Garmin mit kostenlosen Karten und POIs

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Ich muss gestehen, ich habe mich jetzt nicht durch die 56 Seiten durchgerackert.

Ich möchte mir ein Garmin Edge 1030 zulegen und jetzt geht es um die Wahl der Karten.

Vom Gebiet her würde mir die Garmin Topo TransAlpin+ Pro reichen. Die könnte ich recht günstig abstauben.

Als Alternative gäbe es ja noch die Open Mtb Karte. Hier wäre dann für einen Obolus die Europakarte mit Höhenlinien interessant.

Meine Frage wäre: Kann die Open MTB-Karte etwas nicht, was die Garmin-Karte kann bzw. umgekehrt?

Routing wäre wichtig, aber ich glaube das können mittlerweile beide, oder?
 

Speichennippel

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.....Topo TransAlpin+ Pro reichen. Die könnte ich recht günstig abstauben..........
Auf den ersten Blick sieht die Garminkarte übersichtlicher aus.
Das liegt daran, dass sie kaum MTB-relevante Details enthält. Es gibt nur eine ganz rudimentäre Staffelung der Wege. Es ist nicht ersichtlich, welchen Ausbaugrad ein Weg hat.
Die Wege sind sehr dünn gezeichnet. Man erkennt sie auf dem Display kaum. Außerdem besteht Verwechselungsgefahr mit anderen Linien, beispielsweise Höhenlinien oder Grenzlinien.
Was völlig fehlt sind MTB- und Wander- Klassifizierungen.
Der Datenbestand ist veraltet. Es fehlen viele Wege, was in der Praxis aber nicht so tragisch ist. Dann fährt man halt woanders. Schlimmer ist, dass Wege enthalten sind, die es gar nicht gibt oder nicht fahrbar sind. Vor Ort sucht man dann wie blöd eine Alternative.
Das angepriesene "Active Routing" ist Blödsinn. Die Karte findet zwar nette Strecken, aber das ist vielfach Zufall, da das Routing gar keine Informationen hat, wo es schön sein könnte.
Die enthaltenen Radrouten bzw. Wanderrouten sind fast alle als Track zu bekommen. Entweder direkt beim Betreiber oder bei gpsies oder anderswo. Es sind auch nur ein paar der größeren Routen enthalten. Kleine, meist lokale, Rad/Wanderrouten fehlen völlig.
Das einzige was die Garmin kann, was die freien Karten nicht können: In BaseCamp über einen Track eine Route automatisch anlegen. Aber das kann das edge auch ohne die Topo.

Die freien Karten sind wesentlich differenzierter. Dadurch sind sie auf den ersten Blick überladen und schwierig zu lesen. Man muss sich etwas damit befassen. Am besten, indem man bei OpenStreetMap mitmacht. Das ist die Datengrundlage der meisten freien Karten. Jeder der mag, kann dort Wege eintragen, bewerten oder verändern. Das führt gelegentlich zu Chaos, unterm Strich kommen aber erstaunlich gute Karten dabei heraus.

Tip: installiere BaseCamp und teste die Karten.
Die freien Karten bekommst du kostenlos. OpenMTB, Openfiets, Freizeitkarte, thkukuk oder meine Speichenkarte....es gibt noch mehr.
Auch die Topo, zumindest eine Deutschlandkarte, kannst du kostenlos testen:
https://forum.garmin.de/showthread.php?49979-TopV7-Routen-aus-markierten-Wegen&p=247707#post247707
Den Download entpacken und auf einen USB-Stick kopieren. Dort muss die Karte in einem Ordner liegen, der Garmin heißt. BaseCamp liest die Karte von dort ein. Auf dem Gerät ist dieser Download nicht nutzbar.
 
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Ich kann dir auch nur die Open MTB Map empfehlen. Klares Kartenbild, für MTB relevante Wege werden deutlich sichtbar dargestellt, ggf. sogar Info zu Schwierigkeitsgrad nach SingleTrail-Skala. Routingfunktionen nützen aus prinzipiellen Gründen für MTB wenig. Da kommt nach meinen Erfahrungen nur Mist raus. Habe ich zu Hause und in mir bekannten Regionen wie Gardasee, Elba etc. getestet. Die Vorschläge sind meist vollkommen sinnfrei.
 
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Vielen Dank euch beiden für die hilfreichen Infos. Das sind ja echt wertvolle Tipps. Werde mir mal die OpenMTB und auch die Speichenkarte downloaden und ansehen.

