Haibike Xduro FS 120mm: Test + Kaufberatung

Haibike war mit die erste Firma die den BOSCH-Antrieb in MTBs verbaute und sicherte sich die nach oben orientierte Einbauweise des Motor-Getriebe-Blocks. Im Artikel wird das BOSCH-System näher erläutert und ihr erfahrt wie sich das Haibike Xduro Fully in der Praxis schlägt.


→ Den vollständigen Artikel "Haibike Xduro FS 120mm: Test + Kaufberatung" im Newsbereich lesen


 
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Jeder wie er will, aber das ist hier das falsche Forum dafür. Auch wenn E-Bikes meiner Meinung nach für den modernen Verkehr absolut notwendig sind.

Hier bei uns werden von den Naturschützern und Knickerbundhosenträger E-MTBs als Argument für eine restriktive "Trail-Politik" benutzt.

Muss aber auch sagen, dass ich dieses Jahr so viele E-Bikes auf den Trails gesehen habe, wie noch nie davor. Glaube drüben im Außerfern ist ein großer Verleih.
 

gurkenfolie

a. D.
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Den Einsatz im alpinen Bereich halte ich dagegen für negativ. Die Bergwelt sollte weiterhin den alpinen Sportfans vorbehalten sein die sich durch Muskelkraft gewisse Höhen und damit verbundene Aussichten erarbeiten.

die enduroheinis benutzen doch auch die bergbahn oder lassen sich shutteln, wo is da der unterschied?:confused:
 
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Die unterschwelligen Arschtritte im Artikel in Richtung E-Bike Fahrer fand ich amüsant zu lesen ;)

Für den Weg zur Arbeit finde ich die Teile aber auch gut.
 
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...........
Die Bergwelt sollte weiterhin den alpinen Sportfans vorbehalten sein die sich durch Muskelkraft gewisse Höhen und damit verbundene Aussichten erarbeiten.
[/url]

Hat der werte Autor total ausgeblendet, das ein nicht zu unterschätzender Teil der MTB'ler sich die Bergwelt mit Shuttle, Lift oder Seilbahn "erarbeitet"?
 

vwbasti

biken
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Meiner Meinung nach haben E-Bikes durchaus ihre Berechtigung. Ob nun also Bike für den Weg zur Arbeit oder als Bike für unsportlichere oder nicht so trainierte Biker.
Ich glaube auch nicht, dass irgendwelche Renter unsere Trails verstopfen werden. Das dürfte ins Reich der Fantasie gehören. ;)

Es muss endlich Schluss sein mit dem "Bike-Faschismus(650B,29er,eBikes oder ein Dildosattel :-D". Wenns den Leuten Spaß macht, warum soll man sie dran hindern. Veränderungen sind der Motor unserer Gesellschaft, sollten gefördert werden und nicht wie im Mittelalter auf dem Scheiterhaufen landen.

So ist es. Sicherlich dürfen einige Entwicklungen kritisiert und hinterfragt werden. Nicht alles was neu ist, ist gleichzeitig gut.
Elektische Motoren in Fahrrädern sind aber definitiv ein Ansatz, der in der Zukunft die Mobilität der Menschen weiter beeinflussen wird. Weil es eben einfach sinnvoll ist. Deswegen sollte so eine Sache nicht verteufelt werden.
As you said: Veränderungen sind der Motor unserer Gesellschaft.
 
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Ich mache mir hier weniger um Trail-verstopfende-Renter Gedanken, als um Möchtegern-Freerider die in Zukunft ihre 20kg Hobel mit Motor ausstatten und da dann runter brettern, wo bisher "normale" Biker geduldet werden.
 

LB Jörg

Erster + Sportajörg
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Meiner Meinung nach haben E-Bikes durchaus ihre Berechtigung. Ob nun also Bike für den Weg zur Arbeit oder als Bike für unsportlichere oder nicht so trainierte Biker.
Ich glaube auch nicht, dass irgendwelche Renter unsere Trails verstopfen werden. Das dürfte ins Reich der Fantasie gehören. ;)


.

