Gravelbike die 10.

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Moin moin,

ich merke einfach immer mehr wie viel mir Strecke machen gefällt, möchte mich aber nicht mit einem reinen Renner auf die Straße fixieren und tendiere deshalb zum Gravelbike. Also hab ich angefangen mich umzuschauen, was leider leichter gesagt als getan ist. Diverse Foren und natürlich Hersteller angeschaut und man findet immer wieder was neues. Cannondale, Rondo, TREK, Bombtrack, Cube um mal nur ein paar zu nennen.. Bin einfach total unentschlossen, auch im Bezug auf 1x oder 2x.
Ich also zum Radladen um die Ecke und natürlich (wer hätte das gedacht) was anderes gezeigt bekommen.
Stevens Prestige 2019.
Ist ja eher als Cyclocross gelistet - tut sich da viel?
Bin noch relativ neu im Bereich Fahrrad - merke nur das mein Canyon Commuter sich nicht so ganz für das eignet, was mittlerweile mein Hauptaugenmerk ist. :D

Wie gesagt, ich suche was für:
  • 2x-3x die Woche 60 -120km Touren (Straße / Schotter / recht zügig)
  • evtl. in Zukunft auch mal Overnight (evtl Urlaub in bergiges Gebiet (deshalb evtl direkt 2x?)

Beste Grüße aus NRW,
Juls
 
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Cyclocrosser ist nicht gleich Cyclocrosser. Da Stevens sich beharrlich weigert das Wort Gravel in den Mund zu nehmen, sind deren Cyclocrosser halt nicht so weit verbreitet hier wie immer propagiert ("Massenware" - "fährt ja jeder"...).

Ich fahre übrigens auch ein 2019er Prestige... und ein 2017er Tabor. Das Prestige hat diverse Ösen, Reifenfreiheit bis mind. 42mm, hydraulische Centerlock Bremsen mit Flatmount, Steckachsen... Die verbauten Fulcrum Laufräder (DB 700 - OEM) sind im Übrigen baugleich mit dem im Laden erhältlichen Modell DB 7 und somit Tubeless Ready!
Also doch eigentlich viele Sachen die das gemeine "Gravelbike" auch mitbringt?

Ich hab mir noch nen gescheiten Sattel drauf gemacht und nen Lenker mit Flare (Ritchey Comp VentureMax) und bin damit ganz zufrieden. Gut die Gabel hab ich getauscht weil ich unbedingt 3 Ösen je Seite wollte, aber zwingend notwendig ist das ja nicht, mehr persönlicher Spleen :D Ascho und Kassette direkt gratis tauschen lassen von 11-32 auf 11-34.
Mehr als die montierten 40mm breiten G-One Bite hab ich noch nicht vermisst, will mir eher noch nen zweiten Rennrad-Laufradsatz zulegen. Ggf. noch die Kurbel auf 46/30 wechseln demnächst um mehr Reserven nach unten zu haben. Die Laufräder sind super, gut und günstig werden hier immer wieder als DB 7 empfohlen, hab ich am tabor auch nachgerüstet und fahren sich ganz top für das Geld.

Schon das Tabor (leider nur PM, Schnellspanner und maximal 35mm Reifen in Rahmengröße 47 möglich) war allerbest auch zum Bikepacken geeignet, diesem Zweck führ ich auch das Prestige zu. Und Strecke machen kann man damit auch, nur nicht so fix wie mit unprofilierten schmaleren Pellen, aber das kann man ja leicht ändern oder halt Zweitlaufradsatz.
Bin zufrieden. :daumen:
 
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Uff, die Antwort kam schnell und direkt mal ein Besitzer. :)

Was kannst du mir zur Sitzposition sagen? Lässt sich natürlich noch viel ändern, aber mal so Grundlegend.
Lenkerwechsel hatte ich auch direkt mit überlegt - die Idee mit dem 2. Laufradsatz zum Pfeffern hatte ich auch schon.. Aber denke für meine angenehmen 30 / 35 die ich fahre wird das ganze wohl reichen - zur Not wird dann halt noch umgerüstet.

Viele Graveler haben ja eine Carbongabel - das Prestige setzt da ja auf Alu.
Merkst du da was von?

Gruß
 
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Schon mein Tabor kam ja mit Alugabel. Hab dann auf die Fyxation Sparta gewechselt. Carbon mit Aluschaft.
Ich sag es mal so: Ich merke da keinen Unterschied. Vielleicht bin ich auch nur nicht empfindlich genug?