Thx a lot!
 
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Hallo,
ich bräuchte etwas Hilfe.
Und zwar fahren wir im Juni die Marvin Transalp.
Bisher hab ich noch nie über den Edge navigiert.
Ich habe die Etappen alle nun fertig angepasst und runtergeladen.
Wie ist jetzt das weitere Vorgehen mit meinem Garmin Edge 820.
Die gpx Dateien lade ich auf den Garmin. Aber woher bekomme ich die passenden Offlinekarten und wie lade ich die auf meinen Edge 820.Wichtig wäre auch welches Format ich da am besten benutze.
Geplant wurde die Route über gpsies.
Ich würde mich über eure Hilfe sehr freuen.

Gruß Felix
 

Speichennippel

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Karten werden auf die SD in den Ordner "Garmin" kopiert.
Achte beim Download der Karte, dass es sich um das Format für das GPS-Gerät handelt. Es ist eine größere Datei, meist mit dem Namen "gmapsupp.img".
Wenn dein Kartenhersteller nur Karten für den Computer hat, musst du sie mit BaseCamp oder MapSource an das Gerät senden.

Wie das edge mit Strecken umgeht, weiß ich nicht genau, da ich ein Oregon habe, welches eine andere Logik hat,
 

mw.dd

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Die gpx Dateien lade ich auf den Garmin. Aber woher bekomme ich die passenden Offlinekarten und wie lade ich die auf meinen Edge 820.Wichtig wäre auch welches Format ich da am besten benutze.
Geplant wurde die Route über gpsies.
- Wichtig: Nicht als "Route" herunterladen, sondern als "Track"
- Karte openmtbmap; auf der Seite findest Du auch eine Installationsanleitung.
 

mw.dd

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Mit Tracks meinste du jede einzelne Etappe für sich runterladen?
Das kann man machen, aber das meine ich nicht.
Wenn Du etwas von gpsies runterladen willst wirst Du nach dem Format gefragt. GPX gibt es zweimal, einmal als Route, einmal als Track. Für den Unterschied mal bitte die SuFu benutzen, das ist mehrfach erklärt.
 
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Servus,
Ich hab ein kleines Problemchen.
In 2 Wochen fahren wir nun unseren AlpX.
Jetzt gab ich den Männers die GPS Dateien zukommen lassen.
Einmal als GPX und einmal als Garmin Course Tcx Dateien.
Beim hochladen in Garmin Connect bzw auch auf den Garmin selbst zeigt der utopische Höhenmeter an.
Tour wurde bei Gpsies runtergeladen und stellenweise nur bzgl. der Hotels angepasst.
Die Route ist die Marvin Route.
Dort hab ich die Tracks runtergeladen, bearbeitet und gespeichert.
Zum Bsp. Etappe 6 hat ca. 2200hm.
Laut Garmin Connect 3800hm.
Wie kommt das zu Stande?
Würde mich sehr freuen wenn jemabd von euch Licht ins Dunkel bringt.
Gruß Felix
 
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Würde mich sehr freuen wenn jemabd von euch Licht ins Dunkel bringt
Kann ich nur mutmaßen:
1) die Höhenangaben aus Tracks sind generell ehr unzuverlässig
2) weil, die Karten basierte. Aus recht unterschiedlichen Höhenmodellen - d.h. Nicht jeder Kartenpunkt entspricht der echten Höhe, sondern je nach Modell werden (etwas überspitzt) ganze Gebiete einer gewissen Höhe zugeordnet. Je nachdem wo jetzt die Trackpunkte liegen kommen da sehr komische Höhenunterschiede zusammen - daher ist es gut, wenn der Aufzeichnet ein Gerät hat, dass auch über Barometer die Höhenunterschiede ermittelt (siehe zB https://support.outdooractive.com/hc/de/articles/217926063-Warum-werden-unterschiedliche-Höhenmeter-bei-der-Aufzeichnung-einer-Tour-und-derselben-geplanten-Tour-angezeigt-?mobile_site=true)
 
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Die Marvin Route gibts ja fertig getrackt bei gpsies.
Jetzt beim überspielen auf Garmin Connect zeigte sich das Problem mit der Höhe.
Aber normalerweise kann das nicht sein. Sprünge von über 1000hm.
Die Route wurde ja schon oft nachgefahren. Immer alles Ok.
Sollte ein Problem mit Garmin Connect sein
 

patalmqx

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Ich interessiere mich fürs Oregon 700. Ich plane, die openmtb map fürs Mountainbike einzusetzen mit entsprechenden Vermeidungen. Kann ich nun im neuen Aktivitätsorientierten Interface eine andere OSM Karte (z.B. Freizeitkarte) mit anderen Vermeidungen für andere Profile (Rennrad,..) hinterlegen? Kommt aus den ganzen Reviews nicht so recht raus.