Da war kein Rentner dabei;) Ich sehe das wie der Stefan, eher problematisch. Weil mit den Dingern auf dem Bild geht echt viel für die reine Spaßgesellschafft, die über ihr Handeln wenig nachdenkt;)


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G.:)
 
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Es ist schon erschreckend, mit welcher Arroganz, mit welchem Hass und Gewaltsausbrüchen gewisse Trends angegriffen werden.
mir ist am sonntag einer im wald mit so einem haibike e-bike mit jeans shorts und OHNE helm engegengekommen.
... ich hätte ihn am liebsten vom "fahhrad" geschubst. ich bin der meinung wär zu faul ist, oder aus gesunheitlichen gründen nicht mtb fahren kann. sollte es auch auf so einem gerät nicht machen!

Mountainbiken ist doch nur Spass und Hobby, meinetwegen noch abreagieren vom privaten Stress. Aber muß man so im Forum schreiben? Muss alles Andersartige, sei es Laufradgröße, Federweg oder Schaltungstechnologie gleich immer gehasst werden?

Negativ für das Ansehen der Biker sind eher diejenigen "Leistungssportler", die beim Passieren von Wanderern nicht abbremsen - und weniger der entspannte E-Bike-Fahrer.

Alpine Berge gehören uns allen gleichermaßen - und nicht nur den Messners oder muskelbepackten Superhelden.
Shuttle und Gondel sind genauso wie E-Bikes völlig legitim. Der gesamte Ski-Tourismus, der die Berginfrastruktur (mit-)bezahlt, ist ohne technische Aufstiegshilfe undenkbar.
Vor 20 Jahren sind am Tremalzo / Gardasee nur ein paar Locals mit Trial-Motorrädern rumgefahren. Die haben sich auch nicht über die aufkommenden MTB aufgeregt (obwohl die Duldung von Trial sich dadurch nicht verbessert hat).
Da so ein Haibike XDuro AM weniger als ein Drittel eines Trial-Gerätes wiegt, wird damit jeder S2-Trail ganz locker gehen.
Preise von €3.500 bis €4.500 sind verglichen mit einem Trek Remedy, einem Liteville, einem Specialized oder einem Superenduro voll ok.
Wer auf böse Gedanken kommen will kann ja in Barcelona einkaufen gehen: http://www.trial-motorrad.de/trial-beta-sherco-scorpa/sherco/ :daumen:
Damit geht auch jeder S3 Trail... Hinterher ist man auch völlig platt und glücklich und zufrieden. Ist nämlich auch echter Sport.
 
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Wo es Shuttle und Gondel gibt, hat es normalerweise auch ein entsprechendes (gepflegtes) offizielles Wegenetz. Dort ist es legitim.

Wo es das nicht gibt, ist es nicht legitim. Also z.B. eigentlich überall in den bayerischen Alpen. Dort werden Biker z.T. geduldet. Wenn es zu viel wird, werden Verbotsschilder aufgestellt. Dies mag Urlaubern oder Tagesausflüglern egal sein. Wir, die hier leben und wo man sich kennt, haben da dann ein Problem.
 
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Den Einsatz im alpinen Bereich halte ich dagegen für negativ. Die Bergwelt sollte weiterhin den alpinen Sportfans vorbehalten sein die sich durch Muskelkraft gewisse Höhen und damit verbundene Aussichten erarbeiten.
Also jetzt bitte mal halb lang! Wenn ich morgen wieder mit einem starken Handicap zu kämpfen habe, kommt mir diese Erleichterung gerade recht und muss ich nicht auf die von mir so geliebten Biketouren verzichten. Diesen Aspekt sollte man dabei nie vergessen!

Hier sei auch noch einmal gesagt, dass so spaßig sich das Fahrer mit einem E-Bike in den ersten Minuten anfühlt, für einen sportlichen Fahrer spätestens nach einer 2 Stunden Tour die Ernüchterung kommt. Anstatt eine gewisse, befriedigende Müdigkeit in den Beinen zu spüren, ist dort nichts zu spüren. Von vergleichbarem Spaß in den Abfahrten kann auch kaum die Rede sein.
Das kann ich überhaupt nicht bestätigen, und ich habe es nun wirklich schon mehrfach ausprobiert. Beides ist natürlich anders, es eröffnen sich einem aber ganz neue Möglichkeiten, die man eben mag oder nicht mag. Wie war das noch gleich mit der Horizonterweiterung?
 
