Harzsturm 2004

rob

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29. September 2001
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Spongohausen bei Berlin
Es ist ein sonniger Mittwoch-Spätnachmittag und Rikman und ich sitzen im Auto auf dem Weg in den Harz. Wir stehen im Stau. In Berlin. Doch die Annahme so einen anderen Stau umfahren zu haben sowie die Vorfreude auf das Harzsturmwochenende ließ uns die Stimmung nicht vertrießen.

Wie jedes Jahr, es ist ja nun schon zur Tradition gereift, trifft sich der ESK im Harz um zusammen und mit Freunden ein paar schöne Tage zu erleben, Touren zu fahren, zu feiern. Dieses Jahr sollte es, wie schon bei der Premiere vor zwei Jahren, nach Hohegeiß gehen, direkt in den Hochharz. Die Örtlichkeit war uns gut in Erinnerung geblieben und Micha59 hatte wieder weder Kosten noch Mühen gescheut um die organisatorischen Vorbereitungen zu treffen - sprich: er hat die ganze Sache auf die Beine gestellt. Und das zu unser aller Zufriedenheit, außer die Geschichte mit dem Bier, aber dafür kann der Micha nichts, dazu später mehr.

Eins zwei waren Rikman und ich an Magdeburg dran, die Fahrt war recht kurzweilig. Wir lästerten über diese und jene Personen, über die Weltwirtschaft, die Energieversorgung, die Altersproblematik oder den Lastwagenverkehr (nicht ohne zu rekapitulieren, dass das Bier welches wir gekauft hatten, und mit dem wir unsere Schuldigkeit für die Getränkeversorgung beim Harzsturm ansich abgetan hatten, nicht aus heimatnaher Produktion stammte, sondern aus dem tschechischen Ausland mittels Straßentransport nach Berlin gekarrt wurde). Gegen 2200 schlugen wir im Hohegeiß auf und von unseren Truppen war nichts zu sehen. Wir streunten durch die Gänge, aber niemand war vorzufinden. Da die anderen allem Anschein nach Essen fahren waren machten wir es uns in der Küche bequem, bestaunten Darkdesigner Karten vom Harz in A0-Format und löschten unseren Durst mit dem ersten Bier. So langsam trudelten die Leute ein und es wurde ein fröhlicher Abend. Es wurde auch ein recht langer Abend. Einige Kader waren erst gegen 0100 in Berlin losgefahren und obwohl keiner mehr auf ihre Ankunft warten wollte, vertrieben Darkdesigner, Rikman und ich, besoffen wie wir waren, uns die Zeit bis die letzten um 0430 endlich kamen, zum Ärger der bereits Schlafenden, mit allerlei Schabernack auf den Fluren des Hauses.

Donnerstag - Himmelfahrt

Da wir am Abend zuvor hauptsächlich Tannenzäpfle gesoffen hatten fiel es nicht schwer sich an diesem Morgen aus den Betten zu begeben. Wie jedes Jahr so war auch diesmal am Donnerstag die Einführungsrunde angesagt bei der alle zusammen im Trupp fuhren.

Hier: El, PDa, Rikman, Onkel (v.l.n.r.)
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Zum Warmwerden wurden erstmal die 100hm in die Ortsmitte von Hohegeiß hochgeknallt. Danach ging es kurze Zeit auf dem alten Grenzstreifen entlang nach Roteshütte und weiter nach Sophienhof. Die Weiterfahrt nach Netzkater war aufgrund der unzulänglichen, falschen und oft verwirrenden Beschilderung (Jockel kochte schon innerlich) etwas schwierig, doch nach reichlich hin und her fanden wir den rechten Weg. Rückwärts ging es etwas südlicher durch die stark zertalte Landschaft wieder nach Hohegeiß. Immerhin 40km kamen zusammen, wobei gesagt werden muss, dass ich, und auch etliche andere, alle Anstiege ausnahmslos mit 100% hochbolzten.
Am Nachmittag hatte Micha59 eine Besichtigung des KZ Mittelbau-Dora und der unterirdischen Stollen, in denen Kriegsmaschinerie gefertigt wurde, organisiert. Der diesjährige Kulturbeitrag war sehr einprägsam, man kann jedem nun raten sich diese Anlage nähe Nordhausen anzusehen.

Grilles und Bäuche füllen
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Der Abend sollte aber wieder fröhlicherer Natur sein und wie es die Tradition verlangte wurde totes Tier gegrillt und reichlich Hopfenkaltschale verkonsumiert.

Lagerfeuer 1
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Als es langsam dunkelte wurde zum Lagerfeuer gewechselt an dem der Abend jedenfalls für mich irgendwann zwischen 0200 und 0300 ein Ende fand.

