Heute in der Frankfurter Rundschau

wondermike

Spitzkehrenverweigerer
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Na ja, ist im Großen und Ganzen doch halbwegs ausgewogen. Da hat man ja wahrlich schon Schlimmeres zu lesen bekommen, besonders in irgendwelchen Regional-Käseblättchen.
 

sipaq

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Ich find die Artikel erstaunlich ausgewogen. Aber die Baum-Umarmer vom BUND sind ja wohl nicht mehr ganz bei Trost...
 
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Frankfurter Rundschau schrieb:
Die Deutsche Initiative Mountain Bike (DIMB) findet die Idee gut, den Zweiradfahrern ein eigenes Terrain zuzuweisen. Sie wirbt auch für den Bau legaler Freeride-Strecken


ist das so? wenn ja, dann gute nacht. denn das ergebnis dürfte klar sein. gibt es erst mal "legalisierte strecken" dürfen sich biker nur noch genau da und sonst nirgends mehr bewegen. ein eigener bikepark? gerne. wenn es nicht zu lasten aller anderen geht, die sich nicht auf ein bestimmtes terrain oder bestimmte strecken festnageln lassen wollen.


edit:

Frankfurter Rundschau schrieb:
Die Fraktion, um die es da geht, ist am besten mit Attributen umschrieben wie jung, männlich, Hormonüberschuss. Forciert wird das durch reißerische Bilder und - über die Jahre - zunehmend skrupellose Artikel in den einschlägigen Bike-Magazinen. Auch die Fahrradhersteller tun das ihre dazu. Mit hochgezüchteten Bikes und Federwegen fast auf Motorrad-Niveau animieren sie die Käufer, die teure Technik auch zu nutzen; Räder für 5000 Euro sind keine Seltenheit. Das ist wie beim Auto: Ein Porsche-Fahrer steuert den Schlitten nicht, um brav mit 120 über die Autobahn zu rollen.
Im Übrigen sind die Wilden im Wald genau diejenigen, die auch andernorts auffällt: beim Schneesport als Pistenrowdies, als Skater oder BMX-Fahrer in den Betonwüsten der Citys, auf den Ausfallstraßen nächtens durch illegale Autorennen, aber auch in den Fankurven der Fußballstadien.

das oben ztierte ist im übrigen der größte schwachsinn, den ich seit langem im zusammenhang mit freeriden, biken etc gelesen habe. ein vorurteil nach dem anderen, eine pauschalisierzung nach der anderen. und zwischen den zeilen dann was typisch deutsches: neid. auf den porsche fahrer auf der straße. und den besitzer eines 5000 euro-bikes im wald. na ja - hoffen wir mal, dass das klein- und spießbürgerliche weltbild des autors nicht zu massiv erschüttert wird, wenn er mal wieder auf einen sportwagenfahrer oder freerider trifft.
 
Zuletzt bearbeitet:

m.a.t.

white men can't jump
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Das sind doch erstaunlich objektive und ausgewogene Artikel, wie ich finde.

Ich frag mich bloss, wie sich das jetzt der BUND vorstellt. Sind jetzt illegale 'wilde' Strecken die bessere Lösung? Weil die werden ohne offizielle Strecke nicht zu verhindern sein, das zeigt ja die Vergangenheit eindeutig.

iein eigener bikepark? gerne. wenn es nicht zu lasten aller anderen geht, die sich nicht auf ein bestimmtes terrain oder bestimmte strecken festnageln lassen wollen.
Ich hab das so verstanden. Alles andere macht keinen Sinn und wird nicht funktionieren.
 

sipaq

AWB-Taunus-Trailhunter
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gibt es erst mal "legalisierte strecken" dürfen sich biker nur noch genau da und sonst nirgends mehr bewegen. ein eigener bikepark? gerne. wenn es nicht zu lasten aller anderen geht, die sich nicht auf ein bestimmtes terrain oder bestimmte strecken festnageln lassen wollen.
Für die Freerider-Fraktion ist ein richtiger Bikepark (also so groß wie Willingen oder Bad Wildbad) mit entsprechender Infrastruktur (z.B. zur Beförderung nach oben) doch allemal besser, als das, was illegal derzeit rund um den Feldi abgeht. Insofern verstehe ich Dich nicht.

Wenn Du allerdings damit sagen willst, dass man auch die CC-Ausdauerfraktion dann aus dem Taunus rausschmeißen wird, sobald der Bikepark mal da ist, so kann ich das zum einen nicht glauben und zum anderen da nur entschiedenen Widerstand ankündigen.
 
