Hardtail für großen und schweren Fahrer

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Hallo Zusammen,

viele denken jetzt bestimmt: "Der schon wieder!"

Meine Daten:

Alter: Mitte 40
Größe: 198 cm
Gewicht: 112 kg (wird irgendwie auch nicht mehr weniger)
Schrittlänge: 96 cm


Worum geht es:

Ich bin auf der Suche nach einem Hardtail-Mountainbike, welches für meine Körperproportionen geeignet sein könnte. Und ich weiß, dass man das nie genau vorher sagen kann. Deshalb versuche ich, so ausführlich zu beschreiben, was ich damit machen möchte. Das Hardtail sollte geeignet sein, um damit eher lange und ausgiebige Touren (einschl. leichter bis mittlere Trails) fahren zu können. Auch die Idee evtl. einmal eine dieser Bikepacking-Events mitzufahren, habe ich mir in den Kopf gesetzt.
Ich würde also mit dem Rad lieber 120 km am Stück durch den Wald radeln, als 20 km grob verblockte Trails usw. Ich hoffe, Ihr wisst, was ich meine. Und so eines dieser aktuell gehypeten Gravel-Bikes habe ich schon ausprobiert. Ich kann komplett ausschließen, dass das für mich was ist. Bei eventuellen Bike-Vorschlägen, über die ich mich sehr freuen würde, dürfen auch Marken dabei sein, die man vielleicht nicht
sofort so auf dem Schirm hat. Vielleicht gibt es ein paar Exoten, die man sonst gar nicht zur Kenntnis nimmt.

Was fahre ich aktuell:

Ein Fully-MTB der Firma Centurion. Das Modell Numinis 2000.29 von 2015 in Rahmenhöhe 56 (Stack / Reach: 662 / 448).
Ich bin mit diesem Rad gar nicht so unzufrieden. Es ist so, dass es mir seit einigen Jahren ein wenig zu klein vorkommt und das ich mir inzwischen ganz ganz sicher bin, dass ich für das, was ich fahre und das, was ich mit meinem zukünftigen Rad vorhabe, kein Fully benötige.
Dies könnte ich durch verschiedene Argumente begründen, die ich aber hier erst einmal weglassen möchte.

Im Alltag fahre ich ein Trekking-Monster aus Stahl, dass ich mir mal auf meinen Körper habe anpassen lassen. Bei diesem Rad ist es zum Beispiel so, dass ich ein viel längeres Oberrohr (ca. 70 cm) als am MTB habe. Ich weiß, dass man diese beiden Rad-Gattungen jetzt aber vermutlich auch nicht 1:1 nebeneinander legen und vergleichen sollte.
Dieses Fahrrad ist für mich so eine Art Ersatz-Auto geworden, mit dem ich im Alltag beinahe alles erledige. Hinzukommen ausgiebige Radtouren (auch mit Zelt usw.) mit der Familie.

Falls nun die Frage kommt: Warum fährt der nicht nur damit? Es ist ganz einfach so, dass ich sehr gern im Wald und Natur unterwegs bin und das es dort hin und wieder doch Wege gibt, die mit dieser Art Rad dann eben auch keinen Spaß mehr machen.
Das Rad hat auch ein in sich verstärkende Diagonalstrebe und es macht keinen Spaß, damit im Wald steile Rampen hochzuradeln.

Ich möchte eine Preisvorstellung hier, wenn es okay ist, erst einmal weg lassen. Bzw. sagen wir, sobald eine 5 davor steht, ist das für mich nicht mehr vertretbar. Natürlich habe ich schon sehr viel selbst recherchiert und habe auch schon das ein oder andere auf der Liste.

Aber ich möchte die Gelegenheit, auch über das Forum, Euch nochmal nach Vorschlägen zu fragen, nicht auslassen.

Falls ich irgendeine wichtige Information vergessen haben sollte, bitte einfach eine kurze Info.

Vielen Dank und einen schönen Tag.
Felge31
 
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Bike der Woche
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Nicolai Argon GTB. Bei Bedarf lässt sich das sogar für Bikepacking mit einem Minigepäckträger ausstatten, wie hier am GLF gezeigt.
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Ort
Wuppertal
Bei (nicht Race-) Hardtails würde ich immer auf Stahl gehen..

Cotic, On One, Nordest, SingleBe,... je nach Budget.
Ich hab ein Marino (komplette Wunschgeo!) . Im Sommer mit 29/29 also 'XC' Rad, im Winter mit 29/27.5+ als Winterenduro.

Vorher bin ich Alu-Hardtails gefahren (Nukeproof Scout), die sind halt 'harscher'.
 
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