Hilfe welches Hardtail

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Servus to all!
Ich bin gerade etwas überfordert und hoffe hier Hilfe zu bekommen.
Folgende Ausgangssituation:
Mein Arbeitgeber hat jetzt die Möglichkeit angeboten ein Jobrad zu leasen. Ich würde gerne davon Gebrauch machen und kann mir ein Rad bis max. 3000€ aussuchen. Mein letzter Fahrradkauf liegt etwas länger zurück (Trek 4300 four series 2010) und ich bin technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Vom Anforderungsprofil sollte das Rad sowohl für den Familienausflug am Sonntag als auch für den ein oder anderen leichten Trail geeignet sein.
Bisher hatte ich bei meinem Händler, nach einem Gespräch über meine Vorstellungen, die Möglichkeit ein Trek procaliber 9.7 und ein Centurion Backfire Carbon 2000 zu testen. Beide fahren sich gut wobei ich aktuell das Trek bevorzugen würde.
Ich würde mich freuen wenn ihr mir etwas zu den jeweiligen Rädern (Erfahrungen) sagen könnt oder gleichwertige bzw. bessere Alternativen empfehlen könnt (Begründung).
Vielen Dank im voraus
Gruß Lenni
 
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Nein nicht wirklich allerdings wollte ich das ganze schon ein bisschen intensivieren und wer weiß was kommt. Abgesehen davon ist das ganze ein Leasing und der Wiederverkaufswert nach 3 Jahren ist auch nicht ganz uninteressant.
 

Basti138

mir is schlecht
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Probier das vorher aus, ob dir diese Racegeomnetrien zusagen... nicht dass du nachher mit ner Vorbauerhöhung ankommst wegen Nackenschmerzen :D
Nimm doch lieber eins der Gattung Tour?
Für 3000 Mäuse bekommste auch ein gutes Fullie. Oder bist du eher auf Leichtbau aus?



Wiederverkaufswert in der Bikebranche? o_O
Wenn du dir jetzt ein Bike für 3000 Euro kaufst und das nur ins Wohnzimmer stellst, bekommste in nem Monat mit viel Glück 1500 dafür.(Für 1700 findest dus dann im August neu im Netz)
Nach nem Jahr dann 800, nach nem weiteren jahr 500.
 
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Gut lassen wir den Wiederverkaufswert mal außer acht. Ich persönlich würde mir eher ne Vorbauerhöhung draufschrauben als ein Fully zu Kaufen. Fully kaufen bedeutet gleicher Preis, schlechterer Antrieb/Schaltgruppe, schlechtere Laufräder, schwererer Rahmen. Schlechter Deal in meinen Augen zumal beim Trek z.B das Sitzrohr Dank Isospeed flexibel ist.
 
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Das mit dem Wiederverkauf ist hier etwas übertrieben dargestellt. Aber korrekt ist, dass der Wertverlust hoch ist.

Fully und HT sind für unterschiedliche Anforderungen, das hast Du korrekt erkannt.

Zum Jobrad habe ich hier einen Thread gestartet. Inzwischen bin ich selbst nicht mehr so sehr von dem Konzept überzeugt. Insbesondere hat Jobrad mir vor einigen Wochen eine Email geschickt, dass die Steuervorteile geringer geworden sind.

Zu den von Dir konkret genannten Rädern kann ich nichts sagen. Ich selbst fahre ein HT von Canyon, mit dem bin ich sehr zurfrieden. 3k€ für ein HT sollte aber schon sehr nobel ausgestattet sein. Tipp: nimm eine versenkbare Sattelstütze. Da macht's nocheinmal so viel Spass. Auch beim HT.

-trekki
 

Bejak

Ein Bejak hat drei Räder.
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Über Jobrad.de? Wenn ja, schau dir die Konditionen genau an! Das ist, soweit ich es verstanden habe, kein Kauf, sondern Leasing. Am Ende der Vertragszeit wird es einen Zustandscheck geben und schon bei kleinen Schäden (Kratzern) wirst du nachzahlen müssen, egal ob du das Rad zum Restwert übernimmst, oder nicht. Zu den Leasingkosten kommen bei jobrad.de auch noch Versicherungskosten dazu. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob es sich rechnen kann, am Ende habe ich mich dagegen entschieden.
 