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Wenn Du allerdings damit sagen willst, dass man auch die CC-Ausdauerfraktion dann aus dem Taunus rausschmeißen wird, sobald der Bikepark mal da ist, so kann ich das zum einen nicht glauben und zum anderen da nur entschiedenen Widerstand ankündigen.

genau das befürchte ich. die argumentation kann man sich an zwei fingern abzählen: lieber biker, für euch wurden extra ein paar strecken gebaut, dann lasst den rest gefälligst den wanderen, reitern etc ...
 

DaBot

Genießer
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Ich befürchte mal es geht in erster Linie darum das 'wilde bauen' einzuschränken, aber langfristig wird genau das passieren was powderJO sagt. Den Wanderern ist es egal ob CC, DH und was weiss ich, die sehen "aha, es gibt ne Strecke, was suchen die dann hier?"...
 
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welchen wanderer juckt den so ein wilder bau? vielleicht wenn direkt übern wanderweg gesprungen wird aber ansonsten geht das denen doch ganz unten an der wirbelsäule vorbei.

an nen lift kann ich auch nicht glauben, von wegen wie in winterberg :spinner: schaut mal wieviel cc-ler im taunus sind und wieviel downhiller/freerider. mal ganz ehrlich, wenn da ein bikepark gebaut wird, dann doch nicht nur für uns, dann wollen die ne attraktion im taunus haben die touris lockt. so ein park ist doch nur für ne ganz kleine minderheit.
 

sipaq

AWB-Taunus-Trailhunter
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Nunja, die Hauptprobleme "scheint" es ja mit der Freeride-Fraktion zu geben. Ich zumindest hatte bisher zu 99% eigentlich nie Probleme mit Wanderern. Man kündigt sich rechtzeitig an, bedankt sich freundlich wenn man vorbeigelassen wird und dann gibts auch keine Probleme.

Ich kann mich nur an ein einziges Mal erinnern, wo mich eine Seniorenwandergruppe partout nicht vorbeilassen wollte, obwohl Sie mich schon aus mehreren hundert Metern haben kommen sehen und ich mich auch deutlich mit Klingel und freundlichem "Grüß Gott" angekündigt habe.

War halt ein typischer sonniger Frühlingstag im Taunus, wo es halt auf den Haupt-Waldautobahnen ziemlich überlaufen ist und man als Wanderer wahrscheinlich alle 5-10 Minuten zur Seite gehen muss. Manche sind dann wohl einfach irgendwann genervt und reagieren über.

Wie sind denn Eure Erfahrungen mit der Wanderfraktion so?
 

Hopi

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genau das befürchte ich. die argumentation kann man sich an zwei fingern abzählen: lieber biker, für euch wurden extra ein paar strecken gebaut, dann lasst den rest gefälligst den wanderen, reitern etc ...

Es geht um die nicht ganz legalen Strecken im Wald und um die Nutzer dieser! Ich glaube kaum, dass ausser bei einigen wenigen, der Gedanke aufkommen könnte, dass Ihr mit euren CC Bikes jetzt auch DH fahren müsst. Und selbst wenn es ein Gesetz geben würde was in Hessen, Pfälzer Umstände schaffen würde, könnte euch keiner von der WAB vertreiben.

Aber leider ist von einem Park noch nicht viel zu sehen :heul:


Was würden wir nicht alles für die Umwelt machen wenn wir einen Bikepark hätten ;) Schon der Sprit der nicht mehr für die fahrt nach Winterberg verbraucht würde, wäre Umweltschutz :D:D:D
 

wissefux

der trail ist nicht genug
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gemischte erfahrungen, leider :(

ich zähle mich auch zu den freundlichen zuvorkommenden klingelnden bikern, treffe aber auch des öfteren auf sehr unfreundliche zeitgenossen. da kann man machen was man will, bei denen sind biker eben unten durch. sicherlich sind schlechte erfahrungen mit bikern ein mitgrund dafür. schade.

ich werde dennoch nicht müde, den anderen waldbenutzern den freundlichen biker zu zeigen. aber blöd anmachen von den anderen lass ich mich dann auch nicht ...

zum eigentlichen thema : die wenigsten nichtbiker realisieren einen unterschied zwischen cc und downhillbikern. wir cc-ler schleichen ja auch nicht grade den berg runter. wer braucht schon federweg ;):lol:
von daher ist schon zu befürchten, dass alle in einen topf geworfen werden und man dann immer wieder auf den vielleicht vorhandenen bikepark verwiesen wird.
so weit darf es natürlich nicht kommen.

