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Grainau - Comer See TOURBERICHT

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  1. Bist du schon mal über den Costainas und an der Alp Champatsch rüber zur Alp da Munt?
    Oder warum habt Ihr euch das Geschiebe über Funtana S'Charl angetan?
    Ich persönlich finde, die "kürzere Schiebevariante" nicht so toll, egal wie oft ich den Costainas schon bezwungen habe.

    Ansonsten toller Bericht durch eine meiner Lieblingsbikeregionen!!

    Servus,
    Bobo
     
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  3. @bobo2606@bobo2606
    Wir sind schon 3 mal über den Costainas rüber zum Ofenpass und wollten mal was neues ausprobieren :)
    Costainas ist mehr zum fahren, die Funtana S'Charl ist dafür einsamer und wilder. Ich finde beide Varianten sehr schön.
     
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  4. TAG 5 Livigno - Pontresina

    Nach erholsamer Nacht im Hotel Cervo geht es erst mal hoch zum Passo Eira. Gruppe 2 nimmt die putzigen Mottolino-Gondeln, die Gruppe 1 kurbelt direkt von Livigno los. Da wir bereits auf 1.800 m. ü. d. M. starten sind wir nach 600 HM bereits deutlich über der Baumgrenze auf rd. 2.400 m. ü. d. M.

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    Ein Blick auf Livigno, das sich vom Ufer des Lago di Livigno als schmales Siedlungsband rund drei Kilometer nach Süden erstreckt.

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    Nach einer kleinen angelegten Flowtrail-Sektion gelangen wir auf einen sehr schönen trail, der auf einer Höhe von 2.300 m hangparallel nach Süden verläuft.

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    Im munteren Auf und Ab...

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    ...mit ein paar deftigen Wadenzwackern...

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    ...gehts immer am teils sehr steilen Hang entlang...

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    ...erst mal bis zu einer kleinen Hütte.

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    Ab dort geht es nach Südosten ins wildromantische Val del Mine.

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    Wir kehren in der schön gelegenen Baitel del Grasso degli Agnelli ein, wechseln die Talseite und genießen den wunderschönen trail zurück ins Haupttal nach Tresenda.

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    Nun folgt der lange Anstieg immer am Bach entlang Richtung Forcola di Livigno.

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    Schöne Vegetation am Wegesrand zwingt mehrfach zum Fotostop...

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    ...Fotostop...

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    ...Fotostop.

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    In Bildmitte oben ist die Forcola bereits auszumachen.

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    Bis dahin heißt es allerdings noch mal Zähne zusammenbeißen.

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  5. An der Forcola di Livigno queren wir die Autostraße und nehmen den relativ neu angelegten trail Richtung Lej Minor.

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    In wilder Hochgebirgskulisse gehts dahin, immer wieder zwingt einen Steigung und/oder grobes Geläuf aus dem Sattel.

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    Anschluss an Gruppe 2, die heute echt flott unterwegs ist.

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    Bei Gruppe 1 macht sich langsam Erschöpfung breit. Hopp Schwiiz!

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    Bimmelimm!!!

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    Ein wirklich schöner Abschnitt...

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    ...ob fahrend oder schiebend...

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    ...der bis zum höchsten Punkt bei rd. 2.500 m aber schon Zeit und Körner kostet.

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    Die Abfahrt Richtung Bernina ist dann ein Traum.

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    Mit imposanten Blicken in die Berninagruppe...

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    ...geht es hinunter bis zum grün schimmernden Lago Bianco am Berninapass.

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  6. Der trail Richtung Pontresina ist schön flüssig zu fahren.

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    Wir kommen vorbei an zauberhaften Badegumpen.

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    An der Bahnstation Morteratsch fahren wir rd. 5 km Richtung Morteratschgletscher...

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    ...und genießen die ganz eigene Stimmung im Herz dieser Eisriesen.

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    Die Räder haben mittlerweile schon eine deutliche Patina angesetzt...

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    Zurück am Bahnhof Morteratsch gibts es liebe Streichel-Kaninchen...

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    ...Stillleben mit Milchkanne...

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    ...und schöne rote Blümchen.

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    Erschöpft und glücklich rollen wir in unsere Unterkunft nach Pontresina.