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Gemeint ist jobrad.org (nicht .de). Ja, es ist Leasing.

In meinem Vertrag finde ich nichts über einen Zustandscheck. Auf der FAQ deren Webseite steht
Wir beabsichtigen, dem JobRadler zum Ende der Laufzeit ein Angebot zum Kauf des Rades zu machen, sofern wir dieses vom Leasinggeber übernehmen. Leider können wir dieses Kaufangebot nicht verbindlich in den Vertrag aufnehmen, weil dies auch den Bestimmungen der Leasingerlasse der Finanzverwaltung widerspräche.Unser Kaufangebot beruht auf dem Gebraucht-Kaufpreis des JobRads, der mit 17 % des Verkaufspreises kalkuliert ist.
Als ich den Vertrag abgeschossen habe, stand dort noch 10%. Diese Änderung ist mir in der oben von mir erwähnten Email angekündigt worden.

Ein Kratzer an einem 3 Jahe alten MTB ist die Regel und nicht eine Ausnahme. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass dies den Restwert senkt.

-trekki
 
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Moin und danke für die Anregung mit der Variostütze das werde ich auf alle Fälle mit einplanen!
ich neige immer dazu etwas dezent zu dramatisieren :D
Dachte ich mir doch fast ein bisschn;)

Ich hab mich vlt ein bisschen blöd ausgedrückt. Ich kann ein Jobrad leasen ja aber über businessbike.de nicht über Jobrad.org
 
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Zustandscheck gibt's bei Businessbike lt. FAQ auch nicht. Wie Trekki schon sagt wäre das bei einem MTB auch ziemlich stupide.
Den Rückkaufswert gibt Businessbike mit 15% an aber garantieren wollen sie es nicht.
Bei meiner Beispielrechnung würde ich mit Fahrrad, Instandhaltung+ Service und Vollkasko etwa 26% gegenüber dem Barkauf sparen
 

Heiko_Herbsleb

Nicht ungespritzt. Aber ich hab Dich lieb.
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Diese Leasing Geschichte ist i.G.g. eine legalisierte SteuerSozialversicherungsbeitragshinterziehung, ääähm, -verhinderungabsenkung :D
Interessant immer für denjenigen der das Fahrrad hinterher auch selber weiternutzen möchte.
Tatsächlich wird ja wohl in den allerseltensten Fällen durch den Arbeitgeber ein Dienstfahrrad gestellt.

Fahrrad fahren ist körperliche Belastung, die durch die Berufsgenossenschaften strikt bekämpft werden muß
:ka:
Mal so ganz nebenbei und als Denkanstoß.

Funktionieren tut das Ganze auf der Grundlage der Gehaltsumwandlung. Damit geht natürlich die oben erwähnte SV-Beitragsgeschichte einher.

Restwert:
Die Leasingbanken habe in der Regel überhaupt kein Interesse daran die Fahrräder nach Ablauf der Leasingzeit selber zu "übernehmen".
Da wird durchaus damit kalkuliert daß der Nutzer klaglos den restbetrag hinblättert und das Fahrrad "übernimmt".
Sonst würde ja die arschknappe Kalkulation nie und nimmer funktionieren.

Wegen Kratzer am Rahmen gibt es also keinen Grund sich Gedanken machen zu müssen ...

Achja, es gibt mittlerweile Anbieter die ihr Angebot "überdenken":
"Aufgrund einer Entscheidung der Oberfinanzdirektion NRW hinsichtlich des zu veranschlagenden Restwertes von Dienstfahrrädern (nach Ablauf des Leasingzeitraumes), haben wir uns zunächst für eine Aussetzung der Vermarktung des Konzeptes „xxx“ entschieden."
 