Bonusfrage: Das Oregon kann automatisch gefahrene Strecken (Tracks) über Connect hochladen. Muss man dafür in der Connect App eine Aktualisierung durchführen, oder macht es das auch automatisch im heimischem WLAN? Vgl. Wahoo?

Vielen Dank für Hilfe :)
 
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In einem Test habe ich gelesen das der neue Wahoo die Farben am Diplay relativ sparsam umsetzt.
Es werden z. B. alle Rennrad tauglichen Wege in Gelb gehalten und sind somit einfach unterwegs zu erkennen.
Sinnvoll wenn man mal wieder neue Strecken erkunden will ohne vorher einen Track zu planen.
Könnte man das auch in OSM umsetzten und wenn wie?
Bei der Speichenkarte gibt es ja auch einen Rennradmodus den möchte ich noch probieren.
Vielleicht könnte man dort das typfile etwas ändern.
Generell, hat jemand eine gute Anleitung für das Erstellen von Karten?
Oder wie das mit den typfiles im Detail funktioniert?
Ist es sinnvoller eine bestehende Karte zu ändern oder von Grund auf alles selbst zu machen?
Vielen Dank:daumen:
 

Speichennippel

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Mit diesem Tool kann man die TYP Datei relativ leicht verändern.

Eine Karte selbst rendern ist kein Hexenwerk, aber recht arbeitsintensiv.
Ich mache das mit mkgmap. Das Tool hat keine Benutzeroberfläche. Es wird über die Kommandozeile gestartet. Das Programm benutzt Textdateien, in denen festgelegt wird, welche OSM Daten in der Karte erscheinen sollen. Außerdem wird hier das Routing eingestellt. mkgmap liefert für den Anfang eine Beispiel Konfiguration. Einige Kartenhersteller veröffentlichen ihren Kartenstyle. Openfietsmap oder auch bei mir auf Speichenkarte.de. Ansonsten ist bei mkgmap eine Dokumentation dabei.
 
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In einem Test habe ich gelesen das der neue Wahoo die Farben am Diplay relativ sparsam umsetzt.
Es werden z. B. alle Rennrad tauglichen Wege in Gelb gehalten und sind somit einfach unterwegs zu erkennen.
...
Ist es sinnvoller eine bestehende Karte zu ändern oder von Grund auf alles selbst zu machen?
Vielen Dank:daumen:
An so einem fast schon schwarz-weiß Farbenprofil - mit eben sehr wenigen Farben -, wie das Wahoo beim Roam verwendet, wäre ich auch sehr interessiert. Ich gehöre zwar der Garmin Fraktion an, aber auf Bildschirmfotos sehen die Karten auf dem Roam sehr gut aus (Lezyne nutzt die Farben übrigens auch sehr sparsam bei ihren neuen Farbgeräten). Weniger kann manchmal mehr sein.

Da Garmin bei den Edges für die aktuelle Trackaufzeichnung und der zu folgenden Vorgaberoute leider sehr blasse* Defaultfarben verwendet (was man bei den Edges leider auch nicht ändern kann, nur bei 'Tracks' (Strecken) kann man die Farben ja ändern), verspreche ich mir davon sogar einen echten Zugewinn, was die Ablesbarkeit betrifft.
* Ist mir sowieso ein Rätsel, weshalb Garmin seit Jahren an dieser Darstellungsform festhält (auch die Darstellung der Vorgaberoute mittels dieser vielen kleinen Richtungspfeilen anstatt einer stinknormalen Polyline ist eine feine Sache) :-(

Ich habe im Netz aber leider kein entsprechendes Typefile finden können. Wie auch immer, ich stecke in der Materie nicht so drinnen, aber Speichennippel hat ja ein Tool gepostet und im Internet gibt es auch einige Infoseiten. Scheint nicht ganz so trivial zu sein, aber ich versuche mich, die nächsten Wochen mal etwas in die Materie einzuarbeiten und ggfs. eine bestehende Typ Datei entsprechend umzugestalten.