Das selbe nun beim Prestige. Bin ja nur kurz mit der Alugabel gefahren vor dem Tausch. Ebenfalls nun die Fyxation Sparta. Auch hier merk ich keinen nennenswerten Unterschied. :ka:

Also ich konnte am Tabor mit 35er G-One Allround schon auch heizen. Aber mit dem 40er G-One Bite läuft das nicht mehr so. Jedenfalls nicht dauerhaft 30-35. Aber ich bin ja auch schon ein altes und graues 162cm Walross :lol:

Sitzposition ist schon sportlich aber noch sehr modrrat. Finde ich. Kann mit meinen 162cm ja die Sattelstütze auch nur ca. 12cm rausziehen und dazu der Spacerturm... Also ich finde es saubequem.
 
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evtl Urlaub in bergiges Gebiet (deshalb evtl direkt 2x?)
Der Vorteil von 2x11 liegt eher bei den feineren Abstufungen der Gänge als bei der Übersetzungsbandbreite. Die bekommst du beim Griff zu MTB Kassetten auch so hin.
Je höher der geplante Asphalt Anteil ist, desto eher würde ich zu zweifach raten.
Also ich konnte am Tabor mit 35er G-One Allround schon auch heizen. Aber mit dem 40er G-One Bite läuft das nicht mehr so.
Kannst du das mal genauer erläutern. Angeblich soll der Bite doch mindestens genauso leicht rollen wie der Allround. Hast du eher das Gefühl, dass es an der Breite bzw. am Druck liegt oder doch am Profil?
 
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Das ist nicht so einfach zu beantworten. Ich nehme an dass es das Profil ist und nur ganz wenig die Breite reinspielt. Hat auch ein mörder Abrollgeräusch auf Asphalt der Bite.

Der Druck ist eigentlich gleich. Bin den Allround mal mit 4 Bar gefahren hab mich dann aber auf 4,5-5 eingeschossen. Hab hier halt leider wesentlich mehr Asphaltanteil.
Mit dem Bite versuche ich wo es geht Gelände einzubauen. Aber mit 4 Bar mochte ich den absolut nicht auf Asphalt. Kam mir vor als klebe ich. Bin da nun auch auf 4,5 und fühle mich viel wohler damit. Auch in dem was es hier an Wald, Feldwegen und Schotter so gibt ist das absolut bequem fahrbar für mich. Ich wieg rund 75kg aktuell.

Der Großteil hier fährt ja ganz das Gegenteil eher unter 2 Bar. MTBler halt. Ich komme vom Rennrad da sind halt 4-5 Bar Sofa und lächerlich weich für mich. Rein subjektiv. :wink:
 
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Ich komme auch vom RR und zwar aus einer Zeit, als 18-20mm Breite und 11Bar üblich waren, fahre aber meinen Graveler trotz deutlich mehr Systemgewicht selbst hinten mit unter 3Bar. Da bist du mit deinem unorthodoxen Druckgefüge wohl eher keine Hilfe für mich. Totgepumpt bleibt totgepumpt.:crash:
 
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Du hast nach meiner und somit subjektiven Meinung gefragt und sie bekommen. :ka:

Genauso wie du bei Herstellerangabe 3-5 Bar von totgepumpt faselst lach ich mich über alles unter 3 tot das ist für mich ein ausgelutschter Luftballon und Gefühl von wabbel wabbel wabbel. Damit bist in meinen Augen halt du der Horst und nicht ich. Und nu? :confused:

Meintwegen mach halt garkeine Luft rein? :aetsch:
 
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Nichts für ungut, das sollte keine Kritik sein. Es muss ja jeder selber wissen, wie er am liebsten fährt. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass du mir in diesem Fall keine Hilfe sein kannst, da hier zwei „Weltanschauungen“ aufeinander treffen.:bier:
 
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Ich persönlich würde schauen, dass die Rahmengeo passt, will heissen, kein riesen Spacerturm. Ich kann nur wenig Überhöhung fahren, drum leider immer viel Spacer...
daher suche ich wenn es dann mal wieder so weit ist, nach langem Steuerrohr und viel Stack...
Das wär 1. Kriterium für mich.
2. wäre optisch gefallen.
Rest ergibt sich...
 