Freitag

Am Freitag waren verschiendene Touren angesagt, jenachdem wer Lust hatte mit wem wann wohin zu fahren. So ergab es sich, dass sich eine Gruppe von gut 15 Leuten angeführt von Nautilus auf den Weg Richtung Brocken machte. Zunächst ging es in gemütlicher Fahrt nach Braunlage wo wir noch Dirk, einen Kumpel von Nauti einsammelten. An der aufgrund des schlechten Wetters verwaisten Liftstation vorbei ging es hinein in den Berg. Ein herrlicher Weg zog sich linksseitig neben einem Bach stramm den Berg hoch, bestes Terrain für die Singlespeeder unter uns. Menis und Husten knallten vorneweg, PDa und ich versuchten dran zu bleiben und Madbull hielt mit seinem Singlespeedpanzer erfolgreich Anschluss. Der Wurmberg wurde rechts liegen gelassen, stattdessen erklommen wir den sogenannten Achtermann. Oben angekommen sammelten wir uns und stürzten uns durchgefrohren wie wir waren auf die Abfahrt. Die war zwar nicht sehr schnell - im Gegenteil - aber nicht weniger halsbrecherisch. Eigentlich bestand der ganze Weg nur aus Steinen, von klein mit Felsbrockengröße, und Wurzeln, vom andauernden Regen schön schmierig und glatt. Die Passage war nur in langsamen Tempo und mit viel Geschicklichkeit zurückzulegen, es erforderte höchste Konzentration und einiges an Trailkönnen. Am Ende des ersten Abschnittes waren unter den ersten Vieren trotzdem drei singlespeedende Starrgabelfahrer-tja. Amüsant war, wie wir fast alle unten standen und hinaufblickten, sich Ritzelflitzer vor aller unser Augen hinbrezelte. Neben dem Regen machte uns auch die Temperatur zu schaffen, es waren vielleicht 5°C und das Ende Mai. Die Finger waren klamm und meine Waden von der schwierigen Abfahrt steif und kalt. Weiter ging es den Weg, der zeitweise einem Bach glich, bergab und danach den Märchenweg (Highlight des Tages) nach Torfhaus. Hier entdeckte ich einen Schleicher im hinteren Reifen, also war ertsmal Schlauch wechslen angesagt. Nicht gerade der schönste Zeitvertreib bei dem Wetter.
Von Torfhaus ging es zurück nach Braunlage. Die Schussfahrten waren genial, ließen ein jedoch komplett durchfrieren. Auf der letzten Abfahrt vor Braunlage ließ mich das Reifenpech nicht aus der Ruhe kommen, ich hatte einen Platten am Vorderrad. Also wieder Reifen gewechselt. Doch durch Braunlage rollend, hier kamen uns Rikman und G-Punkt entgegen, merkte ich wie die Luft am Vorderrad abermals nachließ. Meine Lust den Schlauch zu Flicken war allerdings am Tiefpunkt angekommen, sodass ich alle paar Kilometer nur etwas nachpumpte. Der letzte Anstieg nach Hohegeiß hatte es nochmal tierisch in sich und als wir an unserer Hütte ankamen wußten wir was wir geleistet hatten. Die Plattheit meiner Reifen übertrug sich quasi auf die Mitfahrer. Nach dem Räderabduschen, wobei Madbull zudem mich von oben bis unten mit von Dreck befreite, gings ab unter die heiße Dusche, nicht jedoch ohne das obligatorische Duschbier.

Bis zum abendlichen Essen war allgemeines Chillen angesagt - für die meisten. G-Punkt, Rikman und ich mussten uns aufgrund der Bierknappheit auf den Weg machen um Neues zu holen. Nächstes Jahr muss das wieder besser geregelt, denn es gab nicht Wenige die entweder kein Bier mitbrachten oder es auf den Zimmer horteten. Zum Essen fassen versammelte sich ein großer Teil der Himmelfahrtskommandomannschaft im nahegelegenen Restaurant "Die dicken Klöten". Derweil machte sich der Rest daran das zweite Lagerfeuer einzuweihen. Nachdem wir fürstlich gespeist hatten gesellten wir uns dazu. Einige Zeit später kam Micha59, zuammen mit den anderen Leuten die auch im Objekt untergebracht waren, um uns darauf hinzuweisen, dass diese Feuerstelle nicht für uns gedacht war. Nunja, so schnell lässt sich der ESK nicht vertreiben und anfangs saßen wir zusammen ums Feuer. Doch der Humor einiger Kader schien bei den Fremden wenig anklang zu finden, sodass wir recht schnell wieder in trauter Runde zusammensaßen. Einige ließen es sich aber nicht nehmen den mitgebrachten Teig um dreckige Äste zu wickeln, über dem Feuer zu verbrennen, zu essen und dann so zu tun als ob es schmecke - ich glaube man nennt das Stockbrot.

Lagerfeuer 2 (eigentlich auch am Freitagabend, na egal...)
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Nachdem das Feuer standesgemäß ausgepisst wurde verlagerte man die Runde nach drinnen, wo ein kleiner Rest den Abend ausdehnte und bis kurz vor 0500 bei lauter Musik abtanzte, pogte, auf den Tischen steppte und andere vom Schlafen abhielt. Rikman und ich beschlossen stockbesoffen, am nächsten Tag mit den Singlespeedern den Borcken zu strümen, egal was komme - es sollte sich rächen.

Sonnabend

Ich drehte mich auf die andere Seite, die Welt drehte sich hinterher und ich hatte das Gefühl noch kein Auge zugemacht zu haben, als irgendjemand die Glocke im Flur läutete und "Aufstehen" brüllte. Nun, da unser Zimmer (es schliefen hier Schotter, Spezi, Rikman und ich) so mit die Letzten waren die am Vorabend ins Bett taumelten, genehmigten wir uns noch ein Mütze Schlaf und standen erst um 1030 auf. Die Kopfscherzen verschwanden zunächst nach den ersten Schlucken Wasser. Der Blick aus dem Fenster verriet sehr wechselhaftes Wetter, dicke Regenwolken und Sonnenschein wechselten sich ab. Nach einem ausgedehnte Frühstück und nötigen Nachjustagen an der Bremse (ich war die ganze Tour am Vortag ohne Hinterradbremse gefahren), konnte es langsam und gemächlich losgehen. Die anderen waren schon fast alle auf der Strecke als Rikman und ich die Pferde sattelten. Der Brocken rief.

