Gravelbike Empfehlungen für mächtigen Fahrer

Dabei seit
27. Oktober 2022
Punkte Reaktionen
1
Wunderschönen guten Tag in die Runde. 🖖

Nachdem ich nun schon ewig hier still mitgelesen hab, hab ich mich nun registriert, da ich eure Expertenmeinung brauche.

Schon wieder ein "ich suche ein Gravelbike" Thread? Ja, leider. Der Grund liegt in meinen doch sehr ungewöhnlichen Anforderungen ans Material:

Ich bin mit 1,96m kein kleiner Mensch, meine Schrittlänge von 91cm ist wohl eher in der Kurzbeinliga anzusiedeln. Armspannweite ist 1,93m , ein Arm ist 81cm lang. Soweit sogut, aber jetzt kommt's: Ich bringe ein Lebendgewicht von stolzen 133kg auf die Waage :oops: Ich bin zwar recht muskulös gebaut, aber leider is da auch einiges an unnötigem Gewicht dabei, was ich u.a. durch Radfahren reduzieren möchte.

Ich habe vor knapp 2 Jahren mein E-Bike (Giant Anytour) geleast, bin seitdem sehr viel damit unterwegs (Commuter).

Aber mit dem E-Bike (auch wenn ich bei normaler Fahrt immer über 25 km/h fahre) ist der sportliche Aspekt nicht so wirklich gegeben und ich hab Lust, mehr Zeit in der Natur zu verbringen.

Also suche ich seit ein paar Wochen nach einem Gravelbike. Warum Gravel? Weil die doch etwas stabiler sind als reine Rennräder und weil ich doch so 70% Straße und 30% Feld- und Waldwege fahre(n möchte).

Mein Gewicht ist das große Problem. Auch beim E-Bike bin ich über dem eigentlich zulässigen Gesamtgewicht (156kg bei Giant, da das Bike 30kg wiegt, bin ich da selbst nackt drüber, aber was soll's). Beim Gravel, mit dem ich ja auch mal sportlich über Feldwege brettern will, möchte ich aber etwas mehr auf's zulässige Gesamtgewicht achten. Soweit ich das richtig verstanden hab, ist zwar meist der Laufradsatz das Problem beim zulässigen Gesamtgewicht, aber so richtig viel mehr als zulässig, würd ich dem Rahmen nicht zumuten wollen. Oder wie seht ihr das?

Und da ist die Auswahl doch recht beschränkt. Erster Ansatz war, wieder bei Giant zu suchen, da ich mit dem E-Bike sehr zufrieden bin und Giant mit die höchsten Gewichte zulässt (generell 150kg bei Gravelbikes bzw 136kg Fahrergewicht). Also das Revolt. Gibt's als Alu und Carbon. Da die zulässigen Gewichtsangaben nicht aufs Material beschränkt sind, isses doch eigentlich egal, ob Alu oder Carbon, oder? ODER? Was sagt ihr zu dem Revolt?

Ich habe auch fast den kompletten Thread zum Carbonda CFR696 gelesen, aber ich denke bei meinem Gewicht kann ich das vergessen, wa? Schade, weil ein (bezahlbarer) Carbon Rahmen und ne SRAM Rival eTap XPLR Gruppe fänd ich schon ziemlich sexy. 😍

Ich hab dann auch darüber nachgedacht, erstmal mit einem etwas günstigeren Bike zu beginnen und wenn ich in 2 Jahren noch Bock und (hoffentlich) ein paar Kilo weniger hab was höherwertiges zu kaufen. Daher hab ich mich mal umgeschaut und u.a. bei youtube nach Bikes speziell für schwerere Fahrer gesucht. Dabei wurde mir das Pinnacle Arkose vorgeschlagen, allerdings hab ich nirgends eine zulässige Gewichtsangabe gefunden. Kennt das Bike jemand und kann Erfahrungen teilen?

So, und nun brauch ich euch. Habt ihr Ideen für mich? Oder ganz und gar ne andere Empfehlung (also kein Gravelbike, sondern...).
Mountainbike kommt für mich nicht in Frage, hab mein altes MB letztes Jahr verkauft, da es nur im Keller stand. Das ist mir einfach zu langsam und hartes Gelände ist nicht so meins. Und "Mountains" findet man hier in der Leipziger Tieflandsbucht auch nicht.

