Generations – Tim DaCosta: Wie ist das eigentlich mit diesem Älterwerden?

Generations – Tim DaCosta: Wie ist das eigentlich mit diesem Älterwerden?

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Der Kona-Teamfahrer Tim DaCosta sinniert über das Älterwerden und den Generationenwechsel, der unvermeidlich auf jeden von uns zukommt. Dass sein Sohn jetzt auch auf dem Dirtbike sitzt, verstärkt das Gefühl, hat aber auch schöne Seiten!

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Generations – Tim DaCosta: Wie ist das eigentlich mit diesem Älterwerden?

Wer von euch spürt das Älterwerden in den Knochen und wie geht ihr damit um?
 
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In drei Monaten habe ich die 6 vorne.
Na und?
Vor dreißig Jahren habe ich das MTB fahren als Langzeitprojekt angelegt. Kein Leistungsdruck von anderen, ich fahre für mich.
Oh ja, ich sehe einen alten Mann im Spiegel, bwsonders an den Händen sieht man die Jahre.
Na und?
Die kurze Schnellkraft hat etwas nachgelassen, eben mal einen knackigen Anstieg hochdrücken klappt nicht mehr so gut.
Na und?
Jedes Wochenende wird gefahren, nix mehr " hiiiii es regnet"....
Gerade die neue Technik begeistert mich und ich hoffe noch viele Jahre auf Tour gehen zu können.
 

JensDey

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Wer mit 30 meint langsam alt zu werden, soll erst mal 50 werden.
Bei mir war mtb eher immer nebenher. Ich würde aber immer 1h Ballsportart gegen 3h mtb tauschen. Gerade als Familienvater sind die 1h auch immer leichter zu stemmen.
Also, versucht in den Jahren mit der Verantwortung für mehr als einem Kind Zeit für euren Sport zu erhalten. Einschränkung: viele Frauen haben wenig Verständnis, wenn wir verletzt nach Hause kommen und für ein paar Wochen unsere Aufgaben nicht erledigen können.

Ich hatte bisher nie das Problem, dass mein Körper nicht mehr genug Sport zuließ. =>
Finde es meist "im Moment" am Schönsten und somit ist auch das Älterwerden für mich nicht so schlimm
Da ich nie wirklich Wettbewerb auf höheren Niveau betrieben habe, ist für mich der Leistungsverlust nicht sichtbar. Man kann und sollte sich einfach die Ziele immer neu definieren und erreichbar halten.
Ich komme von 6 Tagen Sport die Woche und kann mich heute freuen, wenn ich 2x Sport schaffe. Im Durchschnitt übers Jahr nur noch gut 1x.
Was ich schwer lassen kann ist die Sache mit dem Risiko. Aus Vernunft, dem Alter entsprechend weniger oder langsamer schaffe ich bewusst schlecht (unterbewusst glaube ich schon).

Ich freue mich schon aufs noch älter werden mit deutlich mehr Zeit für Sport. Ich hoffe, ich darf dann immer noch mit den Jüngeren Ball spielen.
 

McDreck

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Älter sein hat durchaus seine Vorteile. Ich hab genug Geld um mir den guten Alkohol leisten zu können, gleichzeitig genug Weisheit um zu wissen, wie man diesen auch genießt. Das gleiche Prinzip kann man auch auf andere Bereiche des Lebens ausdehnen, während man gleichzeitig auf die Ahnungs- und Maßlosigkeit der schlechtesten aller Jugenden kopfschüttelnd herabblicken kann.
 
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Alt sein jedoch ist kacke. Ich kann mir das nicht schön reden, sorry. 62.
Bin zwar an sich fit, aber was MTB angeht - Rennen fahren ist mittlerweile sinnlos, tausende HöMes am Stück, das war mal.

Nachwuchs interessiert mich nicht. Schön wenn man welchen hat, ok. Aber das macht MTB für mich jetzt und in Zukunft nicht leichter. EBike ist die armselige Perspektive.
Solange man keine chronischen Erkrankungen hat hält sich das doch in Grenzen. In den Ausdauerdisziplinen sind viele Ältere unterwegs, quälen geht wohl auch mit 90 noch . Muss man aber auch wollen.
Ich hader auch mit manchen Begleiterscheinungen des Alterns, schön ist das nicht. Bei vielem, auch bei den EBikes, tut man sich meiner Meinung nach nicht unbedingt einen Gefallen wenn man es zu verbissen sieht.
So gesehen verstehe ich den Exrembergsteiger Alexander Huber, der gesagt hat, bewegungsaktive Menschen haben mental mehr mit dem altersbedingten Abbau zu kämpfen als der Couch Potato, der nichts anderes kennt.
Menschen die jung mit Sportarten angefangen haben vergleichen sich meistens mit ihren eigenen Leistungen von früher. Ich versuche mir das mittlerweile abzugewöhnen, mich eher zu freuen wenn ich etwas noch besser hinbekomme als gleichaltrige/jüngere anstatt mich mit meinem Alter Ego von vor 25-30 Jahren zu vergleichen.
 

