Garmin Navigation bei überschneidenden Tracks

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Hallo zusammen,

zur MTB Naviagtion mit meinem Garmin Oregon 600 nutze ich eigentlich immer Tracks, da sie sich recht einfach von anderen Protalen übertragen lassen und ich mit Komoot bessere Planungsergebnisse bekomme als mit Basecamp Routen selbe mit OpenMTBmaps die eigentlich sehr gern als Übersicht nutze.

Bei Tracks habe ich allerdings immer wieder das Problem wenn er sich überschneidet das man nicht ganau weiß wolang es jetzt geht. Gerade wenn ich den Track schon vor einiger Zeit erstellt habe und es mehrere Überschneidungen gibt. Da fehlt dann doch die Übersicht am Garmin, leider wird ja bei der Tracklinie keine Richtung auf der Linie angezeigt.

Gibt es dafür eine relativ einfache Möglichkeit um sich bei einer Überschneidung die Richtung klar zu machen? Siehe z.B. im Anhang.

Danke
 

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Speichennippel

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  • Wegpunkte setzen "hin links, rück gerade" oder so ähnlich.
  • Einen "Knoten" in den Track machen (verschieben/einfügen Trackpunkte)
  • manchmal ist es sinnvoll, den Track in mehrere Tracks aufzuteilen. Zum Beispiel wenn Hin und Rückweg weitestgehend deckungsgleich sind.
  • Auch wenn es ein wenig Klickerei ist: Man kann mit BaseCamp über jeden Track eine Route legen. Die Routennaviagtion zeigt mit Pfeilen, wo es lang geht, auch bei Kreuzungen.
 
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  • Wegpunkte setzen "hin links, rück gerade" oder so ähnlich.
  • Einen "Knoten" in den Track machen (verschieben/einfügen Trackpunkte)
  • manchmal ist es sinnvoll, den Track in mehrere Tracks aufzuteilen. Zum Beispiel wenn Hin und Rückweg weitestgehend deckungsgleich sind.
  • Auch wenn es ein wenig Klickerei ist: Man kann mit BaseCamp über jeden Track eine Route legen. Die Routennaviagtion zeigt mit Pfeilen, wo es lang geht, auch bei Kreuzungen.

Mein Problem ist leider auch das Bascamp mit dem Profil Geländefahrzeug und Dirt-Biken deutlich besser Autorouten erstellt als das Oregon selbst.
Gab ja aber jetzt ein Softwareupdate vielleicht probiere ich das dann noch mal.
Danke für die Tipps.
 
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Automatische Brechnung ist bei Basecamp immer so eine Sache...

Zu Deiner Frage: Ich mache bei Überschneidungen einen Pfeil oder eine Brücke in die Tracklinie (ich habe es mal grob vorgemacht)

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Mein Problem ist leider auch das Bascamp mit dem Profil Geländefahrzeug und Dirt-Biken deutlich besser Autorouten erstellt als das Oregon selbst.
Gab ja aber jetzt ein Softwareupdate vielleicht probiere ich das dann noch mal.
Danke für die Tipps.

Die Updates bringen keine Änderung im Routing.
Routet das Oregon so viel anders? Kann daran liegen, dass die Profile teilweise mit unsichtbaren Zwangsvermeidungen belegt sind.

Ich habe in meinen Karten das Routing auf das Profil "MTB" optimiert. Damit routet das Oregon fast so wie BC. Und die Ergebnisse finde ich brauchbar, habe schon nette Touren vorgeschlagen bekommen.
Wobei auch Unsinn raus kommen kann. Die Parameter sind halt starr.
Von Hattingen nach Schee wird über die Bahntrasse geroutet. Die ist nicht asphaltiert und damit MTB-geeignet. Die Garmin-Automatik biegt nicht gerne ab, daher lässt sich das kaum vermeiden. In die andere Richtung, also Ruhrgebiet, ist es von Vorteil, dass auf solche Trassen geroutet wird (Zwischen den Halden)
 

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Problem hört sich so schlimm an. Sicherlich ist die richtungslose Tracklinie Mist, aber die Workarounds sind problemlos machbar.
Dafür kann das Oregon Dinge, die kein Handy der Welt kann. Aber für das Thema Handy vs Garmin gibts andere Threads.
 