@Speichennippel: es spricht hoffentlich nichts dagegen an den Typ Dateien deiner Speicherkarte (für den Eigenbedarf versteht sich) herumzupatchen (wenn das überhaupt technisch möglich ist)? Ich würde gerne mal testen, ob dieser Wahoo-Kartenstyle auf meinem Edge überhaupt was bringt oder am Ende dann gar kein Zugewinn darstellt (was natürlich auch sein könnte -> muss man sich mal auf dem Edge in Natura ansehen) .
 
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@Speichennippel Danke, habe mir das Tool auch mal angeschaut.
Sieht nach viel Arbeit aus :D


@Ralphi im Prinzip ist es ja einfach. Als erstes müsste man herausbekommen welche Typen z.B. fürs Rennrad fahren geeignet sind.

Hab ja bald Urlaub, schöne Beschäftigung für Regentage:)
 
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@Speichennippel Danke, habe mir das Tool auch mal angeschaut.
Sieht nach viel Arbeit aus :D

@Ralphi im Prinzip ist es ja einfach. Als erstes müsste man herausbekommen welche Typen z.B. fürs Rennrad fahren geeignet sind.

Hab ja bald Urlaub, schöne Beschäftigung für Regentage:)
Yep, diese Editoren sehen auf den ersten Blick halt etwas kryptisch aus, aber anfangs ist das natürlich alles Neuland.

Mein Schlachtplan sieht übrigens so aus: erst mal die Typ Datei in schwarz-weiß konvertieren und dann wieder dezent Farben dazupacken.
Dann kann man relativ schnell erkennen, ob das auf meinem Edge überhaupt Sinn macht (100% sicher bin ich mir nämlich nicht) oder nicht.

Mal schauen, wann ich dazu komme, die Tools und diverse Anleitungen habe ich mir schon mal herunter geladen.
 
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Yep, diese Editoren sehen auf den ersten Blick halt etwas kryptisch aus, aber anfangs ist das natürlich alles Neuland.

Mein Schlachtplan sieht übrigens so aus: erst mal die Typ Datei in schwarz-weiß konvertieren und dann wieder dezent Farben dazupacken.
Dann kann man relativ schnell erkennen, ob das auf meinem Edge überhaupt Sinn macht (100% sicher bin ich mir nämlich nicht) oder nicht.

Mal schauen, wann ich dazu komme, die Tools und diverse Anleitungen habe ich mir schon mal herunter geladen.
Ich habe jetzt mal die Typ-Datei der Openfietsmap* (Deutschland Karte) etwas entfärbt, um dem Wahoo Style halbwegs aufzugreifen.
Anfangs (sprich beim ersten Blick auf das Display nach dem Ändern der Kartendarstellung) war ich etwas entäuscht, aber nach einigen Ausfahrten bin ich nun ganz zufrieden.

Die beiden Magenta und Lila gefärbten Course Linien sind jetzt definitiv besser zu erkennen, die sehr blasse Cyan farbige (aktiver) Track Linie ist aber nach wie vor eher schlecht zu erkennen (vor allem bei heller Sonne oder/und wenn man eine Sonnenbrille trägt).

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Ganz habe ich auf Farben nicht verzichtet, Wälder und Gewässer sind entsprechend gefärbt, des weiteren haben Parkplätze, Einkaufszentren, Sportplätze und Krankenhäuser weiterhin eine eigene Farbe, sodass diese ins Auge stechen. Normale Gebäude habe ich versuchsweise ausgeblendet, bei einem blassen grau stören diese aber nicht wirklich. Also 100% Wahoo mäßig ist es dann doch nicht geworden :)

Zur Vorgehensweise hat sich Speichennippel ja schon geäußert, viel falsch machen kann man da eigentlich nicht.

Verwendete Tools:

- der von Speichennippel empfohlene TypViewer: https://sites.google.com/site/sherco40/home
(ist wirklich ein geniales Tool!)

- TYPchanger: http://www.javawa.nl/typchanger_en.html
(damit kann man einfach die Typ-Datei der *.img Dateien per Drag and Drop direkt auf dem Gerät austauschen -> sonst kann das nämlich eine sehr langwierige Angelegenheit werden, wenn man ständig die 'neu' erstellten Karten aus BaseCamp heraus auf das Gerät oder SD-Karte aufspielt, um das Ergebnis der Änderungen auf dem Gerätedisplay einzusehen -> die Darstellung in Basecamp entspricht nämlich nicht unbedingt der Darstellung auf dem Gerätedisplay).

