Geschwindigkeitsunterschied zwischen MTB u. Rennrad?

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Hallo,

kurze Einleitung: je nachdem wie ich Lust und Laune hab nutze ich des öfteren das MTB um ein paar Kilometer auf der Straße abzuspulen. Da ich dafür einen alten Zweit-LRS mit Slicks nehme, ist das aufgrund des schnellen Radwechsels auch kein Problem.... auf lange Sicht könnte ich mich jedoch mit dem Gedanken anfreunden, mir ein Rennrad zuzulegen :D

In dem Zusammenhang hab ich ich gefragt, ob ein deutlicher Geschwindigkeitsunterschied nach dem Umstieg zu erwarten ist, wenn bsb. das Rennrad 3-4kg leichter ist.

Hat jemand da Erfahrungen? Z.b. eventuell auch Auswirkungen der flacheren Sitzposition.


danke schonmal, grüße NaitsirhC
 

sramx9

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bei mir war es genauso. jahrelang mtb hardtail. dann rennrad zusätzlich.
aber deutlicher geschwindigkeitszuwachs ??? war etwas ernüchternd. hatte mir mehr versprochen. aber rr auf gutem belag macht schon spaß - 10x mehr- naja
smile.gif
 

Jagdfalke

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Seit kurzem bin ich ja auch Rennradbesitzer, daher gebe ich hier auch meinen Senf dazu. ;)

Ein Rennrad ist schon deutlich schneller. Vor allem auf ebenem Asphalt rollt es sich wirklich sehr gut und dann macht es auch am meisten Spaß. Die Haltung ist anfangs etwas ungewohnt, aber nach der ersten längeren Tour hat man sich dran gewöhnt. Trotzdem kommt es mir beim Umstieg aufs MTB so vor, als würde ich mich auf einen bequemen Sessel setzen. :D

Meiner Meinung nach, lohnt es sich schon, ein Rennrad als Rad zu Trainingszwecken oder für gelegentliche Straßentouren zu besitzen. Als dauerhaften Ersatz für das MTB könnte ich mich mit einem Rennrad allerdings nicht anfreunden. ;)
 
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Renrad lohnt sich auf jeden Fall. Wenn du schon mit dem MTB und Slicks Spaß hast, wirst du mit dem Rennrad erst recht viel Spaß haben wegen der besseren Sitzpositionen und der besseren Gangabstufung. Und einfach wegen des Feelings, erst recht imn Flachen...
Das Gewicht ist sekundär, ob die Karre nun 7.5 oder 9.5kg wiegt. Schwerer ist heutzutage eh kein Rennrad mehr.
 
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ich denke der speedunterschied liegt ja größtenteil an reifendicke und profil (luftdruck!)
da du ja schon mit slicks fährst ist der unterschied nicht so wahnsinnig
aber rennrad hat vll mehr gänge und wiegt weniger so kannst du mit weniger energie schneller fahren als mit dem mtb
 

Jagdfalke

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Bist du überhaupt schon mal Rennrad gefahren oder hast du mal eins in natura betrachtet?? Die wenigstens Rennräder haben mehr Gänge als ein MTB. Mit der Aussage hast dich selbst disqualifiziert. Gefragt waren Erfahrungen und keine Vermutungen von der heimischen Couch.
 
M

mhetl

Guest
Moderne Rennräder haben eher weniger Gänge als MTB´s. Weiter ist, das die Abstufung der Kassetten besser an die Straße angepaßt. Größerer Raddurchmesser, als mit vergleichbarer 26" Slickbereifung und und und, machen schon einen Speedunterschied aus.

Ob er jetzt aber wesentlich sein wird, kommt auf dem Fahrer wohl an. Ich kennen einen, der hängt durch aus, auf der Straße, mit Stollenbereifung auf seinen Hardtail, Rennis mal ab. Und einer mit Slicks tut das auch...

Aber Rennradfahren, ist einfach ne ganz andere Sache, die man einfach mal erleben oder besser erfahren muß.

Daher viel spaß mit nen Renni...

Gruß

Maik
 
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Ein sollte noch gesagt sein!
Ein klassisches Rennad hat als kleinste Übersetzung 39/25. Wenn du mit solch einer nicht klar kommen solltest, dann müsstest du dich nachher einer Campakt Kurbel oder sogar 3-Fach Kurbel umsehen.

Mit dem Rennrad bist du schon ein bisschen schneller, aber da du ja mit Slicks fährst, wird es kein so großer Unterschied.
Bei Geschwindigkeiten von 40+ merke ich einen deutlichen Unterschied. Ist aber alles subjektiv.

