Gäsbock - Sweet Little 16 - Samstag, 07. Mai 2016

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Noch so ne Schlüsselstelle - wie fahrt ihr die runter?

Aus Fahrersicht gesehen viel weiter links, das war auch der ursprüngliche Weg.
Das sind halt die Auswirkungen intensiver Nutzung bestimmter Trails durch Radfahrer, da werden dann "neue Linien geboren". Eigentlich schade drum ... aber man kann nicht alles auf-/erhalten, alles ist einem stetigen Wandel.
 
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Aus Fahrersicht gesehen viel weiter links, das war auch der ursprüngliche Weg.
Das sind halt die Auswirkungen intensiver Nutzung bestimmter Trails durch Radfahrer, da werden dann "neue Linien geboren". Eigentlich schade drum ... aber man kann nicht alles auf-/erhalten, alles ist einem stetigen Wandel.

Als ich das erste mal die Stelle gefahren bin, war es nass und rutschig, da fand ich die Wurzel ganz links nicht so einladend. Welche Linie der Ursprungsweg war, war für mich nicht ersichtlich. Aber mo gugge, vlt fahre ich die Stelle im trockenen auch mal ganz links runter ;)
 
Laerry, die Stelle musst du rechts raus fahren, weil du sonst den blockigen Eingang zum nächsten Abschnitt schlecht anfährst. Ich weiß, ist nicht die Orginalroute.

Ich bin jetzt nicht technisch unversiert, aber absteigen ist mir lieber als stürzen. Bin Wolfsburg Abfahrt noch nie alleine abgestiegen, beim Sigma aber schon mal wenn jemand vor mir fährt und bremst, weil in den schwierigen Passagen oft nicht mehr gebremst werden kann.

Halte Kompressionen bei schnellen Abfahrten wie an einer Stelle vor Esthal für viel gefährlicher als einzelne Tricky Steps. Oder gelbkreuz nach lamprecht runter. Wenn es ein da zerlegt....

Das Charmante am gäsbock ist die Mischung, also Single Speed, fatbikes bis zur rennfeile. Da ist halt auch die Mentalität und das können breit gefächert, besser als dauernd "rechts links vorbei" zu rufen oder zu hören.
 
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Ein Gesprächsfetzen aufgeschnappt an der VP Kloster Esthal:
"Essen wir (noch) was?"
"Neee, ich habe Gel dabei!"

FAIL!!!!

Letztes Jahr ähnlich, 2 ältere Damen aus Bayern: "I hob mo wegen Gel g´fragt, des gibts fei leider ned, aber die ham genug zu Essen an de Vapfleguang". Da musste ich schon ein wenig Grinsen.
 
Laerry, die Stelle musst du rechts raus fahren, weil du sonst den blockigen Eingang zum nächsten Abschnitt schlecht anfährst. Ich weiß, ist nicht die Orginalroute.

Ich bin jetzt nicht technisch unversiert, aber absteigen ist mir lieber als stürzen. Bin Wolfsburg Abfahrt noch nie alleine abgestiegen, beim Sigma aber schon mal wenn jemand vor mir fährt und bremst, weil in den schwierigen Passagen oft nicht mehr gebremst werden kann.

Halte Kompressionen bei schnellen Abfahrten wie an einer Stelle vor Esthal für viel gefährlicher als einzelne Tricky Steps. Oder gelbkreuz nach lamprecht runter. Wenn es ein da zerlegt....

Das Charmante am gäsbock ist die Mischung, also Single Speed, fatbikes bis zur rennfeile. Da ist halt auch die Mentalität und das können breit gefächert, besser als dauernd "rechts links vorbei" zu rufen oder zu hören.


Das stimmt, aufm Gäsbock trifft man echt alles. Und gerade die Fahrer solcher Exotenbikes sind meistens technisch und konditionell recht gut.

Beim Sigma versuche ich, von vornerein langsamer zu fahren, wenn ich sehe, das sich Leute vor mir an Schlüsselstellen schwer tun, um nicht absteigen zu müssen. Aber klar, hinfliegen will man auch nicht. Ich erinnere mich noch an die allererste Treppe + Gegenhang dort, irgendwo über Gimmeldingen bei ca. km Nr. 10...Alle vor mir haben runtergeschoben, weil sie die Stelle nicht kannten, oder weils wohl schneller geht, und mir war das dann zu blöd. Hab gewartet, bis die Stelle frei ist und bin sie dann gefahren, was so einigen Fahrern hinter mir nicht gefallen hat:D.
Aber das Sigma-Klientel ist eh speziell, erst aufm Apshalt den Berg hochballern wie ein Armstrong und aufm Trail bergauf (z. Bsp. Loosenbrunnen) sind dann alle am schieben:ka:.
 
"Die Kammer des Schreckens" oder das Tattoostudio bei Gäsbock 16 -Sweet little 16

Er hat es überlebt.

Alle Bilder hier:
 
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Der Fotograf hat 17.300 Bilder sortiert und auch schon mit einem Index versehen.
Es gibt von jedem Teilnehmer zwischen 18 und 40 Bildern.
Jetzt wird gerade der Shop geladen und morgen Abend öffnet sich der Vorhang.
 
