Gravelbike Probefahrt

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Hallo, ich möchte gerne ein Gravelbike für ein paar Tage zur Probe fahren, doch bei den örtlichen Fahrradhändlern hier in Schmallenberg gibt es keine Möglichkeit eines zu testen. Welche Möglichkeiten gibt es noch ein Gravelbike zur Probe zu fahren?

Zur Zeit fahre ich ein Dahon Hemingway D9 Faltrad seit Sommer 2020, doch mein Streckenprofil ändert sich und möchte auf ein Gravelbike bis zum Spätsommer wechseln. In Frage kommen für mich das Scott Speedster Gravel 30, Canyon Grail 6.0 / 7.0 , Rose Backroad AL oder das Merida Selix 400. Das Scott Speedster Gravel 30 ist mein Favorit.

Auf das Thema Gravelbike wurde ich durch den kalifornischen Youtuber SAFA Brian https://www.youtube.com/channel/UCX1cKCS0LURMO1wQWLfeiUg aufmerksam, habe mich in den letzten Monaten intensiv mit dem Gravelbikes, der Philosophie und Streckenprofil befasst. Ich bin zu der Entscheidung gekommen, dass ein Gravelbike das optimale Fahrrad für mich ist.

Welche Erfahrungen habt ihr mit euren Gravelbike?

Sonnige Grüße
Andy
 

pseudosportler

Bis zum bitteren Ende
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Da hast du zur Zeit schlechte Karten, da fast alles Ausverkauf ist, stellt sich wohl kaum ein Händler ne Testradflotte ins Lager.
Ansonsten gab es bei einigen mir Bekannten Händlern die Möglichkeit gegen eine Gebühr sich ein Bike für 2 bis 3 Tage auszuleihen, beim Kauf eines Bikes wurde die Gebür angerechnet.
Zur Zeit kannst du wohl nur auf nette privat Personen hoffen um ausgiebig zu testen.
Ich bin mit meinem Silex 400 soweit zufrieden, habe es seit Ende Oktober, habe sofort den Sattel samt Stütze getauscht, dann den Lenker 400mm war mir zu schmal, jetzt 440mm.

MfG pseudosportler
 
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Da hast du zur Zeit schlechte Karten, da fast alles Ausverkauf ist, stellt sich wohl kaum ein Händler ne Testradflotte ins Lager.
Ansonsten gab es bei einigen mir Bekannten Händlern die Möglichkeit gegen eine Gebühr sich ein Bike für 2 bis 3 Tage auszuleihen, beim Kauf eines Bikes wurde die Gebür angerechnet.
Zur Zeit kannst du wohl nur auf nette privat Personen hoffen um ausgiebig zu testen.
Ich bin mit meinem Silex 400 soweit zufrieden, habe es seit Ende Oktober, habe sofort den Sattel samt Stütze getauscht, dann den Lenker 400mm war mir zu schmal, jetzt 440mm.

MfG pseudosportler
Ja, sieht wohl so aus. Hier im Ort verkaufen die Fahrradhändler fast nur noch E-Bikes und "Biofahrräder" ohne Motor nicht, weshalb ich hier kein Gravelbike bekommen werde. Bin sehr erpicht darauf ein Gravelbike zu testen, doch die Leute aus meinem Bekannten-, und Freundeskreis fahren alle keines.

Wie ist eigentlich der Unterschied zwischen einer hydraulischen Bremse und klassischen Felgenbremse? Bin noch nie ein Rad mit Scheibenbremse gefahren.
 

pseudosportler

Bis zum bitteren Ende
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Im trockenen ist eine gute Felgenbremse ausreichend, schau dir mal die RR Profis bei Bergetappen an.
Ich persönlich möchte aber nicht mehr auf eine Hydraulische Scheibenbremse verzichten, gerade bei Nässe und Matsch ist die Bremsleistung wesentlich besser/konstanter, zudem Verschleiß nur Belag und Scheibe und nicht die Felge.
 

TCaad10

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Probefahren kannst Du eventuell bei Canyon und Rose. Ein Bike dort kaufen aber vermutlich nur noch für das Jahr 2022.
 
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Zwischenzeitlich konnte ich noch kein Gravelbike testen, doch habe mich mit https://sauerlandgravelsyndicate.de/ in Verbindung gesetzt und da wollte sich jetzt jemand aus Winterberg von Bike-Components melden. Vielleicht ergibt sich ja eine Probefahrt.

@pittrowa: Leider ist der Laden zu weit weg von mir.

In Bezug auf in Frage kommende Gravelbikes habe ich mich noch näher umgeschaut. Das Stevens Tabor / Gravere und Bergamont Grandurance 6 oder 8 sprechen mich ebenfalls an. Wichtig ist mir mittlerweile eine hydraulischen Scheibenbremse, wo mir die Shimano GRX 400 reichen würde.

Hier im Schmallenberger Sauerland gibt es einige interessante längere "Serpentinen"-Strassen wie etwa oberhalb von Grafschaft unterhalb des Wilzenbergs. Dann noch etliche Wald- und Schotterwege, die ich mit meinem Faltrad nicht oder nur im Schneckentempo (gähn) befahren kann. Die "Serpentinen"-Strassen mit dem Faltrad zu fahren gleicht einer Schnecke, die langsam einem Berg hinunter schleicht.

Was das Budget betrifft, da wollte ich mein Electra Townie 7D EQ verkaufen, was etwa 400 Euro bringen würde und eventuell das Faltrad. So wäre ich schon bei rund 850 bis 900 Euro. Die übrigen rund 600 Euro spare ich. Ich möchte maximal 1.400 bis 1.500 Euro investieren, was für mich eine Menge Geld ist.

Nach meiner Planung möchte ich das Gravelbike bis spätestens September / Oktober im Keller stehen haben und endlich wieder "Back to the Roots" fahren, also zurück zu gemischten flinken Touren mit Wald, Schotter und einfachen Single Trails als wie aktuell nur vorwiegend Straße. Ich möchte außerdem meinen Radius erweitern (aktuell komme ich nur auf max. 80 km mit dem Faltrad), neue Strecken entdecken und vielleicht auch mal mit einer Rennrad-Gruppe unterwegs sein.

Ich finde das Faltrad toll, doch es genügt meinen Ansprüchen nur noch bedingt und ein Gravelbike ist für mein Streckenprofil optimal.
 
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