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  7. Die Daten zum TAG 5
    Fahrtsrecke: 59 km
    bergauf: 1.700 HM
     
  8. w69

    w69

    Dabei seit
    10/2008
    Nach dem Eindruck der Bilder eine Wahnsinnsetappe! Tolle Aussichten und so schöne trails.
     
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  9. Absolut top die Fotos. Bei dieser gigantischen Landschaft aber auch keine Kunst :)
     
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  10. Ich hab jeden Tag so um die hundert Fotos gemacht, da müssen zwangsläufig einige gelingen :D
    Bedeutet aber auch, alle 5 Minuten anhalten, knipsen, weiterfahren. Flüssiges Fahren ist anders, so richtig in den Rhythmus kommt man da nicht...
     
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  11. TAG 6: Pontresina - Colico

    Das Sporthotel in Pontresina ließ keine Wünsche offen: Sehr schöne Sauna, Ruheliegen auf der Dachterasse mit Blick auf den Morteratsch-Gletscher, 5-Gang Menü am Abend, tolles Frühstücksbuffet - die Unterkünfte waren bislang von einer Qualität, wie wir Sie uns bei einer selbst organisierten Transalp in der Regel nicht gönnen würden.

    Nach drei Tagen im Hochgebirge geht es heute nicht mehr über die Baumgrenze. Das Wasser des Lej da Staz ist an diesem Morgen ein klarer Spiegel.

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    Weiter geht es am Lej da Champfer...

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    ...und am Lej da Silvaplauna...

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    ...auf Schotterpiste immer dicht am Ufer entlang...

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    ...bis nach Segl, wo wir kurz am Nitzsche-Haus verweilen.

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    Weiter geht es am Lej da Segl mit schönen Blicken aufs Wasser und kleine Inseln.

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    Der alte Weiler Isola.

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    Hier macht eine Transalp-Gruppe Rast, die mit Mulis unterwegs sind.

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    Weiter geht es Richtung Maloja, ein Stehpaddler nimmt den direkten Weg...

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    Die schöne Kirche von Maloja.

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    Der Engadiner Baustil geht hier schön sichtbar ins Italienische über.

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    Den Malojapass runter fahren wir leider auf Asphalt (hat schon mal jemand die offroad-Variante mit dem bike gemacht?).

    Ab Casaccia hält der Panoramaweg aber wieder einge trails bereit.

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    Ein schmaler Saumpfad, immer wieder kleine Stufen und Treppen...

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    ...bringen eine schöne Abwechslung auf der fahrtechnisch eher unspektaktulären Etappe.

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    Pause am Dorfbrunnen in Borgonovo.

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    Das Val Bregaglia, durch welches wir nun Richtung Chiavenna rollen, wird von steilen Hängen und schroffen, hochaufragenden Bergkämmen eingerahmt. Die Gegend macht einen sehr ursprünglichen Eindruck.

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    Zuletzt bearbeitet: 24. Dezember 2017
  12. bikeseppl

    bikeseppl Laufradbauer

    Dabei seit
    04/2005
    Hallo, bei unseren Touren macht jeder Bilder, nach der Tour werden sie sortiert und beschriftet.
    Schöner Bericht und Bilder.

    Servus Reiner
     
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  13. Ab jetzt geht es nur noch auf leichten Pisten bergab, wir können die Köpfe hochnehmen und auch beim Fahren die schöne Umgebung genießen.

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    In Bondo werden wir Zeugen der unvorstellbaren Verwüstung, die ein Bergsturz dort wenige Tage zuvor angerichtet hat.

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    Unglaubliche Geröllmassen haben die Ortschaft verwüstet und weiter unten im Tal den kleinen Stausee hinter Castasegna bis Oberkante Staumauer mit Schlamm angefüllt.

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    Durch den Felssturz ist der Radweg Richtung Chiavenna auf weiten Teilen gesperrt, so dass wir in diesem Abschnitt viel auf der Straße unterwegs sind. Wir sind aber froh, dass wir überhaupt durchkommen, was lange gar nicht sicher war.

    In Piuro machen wir späte Mittagsrast in der schönen Crotto Belvedere, die im kühlen Felsenkeller einige kulinarische Schätze für hungrige und durstige Mountainbiker bereithält.

    fass.