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mir ist am sonntag einer im wald mit so einem haibike e-bike.
mit jeans shorts und OHNE helm engegengekommen.
vielleicht mitte zwanzig... ich hätte ihn am liebsten vom "fahhrad" geschubst
Ob es genau das modell war weiss ich aber nicht.

ich bin der meinung wär zu faul ist, oder aus gesunheitlichen gründen nicht mtb fahren kann.
sollte es auch auf so einem gerät nicht machen!
Wenn ich mir überlege das ich aufm trail schon vonmal einem mit nur einem bein überholt wurde
habe auch sonst schon menschen mit behinderungen auf dem MTB
und die hatten kein e-bike.

Aha, und weil er ohne Helm war, wolltest du ihn auch noch schubsen?
Da frage ich mich, wer von euch beiden wohl die größere Gefahr im Wald darstellt.
Und wer bitte bist du, dass du auch noch Behinderten vorschreiben möchtest, was sie zu fahren haben und was sie lassen sollten?
Ich persönlich wäre jedenfalls eher froh, Menschen wie dir nicht im Wald begegnen zu müssen.

@Topic: Sieht ganz gut aus, aber solange meine Gesundheit mich nicht einschränkt, bevorzuge ich es zu pedalieren.
Auch wenn es immerhin Strom statt fossilem Brennstoff ist, sehe ich das für gesunde Menschen als unnötige Energieverschwendung.
 
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Ich fahre ein solches Haibike, allerdings das 2012er Modell in schwarz/grün. Mir ist es, gelinde gesagt, schnurzegal, was andere Möchtegerne "Pros" und sonstige davon halten. Mir machts Spass, ich habe dadurch erheblich an Kondition zu(und an Speck ab)gelegt und eine Menge Lebensqualität gewonnen. Ohne das Teil säße ich Abends auf der Couch, mit dem Teil fahre ich durch Gelände, das mit einem normalen Bike gar nicht zu fahren ist (Modder und Schlamm) Ich fahre mit dem Bike auch Single Trails, ich finde das macht sich da super. Mir macht das ganze Spiel einfach nur so Spaß, ich will mich zwar verausgaben - aber ich will bestimmen können wie weit. Wenn´s mir reicht, schalte ich den Akku dazu und radel den Berg hoch.

Dazu kommt, das ich dank des Hais viele Strecken fahre, die meine Kumpels mit den normalen Bikes nicht fahren können. Ich fahre problemlos (wenn auch mit viel Krafteinsatz) durch tiefen Modder und Schlamm, erkunde Gegenden wo es durch schweres Gelände bergauf geht, bin stundenlang mit dem Gerät im Wald unterwegs.

Was hier teilweise über MTB Pedelecs geäußert wird ist einfach eine Frechheit. An anderer Stelle würde man so was als Faschismus bezeichnen. Macht ein eigenes Forum oder lasst es weg?. Ja, genau! Wieso nicht gleich ein eigenes Stadtgebiet. Vielleicht eingezäunt? *Daumen runter*

Jedem das seine, ich lästere ja auch nicht über die "Idioten" ;) , die sich abstrampeln obwohl es ne Gondel gibt.

Just my 2 Cents.
 
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HTWolfi

Schönwetterfahrer
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… mit dem Teil fahre ich durch Gelände, das mit einem normalen Bike gar nicht zu fahren ist (Modder und Schlamm)
…
Dazu kommt, das ich dank des Hais viele Strecken fahre, die meine Kumpels mit den normalen Bikes nicht fahren können. Ich fahre problemlos (wenn auch mit viel Krafteinsatz) durch tiefen Modder und Schlamm, erkunde Gegenden wo es durch schweres Gelände bergauf geht, bin stundenlang mit dem Gerät im Wald unterwegs.
…

Genau an diesen Punkten setzt ja teilweise die Kritik an – merkst du was?
 
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Spätestens wenn der ein oder andere älter wird, oder Knieprobleme bekommt wird er seine negative Meinung ändern. Warum soll jemand der seit 20 Jahren MTB fährt, dies aber wegen gesundheitlicher Problem nicht mehr so intensiv betreiben kann, nicht mit einem E-Bike ins Gelände gehen und seiner Psyche und seinem Körper etwas gutes tun.