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Die Updates bringen keine Änderung im Routing.
Routet das Oregon so viel anders? Kann daran liegen, dass die Profile teilweise mit unsichtbaren Zwangsvermeidungen belegt sind.

Irgendwie schon, muss ich noch mal bisschen probieren. Hatte mit dem Oregon mit Auto immer noch die besten ergebnisse erzielt anstatt Geländefahrzeug.

ch habe in meinen Karten das Routing auf das Profil "MTB" optimiert. Damit routet das Oregon fast so wie BC. Und die Ergebnisse finde ich brauchbar, habe schon nette Touren vorgeschlagen bekommen.
Wobei auch Unsinn raus kommen kann. Die Parameter sind halt starr.
Von Hattingen nach Schee wird über die Bahntrasse geroutet. Die ist nicht asphaltiert und damit MTB-geeignet. Die Garmin-Automatik biegt nicht gerne ab, daher lässt sich das kaum vermeiden. In die andere Richtung, also Ruhrgebiet, ist es von Vorteil, dass auf solche Trassen geroutet wird (Zwischen den Halden)

Richtig, bin auch gerade dabei hier in Hattingen, die MTB Tracks zu bearbeiten und damit zu optimieren.

Automatische Brechnung ist bei Basecamp immer so eine Sache...

Zu Deiner Frage: Ich mache bei Überschneidungen einen Pfeil oder eine Brücke in die Tracklinie (ich habe es mal grob vorgemacht)

Danke werde ich mal probieren, habe auch noch die Funktion Pfeil im Datenfeld gefunden welche ich mal probieren werde.
https://cdn.navigation-professionel...t/uploads/2017/11/oregon-700-track-4.jpg.webp
oregon-700-track-4.jpg.webp


Hat das Oregon "Virtual Partner"? Dann kannst Du den an der Stelle zurücksetzen und er wird auf dem richtigen Track vor Dir losfahren.

Virtual Partner sagt mir nix.

Also bei der Navigation mit Locus auf meinem Handy habe ich solche Probleme nicht...

Dafür aber ganz andere, Danke aber Handy ist absolut keine Option aus mehreren Gründen auch wenn ich OruxMaps wirklich gelungen finde von der APP.
 

Speichennippel

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Was es nicht alles gibt.


Softwareupdate...es gab kürzlich eins beim Oregon und bei BaseCamp, Bei beiden habe ich keinerlei Änderungen im Routing festgestellt.
Bei einem Kartenupdate allerdings kann sich immer was ändern. Neue Wege kommen hinzu, andere fallen weg oder Wege wurden umkategorisiert usw. Oder am Routing der Karte hat sich was verändert.


Ich klicke mir meistens eine Route über den Track. Das geht schnell und ich kann direkt meinen Startpunkt wählen oder Änderungen einbringen. Außerdem ist so direkt geprüft, ob die Strecke was taugt.

Wenn ich selbst etwas plane, mache ich das direkt in BaseCamp. Ich finde das deutlich besser irgendwelche Online-Dinger.

So sieht´s auf dem Oregon aus:

 
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Wollt mich ja wegen OT meines Einwurfs zurück halten, aber das interessiert mich jetzt schon.

Dafür aber ganz andere, Danke aber Handy ist absolut keine Option aus mehreren Gründen auch wenn ich OruxMaps wirklich gelungen finde von der APP.

@mx-5_ler, welche Probleme mit der Navigation auf dem Handy mit LocusMap denkst Du, dass ich habe?

Wenn Du welche hast, kann Dir vielleicht geholfen werden oder nicht, je nach Deinem Problem, aber Deine Aussage legt nahe, Du wüsstest nicht nur, dass ich Probleme bei der Navigation mit LocusMap auf dem Handy habe, sondern sogar, welche. Und das interessiert mich jetzt auch. Lass mal hören!
 