Die Position empfinde ich auf dem Rennrad als sehr angenehm. Du hast viele verschiedene Griffpositionen, was sich auf längeren Strecken erfreulich bemerkbar macht.
Am Anfang wirst du vielleicht mit dem Nacken Probleme haben, wenn du Unterlenker fährst. Muss jedoch nicht sein und währe dann nur ne Sache der Gewohnheit.

Im Allgemeinen würde ich dir ein Rennrad empfehlen. Es macht auch Spass mal auf einem anderen Rad zu sitzen.

mfG:winken:
 
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Hi,
hatte in den letzten Tagen nicht viel Zeit, deswegen auch kaum reingeschaut.
Also auf einem Rennrad hab ich zugegebenermaßen noch nicht gesessen, die Anworten haben aber die Lust geweckt. Ich werd das im Hinterkopf behalten und bei Gelegenheit weiterverfolgen.

Danke

Grüße NaitsirhC
 
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Völlig richtig! Mein Renner hat auch die Übersetzung. Beim Rennrad ist das nunmal die klassische Übersetzung... auch wenn die viele Hobbyfahrer nicht fahren.
Würde gerade Anfängern aber zu ner Kompaktkurbel raten (3-fach gehört nicht ans Rennrad ;)) gerade am Berg wirds mit ner Heldenkurbel und ner 25er Kassette echt hart. Daher mein Tip fürn Anfang:
- Kompaktkurbel
- Kassette 12-27

Das reicht idR am Anfang in der Ebene und am berg haste damit auch Spaß!
 
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tja, dann mach dir halt mal ne 2-fach ans Rad... Das gibt Kraft in den Beinen und du wirst bergauf schneller.
Es gibt genau 2 Gruppen die 3-fach fahren dürfen. Das sind Rentner und Frauen.

Beim Rest gibt es keine Diskussion!

btw: Bei 3-fach ist der Kettenschräglauf so extrem, dass ich nicht glaube, dass du alle 30 Gänge fahren kannst.
 

Stopelhopser

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Ohne hier die zweifach-dreifach Glaubensfrage zu sehr anzuheizen, hat Dreifach schon eine gewisse Daseinsberechtigung für mit dem RR TRAINIERENDE MTB'ler, was wohl den Haupteil der geneigten Leser hier betrifft.
Ich habe einem MTB’ler mit Rennradwunsch kaltschnäuzig die dreifach Kombination empfohlen, weil:

-breiteres Übersetzungsverhältnis (hier 30/27 als klein bis 52/13) rauben den meisten Anstiegen in seiner Umgebung den ersten Schrecken.
-geringere Sprünge zwischen den Übersetzungen. Unabdingbar für die Fahrten mit einer gleichmäßigen Trittfrequenz (die allseligmachenden 100 UPM) bei den langen Grundlageneinheiten im kupierten Gelände.
-dadurch kann der Bereich einer bestimmten Herzfrequenz leichter eingehalten werden.
- mit fortschreitenden Trainingszustand kann auch ein 42er Blatt (war früher mal Standard als kleines Blatt, als die Drehkurbler noch nicht so in Mode waren) montiert werden, womit man ziemlich viel auf diesem Kettenblatt fahren kann.

Es geht hier wohl um ein Trainingsgerät, bei einem richtigen RR mit Wettkampfambitionen sieht es wieder anders aus.

Btw:
Ich fahre am Nur RR zur Zeit Kompaktkurbeln, aber empfinde die Sprünge zwischen bestimmten Stufen als zu groß. Aber dann wird halt mal „gedrückt“.
Am Trainingscrosser ist – oh Schreck- tatsächlich ein Dreifachmonster montiert. Mit den Schmähungen der Experten kann ich aber gut leben.
 

Jagdfalke

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Das sehe ich ganz ähnlich. Ich finde das kleine Blatt sehr angenehm. Der geringere Widerstannd tut auch den Knien gut. ;)
 

Sir Galahad

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Hatte auch mal überlegt, zum Ausdauertraining aufs Rennrad zu gehen und mir dazu eins übers Wochenende geholt. Das würde ich jedem empfehlen.

Ergebnis: habs nicht gekauft. Ist halt nur spürbar schneller, wenns glatt und eben ist, grade im Antritt durch das geringe Gewicht. Da macht es richtig Spaß. Am Berg ist man zwar mit dem RR objektiv schneller, aber durch die Rennrad-Übersetzung quält man sich schon sehr, und 3-fach am Renner geht nicht, finde ich. Muss man aber nehmen, wenn man GA fahren will und nicht nur in der Ebene fahren kann/will, weil man sonst in Tritt- und Herzfrequenz in den roten Bereich kommt. Das war nichts für mich.