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Über geldwerte Vorteile und Gehaltsumwandlung lässt sich ja vorzüglich streiten. Gemessen an den mehr oder weniger wichtigen Menschen die sonst so in den Genuss eines Dienstwagens kommen und dabei deutlich mehr Steuern und Sozialabgaben sparen ist der Verlust durch Diensträder doch wohl eher lächerlich. Bösartige Menschen würden jetzt wohl Neid als Diskussionsgrundlage mutmaßen;)
 
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Das mit den Sozialabgabenbetrug (so war doch der teil-durchgestriche Text gemeint) ist doch quatsch. Die Sozialabgaben sind gedeckelt, ein Arbeitsvertrag mit Dienstwagen wird diesen Deckel idr erreichen. D.h. die Dienstwagenfahrer zahlen schon Höchstsatz. Bei einem Jobrad ist dies natürlich anders, ich sehe dies ehrer als Krümel damit die "kleinen" nicht meckern weil sie so auch einen persönichen Vorteil haben.
Rechnung: es geht hier bei einem 3k€ Rad um 30€ im Monat. D.h. Sozalabgaben von ca. 10€. Rechne dies bitte mit den Vorteilen für die Allgemeinheit gegen.
Hier einige aussagekräftige Argumente
https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet/radverkehr#textpart-1
https://www1.wdr.de/wissen/technik/radfahren-lohnt-sich-100.html
https://www.fahrradland-bw.de/daten-fakten/gute-argumente/radfahren-ist-wirtschaftlich/
https://www.apotheken-umschau.de/Sport/Warum-Radfahren-so-gesund-ist-59216.html
http://www.wiwo.de/technologie/gree...hrrad-zur-arbeit-fahren-sollten/13551912.html
Hier sehe ich also auch keinen Sozialbetrug.
Keines dieser Argumente greift bei Dienstwagen. Aber da habe ich ja schon oben klar gemacht, dass hier auch kein Sozialbetrug stattfindet.

Fahrrad fahren ist körperliche Belastung, die durch die Berufsgenossenschaften strikt bekämpft werden muß
Soll das ein Zitat von irgend jemanden sein? Wie hat die angesprochene BG darauf reagiert? Ist dies Deine Meinung? Soll dies Ironie sein, nur ich kann es nicht erkennen?

Unabhängig von dieser Diskussion habe ich oben auch angedeutet, dass ich dies nicht mehr so positiv sehe. Der Grund ist die Bindung an den Listenpreis. Dieser Preis ist ein Phantasieprodukt von marketing Leuten, wird aber im Laden nicht gezahlt. Aus dieser Differenz wird die 10% Provision für die Vermittlung zwischen dem Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Radhändler bezahlt. Sonderangebote sind so also nicht möglich. Weiterhin gibt der Leasingvertrag eine Einschränkung, die mir so nicht gefällt: ich darf (bis auf Sattel, Griff, Pedal, Rückspiegel, Tacho) nichts am Rad verändern. D.h. wenn mir die Reifen nicht gefallen -> pech gehabt. Wenn ich eine andere Bremse haben will -> pech gehabt. Usw.
 
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Achja, es gibt mittlerweile Anbieter die ihr Angebot "überdenken"
Das kann ich von Jobrad.org bestätigen. Hier ein Auszug aus einer Email von denen an mich
Jobrad Email schrieb:
Die obersten Finanzbehörden haben sich im Mai auf einen pauschalen Marktwert für alle Diensträder zur Festsetzung der Lohnsteuer am Ende der Leasinglaufzeit geeinigt. Sie halten nach 36 Monaten einen Marktwert von 40 % des Listenpreises für lohnsteuerlich unbedenklich.
Wie auch immer im freien Markt ein 3 Jahre altes Rad noch 40% vom Listenpreis erreichen kann, ist mir ein Rätzel. @Basti138 hat oben ja 50% Verlust im ersten Monat aufgerufen, das war zwar übertrieben aber 60% Verlust in 36 Monaten ist sicherlich untertrieben. Leider zugunsten vom Finanzamt.
 