Noch stief in Gliedern (also Beinen) kämpften wir uns den ersten Anstieg hinauf um in aller sehlenruhe nach Sorge hinunterzurollern. Der Hinweg sollte so direkt und einfach sein wie möglich, aber es kam wieder anders. Kurz hinter Sorge nahmen wir den falschen Abzweig und kamen erst auf Umwegen nach Elend. An Elend vorbei erklommen wir ein fiese Rampe und befanden uns nun zwischen Wurmberg und Schierke. Der erste Test lief gut. Nun ging es zunächst mit Volltempo runter zur Kalten Bode. Unten angekommen konnte es losgehen: auf gut 600hm am Stück sollte uns die Fahrstraße hinauf auf den höchsten Berg des Harzes und bringen. Die Fahrt war anstrengend aber recht angenehm. Nachdem wir unseren Rhythmus gefunden hatten kurbelten wir rasch bergan. Immerwieder taten sich tolle Blicke in den Ostharz oder auf den Wurmberg auf, die Wolken rissen zusehends auf und die Sonne erstrahlte. Die Auffahrt war mit allerlei Unterhaltung verbunden; touristisches Kroppzeug gab es zu Bestaunen und lieferte zahlreiche Gründe abzulästern, Typen die ihre Baumarktfullies bergan schoben wurden mit unserer hinterherziehenden Staubwolke zugedeckt. Die Straße ist im unteren Teil bis auf einer paar fiese Rampen nicht sehr steil, nur zum Schluss hin ging es übel an den Berg. Hinzu kam ein strammer Gegenwind auf den letzten Metern.
Oben angekommen drehten wir eine kleine Runde und begaben uns sofort zum Imbiss. Ich ging hinein und orderte lecker Erbsensuppe während Rikman die Biere, selbständig den Berg hinaufgetragen, servierte. Als ich wieder rauskam fielen leichte Schneeflocken. Es war knapp über 0°C. Um nicht vollends durchzufrieren kippten wir fix das Pils und die Suppe hinter und machten uns auf die Abfahrt. Aufgrund des typischen Wetters (westlich des Brockens wolkenverhangen und regnerisch, im Osten auflockernd und sonnig) entschieden wir uns dazu anfänglich die Straße wieder hinabzurollen, bogen dann aber links weg. Ein schmaler und genialer Singletrack führte auf den Weg nach Drei Annen Hohne, welchen wir bis zum Ort hinunterbolzten. Zwischendrin hatte ich abermals einen Durchschlag am Vorderrad. Klares Resümé: in den Bergen immer mit dicken Reifen und nicht so dünnem Gedöns.
Von Drei Annen Hohne führte uns der Weg quer rüber nach Mandelholz. Ein Blick in die Karte verriet, dass wir von hier anscheinend recht bequem auf dem Weg mit dem grünen Punkt weiter quer durch nach Sorge kämen. So kann man sich irren. Der sehr geniale und meist schmale Weg/Pfad führte über drei kleinere Bergrücken die es tierisch in sich hatten. Schon am ersten Anstieg waren meine Beine tot. Ich gab mich dem Berg geschlagen und musste schieben - wie demütigend wenn man in Normalform solche Rampen hochgestochen wäre. Doch die lange Nacht forderte Tribut in Form von Kopfschmerzen und bewegungsstarren Beinen. Am zweiten Berg erging es Rikman nicht anders - wir waren total fertig! Wir schleppten uns noch von Tanne nach Sorge wo wir am Orstausgang die erstbeste Bank in Beschlag nahmen bevor es auf die letzten 100hm nach Hohegeiß ging. Doch wir kamen nicht drumherum und kämpften uns bis nach Hause. Selten war ich so kaputt...

Der letzte Abend war dementsprechend weniger lang und auch die Partywilligen wurden aufgrund der Absage von local Hero DJ Achimund des dadurch bedingten Ausfalls der Dorfdisse am Abfeiern gehindert. So saß man noch ein wenig zusammen oder ging halt eher frühzeitig ins Bett.

Sonntag

Sonntag - Abreisetag. Nach dem allmorgendlichem Kampf mit der Bettdecke und dem Unterdrücken des Harndranges standen wir doch recht früh auf - jedenfalls für meine Gefühle. Wie immer wird der Sonntag eher individuell gestaltet. Einige wollten noch eine kleine Abschiedsrunde drehen, andere (Jockel) machten sich mit dem Rad auf zum Bahnhof Blankenburg um zurück nach Berlin zu fahren, Rikman und ich packten das Auto in Rekordzeit und düsten, da in Berlin noch Arbeit wartete, schon halb zehne ab.


Der Harzstrum 2004 war wieder eine gelungene Aktion. Zuerst gilt Micha59 der dicke Dank für die ganze Organisation!! Und dann hoffe ich, dass es den Anderen auch so viel Spass gemacht hat wie mir. Es gab zwar ein paar blöde Kleinigkeiten, aber insgesamt war es wieder sehr geil. Es gab alles was das Herze begehrt: Eisenschweinwetter, Sonne und Schatten, geile Touren mit Freunden, Lagerfeuer, (letztendlich doch) reichlich Bier, Party und Musik. Jeder Harzsturm hatte bisher etwas Eigenes, so auch dieser. Und deshalb können wir uns auch schon auf nächstes Jahr freuen, wenn es vielleicht heißt: Harzsturm im Thüringer Wald.

traditionelles Bild: der Bikekeller
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rb

p.s.: die bilder sind von fefe. thx
 

J-CooP

Eisenschweinkader
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So, dann melde ich mich auch gesund zurück. (ich hatte gestern Abend Rückenwind und bin trotzt Landstraße bis Magdeburg schon um 10:00 zu Hause gewesen - 2 1/4 Stunden)
Bei Magdeburg durfte ich dann noch einen imposanten Sonnenuntergang direkt unter einer riesigen schwarzen Wolke beobachten - das sah aus wie der Eingang zur Hölle!


Und nun zu Rob: Wahnsinn! Hattest du das alles schon vor der Abreise geschrieben, oder erst heute?

Dem bleibt eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Die Touren waren großartig - vor allem die technischen Stücke am verregneten Freitag haben einen Mordsspaß gemacht. Und wie immer war alles bestens organisiert (danke Micha!).

Ich werde dann möglichst bald meinen Film wegbringen und dann ggf sehenswerte Bilder einscannen.

