Hilfe gesucht: !!!Carbonschaden durch Bowdenzug Canyon Strive CF!!!

Garantie ist ja immer nur 6 Monate.
Danach Gewährleistung und man muss nachweisen, dass der Schaden schon beim Kauf war - oder durch nen Mangel verursacht worden ist, der beim Kauf schon war.



Edit:
"Gewährleistung nur beim Zweitbesitzer innerhalb von 2 Jahren beim Erstkaufdatum
Ich habs Oktober 2016 gekauft"

Na dann probiers :)
Fast richtig. ^^

Garantie und Gewährleistung sind zwei unterschiedliche Sachen.
Nach sechs Monaten gilt punkto Gewährleistung bei Neukauf eine Beweislastumkehr. Das heißt daß man ab dem Zeitpunkt nachweisen muß daß die Sache damals bereits mit dem Fehler verkauft wurde.

Dem Zweitkäufer stehen gegenüber dem Händler nur dann Gewährleistungsansprüche zu, wenn diese vom Erstkäufer erfolgreich an diesem abgetreten wurden. Dem hat der Händler aber zumeist mit einem Abtretungsausschluß in den AGB nen Riegel vorgeschoben.

Garantieansprüche sind davon unabhängig zu betrachten.
 
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Die werden dir da wahrscheinlich nichts auf Kulanz machen! Aber eine Reparatur des Rahmens ist möglich und an der Stelle auch gut machbar! (carborep aus erlangen machen sowas) danach längere hüllen und ne dicke Folie drüber, die dann regelmäßig getauscht werden sollte...
 
würde das nicht kompliziert machen. Wenn Canyon keiner Repertur zustimmt, würde ich das mit 2K Epoxy-Kleber füllen. Das Bauteil ist da nur begrenzt belastet, drum ist ja das Loch direkt daneben...
halt: regelmässig kontrollieren.
 
Canyon wird sagen das die Hüllen so ab Werk nicht gewesen sein können. Womit sie wahrscheinlich auch noch recht haben. Da hat wohl der Vorbesitzer gemurkst weil er keine langen Schlaufen unterm Tretlager wollte.

Das habe ich bei meinem Strife CF auch gehabt. Die Züge sind wirklich bereits ab Werk zu kurz.
Hab's glücklicherweise aber etwas früher bemerkt und dann schnell getauscht.
 
Hatte ich leider auch. Zum Glück etwas früher bemerkt. Eigentlich ein Armutszeugnis für Canyon, dass sie sogar bei der Länge der Schaltzughüllen sparen... Hatte damals keine Lust, mich mit dem Support von Canyon rum zu ärgern und die Stelle einfach abgeklebt und natürlich eine längere Zughülle verbaut.
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Ich würde die Züge verlängern und ansonsten das Ganze so belassen (gut Canyon mal anschreiben kann man ja trotzdem machen).
Die Tretlagerbereich ist an dieser Stelle nicht stark belastet! Viele Hersteller haben in diesem Bereich Bohrungen für Feuchtigkeitsablauf nach der Bikewäsche.
 
Jetzt mal ehrlich. Wie lange gibt es schon Bikes? Und wie lange werden schon Bowdenzüge an selbigen verbaut? Und wie lange gibt es deshalb schon Scheuerstellen? Genauso lange. Wenn ich ein Bike habe und damit rumfahre, dann kümmere ich mich auch darum. Ein Blick aufs Rad kostet nichts und hätte hier schon längst erfolgen müssen, unabhängig davon ob die Züge zu kurz sind oder nicht. Mit anderen Worten: am Ausmaß des Schadens bist du nicht unbeteiligt. Mit Epoxiharz die Riefen auffüllen, beischleifen und mit einem aufgeklebten Stück Kunststoff oder Blech schützen. Weiter fahren und daran denken dass dir die Evolution genug Hirn verpasst hat, um selbst auf diese Dinge zu achten.
 