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Ich denke im Moment ist das Ganze ein bisschen im Umbruch. Nach der 1. großen Leasingwelle kommen jetzt die Rückläufer und die Finanzämter regieren. Ich bin da relativ schmerzfrei schließlich habe ich einen Vertrag der mir garantiert das ich das Ding zurückgeben kann wenn mir nach 3 Jahren das Angebot zu hoch ist.
Die Tatsache das ich in den 3 Jahren nichts an dem Rad "ändern" darf hat mich ja ursprünglich zu diesem Threat bewegt da ich gerne im voraus was vernünftiges aussuchen möchte
 

Basti138

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Probiers...
Wie ist es, wenns Beschädigungen hat?


Meine Erfahrungen sind so, nach einem jahr 50 prozent Wertverlust. Dabei ist es egal, ob es gefahren wurde oder nicht.
Wer schon mal versucht hat ein teueres MTB zu verkaufen, kennt das sicherlich, es kauft einfach keiner.
Bei günstigeren hardtails aĺa Bulls Chopperhead (ca 1k€) ist der Wertverlust geringer, bzw der Käuferkreis größer.
Man muss sehen, wenn jemand ein gebrauchtes Bike kauft, dann weil er nicht viel ausgeben kann/will.
Und bevor jemand für 2000 Euro ein gebrauchtes kauft, kauft der selbstverständlich ein neues.
Und schon biste bei 1500.
 
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Sollte es Beschädigungen geben bringe ich es zur Werkstatt und das meiste zahlt die Versicherung
Hier mal ein Auszug:
WELCHE SCHADENFÄLLE WERDEN VON DER INKLUDIERTEN VERSICHERUNG ABGEDECKT?
Die inkludierte Vollkaskoversicherung umfasst folgende Leistungen:
- Diebstahl, Teilediebstahl, Vandalismus - Unfall-, Pannen- & Sturzschäden - Totalschäden - Schäden aus unsachgemäßer Handhabung - Material-, Produktions- und Konstruktionsfehler - Akku-Defekte & Elektroschäden
WIE HOCH IST DER SELBSTBEHALT DER VERSICHERUNG?
Die Versicherungsleistungen gelten weltweit ohne Selbstbeteiligung und Bagatellschadensgrenze.

Verschleißteile sind über das sogenannte Instandhaltung+ Paket abgedeckt. Ich denke das sieht man auf der Homepage aber besser.


Ich würde sagen dann haben wir ja doch ähnliche Vorstellungen was den Restwert angeht. Ich hatte so mit 750-900€ gerechnet.
 

Basti138

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An das ist versichert :D
Ja gut aber im endeffekt zahlst du das als Kunde mit, es rechnet sich nur durch den AG Anteil.

Hol dir ein Touren Fullie mit 120mm Federweg für 3000 :ka:
Du willst ja ein 29er oder?
Muss das auf den Cent genau 3000 werden? Kann das online sein?
https://bike-alm.de/fahrraeder/mtb/bergamont/bergamont-contrail-10.0-2017-23267
Ladenlokal wäre da irgendwo richtung Rosenheim.

Oder wenn du dich schon entschieden hast mit dem hardtail... :ka:
 

Basti138

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Ich würde sagen dann haben wir ja doch ähnliche Vorstellungen was den Restwert angeht. Ich hatte so mit 750-900€ gerechnet.

Ja, das ist nach drei Jahren realistisch bei nem Kaufpreis von 3000 im guten Zustand ohne Wartungsstau.

Würde dir zu ner Öl Bremse (Magure, Shimano, Tektro) raten, denn DOT als Bremsmedium musst du jährlich tauschen lassen, das iet nicht beim Service dabei, das geht extra.
 
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Natürlich hast du recht im Endeffekt zahlt der Kunde das mit. In meinem Fall hatte ich bei der letzten Lohnverhandlung wohl gute Argumente:D
Die Preisgrenze ist bei uns Konzernweit auf 3000€ gedeckelt drüber geht nix. Das Bergamont ist ein richtig gutes Rad mit guter Ausstattung aber genau da haben wir ein gutes Beispiel für das Problem. Der Händler bietet das Rad für 3199€ an aber ich müsste die UvP des Herstellers angeben (3999€) und auf die UvP wird dann die Rate, der geldwerte Vorteil und der Rückkaufswert berechnet.

Ja es soll ein 29er werden.
 
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