DennisMenace

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Die Augen: ich könnte kotzen.
Ohja. Ich bin kurzsichtig seit meinem 17 Lebensjahr. Und seit 4 Jahren kommt zusätzlich die Weitsicht. Aber die Arme sind noch lang genug 😅 Was aber richtig nervt, sind fliegende Mücken. Und die haben mir echt Angst gemacht. Googelt man aber mal so richtig rum, stellt man fest, dass die mit ihren Laserkanonen echt mega viel ausrichten können am Auge, wenn es richtig eklig wird. Seitdem kann ich wieder besser schlafen. 🤣 Medical science on our side.
 
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Man muss seinen Körper schinden, sonst schindet einen sein Körper!
Das ist teilweise richtig, vor allem im Kardiobereich.Übertreiben sollte man es auch da nicht.
Beim Bewegungsappart ist das anders, wenn ich nach mehreren Bänderrissen in den Sprunggelenken und Artrose in Zehen,Fussgelenken und Knien mit dem HT springe mach ich mich nur weiter kaputt.
 

McDreck

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Beim Bewegungsappart ist das anders, wenn ich nach mehreren Bänderrissen in den Sprunggelenken und Artrose in Zehen,Fussgelenken und Knien mit dem HT springe mach ich mich nur weiter kaputt.
Ich bin kein Physio oder Arzt, aber gezielte Kräftigung ist auch hier DAS Mittel zur Erhaltung der Fähigkeiten des Bewegungsapparates. In der Natur gilt, ein Apparat, der nicht benutzt wird, bildet sich zurück. Und genau das macht uns moderne Büroprimaten krank und kaputt.
 

JensDey

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Ohja. Ich bin kurzsichtig seit meinem 17 Lebensjahr.
Ich bin es nicht gewohnt. Bin jetzt mit 51 schon bei über 2dpt plus.
Ohne Lesebrille geht mein Alltag nicht mal ansatzweise. Handy-Navigation: keine Chance; habe keine Gleitsicht und für Sport schon gar nicht.
Meine Gelenke sind schon ziemlich kaputt; schränkt mich aber gefühlt nicht. Die Augen nerven ständig.
Das ist teilweise richtig, vor allem im Kardiobereich.Übertreiben sollte man es auch da nicht.
Beim Bewegungsappart ist das anders, wenn ich nach mehreren Bänderrissen in den Sprunggelenken und Artrose in Zehen,Fussgelenken und Knien mit dem HT springe mach ich mich nur weiter kaputt.
Bei mir sind es ja die Ballsportarten, die alles kaputt gemacht haben. Da ich aber weniger Techniker als Kämpfer bin, ist es mit dem langsamer machen schwierig. Und der Körper bringts halt auch noch; bis auf meine Sollbruchstellen.
 
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Ich bin kein Physio oder Arzt, aber gezielte Kräftigung ist auch hier DAS Mittel zur Erhaltung der Fähigkeiten des Bewegungsapparates. In der Natur gilt, ein Apparat, der nicht benutzt wird, bildet sich zurück. Und genau das macht uns moderne Büroprimaten krank und kaputt.
Ich bin auch kein Arzt, was du meinst ist Krafttraining. Mach ich seit Jahrzehnten. Fast ohne Gewichte, viel für die Tiefenmuskulatur usw. Als Handwerker arbeite ich auch körperlich. Hat aber nichts damit zu tun seine Gelenke permanent zu malträtieren.
 

McDreck

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Hat aber nichts damit zu tun seine Gelenke permanent zu malträtieren.
Jain. Kräftige Muskeln helfen. Oft haben Leute Probleme "mit den Gelenken", dabei sind eigentlich die Muskeln schuld. Siehe z.B. "Läuferknie". Liegt meist eher an der Hüftmuskulatur. Da sollte man also genauer hinschauen anstatt sich selbst invalid zu reden.
 