In Vorfreude aufs nächstjährige Himmelfahrtskomando,
J-CooP
 

onkel

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Tja, Leute!
Das war für mich ein Hammer-Himmelfahrtskommando! Für mich begann es zwar erst einen Tag später und verplant wie ich war habe ich auch noch die Abfahrt zum Mittelbau Dora verpasst, dafür wurde ich aber mit einer Traumtour mit FeFee, Clemens, Buxe und den singlespeedverrückten Brüdern Menis und Husten belohnt. Diese Tour, die wir später auf der Karte nicht mehr nachvollziehen konnten, die man aber mit "Rund um Tanne" treffend beschreiben kann, bereitete mir das erste Singletrail-Vergnügen, was vor allem der Ortskenntnis Bernards zu verdanken war. Steuerkünste waren nötig und die Gruppe hatte eine gute Zusammensetzung, um auch nicht zu langsam über die Wurzeln zu fahren.

Am Freitag schloss ich mich der von Rob schon hinlänglich beschriebenen Wurmbergtour an, wobei ich es als einzíger Kurze-Hosen-Fahrer im Peloton aber vorzog, nach der genialen Geröll-Abfahrt mit Menis und Husten die Heimfahrt anzutreten. Es ist übrigens ein böswillig gestreutes Gerücht, dass in Braunlage offen über eine Rückfahrt per Taxi ( :eek: ) beraten wurde. Richtig ist aber, dass wir auf der Straße zurückeilten, denn wir waren ordentlich nass und durchgefroren. Dabei hatte ich sogar die Ehre, den beiden Eingangrecken meinen kleinen Windschatten bieten zu dürfen (freilich nur, weil deren Übersetzung nicht wirklich für die Straße gedacht war).

Die Samstags-Tour über rund 80 Kilometer führte eine kleine Gruppe über derart viele Staumauern, dass ich schon argwöhnte, wir führen immer nur im Kreis. Nach einer ordentlichen Mahlzeit trennten wir uns in die "Raser" und die "Genießer", wobei ich mich bei letzteren fand. Diese Entscheidung erwies sich als richtig, da ich so in den Genuss des Waldkehrpfades von Königshütte nach Tanne wurde, der mit seinen Wurzeln, Steinen,Wasserdurchquerungen und maroden Brücken ein Spielplatz für mich und die anderen war. Ich sauste immer mal wieder voraus, um in Ruhe alle Hindernisse niederzukämpfen. Es war traumaft.

Ich habe ja noch nichts zu den Abenden gesagt: Rauschhaft!

Das Wetter war angemessen schlecht, die Rahmenbedingungen dank Micha und seiner Helfer perfekt. Dass wir uns alle vor dem Marathon am Sonntag drückten, muss nichts heißen. Wi hatten ja vorher hinlänglich Zeit, uns auszutoben.

Die Onkelmaschine geht in die Werft, die 3, 4 kaputten Lager austauschen!

Danke an alle anderen, ihr wart toll!
 

mischiflix

aka muschifix
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melde hiermit auch die division meck pomm/neubrandenburg zurück!
also da ich irgendwie jetz doch ein wenig platt bin bleibt mir nur mich bei micha für die tolle unterkunft und bei den fahrern von heute für die schöne tour zu bedanken
in diesem sinne, bis übernächste woche
gute nacht
:bier:
 
M

Menis

Guest
zunächst möchte ich mich bei allen helfern bedanken - besonders natürlich bei micha für seine selbstlose aufopferung im rahmen der vorbereitungen des diesjährigen harzsturms!

wie so oft war es auch diesesmal eine besondere freude mit dem esk und seinen engsten freunden zusammen zu sein. immer wieder ist es überraschend, dass sich so unterschiedliche menschen zu einer so harmonischen gruppe zusammen finden.

allein die anreise in glühender vorfreude auf zu erlebende abendteuer ist traumhaft. fiebernd das lenkrad umklammert, das geliebte bike im fahrzeug, steuert man richtung harz. zunächst nur ein schatten am horizont, erhebt sich langsam dieses bezaubernde mittelgebirge aus dem sonst so flachen norddeutschen land. man greift zur funke und erste sondierungsgespräche unterrichten von der aktuellen situation am zielort.

dann endlich im kreise gleichgesinnter wird das erste bier getrunken und kaum ist die nacht vorbei, ziehen die trails, die unendlichen wege und pfade den begeisterten radtouristen mit magischer kraft aufs rad.

es war wirklich klasse - wobei es für mich immer noch eine besondere freude ist, mit meinem so gliebten atze dieses schöne hobby zu teilen. ein jammer, dass mich weitreichende verpflichtungen schon zu sonnabend nach berlin zurück beorderten.

also nochmals beste grüsse an alle und hoffentlich bis bald... menis
 

darkdesigner

***ESK***
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Ein langes Wochenende mit dem ESK:

Mittwoch, 19.Mai 2004

Liebes Tagebuch,

endlich ist es wieder soweit, noch zwei Stunden Seminar in der Uni und dann geht die Reise los. Zum Glück habe ich meinen Koffer schon am Vorabend gepackt und muß eigentlich nur noch das Auto voll laden. Naja, wie es immer so ist, habe ich noch wichtige Dinge vergessen. Unter anderem soll ich „überlebenswichtige“ Unterschriften bei meinen Eltern leisten (wahrscheinlich um ihre Erbansprüche zu sichern, falls ich im Harz verschütt gehe) und in meinen Augen viel wichtiger: der Äppler für die Kader.

Nach fast anderthalb Stunden rumfahren und erledigen der Aufgaben befinde ich mich endlich auf dem Asphaltband gen Norden. Diverse Verkehrsbehinderungen verlangsamen meine Reisedurchschnittsgeschwindigkeit enorm. Kurzerhand entschließe ich mich eine (zumindest mir) Bekannte in Kassel zu besuchen. Nach meinem Zwischenstopp bin ich gegen 17:30 endlich wieder auf dem richtigen Weg in Richtung Harz. Kurz vor Göttingen wird meine Raserei jäh gestoppt und ich schlage ostwärts vor. Etliche Kilometer zähen vorankommens lassen meine Hoffnungen, noch am Abend eine Feierabendrunde drehen zu können, auf Null sinken. Ab Leinefelde wird meine Reisegeschwindigkeit wieder deutlich erhöht, kurz vor 2000 schlage ich dann in der Kommandozelle des F-Hauptquartiers auf und finde dort den Oberst und den Planungskoordinator Micha 59 vor.