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Für mich wäre wohlfühlen auf dem Bock ehrlich gesagt noch wichtiger als die Optik. Da spricht dann auch nichts gegen ein oder zwei Spacer oder alternativ ein nach oben gewinkelter Vorbau. Das geht im Endeffekt deutlich einfacher als einen zu großen Stack zu kompensieren.
Probleme mit der Haltung kommen halt häufig eben nicht von zu wenig Stack sondern von einer unnatürlichen Rückenkrümmung auf Grund von zu wenig Reach. Das Verhältnis muss halt passen und ist individuell zu verschieden, um hier Tipps in eine bestimmte Richtung zu geben.
 

Micha0707

Deathlike Silence
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Für mich wäre wohlfühlen auf dem Bock ehrlich gesagt noch wichtiger als die Optik. Da spricht dann auch nichts gegen ein oder zwei Spacer oder alternativ ein nach oben gewinkelter Vorbau. Das geht im Endeffekt deutlich einfacher als einen zu großen Stack zu kompensieren.
Probleme mit der Haltung kommen halt häufig eben nicht von zu wenig Stack sondern von einer unnatürlichen Rückenkrümmung auf Grund von zu wenig Reach. Das Verhältnis muss halt passen und ist individuell zu verschieden, um hier Tipps in eine bestimmte Richtung zu geben.
Zu wenig Reach gleicht man ja mit dem Vorbau und dem Setback der Sattelstütze aus, sofern man nicht vööllig die falsche Rahmengröße gewählt hat.

Was hat der TE denn an Budget? Gibt es ein bevorzugtes Rahmenmaterial?
 

Frolleinchen81

#nevernotriding
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Ich fahre das Trek Checkpoint in der Carbon Variante - das Ding macht schon Laune! Ich fahre 2fach und finde die feinen Abstufungen toll; gleichzeitig fehlt mir die Einfachheit eines 1fach Antriebs wie zB bei meinem MTB.

Ich habe ebenfalls mit einem G One gestartet und fande ihn toll, aktuell teste ich den WTB Riddler.

Am Checkpoint gibt es überall Ösen für spätere Bikepacking Trips und es gibt es auch in Alu.

Keine Ahnung, wie groß du bist bzw wo du her kommst, aber ich kann dir gerne eine Probefahrt anbieten.

Ride on
 
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2000€ ist Maximum, deshalb wird's wohl Alu sein. Tendiere mittlerweile auch eher zum Vapor - ist im Limit und kommt mit Carbongabel und nochmal eine Gruppe höher.
Frag dann aber vor dem Kauf wie die maximale Reifenbreite beim Vapor ist. Komischerweise steht das da nämlich nicht explizit dabei. Ansonsten kann man ja die Gabel oder Laufräder auch später tauschen.

Persönlich finde ich die R7000 übrigens keinen Deut schlechter als die R8000, aber das muss jeder für sich wissen. Persönliche Vorlieben zum Aussehen und aktuelle Verfügbarkeit kommt ja noch dazu.
 
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Ist ja eher als Cyclocross gelistet - tut sich da viel?
Bin noch relativ neu im Bereich Fahrrad - merke nur das mein Canyon Commuter sich nicht so ganz für das eignet, was mittlerweile mein Hauptaugenmerk ist. :D

Wie gesagt, ich suche was für:
  • 2x-3x die Woche 60 -120km Touren (Straße / Schotter / recht zügig)
  • evtl. in Zukunft auch mal Overnight (evtl Urlaub in bergiges Gebiet (deshalb evtl direkt 2x?)
Wenn du kannst fahr mal ein Merida Silex Probe! Dann hast du das andere Ende der Sitzposition in Richtung bequem/aufrecht erfahren und kannst besser einschätzen wie bequem es wirklich sein muss! 60-120km klingt schon eher ambitioniert, da würde ich persönlich eher 2fach bevorzugen und eine Subcompakt (30/46 + 11/34) als Option ins Auge fassen! Dann hast du feine Abstufung fürs Straßenbolzen und genug Untersetzung für Schotterwege in den Alpen.

Zügige und eher lange Touren ohne technische Passagen klingt allerdings eher nach einer Laufruhigen Endurance Geometrie in wieweit das beim Stevens der Fall ist kann ich nicht beurteilen, da noch nicht gefahren. Generell sagt man Cyclocrossern nach, dass sie eher nervos und sportlich als bequem und laufruhig sind. Aber das legt jeder Hersteller etwas anders aus.