DennisMenace

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Ich bin auch kein Arzt, was du meinst ist Krafttraining. Mach ich seit Jahrzehnten. Fast ohne Gewichte, viel für die Tiefenmuskulatur usw. Als Handwerker arbeite ich auch körperlich. Hat aber nichts damit zu tun seine Gelenke permanent zu malträtieren.
Ich habe bis Anfang 30 so hart Krafttraining, vielleicht kann man auch Bodybuilding sagen, betrieben, wie es ohne Steroide nur ging. Auch Thaiboxen und Boxen. Also, Kräftigung sehr gerne. Durch meine Krankengeschichte habe ich aber doch sehr viel selbst gelesen und recherchiert. Und da ist der Liebscher und Bracht Kanal sehr interessant, da er einige andere Sichtweisen zeigt. Zum Beispiel, dass Krafttraining die Spannung in der Muskulatur erhöhen kann und dann die Knochen stärker in die Gelenkpfanne zieht. Das führt zu vermehrter Abnutzung und am Ende Schmerz. Soll heißen, alles mit Infos und Bedacht. Liebscher ist auch nicht die einzig wahre Religion, aber das viele Dehnen, was er zeigt, hat was.
 
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Jain. Kräftige Muskeln helfen. Oft haben Leute Probleme "mit den Gelenken", dabei sind eigentlich die Muskeln schuld. Siehe z.B. "Läuferknie". Liegt meist eher an der Hüftmuskulatur. Da sollte man also genauer hinschauen anstatt sich selbst invalid zu reden.
Ich bin weit davon entfernt mich invalid zu reden. Trotzdem bin ich, zumindest was mich angeht ,davon überzeugt, dass weniger für den Körper langfristig besser sein kann. Hängt natürlich auch von dem Niveau ab das man vorher hatte.
 

JensDey

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Muss man alle meinen Respekt für die tollen Postings aussprechen!:bier: So ein humaner, netter Umgang, wie hier in diesem Thread, ist echt toll! 👍 👍 👍
Sind halt nur alte und vernünftige Leute hier :lol:
Jain. Kräftige Muskeln helfen.
Problempunkt ist der Weg dort hin. Und da gilt es dann halt vorsichtig zu sein und älter noch mehr vorsicht.
Religion,
aber das viele Dehnen, was er zeigt, hat was.
Meine Frau, Kinderneurologin, hält es für Unfug. So glaubt halt jeder was anderes.
Ich persönlich bin für dehen. Man kann darin auch einfach eine yogaistische Entspannung sehen.
 
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Sind halt nur alte und vernünftige Leute hier :lol:

Problempunkt ist der Weg dort hin. Und da gilt es dann halt vorsichtig zu sein und älter noch mehr vorsicht.

Meine Frau, Kinderneurologin, hält es für Unfug. So glaubt halt jeder was anderes.
Ich persönlich bin für dehen. Man kann darin auch einfach eine yogaistische Entspannung sehen.
Dehnen ist immer gut.
 

McDreck

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Ich persönlich bin für dehnen.
Dieses passive Dehnen alter Schule...also einfach nur den Muskel strecken wie ich das tatsächlich so im Sportunterricht damals gelernt bekommen habe...halte ich für nicht zielführend. Besser ist aktive Anspannung auch in den Grenzbereichen. Siehe z.B. kneesoverthetoesguy auf Youtube.
 

Helselot

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Ich bin auch ein großer Fan von Dehnen und versuche jeden Tag Kräftigungsübungen für beanspruchte Körperteile zu machen! Pausen, Ausgleichsport oder einfach mal nur Spazieren gehen, hilft mir auch sehr. :D Hauptsache in Bewegung bleiben. Egal wie! :hüpf:
 
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Diverse Kraft- und Dehnübungen sowie sportlicher Ausgleich sind doch altersunabhängig. Das macht man eh, egal wie alt.

Jetzt lenkt mal nicht ab!

Augen alt, Pumpe angezählt, Knochen xmal gebrochen, und das Hirn wird langsam. Sex wird uninteressant. Arztbesuche beim Urologen die Regel.

Das soll ich mir schönreden? Ich lebe damit. Ausdauer... klar. Im Rentnertempo.
 

DennisMenace

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Sind halt nur alte und vernünftige Leute hier :lol:

Problempunkt ist der Weg dort hin. Und da gilt es dann halt vorsichtig zu sein und älter noch mehr vorsicht.

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Ich persönlich bin für dehen. Man kann darin auch einfach eine yogaistische Entspannung sehen.
Yoga Übungen sind auch in meinem Repertoire. 👍Und da will ich in Zukunft mehr!
 
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