Noch ein Typ: in Basecamp zweimal CTRL-G drücken, um den Cache zu löschen -> anderenfalls werden Änderungen am Typ-File von BaseCamp nämlich erstmal ignoriert und man sieht keinen Unterschied.

* Die Openfiets Map hat sich zum Üben angeboten, da diese weniger 'Objekte' enthält und daher schneller modifiziert werden kann. Mal sehen, ob ich mich die Tage noch an Speichennippels Speichenkarte herantraue (die m.E. ein deutlich besseres Routing aufweist).

Fazit: die Arbeit kann sich lohnen, bessere wäre es aber, wenn Garmin endlich mal die Defaultfarben optional machen würde und die Vorgabe-Routen in Pattern Form darstellen würde (wie das Wahoo ud Lezyne mit den kleinen Vorgabe-Trackpfeil Patterns ja machen)
 

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Speichennippel

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Es ist irgendwie ein Dilemma.
Sind die Wege kontrastreich, kann man sie gut erkennen, aber die mangenta Navigationslinie hebt sich nicht richtig ab.
Sind die Wege blass, kann man sie manchmal schlecht erkennen, dafür sieht man die Navigationslinie gut.
Breite Wege sind auf dem Gerät gut sichtbar, sehen in BaseCamp aber doof aus.

Ich experimentiere gerade mit breiten, blassen Wegen. Die lassen sich gut erkennen und trotzdem ist die Navilinie gut sichtbar.


Was der Sichtbarkeit sonst noch zugute kommt:

- Verfolgt man einen Track/Route, kann man auf die Höhenlinen verzichten. Im Höhenprofil der Strecke kann man schauen, wie es wird. Oder in der Wirklichkeit. Bei Tracks auch unter "aktive Route" (Oregon,GPSMap)

- Man kann auch die Wegenamen ausblenden. Die finde ich eigentlich nur störend. Man kann den Weg ja anklicken, wenn man wissen möchte, wie die Straße heißt.

- verfolgt man eine Route, kann man zusätzlich einen Track, der deckungsgleich mit der Route ist, einblenden und schwarz einfärben. Das ergibt in Kombination eine ziemlich prägnante Naviline. Geht natürlich nur mit vorgeplanten Strecken.
 
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Es ist irgendwie ein Dilemma.
Sind die Wege kontrastreich, kann man sie gut erkennen, aber die mangenta Navigationslinie hebt sich nicht richtig ab.
Sind die Wege blass, kann man sie manchmal schlecht erkennen, dafür sieht man die Navigationslinie gut.
Breite Wege sind auf dem Gerät gut sichtbar, sehen in BaseCamp aber doof aus.

Ich experimentiere gerade mit breiten, blassen Wegen. Die lassen sich gut erkennen und trotzdem ist die Navilinie gut sichtbar.


Was der Sichtbarkeit sonst noch zugute kommt:

- Verfolgt man einen Track/Route, kann man auf die Höhenlinen verzichten. Im Höhenprofil der Strecke kann man schauen, wie es wird. Oder in der Wirklichkeit. Bei Tracks auch unter "aktive Route" (Oregon,GPSMap)

- Man kann auch die Wegenamen ausblenden. Die finde ich eigentlich nur störend. Man kann den Weg ja anklicken, wenn man wissen möchte, wie die Straße heißt.

- verfolgt man eine Route, kann man zusätzlich einen Track, der deckungsgleich mit der Route ist, einblenden und schwarz einfärben. Das ergibt in Kombination eine ziemlich prägnante Naviline. Geht natürlich nur mit vorgeplanten Strecken.
Ja, das ist wirklich ein kleines Dilemma und ich frage mich seit vielen, vielen Jahren, weshalb sich Garmin in der Beziehung so bockig verhält und partout eine optionale Farbzuweisung verweigert. Mit relativ wenig Aufwand könnte man hier Abhilfe schaffen (und das Thema kommt in den Garmin eigenen Foren immer wieder mal auf).