Als allerstes wär ich dafür alle Lifte für Biker zu sperren, denn mit fremder Unterstützung gehört niemand auf den Berg!
 
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In der fränkischen Tiefebene mag das ja auch egal sein. Wenn du aber in den Bergen mit Motor Steige erreichbar und fahrbar machst, die bisher für Biker Off-limit waren, dann kann das in der Zukunft ein Problem sein. Warum noch in den Bikepark fahren, wenn man sich überall seinen eigenen machen kann. Gerade für die München-nahen Berge wird das ein Problem werden. Das Schließen von Bikeparks hat da nicht geholfen.
 

HTWolfi

Schönwetterfahrer
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Demnach wäre es ja lediglich Neid, weil ich Strecken fahren kann, die andere nicht fahren können. Obowohl die meisten von denen sicher deutlich sportlicher sind als ich.

Neid kann sicherlich auch eine Rolle spielen.
Ich meinte eher, dass durch die »gedopten« Bikes zukünftig einige Bereiche, eventuell auch sensible Gebiete, stärker frequentiert und belastet werden.
Ob das gut ist bzw. auf Dauer gut geht, das wird halt von manchen Leuten kritisch gesehen – auch von mir.

»Unterstütz durch einen E-Antrieb dringt der Biker in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.« ;)
Habe gehört, Mr. Scott testet schon den ersten Prototypen des Warp-Antriebs für Mountainbikes. :cool:

»by fair means!«
 

smart-IN

Fetter E-Fatbiker aka Dreifachfeindbild :P
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ein paar leute haben es richtig erkannt - ein paar unterstelle ich mal etwas zu wenig lebenserfahrung und wieder andere sind einfach nur ignorant gegenüber neuerungen.
wie war es damals, als die federgabeln kamen? oder dann sogar vollgefederte? und dann auch noch scheibenbremsen und schaltungen mit immer mehr gängen? überall wurde gelästert und verteufelt - heute haben es fast alle. ;)

pedelecs werden niemals das normale bike ersetzen und bis auf die üblichen ausnahmen vom typus "axt im walde", die es wie man in dem thread gut sehen kann wohl mit und OHNE motor gibt, muss man sich wohl auch keine zu großen sorgen machen, dass der "sport" verwässert wird.

ich nutze meinen Hai (2012er FS RX) auch hauptsächlich für den arbeitsweg, aber eben auch ab und an da, wo ein mtb hin gehört.
trotz körperlicher gebrechen (arthrose in den knien, übergewicht) ermöglicht mir der motor, wieder meinem alten hobby (relativ) schmerzfrei nachgehen zu können.
wenn die besagten leute mal irgendwann in das alter kommen, in dem das eine oder andere wehwehchen anfängt, bin ich mal gespannt, ob sie dann wirklich das biken aufgeben, oder eben doch zu einem pedelec greifen.

wahrscheinlich haben auch die wenigsten von denen, die solche "angst" vor dem bösen bösen pedelec haben, auch wirklich schon mal eins probe gefahren. und wenn, dann haben sie sicher nur in der Speed 3 oder Turbo stufe gestrampelt - womöglich auch nur auf der teststrecke beim radlhändler im laden...
da sie dort wohl kaum die 25 km/h erreicht haben, bei denen dann ein normales pedelec abregelt, kam es ihnen sicher so vor, als wenn die dinger immerzu power ohne ende zugeben. auf meinem täglichen arbeitsweg fahr ich fast immer außerhalb der unterstützung - muss also mehr oder weniger komplett selbst die kraft aufbringen. ;)
außerdem gibt es ja mehrere stufen der unterstützung - sagt ja keiner, dass man immer nur die 250%-unterstützung nutzen muss, oder? geht bei einer längeren tour auch kaum, da genau wie bei den elektroautos der akku das begrenzende element ist. wenn der akku durch übermäßiger "faulheit" auf der tour die segel streicht, macht ein bike mit 38er kettenblatt vorne nur noch begrenzt "spaß", wenn mal die eine oder andere steigung noch bewältigt werden muss.
 
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[nomedia="http://www.youtube.com/watch?v=tJDwg4Camdw"]Dachstein mit dem Elektro-Mountainbike (HAIBIKE XDuro) - YouTube[/nomedia]
 
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