Grüße
Ben
 
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da würde ich persönlich eher 2fach bevorzugen und eine Subcompakt (30/46 + 11/34) als Option ins Auge fassen! Dann hast du feine Abstufung fürs Straßenbolzen und genug Untersetzung für Schotterwege in den Alpen.
Das kann ich so unterschreiben. Genau diese Übersetzung fahre ich auch und will nichts anderes mehr.
 
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Ist mittlerweile zu spät, bei 1800 Euro konnte ich dann nicht nein sagen. Möglichkeiten um das ganze etwas aufrechter zu bekommen gibt es ja immer - Vorbau drehen etc PP. Evtl hole ich mir direkt noch einen Lenker der etwas breiter / Richtung gravel geht.
Mal schauen.
 
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Wenn du kannst fahr mal ein Merida Silex Probe! Dann hast du das andere Ende der Sitzposition in Richtung bequem/aufrecht erfahren und kannst besser einschätzen wie bequem es wirklich sein muss! 60-120km klingt schon eher ambitioniert, da würde ich persönlich eher 2fach bevorzugen und eine Subcompakt (30/46 + 11/34) als Option ins Auge fassen! Dann hast du feine Abstufung fürs Straßenbolzen und genug Untersetzung für Schotterwege in den Alpen.

Zügige und eher lange Touren ohne technische Passagen klingt allerdings eher nach einer Laufruhigen Endurance Geometrie in wieweit das beim Stevens der Fall ist kann ich nicht beurteilen, da noch nicht gefahren. Generell sagt man Cyclocrossern nach, dass sie eher nervos und sportlich als bequem und laufruhig sind. Aber das legt jeder Hersteller etwas anders aus.

Grüße
Ben

Das mit dem 46/30 - 11-34 unterstütze ich so, bin selber noch am hadern weils halt wieder 130€ sind + x.

Zumindest das Tabor und das Prestige sind meiner bescheidenen Meinung (mir wird hier ber oft attestiert ich hätte ja von nix ne Ahnung also muss man für sich entscheiden ob man mir glaubt... :winken: ) nach beide sehr ruhig. Kann man meiner Meinung nach halt nicht nur an nackten zahlen festmachen, ist auch Gefühlsabhängig. Ich kann sie jedenfalls beide auch mit Bikepacking Gepäck freihändig fahren also.... Trotzdem haben die beide einen Drang nach vorne und können ganz schön abgehen.

Ich finde das Vapor ja grottenhässlich, daher bei mir auch das rote Prestige, das Auge isst halt auch mit, und Anbauten kann man ja jederzeit nachträglich ändern hab ich mir gedacht. Grundsätzlich hätte mir auch das Gavere gereicht, also hydraulisch war nicht der Hauptkaufgrund für das Prestige bei mir, aber da die alle farblich garnicht gehen ist es dann doch das Prestige geworden. :D

@Ju1337 Glückwunsch zum Kauf, wirst sicher ne Menge Spaß mit haben. Vergiss nicht es auf der Stevensseite zu registrieren, sicher ist sicher :daumen:
 
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Ich finde das Vapor ja grottenhässlich, daher bei mir auch das rote Prestige, das Auge isst halt auch mit, und Anbauten kann man ja jederzeit nachträglich ändern hab ich mir gedacht. Grundsätzlich hätte mir auch das Gavere gereicht, also hydraulisch war nicht der Hauptkaufgrund für das Prestige bei mir, aber da die alle farblich garnicht gehen ist es dann doch das Prestige geworden. :D

@Ju1337 Glückwunsch zum Kauf, wirst sicher ne Menge Spaß mit haben. Vergiss nicht es auf der Stevensseite zu registrieren, sicher ist sicher :daumen:
Also ich finde tatsächlich das Grün und Grau gleichermaßen gut - hatte mich dann zu Hause für Grün entschieden - nicht mehr Lieferbar. Wie das halt so ist. Grau ist dafür etwas "unauffälliger" - find ich im nachhinein sogar besser.
Rot ist zum Beispiel gar nicht meins.. und umlackieren / folieren geht ja auch noch.

Danke für die Glückwünsche, etwas warten muss ich noch. Soll wohl nächste Woche kommen.
Registriert wird das ganze dann wenn's soweit ist. :)
 
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