Ich muss dazu anmerken, laut Ärzten leide ich unter einer Rot/Grün-Sehschwäche. Ich selbst bestreite das zwar, aber wenn die mit ihren komischen Farbtafeln kommen, dann kommt es schon mal vor, dass ich eine Zahl/Ziffer darauf nicht erkennen kann :)

Vielleicht verstärkt das mein Problem?, Magenta geht ja ins Rötliche und die Wälder sind nun mal grün. Außerdem werde ich nicht jünger, ich kann die Datenseiten zwar noch ohne Lesebrille entziffern, aber im Schatten/Dämmerung bemerke ich die beginnende Altersweitsichtigkeit dann doch etwas :-(

Wie auch immer, mit der 'farblosen' Variante bin ich die letzten Tage recht gut gefahren. Auf dem Rennrad werde ich diesen geänderten Kartenstil nun wohl beibehalten.
Auf dem MTB bereiten mir die akzentuierten farbigen Karten hingegen keine Probleme, im Allgemeinen finde ich da immer die Zeit, mal kurz anzuhalten und ggfs. die Karte genauer auf dem GPS-Gerät einzusehen. Nur auf dem Rennrad, da will ich halt schnell die Route einsehen können und das hat Wahoo m.E. ganz gut hinbekommen.

Ist halt eine sehr subjektive Angelegenheit, persönliche Vorlieben spielen da sicherlich eine Rolle und dann eben auch einige physische Merkmale (Farbsehschwäche, Alterssichtigkeit, etc.). Will man unterwegs dem GPS Gerät die wichtigen Details entnehmen können, wird man um die Farb-Kategorien nicht umhinkommen.
Über die Typ-Datei kann man dem ja jetzt etwas begegnen 8-)
 
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Wie auch immer, mit der 'farblosen' Variante bin ich die letzten Tage recht gut gefahren. Auf dem Rennrad werde ich diesen geänderten Kartenstil nun wohl beibehalten.
Auf dem MTB bereiten mir die akzentuierten farbigen Karten hingegen keine Probleme, im Allgemeinen finde ich da immer die Zeit, mal kurz anzuhalten und ggfs. die Karte genauer auf dem GPS-Gerät einzusehen. Nur auf dem Rennrad, da will ich halt schnell die Route einsehen können und das hat Wahoo m.E. ganz gut hinbekommen.
Falls es interessiert: Ich habe einen kleinen Blogartikel verfasst, der mein Vorgehen in Kurzform illustriert. Ganz unten in dem Blogbeitrag biete ich die modifizierte 4900.typ Datei (für die OpenFietsMap Deutschland) zum Download an:

https://wrpsoft.blogspot.com/2019/09/ein-versuch-den-kartenstil-des-wahoo.html

Ich will jetzt nicht behaupten, dass das Herausnehmen der Farben der Weisheit letzter Schluss wäre. Wie gesagt, beim MTBiken komme ich mit den farbbasierten Karten eigentlich gut zurecht und nutze weiterhin Speichennippels Speichenkarte. Beim Rennradeln ziehe ich jetzt aber die farbneutrale Karte vor, weil ich diese während der Fahrt besser ablesen kann (das kann aber auch mit meiner vermeintlichen rot/grün-Sehschwäche zusammenhängen, die mir Ärzte immer mal wieder andichten wollen -> womöglich haben andere User damit gar kein Problem :) ).
 

Speichennippel

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Meine Experimente mit blassen Farben sind auch weiter gekommen. Auf Farben habe ich nicht verzichtet, dafür alles sehr blass gemacht. Und breiter. So kann man die unterschiedlichen Wegetypen, grade1-5, Track, path, footpath usw. gerade noch unterscheiden. Die mangenta Linie ist viel besser sichtbar.
Für die Bundesländer ist das online, der Rest folgt die nächsten Tage.

Dabei habe ich unterschiedliche TYPs für BaseCamp und Gerät gemacht. BaseCamp dreht die Linien anders, als das Gerät. linke Radwege sind rechts und umgekehrt oder die 1 von SC1 ist falsch rum. Durch die unterschiedlichen TYPs ist das korrigiert.

Wegebeschriftung und Höhenlinien kann man weglassen. Das kommt der Ablesbarkeit zugute. Höhenlinien lassen sich separat zuschalten (Extrakarte)

Auf dem Bild ein Vergleich zwischen Kontrast und blass. Auf dem Gerät sieht das irgendwie ganz anders aus, als auf einem Bildschirm.

 
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