auf jeden fall müssen die illegalen bauten aufhören und deshalb finde ich den ansatz für einen bikepark doch sinnvoll :daumen:
 
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na ich zähl mich auch zu der kleinen minderheit...auch ohne springen...:aetsch:

aber auch wenns nen bikepark gibt
sonntags mit der familie auf der wab spazieren gehen
wird weiterhin mit nem unguten gefühl verbunden sein
 
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Zitat:

Im Übrigen sind die Wilden im Wald genau diejenigen, die auch andernorts auffällt: beim Schneesport als Pistenrowdies, als Skater oder BMX-Fahrer in den Betonwüsten der Citys, auf den Ausfallstraßen nächtens durch illegale Autorennen, aber auch in den Fankurven der Fußballstadien.

Das geht ja mal gernicht mehr. Wer sowas schreibt... illegale Autorennen und Fankurve
 

Hopi

Rattenfänger :o)
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Stimmt! aber das wird man nie vermeiden können.

Was mich aber schon wieder auf die Palme bringt ist die Aussage des BUND :kotz:
Ich bin dafür das man Ihnen BUND auf die Stirn tätowiert :daumen:

Durch das Tattoo bekommen sie dann keine Flugreisen, kein Auto, kein Handy und natürlich auch keinen Strom mehr :D

Klar ist Umweltschutz wichtig! Aber die, wollen wieder allen alles verbieten bis sie es selbst brauchen.
 

Ted77

Angry Beaver
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bringt nix zu diskutieren

sommerloch - wanderer - taunus- freeriden

wir eh nix geben--- Liftanlage... wers glaubt..

vielleicht werden die ne line neben der sommerrodelbahn ( isja auch geplant) machen wo dann auch 12 jährige ohne probs runterkommen...

und wenn doch gehts eh nur um die Kohle und net darum uns DHler aus irgendwelchen Waldstücken rauszuholen in die sich höchstselten mal ein Wanderer verirrt..

natürlich hoffe ich das es mal was gibt

..aber zwischen hoffen und glauben liegen meilenweite unterschiede
 
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warum seit Ihr nicht alle einfach froh, das überhaupt über die Lösung Bikepark im Taunus diskutiert wird ? Das ist doch schon mal was.
Aber nein, es wird diskutiert, alles wird dann schlimmer ( man könnte den Eindruck gewínnen, wenn man so manche Kommentare hier liest ). Es ist doch schon prima über so eine angedachte Lösung zu reden und ein Bikepark wäre, meiner Meinung nach, schon eine gute und vernünftige Sache für die Gegend hier, wie auch immer dieser Bikepark ausfallen wird, wenn er kommt. Alles andere rundherum wird sich dann schon ergeben, ( aber sicher nicht negativ, wie hier teilweise geäußert ). Auf jeden Fall ein guter Ansatz.
 

Konaschaf

Kannonentaler
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Ich denke auch, dass der Artikel (wie die anderen auch ) relativ ausgewogen ist...bin mal gespannt ob da wirklich was passiert, oder obs nur Trallala ist.

Wie auch immer, ich werde mich nächste Woche mit dem Verfasser der Artikel zu einem Interview treffen (hab eben mit ihm telefoniert) und ihm die Sache mal aus Sicht der Bergabsportorientierten-Fahrradfraktion erklären.

Er war sehr aufgeschlossen und interessiert....was dabei gesprochen wurde werde ich euch dann hier wissen lassen.

Also net mehr uffresche unn de Ball flachhalde :daumen:
 

Blackwater Park

Schluchtinhaber
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Aachen
Tilman Kluge schrieb:
Genau. Da es aber Zeitgenossen gibt, denen das Augenmaß dafür fehlt, was reguläre Wege sind, wollen wir den Bikern Orientierungshilfen geben. Nach Absprache mit der Forstbehörde und dem Naturpark Hochtaunus sollen demnächst auf der Webseite www.hochtaunuskreis.de Beispielfotos zeigen, auf welche Wege sich die Mountainbiker begeben können. Und auf welche nicht. Zum Beispiel keine Pfade, die ohne Einschnitt schräg am Hang liegen.

http://www.hochtaunuskreis.de/pdf/mtb1.pdf
http://www.hochtaunuskreis.de/pdf/mtb2.pdf

also alles ab S0 ist "out" :lol:
 
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