Vielen Dank für Eure Hilfe schon mal.
Grüße aus Leipzig.
 
Dabei seit
14. Juni 2011
Punkte Reaktionen
561
Gewicht kann ich das vergessen, wa?
Yup. Kannst vergessen.mit Bike und Zubehör bist ja dann schnell bei 150kg Systemgewicht. Da geht's dann schon mit Tandem Felgen und so los.

Trotzdem wundert es mich etwas dass giant die Carbon Rahmen bis zu dem Gewicht freigeben. Aber wenn's so ist.

Wenn du noch Suchbegriffe brauchst, die Amis nennen das dann Clydesdale (wie die Pferderasse), also nach Clydesdale und gravel oder so suchen
 
Dabei seit
27. Oktober 2022
Punkte Reaktionen
1
und der andere Arm?

Weil 2x81 ganze 162cm macht und du eine Armspannweite von 193cm müsstest du eine Oberkörperbreite von 31cm haben und dann 133 Kg?
Wie geht das?
Wie misst man das denn genau? Ich hab mir den Zollstock unter die Achsel gesteckt und dann am ausgestreckten Finger abgelesen. Je nachdem wie aufrecht ich stehe sind es zwischen 76 und 81cm 🤷

und nicht gleich ein Gravel?
Ich neige dazu, sehr schnell zu schwitzen. So kann ich mit wenig Anstrengung morgens ins Büro, ohne den ganzen Tag zu müffeln. Heimzu wird dann Gas gegeben.
Das is auch die richtige Entscheidung gewesen, fürs Commuten soll das auch weiterhin die Nummer 1 bleiben...
Das Gravel soll quasi nur als Sportgerät hinzu kommen.
 
Dabei seit
14. Februar 2022
Punkte Reaktionen
385
Ort
Bonn
Ich finde dein Ansinnen durch radeln Gewicht zu reduzieren löblich, aber du sprengst im Sprichwörtlichen Sinne den Rahmen der Möglichkeiten.
Mit einem EBIKE was bekanntlich deutlich stabiler ist geht das auch, einfach einen Modus nutzen der mehr Eigenleistung erfordert und somit verschärft Kalorien einfordert.
 

sirl

unterwegs
Dabei seit
14. Oktober 2004
Punkte Reaktionen
42
Ort
Antiqua Marchia
Ein möglicher (gelenkschonender) Weg zu deinem Ziel wäre

1. nicht mehr weiter essen, nachdem man satt ist (nicht erst dann, wenn man keinen Appetit mehr hat);
2. weniger Bier/Cola o. ä.;
3. parallel: in einer Muckibude vier bis sechs Wochen (mind. 2x Woche) auf einen Ruder-Ergo oder Rad-Ergo.

Damit sollten innerhalb eines Monats 3-6kg zz abschmelzen. Dann wäre bspw. das Speci Crux in Alu eine Option (freigegeben bis 125kg). Die entscheidende Frage bleibt wohl, wie ernst es dir ist. Das lässt mich jedoch an deinem Willen leicht zweifeln: ;)

[…] und wenn ich in 2 Jahren noch Bock und (hoffentlich) ein paar Kilo weniger hab […]
 
Dabei seit
4. April 2020
Punkte Reaktionen
124
Ort
Augsburg
Wenn das "Finanzielle" nicht so wichtig ist, kannst du dir ja von nem Rahmenbauer was Solides brutzeln lassen und entsprechendes auch beim Laufradbauer. :ka:
 
Dabei seit
27. Oktober 2022
Punkte Reaktionen
1
Ein möglicher (gelenkschonender) Weg zu deinem Ziel wäre

1. nicht mehr weiter essen, nachdem man satt ist (nicht erst dann, wenn man keinen Appetit mehr hat);
2. weniger Bier/Cola o. ä.;
3. parallel: in einer Muckibude vier bis sechs Wochen (mind. 2x Woche) auf einen Ruder-Ergo oder Rad-Ergo.