Das BiSmoin RacingTeam mitsamt Team Capitano, Exilsaarländer und Saumachenallergiker sagt auch Danke für diesen tollen Gäsbock. Alles war wieder perfekt, nur das Wetter hätte doch eigentlich schlechter sein müssen ;)
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.
 
Habe am Montag die Trikotqualität getest. Sie sind extrem verschleißfest. Haben einen 25 m Absturz ohne Macke überstanden.... (der Fahrer hat allerdings ertmal 4-6 Wochen Zeit fürs Trikotwaschen...)
Trikotverkauf und so


Trikot_FR_final by kelme_sis, auf Flickr

Das Trikot "Sweet little 16" gibt es am 07. Mai in der Halle in Lambrecht gegen Barzahlung und nur gegen Barzahlung. Wer es also an dem Tag tragen oder mit heim nehmen möchte, bringt die 55,- € mit und dann passt das.
Es gibt keine Möglichkeit mit ec-Karte zu zahlen und wir machen auch keine sofortige Ausgabe des Trikots gegen späteren Lastschriftzeinzug und auch nicht gegen eine hoch und heilig versprochene Überweisung.
Falls eure Größe nicht mehr da sein sollte, könnt ihr in der Halle nachbestellen und wir buchen per Lastschrift später ab.
Wenn das Trikot in eurer Größe am Ende des Tages noch da ist, ihr aber habt kein Bargeld dabei, dann buchen wir per Lastschrift ab und schicken euch, wie bei den Nachbestellern, das Trikot nach Geldeingang zu.
Für Nicht-Teilnehmer stellen wir das Bestellformular online bereit.

P.S.: Falls jemand fragen möchte, warum wir das so machen, kann ich das erklären. Das werde ich hier nicht öffentlich machen, aber es gibt ja Wege und Möglichkeiten ;)
 
Jungs und Mädels,
ich bin immer noch geflashed...

Es war einfach geil!

...das Wetter,...
...der Pfarrer...
...das Ständchen am Start...
...die Super-Verpflegung...
...das Standpersonal, welches auch mal den Saft großzügig über die Becher verteilte (Grüße an die Mädels der Station am Kaffee-Bus :D )...
...die Sonderverpflegungstation mit Live-Band, Live-Geburtstagsständchen für die Orga, richtiges BIER (!)
...die Knallertrails (Fully lohnt sich definitiv, yeah!...

Vielen Vielen Dank und schöne Grüße von "kein Linus-keine Decke", 2017 simma dabei, das wird prima!
 

Schaltungskonstruktion by kelme_sis, auf Flickr
Der Bericht aus der Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau
Extended Version, da die ungekürzte Version der Redakteurin.

Sweet Little Sixteen“ – Begeisterung auf der ganzen Strecke
Gelungener Gäsbock-Mountainbike-Marathon 2016 in Lambrecht

von Andrea Zimmermann

Sweet Little Sixteen” lautete das Motto des nunmehr 16. Gäsbock-Mountainbike-Marathons in Lambrecht am Samstag. Chuck Berrys gleichnamiger Song stand Pate für das Flair der Veranstaltung, das die IG Mountainbike Lambrechter Tal ausrichtet. Gut 600 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem benachten Ausland genossen die Trails durch den Pfälzer Wald bei herrlichem Sonnenschein.

Pünktlich ab 9 Uhr starten in vier Blöcken die Biker bei der ehemaligen Klosterkirche. Traditionell nicht ohne Segen von Pfarrer Markus Diringer, der zum Thema „Sweet Little Sixteen“ ein selbstgedichtetes Lied im Rock’n’Roll-Sound vorträgt. Begeistert applaudieren die Teilnehmer dem Gitarre spielenden protestantischen Pfarrer für seinen gelungenen Vortrag. „Das ist jedes Jahr ein Highlight schon vor dem Start“, erklärt ein langjähriger Teilnehmer.

Viel gelobt beim Gäsbock-Mountainbikemarathon sind die Verpflegungsstationen. Was liegt also näher, als solche aufzusuchen, sich selbst vom Genuss zu überzeugen und mit Bikern ins Gespräch zu kommen. Bei der TV-Halle in Frankeneck stärken sich die ersten Fahrer. Schwungvoll nehmen auch Shannon und Zach auf einem Tandem die letzte Steigung. Die gebürtigen Amerikaner, die seit einiger Zeit in Neustadt wohnen, sind das vierte Mal beim Gäsbock-Event dabei. "Wir lieben hier alles, die Berge sind so schön und es ist spannend, wenn auf so viele Leute trifft, die gerne mit dem Bike unterwegs sind", erzählt Shannon. "Sonst fährt jeder von uns mit seinem eigenen Mountainbike, aber bei solchen Veranstaltungen nehmen wir das Tandem. Mein Freund ist nämlich schneller als ich", bekennt sie. "Tolles Event", schwärmt auch Zach, der mittlerweile Dampfnudeln mit Vanillesoße besorgt hat. Drei Bikerinnen aus Heilbronn sind das zweite Mal am Start und haben ihre Männer überreden können, mitzukommen. Neben den Dampfnudeln sind für sie die "super Trails" überzeugende Argumente.

