Hardtail für (längere) Bikepacking-Touren und Feierabendrunde

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Hallo zusammen,

kurze Vorstellung: Ich bin absoluter MTB Einsteiger und eigentlich leidenschaftlicher Läufer und Hiker und hab mir Anfang letzten Jahres aufgrund eines Hüftproblems das mich am Laufen gehindert hat ein Gravelbike (Giant Revolt 0) angeschaft. Das hat mich so angefixt, dass ich auch nach dem ich wieder problemlos laufen kann weiter regelmäßig Touren fahre und gerne auch mal 3-4 tägige Bikepacking Touren mache. Dabei habe ich allerdings festgestellt dass ein Gravelbike dabei aber doch immermal wieder an seine (oder zugegebener Weise wahrscheinlich auch vor allem auch meine) Grenzen kommt was die Geländegängigkeit angeht.

Aufgrund dessen würde ich mir gerne als Ergänzung ein Hardtail anschaffen. Das soll vor allem auch für Bikepacking Touren zwischen einer und 6 Wochen genutzt werden. Instinktiv habe ich mich dann erstmal bei "Adventure-Bikes" (das ist auf jeden Fall einer der grausamsten Marketing Begriff der mir jemals untergekommen ist) wie Salsa Fargo umgeschaut und fand das auch ganz interessant. Stahl fände ich generell gut, Alu wäre okay, Carbon scheidet für mich aus. Ich bezweifle nicht das Carbon stabil genug wäre, mache mir aber vor allem Sorgen bzgl. An- und Abreise zu Touren (wer schonmal gesehen hat wie Gepäckstücke und Fahrräder auf Mini-Van Dächern und Ladeflächen von Pickups im Ausland verladen und gesichert werden kann das wahrscheinlich nach empfinden).

Allerdings wenn ich mir ein MTB anschaffe würde ich das gerne nicht nur im Urlaub oder über Wochenende sondern auch mal für eine Feierabendrunde nutzen und frage mich wieviel Spaß beispielsweise ein Fargo oder ein Surly ECR dabei im Vergleich zu einer anderen Hardtail Kategorie (ehrlich gesagt wüsste ich trotzdem ich mich bereits etwas eingelesen habe nicht ob XC- oder Trail Hardtail) macht. Idealerweise würde ich wahrscheinlich zwei Bikes (eins für Mehrtagestouren, eins für Feierabendrunden) nehmen hab aber keinen Platz um noch ein Bike in der Wohnung unterzubringen. Es geht also hier in der Kaufberatung vor allem auch darum mir dabei zu helfen mich für eine MTB Kategorie zu entscheiden und dann erst für ein spezifisches Modell.

Mir ist bewusst dass durch Corona und ein allgemein gestiegenes Interesse am Fahrradfahren aktuell wenige MTBs lieferbar sind. Ich hab hier aktuell keinen großen Druck erst spätestens im Frühsommer 2022 sollte das Bike da sein (für Sommer 2022 würde ich gerne ein mehrwöchige Bikepacking Tour durch den Kaukasus angehen. Ein für mich optimimales Schlafsetup etc. habe durch verschiedene mehrwöchige Trekkingtouren schon zusammen, es fehlt allerdings wie gesagt noch das wichtigste: das Rad).
Es muss auch nicht unbedingt ein Komplettbike werden. Ich trau mir durchaus zu ein Rad selbst aufzubauen, ich habe mein aktuelles Stadtrad (allerdings ein Rennrad aus den frühen 90ern auch selbst aufgebaut) und hab auch den ein oder anderen Schrauber im Freundeskreis, das sind allerdings alle keine MTB-Fahrer.

  • Größe, Gewicht, Schrittlänge ?
    • 195cm, 83kg, 94,5cm Schrittlänge
  • Evtl Wohnort ?
    • Düsseldorf
  • Budget ?
    • 3000€ da das ganze noch etwas Zeit könnte ich auch noch etwas mehr zurücklegen 3500€ wäre aber das absolute Maximum (alles was ich ins Bike stecke geht vom Budget fürs Reisen ab)
  • Welche Anforderung stellst du an dein MTB , wo möchtest du fahren ?
    • längere Bikepacking Touren: v.a. Schotterstraßen, Waldwege, gelegentlich wohl auch mal längere Asphaltstücke, einfache Trails
    • Feierabendrunden: Waldwege, Schotterwege, einfache Trails, Asphalt Anfahrt
  • Welche Bikes bist du bereits Probe gefahren ?
    • gar keins
  • Hast du bereits Erfahrung mit MTBs ?
    • nein
Danke fürs Lesen das langen Textes und für hoffentlich viele Hinweise und Hilfestellungen für die Bikesuche!
 
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Servus,

das Thema ist schon etwas speziell. Würde dir mal empfehlen hier

oder auch hier mal ein Auge rein zu werden um einfach ein paar Impressionen zu bekommen

Persönlich finde ich das Fargo sehr spannend. Es ist ein sehr MTB-lastiges Gravelbike von der Geo.
Vielleicht interessant
 
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Danke.
In den ein oder anderen Thread im Lighpacking Forum hatte ich schonmal reingeschaut.
Den Fargo Aufbauthread werde ich mir mal genauer anschauen
 
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... und wie ist die geschichte weitergegangen?

hatte bis letzten herbst ein revolt (model 2016 - giant war dem graveltrend ganz unauffällig weit vorraus :)) mit welchem ich den Stoneman miriquadi, je 1 woche in schweden und letztes jahr 1 quer durch deutschland (http://pixlpirat.de/reisen/ollistransgermany2020/) gefahren bin...


wie es leider manchmal so ist, dachte ich ich brauche ein update und habe ein neues revolt advanced gekauft mit welchem ich überhaupt nicht warm geworden bin und es deshalb wieder gehen musste...
aktuell stehe ich vor einer ähnlichen überlegung wie du und würde gern wissen wie und ob du dich entschieden hast.

bis zu dem neuen carbon revolt, war ich GIANT Fanboy, finde Preis Leistung auch in bezug auf Gewicht und Grundaustattung, enorm!

dieser ganze hochglanzbikepornscheiß ist nicht meins, ein rad ist ein rad ist ein rad und bis es bewegt wird ist es tote materie.... aber jedem dass sein ....

ich hatte mich mal für dass:

und dass


ah und hier meine pins:

allerdings bin ich erstmal ab von selbstbau, da es mir zu teuer ist und zeitaufwändig ist ....
 
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ich?
nein, danke!
bei solch unbegründeter 100%iger u. beliebig austauschbarer empfehlung, denk ich garnicht weiter drüber nach...
 
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