Schnell werden wir uns über den ersten Pilsbiergenuß einig und warten nun die Ankunft weiterer Kader sehnsüchtig ab. Nach stundenlangem Warten soll nun eine ESK-bekannte gastronomische Einrichtung in Hasselfelde aufgesucht werden, um dort die Mammut-Käse-Teller zu verspeisen. Leider machen uns spaßige Anmerkungen, die fortgeschrittene Zeit und das leicht gekränkte Verhalten des Inhabers eine Strich durch die Rechnung, aber wer nicht will (ESK-Riesen-Umsatz) der hat schon (arbeitslose Alkis, die zwei Bier trinken). Auf Vorschlag vom Oberst wird nun in Trautenstein der Druidenstein erobert. Voller Begeisterung ob des Kurzzeitgedächtnisses der Bedienung werden bei Bier und Erzählungen diverse Aasbrocken vertilgt.

Nach unserer Rückkehr im Basislager stellen wir fest, daß Sketcher kulinarische Köstlichkeiten aus dem Eichsfeld mitgebracht hatte. Gerne labten wir uns zum Nachtisch noch an diesen und sagen schonmal ein RIESEN-DANKESCHÖN an den Spender und die Brot-Bäckerin.

Abgerundet wurde der Abend bei diversen Tannenzäpflen, die beiden Sorgenkinder M. und R. machten noch Radau bis der Klassenlehrer sie zu mehr Disziplin ermahnte. Ich fiel irgendwann in den verdienten Schlaf...


Donnerstag, 20.Mai 2004

Heute soll es nun endlich soweit sein, wir machen erste Erkundungen in der näheren Umgebung. Leider haben wir auf Grund des enegn Zeitplans nicht mehr als drei Stunden Zeit. Jockel und ich brüteten Stunden über den Karten und entschieden uns nach einem Tip eines Einheimischen für Netzkater. Netzkater ist wohl der am tiefsten gelegene Ort der Umgebung und somit war für Spaß gesorgt. Außer einigen mehr oder weniger angetrunkenen Vatertagsausflüglern machten wir kaum Begegnungen mit Lebewesen, der Harz ist doch etwas dünner besiedelt als ich das aus dem Taunus kenne. Der erste Trail wurde S-Punkt zum Verhängnis, unverschämter Weise war ihr Roß schneller als sie selbst und zielgenau traf sie die einzige steinige Stelle, autsch! Trotzdem kämpfte sie sich immer wieder ans Feld und setzte die Tour unter Eisenschweinbedingungen fort. Nachdem langen Anstieg hinter Netzkater war doch glatt Helgeg verlustig gegangen, wir vermuteten er hätte sich als Bergarbeiter dem alten Stollen mit zugehörigem Museum gewidmet, aber irgenwann tauchte er auch auf der Anhöhe auf. Die letzten Kilometer wurden zügig über den Grenzplattenweg gerollt, um dann den Schlußanstieg zur Herberge in Angriff zu nehmen.

Nach einer kurzen Duscheinlage sind wir dann mit drei Kraftfahrzeugbesatzungen in Richtung Nordhausen aufgebrochen und besichtigten dort ein Objekt aus der dunkleren Vergangenheit unseres Landes: die KZ-Gedenkstätte Nordhausen Mittelbau-Dora. Dabei handelt es sich um ein in den Berg gegrabenes Tunnelsystem, welches zum Bau von Raketen benutzt wurde. Das dabei tausende Menschen den Tod fanden und unbeschreibliche Szenen sich abgespielt haben mußten, bedrückte wohl jeden der mit war. Zum Abschluß legte Micha noch einen Kranz/Blumenstrauß am Gedenkstein für die Opfer nieder.

Nach einigen Kilometern Fahrt und dem Besuch einer Tankstelle erheiterten sich langsam wieder unsere Mienen und hungrig ob der Anstrengungen des Tages wartete man gespannt was der Rest eventuell schon zur Nahrungsaufnahme beigetragen haben könnte. Glücklicherweise hatte Grillmajor Zwock schon das nötigste veranlaßt und das Aas stand kurz vorm Verzehr. Lagerfeuer, Bier, Äppler rundeten den Abend ab, irgendwann waren die restlichen Kader ja auch eingeroffen und alle vielen kaputt in ihre Schlafgemächer.


Freitag, 21.Mai 2004

An manchen Tagen wacht man auf und weiß eigentlich sofort: Bleib liegen, heute wirds eh schei$$e...
Naja, beim Blick aus dem Fenster ging es mir zumindest so, es regnete mal mehr mal weniger, aber es regnete. Wegen meiner Langstreckenradspochtveranstaltung am Sonntag hatte ich wenig Lust mich 8 Stunden im Nassen zum Brocken rauf zu quälen und beschloß einen Wellness-Day einzulegen. Steffi, Helge und El schloßen sich mir an und so machten wir uns nach Bad Sachsa auf um den dortigen Badetempel zu stürmen. Das angelegte Geld lohnte sich auf jeden Fall, Rutschen, Planschen, Schwimmen, Relaxen, Saunieren, alles was das Herz begehrt wurde geboten. Im Anschluß gab es noch lecker Essen und Bier im einzigen Gastronomiebetrieb ohne Mittagspause (üblich sind dort 14-17:30 ohne Worte).

Nach unserer Rückkehr warteten wir gespannt auf die Erzählungen der anderen, manche machten Fußbäder im nassen... Mancher kaufte die teuersten Bremsbeläge seines Lebens, andere waren einfach nur glücklich.