Beim Esthaler Kloster bewirtet der Familienclan Lendle, Schlutt und Gutfrucht wie seit vielen Jahren die Biker. Im 60er-Jahre-Look mit bunten Petticoats bieten die Helferinnen Gäsbock-Kekse, Mini-Donuts, Iso-Getränke und Wasser an. Am Grill röstet Ehepaar Gutfrucht die Saumagen-Burger, 600 an der Zahl, die erfahrungsgemäß alle weggehen. "Immer wieder ein Genuss", findet auch Jörg aus Dillingen im Saarland, der mit einer siebenköpfigen Gruppe angereist ist. Er ist dabei trotz starker Halsschmerzen. "Ich bin auch schon mit Fieber gestartet, denn es gibt nichts Besseres in Deutschland als diese Veranstaltung und diese Trails." Zum dritten Mal nimmt der 16-jährige Ben mit seinem Vater Steffen teil. "Wir fahren sonst bei uns im Dahner Felsenland und machen dort selbst geführte Touren. Die Strecken hier sind besonders schön", so Steffen. "Mir gefällt es, ganz ohne Zeitdruck und Wertung zu fahren, einfach nur zum Spaß", ergänzt der Sohn.

Am nostalgischen Espressomobil, einem umgebauten Feuerwehrauto, bei Breitenstein fährt keiner vorbei, ohne sich zu stärken. Den Streuselkuchen genießen auch die zehn Mitglieder eines privaten Mountainbike-Clubs aus St. Ingbert. "Der Gäsbock-Mountainbike-Marathon ist alljährlich unser fester Treff, und dieses Mal ist so wunderschönes Wetter", freuen sie sich. "Wir lieben den schönen Pfälzer Wald und Trails, sie sind vier Mal so lang als bei uns zu Hause", erklärt Michael, der das Trikot der Weidenthaler Veranstaltung "Schlaflos im Sattel" trägt. Wie viele andere merkt er an: "Der Nervenkitzel an der Sache ist, ob man überhaupt einen Startplatz bekommt." Er trägt die Startnummer 22 und saß, wie seine Club-Kollegen, sofort bei der Freischaltung zur Anmeldung am PC, um sich die Teilnahme zu sichern. "Wir haben die ersten 300 Startplätze am 6. Januar morgens ausgeschrieben, vier Minuten später waren alle gebucht. Die nächsten 300 Plätze, dann am Abend freigegeben, waren nach acht Minuten weg", so Gerald Hanbuch vom Organisations-Team, der mit dem Auto die einzelnen Verpflegungsstellen ansteuert, um nach dem Rechten zu sehen. Bei über 600 Teilnehmern bewältigen die Mitglieder und Freunde der IG Mountainbike Lambrechter Tal, begleitet von der Tourist-Information, eine große logistische Aufgabe. Nachschub an Getränken fährt Wolfgang Zeller aus, der sich selbst als "Wasserträger" bezeichnet. Kontrollfahrer auf Motorrädern überprüfen, ob die Hinweisschilder noch stehen und die Flatterbänder an ihrem Platz sind, damit sich keiner verfährt. Wichtige Abzweigungen werden mit Linien aus Sägespänen angezeigt. "Wir haben rund vier Kubikmeter Sägespäne ausgestreut, die Trails bewusst umweltschonend gekennzeichnet. Auch die Schilder und Flatterbänder werden letztlich von Besenfahrern wieder eingesammelt", betont Hanbuch.

Während die „Langstreckler“ 20 Kilometer mehr fahren und im Leinbachtal eine zusätzliche Stärkung erhalten, treffen die "Kurzstreckler" nach etwa 45 Kilometern und einem bewältigten Höhenunterschied von rund 1600 Metern schon am frühen Nachmittag bei der Sonderpflegung "Schöne Aussicht" ein. Nach vielen Litern Wasser und Isogetränken lockt hier - neben dem Weitblick und der Rock'n'Roll-Musik von Gerhard Martin mit Band - das erste kühle Bier. Ehemalige Jugendspieler des TV Frankeneck, seit 15 Jahren für die Bewirtung zuständig, verpflegen mit "Pfälzer Tapas": Wurst- und Quarkbrote.

Abschluss feiert man nach der entspannten finalen Abfahrt in der Sporthalle der Realschule plus Lambrecht, in der Gulaschsuppe und Minestrone angeboten werden. "Viele sind von der Hitze doch ein wenig geschafft, wir haben unterwegs jede Menge Wasser benötigt, damit alle ihre Flaschen auffüllen konnten", so Hermann Daniel, Vorsitzender der IG Mountainbike. Auch viele Erstteilnehmer, nicht nur "Wiederholungstäter", kann er begrüßen, und freut sich, dass das Mottoshirt "Sweet little Sixteen" reißenden Absatz findet.

Das Startergeld von 50 Teilnehmern werden die Gäsbock-Biker in diesem Jahr für einen einen Mountainbike-Aktionstag für Jugendliche stiften, der in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum der Verbandsgemeinde Lambrecht ausgerichtet werden soll.
 
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