Hilfe bei Komponentenauswahl für Nicht-Bike-Lampe

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Hi,

möchte für ein Schiffsmodell einen oder zwei Suchscheinwerfer auf LED-Basis bauen. Baugröße sollte im Durchmesser ca. 20mm und in der Länge ca. 40mm sein, inklusive Optik, Emitter und Kühlkörper ;).

Bis jetzt habe ich an eine 1W Luxeon Star gedacht, in Kombination mit einem Carclo Linsenhalter mit Einstecklinse, alles von LED-Tech. Damit wäre ich im Durchmesser schonmal im passenden Bereich. Für die Länge ist dann eigentlich nur noch der Kühlkörper ausschlaggebend, und der bereitet mir derzeit etwas Kopfzerbrechen.
In meiner Aldi 1W LED Taschenlampe ist ebenfalls ein 1W Star Emitter drin, Gehäuse ist zwar aus Alu, allerdings hat der Emitter rundherum keinen direkten Kontakt zum Gehäuse. Daraus schließe ich, dass der 1W Star Emitter keinen sonderlich großen Kühlkörper mehr benötigt.
Allerdings weiß ich auch nicht, mit welchem Strom die LED getrieben wird, wahrscheinlich allerdings nicht mit einer KSQ, da die Helligkeit sehr von der Batteriespannung abhängt, verwendet werden 3 Micro-Zellen.

Geh ich recht mit meiner Kühlkörperannahme, wenn ich mal davon ausgehe, dass die LED maximal 15min. am Stück betrieben wird, eher weniger?
Ganz ohne Kühlkörper will ich natürlich nicht auskommen, ein im Durchmesser passender Kühlkörper soll auf jedenfall drauf, Länge beläuft sich wahrscheinlich auf 20-25mm.
Oder kann ich da sogar ne 3W Star verwenden? ;)

Zweiter Punkt: KSQ.
Eigentlich würde ich gerne beide Suchscheinwerfer getrennt schalten können, was bei einer KSQ mehr Schaltaufwand bedeutet.
Zwei KSQ wären einfacher, aber doppelt so teuer.

Oder ich verwende gar keine KSQ, sondern dimensior nen Vorwiderstand so, dass bei vollem Akku die Nennwerte der LED nicht überschritten werden, und leb mit einer nachlassenden Helligkeit bei schwächeren Akku. Oder was hab ich sonst für Nachteile ohne KSQ, speziell bei der Lebensdauer der LED?

Vielen Dank schonmal für Hilfe :)
 
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Zur LED: Es geht ja nicht um die beste Effizienz, den höchsten Lichtstrom und die beste Farbwiedergabe. Von daher bietet sich an, eine P4 zu nehmen, diese mit etwa 300 mA zu bestromen und den Strom über einen entsprechend dimensionierten Vorwiderstand zu bestimmen ((Batteriespannung-3V)/0,3);nimm einen 5W-Drahtwiderstand, da bist Du auf der sicheren Seite. Kostet etwa 1 Euro. Da bei Schiffsmodellen sowieso Akkus mit ausreichend Energie vorhanden sind, dürfte der geringere Wirkungsgrad keine Rolle spielen. Bei 300 mA auf einer P4 werden so etwa 60 lm rauskommen und mit der Leistung reicht ein kleines Alublech als kühlung allemal.

Gruß
Thomas
 
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Als Gehäuse und Kühlkörper kann ich (immer wieder;)) Kupferendkappen aus der Wasserrohrinstallation empfehlen:daumen: Die 20mm Optiken als auch die Stars passen sauber rein.
Und wenn ich meine mit 1W betreibe, bleibt die Temperatur auch im vertretbaren Rahmen (knapp 40°C ohne Fahrtwind). Mit 3Watt und ein wenig Fahrtwind spürt man quasi keine Erwärmung.

Der Nikolauzi
 
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Zur LED: Es geht ja nicht um die beste Effizienz, den höchsten Lichtstrom und die beste Farbwiedergabe. Von daher bietet sich an, eine P4 zu nehmen, diese mit etwa 300 mA zu bestromen [...]

Stimmt, ist alles zweitrangig, was zählt ist der Effekt ;)

Danke euch beiden für die Tipps, mal schauen wie ich das ganze umsetzen kann.
 
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