    In Chiavenna fühlen wir uns dann endgültig im Süden angekommen. Wunderschöne Wege, Balkone, Haustüren und Fenster säumen unseren Weg.

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    Es wird nun gefühlt jeden Kilometer ein Grad wärmer...

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    ...und die Landschaft immer mediterraner.

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    So sind wir froh, dass wir am Logo di Mezzola einen Zwischenstopp einlegen können...

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    ...um uns ein wenig zu erfrischen und den Staub und Schweiß der letzten Stunden abzuspülen.

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    Weiter geht es am Ufer des Lago di Mezzola...

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    ...mit einem letzen Blick zurück in die wilden Bergspitzen des Bergell.

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    Wir überqueren noch einmal die Adda...

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    ...und lassen uns glücklich und zufrieden am Strand in Colico nieder, wo die Kitesurfer den auflandigen Wind ausnutzen.

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    Sechs sehr schöne Tage gehen zu Ende und der Plan ist voll aufgegangen: Durch die Gruppenteilung kam eigentlich jeder auf seine Kosten. Die Unterkünfte übertrafen fast alle unsere Erwartungen und zum Wetter brauch ich nichts zu schreiben. Die Organisation lief reibungslos und unser Guide trug mit seiner Erfahrung (150 Alpencrosse in den letzten 15 Jahren!) und seiner ruhigen und besonnenen Art auch sehr zum Gelingen bei.

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  14. Die Daten zum TAG 6
    Fahrtsrecke: 91 km
    bergauf: 800 HM
     
  15. basti321

    basti321 Schnellste Maus von Mechico

    Dabei seit
    10/2010
    Merci für die superschönen Eindrücke @cschaeff@cschaeff Klasse Bericht :):daumen:.
     
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  16. Sehr gerne :)
     
  17. Mausoline

    Mausoline ganz oder gar nicht

    Dabei seit
    08/2006
    Ja es hat was :hüpf: schöner Bericht und klasse die bebilderten Eindrücke.
    Super was ihr aus der Strecke gemacht habt :daumen:

    Wie ist eure Gruppe 2 von Livigno an den Bernina gekommen? über die Straße und sind die auch Richtung Lej Minor?
    Die Gegend ist einfach genial :love:
     
  18. Gruppe 2 ist mit der Gondel rauf (Mottolino) und hat dann das Val delle Mine etwas abgekürzt. Ansonsten wie Gruppe 1.
     
    • Hilfreich Hilfreich x 1
  19. Sehr schöner Bericht, mich hat vor allem die Strecke ab Pontressina interessiert.
    Wer die Zeit hat 100 Bilder am Tag zu machen ist unterfordert! :D:D:D:D:D:D:D
     
  20. Ab Pontresina wars mountainbikemäßig nicht mehr so interessant, dafür tolle Landschaft. Mich würde da der sentiero panoramico im Bergell noch mal sehr reizen. Oder die Schleife über den Julierpass, Bivio und Septimer.

    Ich habe mich geschont, weil wir ja direkt im Anschluss die Tour de Non auf dem Programm hatten :lol:
     
  21. Steht dieses Jahr auf dem Programm, Moritz - Scaletta - Davos (alternativ Kesch) - Tiefencastel - Bivio - Septimer Graubünden0264.JPG - Moritz
    :D
     
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  22. keinTrinkwasser

    keinTrinkwasser kein Trinkwasser

    Dabei seit
    09/2004
    Den hab ich als nervig empfunden - nur wenig Panorama, und man kommt dabei kaum vorwärts. Wir sind dann ein Stück in der Talsohle entlang, und von dort aus wieder hoch nach Soglio. Selbst das Geschleppe hoch über die Treppen ist in meiner Erinnerung besser als die Quälerei auf dem "panoramico".
     
  23. Ja, das haben wir letztes Jahr probiert. 50% des Weges würde ich als S4 einschätzen. Also vielleicht was für Trial-Biker? Wir haben dort alle geschoben.
     
  24. Danke für die Info, dann kann ich diese Option schon mal streichen :)
    Ein Grund mehr, in die Tour irgendwie Bivio und den Septimer einzubauen.