Vor allem aber habe ich mich gefragt, wieso ich den Berg hochtreten soll, wenn ich dann bergab keinen "Lohn" in Form eines schönen Singletrail haben kann. Klar macht Highspeedrunterdüsen mit dem Renner auch Spaß, aber 10x weniger als Singletrailen.

RR macht also aus meiner Sicht nur Sinn, wenn man öfter mal 3+ Std. am Stück Straße in der Ebene für die GA fährt, wofür aber ein Hardtail mit Slicks auch nicht so viel schlechter ist. Nur ist da das Rennrad passender und auch schöner als ein missbrauchtes MTB.

Edit: was ich für Ebene gesagt habe, gilt natürlich auch fürs "kupierte" Gelände (lustiger RR-Fahrer-Jargon), also hügelige Landschaft mit leichtem Auf und Ab.
 
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Bist du überhaupt schon mal Rennrad gefahren oder hast du mal eins in natura betrachtet?? Die wenigstens Rennräder haben mehr Gänge als ein MTB. Mit der Aussage hast dich selbst disqualifiziert. Gefragt waren Erfahrungen und keine Vermutungen von der heimischen Couch.

vielen dank für deine kritik aber es gibt durchaus mtbs mit weniger gängen :eek:

ja da hast du recht ich hab kein Rennrad und bin noch nie eins gefahren...
doch es würde mich nicht daran hindern auf eins zu steigen und dir zeigen wos langgeht
ich bin mit meinem mtb schneller als alle rennradfahrer die mir bis jetzt begegnet sind^^
wichtig ist wer als erstes ins ziel kommt
und vll werd ich in den technischen sachen ja auch noch besser
 
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Exekuhtot

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Ich habe mir dieses Jahr auch ein recht vernünftiges Bike gekauft. Mir macht es allerdings keinen Spaß, deshalb verkaufe ich es in Kürze auch wieder.

Man muss halt ständig auf die Straße aufpassen und kann nicht mal eben irgendwo runterhüpfen. Gut man kann schon aber auf Dauer will ich dem Renner das nicht zumuten...;)
Ist also alles ansichtssache und man sollte auf jeden Fall erstmal ein paar Tage probefahren.

Was mich am meisten stört ist der irre kleine Grenzbereich der Reifen.
 
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Ich habe mir dieses Jahr auch ein recht vernünftiges Bike gekauft. Mir macht es allerdings keinen Spaß, deshalb verkaufe ich es in Kürze auch wieder.

Man muss halt ständig auf die Straße aufpassen und kann nicht mal eben irgendwo runterhüpfen. Gut man kann schon aber auf Dauer will ich dem Renner das nicht zumuten...;)
Ist also alles ansichtssache und man sollte auf jeden Fall erstmal ein paar Tage probefahren.

Was mich am meisten stört ist der irre kleine Grenzbereich der Reifen.



HI ich stimm dir da voll zu!

mit dem mtb kann man fahren wie die sau*G*
mit dem rennrad in der stadt ist das da nicht so angenehm....
ich könnte mich auch nicht an den lenker vom rennrad anfreunden wo man weit unten zupacken muss
mit dem rennrad kann mann auch nicht so aggressiv fahren wie mit dem mtb wegen den dünnen reifen da liegt man schnell mal auf dem gesicht^^
 
B

bofh

Guest
ja da hast du recht ich hab kein Rennrad und bin noch nie eins gefahren...

mit dem rennrad in der stadt ist das da nicht so angenehm....
ich könnte mich auch nicht an den lenker vom rennrad anfreunden wo man weit unten zupacken muss
mit dem rennrad kann mann auch nicht so aggressiv fahren wie mit dem mtb wegen den dünnen reifen da liegt man schnell mal auf dem gesicht^^
Si tacuisses philosophus mansisses.

E.
 
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Zum Geschwindigkeitsunterschied kann ich euch nur mal empfehlen mit dem Kreuzotter-Rechner mal rumzuspielen bei verschiedenen Geschwindigkeiten/Wattzahlen etc...
Da wird dann wirklich deutlich um wie viel leichter nen RR läuft vorallem bei 30km/h plus... auch der Unterschied der Sitzhaltung ist da schon immens... obwohl ich davon ausgehe ,dass nen Mtb-Umsteiger nicht gleich auch mit ner Triathlon/Zeitfahr-Haltung anfangen wird ,der wird wahrscheinlich mit der normalen Sitzüberhöhung des RR erstmal nen paar 100km zu kämpfen haben..

http://www.rennradtraining.de/kreuzotter/
 
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