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Bei meiner Specialized OEM-Nabe (Formula) sind auch beide Seiten geschraubt.
Eine Seite wird fest gemacht und auf der anderen Seite wird das Spiel von Hand gefühlvoll eingestellt und dann gekontert...sollte bei dem Nabenmodell eigentlich ähnlich funktionieren.

Wie oben bereits geschrieben aber durchaus wichtig zu wissen um was für ein Modell es sich handelt ;)
 
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@yellow-faggin wie kontert man das? Habe das Problem auch mit einer Formula „eHL-148 A“ Nabe!
Mit den passenden Konusschlüsseln, je nach Achse 17 mm oder 19 mm.

Bei mir hat es mit geringen Arbeitsaufwand funktioniert, alles was du benötigst ist ein 19er Konusschlüssel und ein 17er Maulschlüssel.
Auf der linken Seite gegenhalten und auf der rechten/Zahnkranzseite die Achsendkappe lösen und abschrauben.
 
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Heiko_Herbsleb

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@yellow-faggin wie kontert man das? Habe das Problem auch mit einer Formula „eHL-148 A“ Nabe!
Kontern, kontern ist in diesen Fällen nicht der richtige Ausdruck.
Eher: Wie zieht man das fest an?
Von SRAM gab es (oder gibt es noch?) eine Nabe X9. Wie ist so aufgebaut:
...
Gut, die 2015er Nabe kenne ich nicht. Bei 2013er sah die Sache so aus:

Anhang anzeigen 500114
Den Ring abschrauben. Wie gesagt, ist Linksgewinde.

Anhang anzeigen 500115
Und schwupp, Freilauf abnehmen ...

Anhang anzeigen 500116
Da kann man auch nur händisch "gegenhalten".

Nicht hingegen eine Contec FR, bei der kann man mit Konusschlüssel (rechts) und 12" Imm'nnbuss (links) schön fest anziehen.
 
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Normal ist was der Hersteller der Nabe baut.
Wenn der die Verbindung schraubbar baut, dann ist das normal.

Freilauf ist 3-fach Sperrklinke?
Es ist eine 3-fach Sperrklinke, Nabenhersteller müsste lt. Bekanntem „Fulcrum“ (Model 🤷‍♂️) sein. Steht leider nix drauf, hab aber noch Bilder beigefügt.

@PORTEX77, wie von Dir geschrieben, ich saß auf dem Rad, mit gezogenen Bremsen und bin vor/zurück gewippt. Ich kann’s jetzt nicht mehr reproduzieren, scheinbar hat das festziehen der Mutter geholfen.
 

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Heiko_Herbsleb

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Ja, 3-fach Sperrklinke.
Irgendwie scheinen die wohl alle ab und an mal ein gewisses "Nachhaken" an den Tag zu legen.
Könnte aber gut sein daß das gar nicht das Problem ist ...


Aber, was anderes, wie ist denn am Fahrrad das rechte Ausfallende gebaut?
Ich hatte mal Probleme (bis das herausgefunden hatte 😡 ) mit einem Rahmen weil für den ein recht loses Rahmeninsert (Sram) das Pendant der Steckachse bildete. Dadurch gab es eine extrem kleinflächige Verbindung Hohlachse/Rahmen, das konnte gar nicht auf Dauer funktionieren.

Kannste, wenn es wieder knacken sollte, mal ein Foto von der rechten Rahmeninnenseite posten?
 
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Habe mal Fotos gemacht (Anhang).

By the way, habe ich jetzt noch eine andere Anomalie festgestellt 😤. Wenn ich die Bremse ziehe und das Rad „vor & zurück“ drehe, habe ich etwas Drehspiel (vor/zurück), während Bremsscheibe und Ritzelpaket quasi still stehen bleiben!
 

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Heiko_Herbsleb

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Diese von mir beschriebene Bauart mit Rahmeninsert ist das nicht. So gesehen kein Problem.
Aber dennoch scheint wohl die Auflage Hohlschse/Schaltauge irgendwie recht klein auszufallen. Da kann aber duchaus das Foto täuschen.
Wenn Du die Endkappe der Hohlachse rechts "anhälst", trägt da nur ein "schmaler Streifen" oder entspricht die Auflage etwa dem was man für die linke Seite erkennen kann?

Habe mal Fotos gemacht (Anhang).

By the way, habe ich jetzt noch eine andere Anomalie festgestellt 😤. Wenn ich die Bremse ziehe und das Rad „vor & zurück“ drehe, habe ich etwas Drehspiel (vor/zurück), während Bremsscheibe und Ritzelpaket quasi still stehen bleiben!
Da ist wohl Centerlock "dran schuld". Wenn Du Glück hast hilft es die Bremsscheibe fester anzuballern.
Aber nur wenn Du Glück hast. :D
 
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Habe die Centerlock-Ringmutter noch etwas nachgezogen - ohne Erfolg.

Nachdem aber die Centerlock-Bremsscheibe auf die Verzahnung der Nabe aufgeschoben wird (welche ein verdrehen per se nicht zulässt), dürfte, wenn ich richtig denke, ein festziehen des Centerlock sowieso keinen Einfluss auf diese Art von „Verdreh-Spiel“ haben. Die Verdrehung scheint zwischen Centerlockaufnahme und Nabe (sind zwei Bauteile) statt zu finden.
 
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