Damit sollten innerhalb eines Monats 3-6kg zz abschmelzen. Dann wäre bspw. das Speci Crux in Alu eine Option (freigegeben bis 125kg). Die entscheidende Frage bleibt wohl, wie ernst es dir ist. Das lässt mich jedoch an deinem Willen leicht zweifeln: ;)
Vielen Dank für die Abnehmtipps. Fitti geh ich schon, essen bis man satt ist ist so eine Sache... Das dauert bei mir leider immer 😂
Bier und Cola gibt's bei mir eh nicht.
Wir haben im Büro gerade eine Abnehmchallenge gestartet, ich geb mir Mühe 🥲

Aber 5-6 Kilo bringen ja bei einem Fahrrad mit 125kg Gesamtgewicht noch nichts, da das Fahrrad ja mit in Gewicht zählt. Bei 10kg Radgewicht müsste ich schon 18kg abnehmen. Das wird ein Weilchen dauern.

Ob es mir ernst ist oder nicht mit dem Abnehmen ist ja nicht davon abhängig, ob mir in 2 Jahren Graveln noch Spaß macht 😉
 
Dabei seit
16. September 2020
Punkte Reaktionen
62
Korrigiert mich bitte wenn ich hier mist erzähle, ich bin auch noch nicht so lange dabei und versuche mich mit YouTube, Forum und sonstigen Quellen in das Thema ein zu lesen.
Aber so weit ich das verstanden habe ist in dem Gesamtsystem doch eh eher das Laufrad der limitierende Faktor was das zul. Gesamtgewicht angeht vor allem wenn der Rahmen jetzt nicht offensichtlich filigran auf Leichtbau ausgelegt ist.
Würde es dann nicht reichten einen einigermaßen robusten Alu- oder Stahlrahmen zu nehmen und einen Laufradsatz zu besorgen der das entsprechende Gesamtgewicht aushält?
 
Dabei seit
11. Dezember 2005
Punkte Reaktionen
918
Ja, ich sehe das ähnlich- achte auf den LRS u los geht's.
Ich würde mir sowas in der Art kaufen.
Zwar nur bis 136kg frei aber was solls.
Dazu kämen noch mal 500 Mücken für nen anständigen Brot u Butter LRS in stabil von nem Profi (ggf Standardräder auf Halde legen oder falls möglich ohne kaufen).
 
Dabei seit
14. August 2022
Punkte Reaktionen
29
Denke auch dass man sich bei den allermeisten Rahmen keine Sorgen machen muss. Bin selber 120kg, also oft mit Systemgewicht >130kg unterwegs (meine Räder erlauben meist nur 115-120). Probleme hatte ich nie außer mal die Laufräder.

Ich bewege die Räder aber auch nicht an ihrem Limit. Wenn ein Rad 120kg Systemgewicht hat und „Sprünge bis 15cm“ erlaubt dann würde ich trotzdem versuchen immer Bodenkontakt zu behalten…

Ist natürlich keine Garantie für irgendwas aber mit ein bisschen gesundem Menschenverstand kann man sich da sicher eine sinnvolle Lösung finden.

Laufräder muss man dann entweder passend bauen lassen oder öfter mal warten lassen.
 
Dabei seit
27. Oktober 2022
Punkte Reaktionen
1
Dabei seit
20. Dezember 2021
Punkte Reaktionen
572
Nimm das Revolt. Als Erstkäufer hast du bei Giant lebenslange Garantie auf den Rahmen. (Abwicklung problemlos und kulant, selbst erlebt)

Laufräder sind in deiner Gewichtsklasse herstellerübergreifend Verschleißteile. Wenn sie nach 5-10.000km für die Tonne sind, kannst du dir beim Laufradbauer was dauerhaltbares bauen lassen. Du kannst dir auch auf Verdacht 10 Ersatzspeichen auf Vorrat legen, das gibt Sicherheit auf längeren Touren.
 
Dabei seit
17. August 2010
Punkte Reaktionen
18
Ort
Wu-Tal
Da hab ich mich schon vor nem halben Jahr auf die Emailliste setzen lassen... Das wäre das perfekte Rad. Leider seit Monaten nicht mehr lieferbar 😪
Vergiss bitte diese Liste, siehe Decathlon-Faden hier im Forum. Es hilft leider nur ständiges Checken der Homepage. Bei mir ist es dann das 520er Modell geworden. Mit Umbauten <1k€ machbar.
 

Anhänge

  • IMG_20221009_161150.jpg
    IMG_20221009_161150.jpg
    141,9 KB · Aufrufe: 42
Oben Unten