...dass dir die Evolution genug Hirn verpasst hat, um selbst auf diese Dinge zu achten.
1. Sei nicht so arrogant.
2. Ist das beileibe kein üblicher Schaden, der in MTB-Kreisen allgemein bekannt wäre. Von daher nicht so ungewöhnlich, dass man das erst bemerkt, wenn's schon zu spät ist.

Ich würde einfach mal mit Canyon reden, wenn das offenbar ohnehin ein Mangel ab Werk war, dass sie zu kurze Zughüllen verbaut haben.
 
1. Sei nicht so arrogant.
Ich bin nicht arrogant. Ich finde es nur nicht richtig, dass bei fast jedem Mist der passiert mittlerweile alle schuld sind, nur man selbst nicht. Keiner scheint mehr in der Lage selbstständig und eigenverantwortlich durchs Leben zu gehen und seinen Kram für sich zu erledigen. Stattdessen werden Händler, Hersteller, Lieferanten, Anwälte, Polizei, Gesetzgeber und haste-nicht-gesehen bemüht, nur der eigene Verstand nicht mehr.
Ich habe das jetzt übertrieben, schon klar und dass ich jemanden auf die Füße trete, damit habe ich gerechnet. Deswegen bekommen wir aber keinen Streit.


2. Ist das beileibe kein üblicher Schaden, der in MTB-Kreisen allgemein bekannt wäre.
Lass mich meine Runde zu Ende drehen und dann schick ich dir 3 Fotos aktueller Bikes von mir zu Hause mit genau dieser Art Schwachstellen. Von selten kann somit keine Rede sein. Eher von schon fast alltäglich.
 
Lass mich meine Runde zu Ende drehen und dann schick ich dir 3 Fotos aktueller Bikes von mir zu Hause mit genau dieser Art Schwachstellen. Von selten kann somit keine Rede sein. Eher von schon fast alltäglich.

Aber ich verstehe immer noch nicht, weshalb die Unfähigkeit/Unwilligkeit/Nachlässigkeit des Herstellers jetzt das Problem des Käufers sein sollte?

"Weil die regelmäßig Scheiße bauen, ist es deine Schuld, wenn du nicht damit rechnest?"
 
Im Handbuch steht es sogar drin.

Schützen sie die gefährdeten Stellen Ihres Carbonrahmens, z.B. die Unterseite des Unterrohrs, mit speziellen Aufklebern gegen Beschädigungen durch scheuernde Züge oder Steinschlag.

Ich sehe hier aber auch eher den Fehler beim Besitzer. Solche Stellen kontrolliert man doch regelmäßig, bzw. sollte es. Da kann man jetzt natürlich wieder sinnieren, in wieweit man vom Händler auf irgendetwas hingewiesen wurde oder nicht. Aber eine Anleitung lesen sollte auch ohne Hinweis machbar sein.
 
Aber ich verstehe immer noch nicht, weshalb die Unfähigkeit/Unwilligkeit/Nachlässigkeit des Herstellers jetzt das Problem des Käufers sein sollte?

"Weil die regelmäßig Scheiße bauen, ist es deine Schuld, wenn du nicht damit rechnest?"

Nein, darum geht es nicht. Nicht für jeden Schaiss den die Hersteller abliefern ist jetzt der Kunde verantwortlich. Aber du bist mitverantwortlich für alles was du tust oder eben nicht tust.
Kein Mensch auf dieser Welt ist in der Lage an alle Eventualitäten zu denken. Die Hersteller sind mittlerweile per Gesetz gezwungen exorbitante Summen für Betriebsanleitungen auszugeben, nur weil viele Leute glauben, dass andere für sie denken müssten und sie selbst das nicht mehr bräuchten. Das Fatale an der Sache ist, sie bekommen teilweise auch noch Recht. Aber gut, wird jetzt ein wenig offtopic.
Ich meine, es kann nicht schaden, sich selbst zu kümmern und nicht alles anderen zu überlassen.
 
