Freude in Baden-Württemberg: Trailsurfers BW gewinnen Outdoor Award 2020

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oliver-j

langsamfahrer
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Glückwunsch.
Da bin ich gespannt was hier in Stuttgart so alles passiert, bzw. ob was passiert...
 
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Es wird was passieren, aber vieles hängt von der Politik und dem Forst ab 🤷
 
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Naja ein bisschen Optimismus für 2020 sollte man im Januar noch aufbringen können 8-)
Der Bürgerhaushalt mit den öffentlichen Abstimmungen ist bei entsprechender Mobilisierung auch eine gute Möglichkeit das Thema etas in den Fokus zu rücken
 
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Es war ein Fest! Das Schönste daran war, dass die MTB Community die Messe geentert hat und gefühlt das halbe Publikum bei der Preisverleihung aus Mountainbiker_innen bestanden hat. An Sichtbarkeit und Zusammenhalt der Community hat`s nicht gemangelt :daumen:. Und, dass bei der Party im Anschluss der Stand der Tourismusregion Stuttgart von den Bikern "übernommen" wurde lässt auch tief blicken ;-) :bier::wink:
 
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Wenn es bzgl. Trails Legalisierung dann in Stuttgart so läuft wie Alles rund um den Woodpecker, dann lasst es lieber.
Einfach Fahren im Wald ist auch so möglich.
 
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Nein, ich möchte kein Trailnetzghetto in Stuttgart. Ich möchte das gleiche Recht, wie für Fußgänger.
Benutzung aller Wege.
Und keine gebauten Trails von irgendwelchen Vereinsheinis die meinen hier einem die Strecken aufzuoktroyieren.

Klar, der Forst freut sich. Ein paar Strecken, der Rest - verboten. Österreich läßt grüßen.

Weg mit der 2m/3m Regel!
 
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Es wurde vom Gemeinderat die Umsetzung eines MTB-Konzeptes zugestimmt .
Es müssen sich alle Mountainbiker (Gruppen) zusammenschließen/-sitzen und sich gemeinsam dafür stark machen und einbringen.
 
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Nein, ich möchte kein Trailnetzghetto in Stuttgart. Ich möchte das gleiche Recht, wie für Fußgänger.
Benutzung aller Wege.
Und wie willst du das erreichen?

Und keine gebauten Trails von irgendwelchen Vereinsheinis die meinen hier einem die Strecken aufzuoktroyieren.
so muss es ja nicht kommen, aber am Ende ist es immer noch besser als das was wir jetzt in Stuttgart haben bzw wenn es so weitergeht bald nicht mehr haben werden da alle Trails rückgebaut und zerstört werden.

Klar, der Forst freut sich. Ein paar Strecken, der Rest - verboten. Österreich läßt grüßen.
Aus diesem Grund alle zusammenarbeiten und das Mountainbike Konzept nach unseren Wünschen ausrichten.

Weg mit der 2m/3m Regel!
Das muss nach wie vor, egal was kommt, oberstes Ziel bleiben.
 
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Wenn es bzgl. Trails Legalisierung dann in Stuttgart so läuft wie Alles rund um den Woodpecker, dann lasst es lieber. Einfach Fahren im Wald ist auch so möglich.
Nein, ich möchte kein Trailnetzghetto in Stuttgart. Ich möchte das gleiche Recht, wie für Fußgänger.
Benutzung aller Wege. Und keine gebauten Trails von irgendwelchen Vereinsheinis die meinen hier einem die Strecken aufzuoktroyieren
Sehe ich auch so, ABER: derzeit wird viel konsequenter, flächendeckender und regelmäßiger als je zuvor abgerissen. Einfach fahren ist also nicht mehr ganz so easy möglich wie bisher. Zudem sind im Dezember Gelder für ein "MTB bzw. Trail-Konzept" bewilligt worden.

D.h. es wird auf jeden Fall etwas passieren und mir persönlich ist es lieber, dass wir Biker und dann eben zur Not auch "Bike-Vereinsheinis" an diesem Konzept mitarbeiten, als wie wenn das Sportamt dieses Konzept mit dem Forstamt und Umweltamt allein auskungelt und dann am Ende eben genau das in der Zeitung steht: "Bike Problem gelöst - Biker dürfen jetzt nur noch auf xy Trails fahren.".