Speichennippel

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Meine Oregon-Nutzung sieht so aus:
  • Display immer in der Kartenansicht an
  • Display immer beleuchtet
  • Die Beleuchtung ist so eingestellt, dass sie in dunkler Umgebung ermöglicht, die Strecke zu sehen, gleichzeitig ist sie so dunkel, dass im Sichtfeld keine störende Lichtquelle ist. Wenn mehr Umgebungslicht ins Spiel kommt, bis hin zu frontaler Sonneneinstrahlung, wird die Ablesbarkeit tendenziell noch besser. Eine Einstellung für alle Situationen.
  • Bei Regen wird das Display geblockt. Auf Knopfdruck (Hardware) kann ich bei Bedarf zwischen Karte, Statistikdaten und Höhenprofil wechseln.
  • Die Navigation scrollt selbstständig in einen zur Situation passenden Maßstab. Dadurch muss ich während der Fahrt nie irgendwas an dem Gerät bedienen, um den Überblick zu behalten.
  • Ob -10°C oder +40°, Schnee, Regen Matsche oder Staub. Alles egal.
  • In dieser Konfiguration halten die Akkus gut 12 Stunden. Das Wechseln dauert keine Minute. Wechselakkus passen immer irgendwo hin. Eine Woche Alpen-X oder xxl-Ausfahrten kann man ohne Nachladen bewerkstelligen.
  • ordentliche Halterung
  • Navigationsmöglichkeiten gibts jede Menge. Auch wenn man nichts runtergeladen oder vorgeplant hat kann man sich von Gerät routen lassen. Da kommen nette Strecken raus. Die Zieleingabe kann jede Menge, Adressen, POIs oder einfach in der Karte was anklicken. Man kann auch mit Zwischenzielen eine Strecke direkt mit dem Gerät planen.

Sicherlich kann man den ein oder anderen Punkt mit Workarounds lösen. Mir ist das alles zu umständlich. Vor allem die Displaybeleuchtung finde ich beim Handy furchtbar. Ich habe ein Doogee S60. Im direkten Vergleich ist der GPS Empfang schlechter als beim Oregon600. Und das ist vergleichsweise schlecht, der Nachfolger soll besser sein.
Mag sein, dass es auch einfach die Gewohnheit ist. Das Garmin nutze ich seit Jahren. (Jahrzehnten?) Eine zeitlang habe ich intensiv das Doogee benutzt, aber als untauglich aufgegeben, weil das einfach nicht alle der Punkte erfüllt. Es kann dafür andere Sachen, die unterwegs wichtig oder sinnvoll sein können. Dummes Zeug bei IBC schreiben beispielsweise :) Daher mein Kompromiss: Garmin und Handy benutzen und jeden so machen lassen, wie er/sie meint.
 
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Wollt mich ja wegen OT meines Einwurfs zurück halten, aber das interessiert mich jetzt schon.



@mx-5_ler, welche Probleme mit der Navigation auf dem Handy mit LocusMap denkst Du, dass ich habe?

Ich habe nicht gesagt das Du Problem hast, wenn es bei Dir funktioniert ist doch super dann freue Dich über die schnelle Performance und das schöne Display beim Handy.

ein paar Punkte die für mich dagegen sprechen:
  • Mein Handy ist zu groß und zu teuer damit zu empfindlich für eine Nutzung am MTB
  • Wenn ich ein extra Handy für Navigieren kaufen muss kann ich auch direkt ein Garmin nehmen
  • Weiter geht es wie mache ich das Handy ordentlich am Lenker fest, dass es noch unauffällig aussieht nicht stört, Sturz geschützt ist und die
  • Vibrationen aushält
  • Ablesbarkeit vom Display ist beim Handy und schräg stehender Sonne nicht gegen
  • Durch starke Displaybeleuchtung leitet stark die Akkulaufzeit
  • Laden während der Fahrens ist für mich wieder eine Frickellösung, da Kabel und Stecker am Handy welche Vibrationen ausgesetzt sind
  • Beim Garmin wechsel ich in 1min den Akku und setzte genau da fort wo ich ausgestiegen bin, zur Not kann man auch überall Batterien kaufen
  • Wetterunabhängig, aktuell mache ich das Garmin nach jeder Fahrt unter der Dusche sauber und trockne es schnell mit dem Handtuch ab und bin fertig.
  • Bei Wintertemperaturen leidet minimal die Akkulaufzeit aber deutlich weniger als beim Handy
  • Bedienbarkeit bei nassem Display ist beim Handy nicht mehr gegeben
  • usw
Also eigentlich kann ich den Argumenten von Speichennippel komplet zustimmen. Wenn es mal eine Garmin in Montana Format mit Andriod gibt und entsprechende Laufzeite oder AA Akkus gibt würde ich ins grübeln kommen.
 
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