Wobei dieses Bike hier, um das es hier geht, gebraucht ist, und es auch durchaus sein kann, daß der Erstbesitzer den Schaden fahrlässigerweise selber mit verursacht hat.
Das ist dann aber leider auch Pech für den TE, wenn er sich das Bike vorm Kauf nicht genau anschaut und erst ein zwei Monate später mit dem Schaden ankommt.
 
viel toller ist solch ein schaden am steuerrohr durch innenverlegten mist
wer guckt da schon rein :o
knack weg
 
Mit anderen Worten: am Ausmaß des Schadens bist du nicht unbeteiligt.
Da das Bike gebraucht gekauft wurde kann es durchaus sein das der Vorbesitzer daran schuld ist und nicht der TE. Der TE hat den Schaden ja bemerkt und wenn der Hersteller die Züge zu kurz verlegt hat dann ist auch der Vorbesitzer nur entfernt daran beteiligt.

Die Tretlagerbereich ist an dieser Stelle nicht stark belastet! Viele Hersteller haben in diesem Bereich Bohrungen für Feuchtigkeitsablauf nach der Bikewäsche.

Eine im Rahmen vorgesehene Bohrung ist etwas völlig anderes als ein Schaden wie dieser. Man kann nicht einfach sagen das es nichts ausmacht nur weil direkt daneben sowieso eine Bohrung o.ä. ist.
 
Im Handbuch steht es sogar drin.

Schützen sie die gefährdeten Stellen Ihres Carbonrahmens, z.B. die Unterseite des Unterrohrs, mit speziellen Aufklebern gegen Beschädigungen durch scheuernde Züge oder Steinschlag.

Schlimm genug. Ein austauschbares Teil aus günstigem Kunstoff als "Opfer" direkt ab Werk auf die Stelle kleben ist offenbar zu einfach.
 
2. Ist das beileibe kein üblicher Schaden, der in MTB-Kreisen allgemein bekannt wäre. Von daher nicht so ungewöhnlich, dass man das erst bemerkt, wenn's schon zu spät ist.


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Giant Anthem.
Beim Trance sieht es ähnlich aus. Nur habe ich hier bereits vor dem ersten Meter die Folie aufgezogen. Die muss man aber im Auge behalten, denn lange hält das nicht durch. Jede Bewegung des Hinterbaues ruft eine Bewegung des Zuges hervor. Logisch, oder?
Da hilft es auch nicht die Züge länger zu machen. Hier fehlt schlicht das Festlager.


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HiTemp Hardtail. Gleiches Thema. Aber es kommt noch schlimmer.


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Wer hier nicht aufpasst und jedes Jahr die Führung wechselt, bzw. das Teil ständig unter Beobachtung hat, sägt sich sein Tretlagergehäuse durch.


Wieviele Fotos brauchst du noch für den" beileibe nicht üblichen Schaden"?





viel toller ist solch ein schaden am steuerrohr durch innenverlegten mist
wer guckt da schon rein :o
knack weg

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Axman Fully Rahmen mit innenverlegten Zügen. Völlig hirnlose Konstruktion. Jede Bewegung des Hinterbaues lässt den Zug hin- und her wandern. Wie lange der Rahmen das wohl aushält? Der wird regelrecht zersägt. Darum der weiße Stop auf dem Zug.


Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Klar ist, die Hersteller bauen hier ganz einfach Mist und lassen einen Großteil desselben den Kunden ausbaden. Klar ist aber auch, dass das bekannt ist und mit ein wenig Aufwand durch den Kunden, der Schaden meist vermieden werden kann. Klar ist auch, dass der Hersteller nicht jeden Klebepad anbringen kann. Klar ist, man kann es nicht jedem Recht machen.

Darum ärgere ich mich nicht, klebe meinen Rahmen ab und Ruh ist. Vor allem aber werfe ich hin und wieder ein Auge auf die heiklen Stellen.

Dumm ist nur, wenn man Buchhalter ist und zwei Linke Hände hat. Auch klar.
 

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