Wenn wir uns also nicht engagieren und nicht die bestehenden Vereine nutzen (RSV, SG Stern, DAV Schwaben) bzw. einen Verein nach Freiburger Vorbild gründen, wird man in Stuttgart weiterhin nur über die Biker reden und nicht mit den Bikern.


Weg mit der 2m/3m Regel!
Auf jeden Fall!

Nur lässt sich das Problem nicht lokal in Stuttgart lösen, sondern nur auf Landesebene. Allerdings sollten wir in Stuttgart auch kein Exempel dafür schaffen, dass ein paar Ausnahmen ausreichen und es auch mit der 2-Meter-Regel klappt, sondern ähnlich wie in Freiburg und Heilbronn die 2-Meter-Regel defacto außer Kraft setzen.
 
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Sehe ich auch so, ABER: derzeit wird viel konsequenter, flächendeckender und regelmäßiger als je zuvor abgerissen. Einfach fahren ist also nicht mehr ganz so easy möglich wie bisher. Zudem sind im Dezember Gelder für ein "MTB bzw. Trail-Konzept" bewilligt worden.

D.h. es wird auf jeden Fall etwas passieren und mir persönlich ist es lieber, dass wir Biker und dann eben zur Not auch "Bike-Vereinsheinis" an diesem Konzept mitarbeiten, als wie wenn das Sportamt dieses Konzept mit dem Forstamt und Umweltamt allein auskungelt und dann am Ende eben genau das in der Zeitung steht: "Bike Problem gelöst - Biker dürfen jetzt nur noch auf xy Trails fahren.".

Wenn wir uns also nicht engagieren und nicht die bestehenden Vereine nutzen (RSV, SG Stern, DAV Schwaben) bzw. einen Verein nach Freiburger Vorbild gründen, wird man in Stuttgart weiterhin nur über die Biker reden und nicht mit den Bikern.



Auf jeden Fall!

Nur lässt sich das Problem nicht lokal in Stuttgart lösen, sondern nur auf Landesebene. Allerdings sollten wir in Stuttgart auch kein Exempel dafür schaffen, dass ein paar Ausnahmen ausreichen und es auch mit der 2-Meter-Regel klappt, sondern ähnlich wie in Freiburg und Heilbronn die 2-Meter-Regel defacto außer Kraft setzen.
Ich bin grds. bei dir, so könnten sich ja mal ein paar der neuen E-Biker engagieren, welche mittlerweile auch den KB, RC, Indi oder Anaconda fahren. Die Trails sind aktuell in einem echt üblen Zustand. Wirklich schade, früher war im Winter deutlich weniger los.

Außerdem haben die letzten Jahre gezeigt, dass vom Forst "zurückgebaute" Trails recht schnell wieder da sind, bsp KB.
 

oliver-j

langsamfahrer
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Einen Verein gründen in welchem alle Mtbler*innen zusammen eine Lobby bilden wäre bestimmt zielführend. Die vorhandenen Initiativen in allen Ehren, aber irgendwie sind die (für mich, bin da aber eh nicht groß drin) gefühlt immer das Anhängsel anderer Vereine. Das fühlt sich tatsächlich so an, als würden wir Mtbler*innen das nicht auf die Reihe kriegen einen eigenen Verein zu gründen.
Als eigener Verein könnte man Mtb Interessen aktiv vertreten, und eben nur die. Oder z.B. beim näxten Bürgerhaushalt mal richtig und zielgerichtet Gas geben, so wie die Leute von der Neckarwelle, beim diesjährigen gabs ja ein paar Vorschläge, aber zielgerichtet stelle ich mir anders vor, ich denke da war die Streuung zu gross.
Vielleicht sehe ich das aber alles auch falsch.
Mit dem "Vereinsheinis" Thema tu ich mich auch schwer. Als Unterstützung denke ich ganz gut, eben für einen eigenen Verein, oder in dem Trailsurfers BW e.V. (so schreiben sie es ja auch...). Keine Ahnung.
Wenn eine Vereinsgründung geplant ist, ich bin dabei.
 