Dann machten sich kleinere Grüppchen auf, um die ortsansässigen Lokalitäten in Hohegeiß zu testen und die ausgehungerten Mägen zu füllen. Bei Lagerfeuer und Bier (dejavu) wurden die Tagesgeschehnisse berichtet und der Abend eingeläutet. Irgendwann wurden wir genötigt lustige Stockbrotspiele zu betreiben, dem ein oder anderen mißviel das Ganze aber und man äußerte sich lautstark, böser, böser MadMeik ;-)

Nach dem Umzug in die Katakomben wurde das Tanzbein geschwungen, irgendwann war ich fertig und krabbelte in meinen Schlafsack, voll, fertig und glücklich...


Samstag, 22. Mai 2004

Mit leichtem Schädeldrücken erwachte ich und sah blauen Himmel und die Sonne. Zuerst dachte ich noch, super, heute wird radgefahren, aber dann blickte ich der Realität ins Auge. Morgen war ja der Marathon in meiner Heimat Friedrichsdorf und ich mußte den Heimweg antreten. Mehr oder minder rasch war alles im Auto verstaut, erstaunlicher Weise sprang die Rotzmöhre auch wieder an und ich machte mich nach dem Frühstück zügig vom Acker. An dieser Stelle nochmal „Tschö_mit_Ö“ an alle die noch gepennt haben!!!

Irgendwie ging es mir gar noch nicht soo gut und außerdem hatte ich noch keinen ernsthaften Berg bei dieser Harzreise gesehen. Ich entschloß mich nach Braunlage zu fahren und mit der dortigen Seilbahn den Aufstieg zum Wurmberg zu wagen. Wäre zwar lieber mit der Rad gefahren, aber mein körperlicher Zustand ließ es einfach nicht zu und so war ich froh mit der Gondel die Höhe zu erklimmen. Oben angekommen war es nicht nur saukalt und windig, nein es fiel auch noch Schnee! Auf der Talfahrt informierte ich schnell Rikman ob der zu erwarteten Verhältnisse. Wieder am Auto ging es mir besser und ich rasselte über Göttingen wieder zurück ins hessische.

Am Abend besuchte ich noch schnell eine Geburtstagsparty um gegen 0:00Uhr ins Gästebett bei meinen Erzeugern zu fallen.


Sonntag, 23. Mai 2004

8:00 Uhr, Schweißgebadet wache ich auf, Mist mein Vater hat mein Rad „repariert“ und alles verstellt, mein Werkzeug ist weg und ich muß zum Start. Puh, es war nur ein Traum, alles in Ordnung und ich habe noch ne Stunde Zeit. Der erste MA bei dem ich nicht in frühester Morgenstunde aus den Federn muß, hat auch was für sich. Sonne und Wolken geben sich ein Wechselspiel, die Temperaturen sind aber auch im Taunus eher schattig.

Um 930 fällt der Startschuß durch unseren Bürgermeister, ich liege in der Mitte des Feldes und verliere erst nach einigen Kilometern den Anschluß ans erste Drittel. Nachdem die ersten fiesen Steigungen überwunden sind, beschließe ich einen Gang rauszunehmen, dadurch befinde ich mich zwar rasch im letzten Drittel, aber es liegen ja noch über 50KM vor uns. Guter Plan, denn schon zum Ende der ersten Runde überhole ich die ersten wieder. Irgendwie ist das Feld aber viel zu weit auseinander gezogen und jeder ist mit sich selbst beschäftigt.

Kurz vorm Start/Ziel Bereich überholen mich drei Fahrer der Kurzdistanz um die Plätze 2-4 kämpfend, ich klemme mich hinter sie und zu meiner größten Freude empfangen uns ca. 10 Kumpels von mir am Ortseingang. Nachdem sie nur müde belächelt wurden (Applaus sehr spärlich) gab es bei mir dann tosenden Jubel und laute Anfeuerungsrufe. Man waren die Jungs baff, dachten da hinten kommt der Lokale Überraschungsfahrer, na sie machten dann jedenfalls nochmal richtig Dampf und hängten mich doch noch vorm dem Ziel ab. Ich mußte ja sowieso in die zweite Runde und freute mich darauf. Erfahrungsgemäß läuft es bei mir da immer besser, so auch heute (naja...) Wieder im Wald sah ich vor mir einen Kontrahenten aus dem Kaff und war hochmotiviert. Keine Ahnung wieviel Zeit ich ihm bis zum Sandplacken abnahm, aber es muß ne Menge gewesen sein. Nach und nach überholte ich diverse Leute um dann kurz vorm Herzberg in beiden Oberschenkeln Muskelkrämpfe zu bekommen. Hat mich der übermäßge Alkoholkonsum doch einiges meiner Magnesiumvorräte gekostet???

Ich probierte es weiter, doch immer wieder stieg ich schreiend und fluchend vom Rad, besonders blöd wenn Du nichtmal den Fuß aus den Klickis bekommst. Sieben bis acht Leute mußte ich noch bis zum Ziel ziehen lassen, bitter wenn Du 6km den Wald mehr oder weniger hochläufst und nur Schmerzen hast. Aber beim Gedanken ans Aufgeben fiel mir mein Trikot ein: ein Eisenschwein gibt nicht auf und schon gar nicht vor meinen Jungs, auf die Anfeuerung im Ziel freute ich mich riesig. Gesagt getan, irgendwie packte ich es und distanzierte den Kollegen noch um ne viertel Stunde im Ziel. Ohne Krämpfe hätte ich zwanzig Minuten weniger auf der Uhr gehabt, aber ich bin trotzdem zufrieden und habe für den ESK die ersten zwölf Punkte in der Gesamtwerung eingefahren.

Jetzt bin ich wirklich am überlegen, nicht doch noch in Alsfeld in zwei Wochen zu starten und vielleicht dort noch ein paar Punkte zu sammeln. Naja mal sehen wie sich meine Muskelatur regeneriert.