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Also einen Verein gäbe es ja schon, laut Pressemitteilung....



Mit Sicherheit ist diese Herzensangelegenheit, Trails in der Landeshauptstadt Stuttgart umzusetzen, ein eigenes Kapitel. Doch wir haben uns nicht den Namen Trailsurfers Beilstein oder Trailsurfers Bottwartal gegeben. Wir sind sehr stolz darauf, uns Trailsurfers Baden Württemberg e. V. zu nennen.
 
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Die vorhandenen Initiativen in allen Ehren, aber irgendwie sind die (für mich, bin da aber eh nicht groß drin) gefühlt immer das Anhängsel anderer Vereine.
Also einen Verein gäbe es ja schon, laut Pressemitteilung....
Es gibt diverse Vereine:
  • den RSV, der eher sportlich und dafür weniger politisch aktiv ist (zumindest was nach außen sichtbar wird)
  • die SG Stern, die auch eher auf Freizeit-Aktivitäten als auf Interessenvertretung setzt (dito)
  • die MTB-Gruppe im DAV Schwaben, die man zwar als Anhängsel betrachten kann (s.o.), die aber immerhin als einziger Interessenvertreter der Biker im Stuttgarter Waldbeirat sitzt und auch sonst ganz gut vernetzt ist (aber ich verstehe, dass man von außen den (sichtbaren) Erfolg vermisst. Das hat vielleicht den Grund, dass man den Status der Zusammenarbeit mit den Ämtern nicht immer gleich in die Öffentlichkeit tragen kann oder will, aber liegt sicherlich auch daran, dass sich die Stuttgarter Verwalung tatsächlich in Sachen Mountainbike nur sehr langsam bewegt (und manchmal sogar in die aus Sicht der Biker falsche Richtung...))
  • es gibt zudem die MTB Gruppe im Radforum Stuttgart (die aber genauso unbekannt ist, wie das Radforum Stuttgart selbst...)
  • und es gibt die Trailsurfer, die bisher nach eigenen Worten auch noch keine ausreichenden Strukturen in Stuttgart haben, sondern - was die wesentlichen Macher angeht - aus Beilstein und Umgebung kommen. Entsprechend schreiben die Trailsurfer ja auch in ihrer aktuellen Pressemitteilung "Wenn wir die Vereinsstrukturen den Erfordernissen in Stuttgart anpassen und mit genügend Manpower ausstatten". Aber klar, die Trailsurfer haben in ihrem Kontext (ländliche Region, politisches Interesse an Tourismus, geringere Nacherholungs-Nutzungs-Dichte, geringere Naturschutzgebiet-Dichte, andere Bedeutung des Umweltamts, allgemein andere Entscheidungs-Strukturen, Befindlichkeiten und Begehrlichkeiten) konkerete Erfolge vorzuweisen und man könnte die dort immerhin schon bestehenden Strukturen nutzen.

Und dann gibt es da noch den Mountainbike Freiburg e.V., den ich als sehr erfolgreiches Beispiel für eine Interessenvertretung im urbanen Raum sehe. Allerdings sind auch hier bestimmte, günstige Rahmenbedingungen die Voraussetzung gewesen, die auch die Trailsurfer in ihrer Pressemitteilung ansprechen: "Wenn die Landeshauptstadt Stuttgart und der Forst BW erkennen, dass wir [d.h. wohl die "die Biker"] die einzige Chance sind, ihr Problem in den Griff zu bekommen. Wenn die untere Naturschutzbehörde, der NABU und der BUND bereit sind, Kompromisse im Wald einzugehen."

Und auf diese (anderen) Rahmenbedingungen (als in Freiburg) hat ein Verein nur bedingt Einfluss. Es hilft aber sicherlich, wenn viele, engagierte und in Stuttgart gut vernetzte/sich vernetzende Biker regelmäßig und über einen längeren Zeitpunkt hinweg Lobby-Arbeit für die Sache der Biker betreiben.

Spricht aus meiner Sicht für einen starken Verein in Stuttgart, zunächst mal egal unter welchem Namen.
 
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