Abschließend war es ein tolles Wochenende, aber nächstes Jahr will ich in jedem Fall mehr als 38km im Harz unterwegs sein. Ich hoffe allen anderen hat es auch so gut wie mir gefallen und ihr seid wohl behalten wieder zu Hause angekommen. Ein großes DANKESCHÖN gilt natürlich auch dem Orgateam um Micha59 :i2:

Euer Darkdesigner

Selbiges steht auch schon im internen Forum, dachte wir lassen die Infos im kleinen Kreis ;)
 

helgeg

Fritze Bollmann
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BRB a.d.H.
so, ich habe mir gerade mal alle 2000 bereits geschriebenen Seiten (Ihr seid verrückt) rauskopiert und werde sie mir gleich mal durchlesen.

Es war mal wieder ein verflucht geiler Harzsturm, Danke für die Orga.

Die Nacht vom Freitag auf Samstag habe ich in mein Fotoalbum geladen.
LINK

Gruß

helgeg
 

bigf00t

eisenfuß
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da ich kein freund großer reden bin, werd ichs kurz machen:

das wichtigste: besten dank an die organisatoren (vorallem micha) :daumen:

die beste tour war für mich eindeutig die freitagsregenrunde - verdammt naß, verdammt dreckig & verdammt geile strecke. abends wars auch immer ne dufte angelegenheit, ob beim braten (lecker rostbrätl), gemütlich beim lagerfeuer oder bei deftigen rhythmen von mj rikman (wobei der esk hier allerdings deuliche schwächen zeigte :rolleyes: ). auch das wetter war so freundlich sich in sämtlichen variationen zu zeigen, und das sogar in einer sagenhaften wechselhaftigkeit..... (inkl. ein wenig im tauen begriffener schnee vor meinem zelt am sonntag morgen).

auch wenn der nacken noch schmerzt und der hals nun doch ein wenig krazt lautet das fazit: nächstes jahr pflichttermin! ;)

@helgeg: wann zur hölle hast du die photos gemacht?
 

jockel

Cpt.Ahab
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Eigentlich sollte an dieser Stelle eines der typischen Pamphlete veröffentlicht werden, mit denen ich das hochverehrte Auditorium noch stets gelangweilt habe, doch kurzentschlossen habe ich umdisponiert und möchte statt dessen den sehnerv anregen.
Zum diesjährigen Harzereignis nur soviel, dass ich mich zuvorderst ganz herzlich bei Michael59 für seine aufopferungsvolle Tätigkeit bezüglich der Quartiermeisterei und der sonstigen kulturellen Ausgestaltung bedanken möchte. Junge, was würden wir ohne Dich nur tun?

Zu der Tatsache, dass ich es in diesem Jahr vorzog, lieber allein durch den Tann zu rollen, möchte ich anmerken, dass dies ausschließlich meiner persönlichen Philosophie des Geländeradsportes zuzuschreiben ist. Worin diese besteht, kann Derjenige, der glaubt, sich dafür zu interessieren (...und der genügend Kaffee getrunken hat um nicht gleich einzuschlafen) gelegentlich bei einer gemütlichen Tasse Bier erfragen (Donnerstag, 27.05.04, Krügers???). Ansonsten, bleibt festzuhalten, dass ich Euch selbstverständlich alle liebe. Klar, wie sonst.

Bei den nachfolgenden Bildern, sind auch noch ein paar Altlasten aus der Aufarbeitung des Harzsturmjahrganges 2003 vorhanden. Man möge mir deren spätes Erscheinen verzeihen:

aac.jpg

Sonnenuntergang überm Brocken (gesehen aus Güntersberge, im Jahre des Herrn 2003)


aag.jpg

Bei Güntersberge (ebenfalls 2003)


aak.jpg

Und schon sind wir in 2004, Der Zillierstausee bei Elbingerode


aan.jpg

Und wieder aktuell, Blick zum Brocken aus Richtung Tanne.

So, wer etwas mehr sehen möchte, kann HIER fündig werden.
 

Pan

Big-Six-Member
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jockel schrieb:
Zu der Tatsache, dass ich es in diesem Jahr vorzog, lieber allein durch den Tann zu rollen, möchte ich anmerken, dass dies ausschließlich meiner persönlichen Philosophie des Geländeradsportes zuzuschreiben ist.

Ich glaub, irgendwie werden mir einige von euch immer kauzig bleiben.

Wayne.....

Wirklich sehr, sehr schöne stimmungsvolle Bilder!! :daumen:

PS: Den Zillerstausee find ich geil - wo ist den der?
 

darkdesigner

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Jockel schrieb:
Zu der Tatsache, dass ich es in diesem Jahr vorzog, lieber allein durch den Tann zu rollen, möchte ich anmerken, dass dies ausschließlich meiner persönlichen Philosophie des Geländeradsportes zuzuschreiben ist.


Pan schrieb:
Ich glaub, irgendwie werden mir einige von euch immer kauzig bleiben.

Tja manche Menschen verstehen sich ohne Worte, andere widerum auch mit vielen Worten nicht... ;)

Ich bin im letzten Jahr auch mal alleine unterwegs gewesen und kann sagen, tut überhaupt nicht weh und ist gar nicht so schlimm wie es aussieht :D

dd :bier:
 

trillian

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Mensch, Jockel, die schönsten Bilder kommen doch nach wie vor von dir!!!
Vielen Dank dafür.

Ich gebe bereits im Ansatz auf, Robs Erlebnisbericht toppen zu wollen. Schlicht weg unmöglich und damit meine ich nicht nur die Länge.

Meine Erlebnisse und Abenteuer auf ESK-Touren sind natürlich andere, aber eine Gemeinsamkeit gibts auf jeden Fall: Es macht totalen Spaß mit euch wegzufahren, mit euch zu fahren und mit euch zu feiern. Freu mich über die Tradition "Harzsturm" und jetzt schon auf 2005. Wobei ich es auch mal interessant fände zu wissen, wie ihr euch einen Harzsturm - sagen wir mal - 2025 vorstellt. (Micha, ich hoffe, du bist dann noch dabei! Denn ohne dich wären wir aufgeschmissen. Den größten Dank an Dich an dieser Stelle!!)
Aber zurück zum Jahr 2025. Ich wäre dann 53 und hätte eine Profilaufbahn im MTB-Sport hinter mir, mit Weltmeistertiteln in verschiedenen Klassen und Waden, die kein Stiefel mehr fasst. Naja, bis dahin muss ich noch etwas trainieren.....

...so wie im Harz. Am liebsten fahr ich ja mit meiner Freundin S. und einem anständigen Abstand zum Hauptfeld. So gibt man den männlichen Fahrern das Gefühl "Wow, ich bin gut!" und wir können in Ruhe plaudern. Alle 4 Touren waren sehr schön. Jockels Bilder u.a. zeigen es ja: Die Landschaft ist ein Traum. Wunderbare Waldwege, geile Singletrails am Bach entlang, schöne Aussichten, irre Abfahrten, schweißtreibende Anstiege und nirgends ein Mensch. Wanderer waren ganz wenige unterwegs. Perfekt für uns!

Ich könnte euch noch von dem Allround-Talent Wolfgang erzählen, aber ich befürchte, diejenigen unter euch, die ihn nicht erlebt haben, werden meine Begeisterung nicht teilen können. Wer doch Interesse hat: ich zeige dir den Weg zu seinem Restaurant in den Harz, erzähle dir die dollsten Geschichten über ihn und du bezahlst. Ja, das wär mal was!
Achim haben wir auch kennengelernt. Zumindest fast, letztendlich hat diese dröge Dorfschluppe seinen Job geschmissen und die Dorfdisse am Samstag abend im Hotel Panoramic platzen lassen. Sehr schade, denn Iris, S. und ich hatten uns extra in Schale geworfen. Lagerfeuer, Knüppelbrot und specialeffects mit Mehl haben uns hinreichend entschädigt. Mad hat allerdings die diesjährigen Alibi-Sören-Malte und die Dinkelgang verscheucht und so gab es wieder kein Origamiwalfaltenlehrgang. Auch schade. Dafür hab ich Onkel kennengelernt, der ganz doll nett ist (wie ihr alle!). Ob ich Dinkelgang als 3. Namen beim Gericht durchbekomme??? Also, ihr müsst doch zugeben, dass es nur so perfekt klingt...Sören-Malte ist nicht ausreichend!!!

Wetter war auch gut. Die Hagelkörner im Gesicht fand ich nicht so prickelnd (hat weh getan), aber der Regen war schön weich. Wahrscheinlich kommt daher auch: Ich bin ganz durchgeweicht! Diesen Satz konnte man des öfteren sagen. Aber zum Glück kam ja ab und an auch Sonne durch, wenigstens am Sonntag.

Glück auch: ich hör jetzt auf! Ich wünsch euch allen ein schönes langes Wochenende, schöne Touren und Sonne ohne Ende!

eure trilli
 

bigf00t

eisenfuß
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gute frage, würd mir die bildchen auch gern anschaun. rifli hat ja auch fleißig geknipst, zumindest am sonnigen sonntag :rolleyes: .
 

Marcus

Franky’s Video Power
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bigf00t schrieb:
gute frage, würd mir die bildchen auch gern anschaun. rifli hat ja auch fleißig geknipst, zumindest am sonnigen sonntag :rolleyes: .

Es wurden bis jetzt ueberhaupt noch keine Bilder gesichtet, die Rifli gemacht hat. Niemals. Der hat naemlich nie eine Speicherkarte drin.

/rikman
 

sketcher

over the hills
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madbull schrieb:
Wo bleiben eigentlich die Fotos? Es waren doch etliche Cams am Start, beispielsweise Sketchers und pda's... :confused:

Jojo, hast ja recht. Aber mit der Analogfotofiererei mit warten auf Scanner etc., geht es nun mal nicht so flott. Soviel hab ich ja auch nicht geknipst,

aber die Bilder sind jetzt online!

aai.jpg


Guckst du hier
 

bigf00t

eisenfuß
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rikman schrieb:
Es wurden bis jetzt ueberhaupt noch keine Bilder gesichtet, die Rifli gemacht hat. Niemals. Der hat naemlich nie eine Speicherkarte drin.

/rikman
ok, ist n argument :rolleyes: . mir kommts vor, als wär himmelfahrt schon ewigkeiten her........ ich schau weihnachten nochmal ;) :D .

@sketcher: :daumen:
 
M

Menis

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sketcher :daumen: :daumen: :daumen:

... besonders "smiling husten"! schönes bild für´s familienalbum. bis bald und beste grüsse.... menis
 

Husten

ESK, is doch klar
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Danke für die schönen Photos an alle!

.... aber ich weiss auch nicht warum ich bei ESk Veranstaltungen immer so unvorteilhaft abgelichtet werde (siehe Album Bike&Boulder Weekend)...

Wollte mich ja eigentlich zum Bademoden-Model umschulen lassen, aber das überleg ich mir nochmal. Zumal derzeit die linke Hälfte meines Alabasterkörpers von einem riesigen grün-gelb-lila Hämatom geschmückt wird. Ich bin nämlich vor zwei Tagen nach allen Regeln der Kunst bei ca. 31 km/h vom Gerät abgegangen, um der spannenden Frage nachzugehen "Wer ist härter - Hüftknochen oder Kopfsteinpflaster?"
Da ich in den nächsten Wochen Bewegung jeglicher Art möglichst vermeiden möchte, habe ich zum Glück viel Zeit um über die überraschende Antwort nachzudenken.

bis denn
 
M

Menis

Guest
Husten schrieb:
Zumal derzeit die linke Hälfte meines Alabasterkörpers von einem riesigen grün-gelb-lila Hämatom geschmückt wird


hier ein aktuelles bild des lieben hustens. schon schlimm... menis
 

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