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Hoher Belagsverschleiss bei SRAM Guide RSC

Lenka K.

franc-tireuse
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Servus in die Runde,

die Beläge an meiner Guide RSC verschleissen für mein Gefühl recht schnell, mehr als 650km konnte ich bisher aus keinem Belag holen (Originalbeläge nach 400km hin, SwissStop Disc31 nach 650km hin, Trickstuff power organisch nach 500km hin). Bike ist ein Genius, ich fahre überwiegend hügelige Touren im Mittegebirge (Franken, Altmühltal, Bayerwald) und in den Alpen, mal daheim, mal in der Schweiz (Davos) oder in Südtirol. Kein Bikepark oder so.

Ich gebe zu, ich bin eine Schleifbremserin (Relikt aus V-Brake Zeiten ;) ), aber auf meinem alten Rad mit Shimano XT-Bremsen hielten die Beläge (gesinterte Shimano G04 Ti) um die 2000km.

Hätte hier jemand einen Tipp für verschleissresistente Beläge? Bremskraft ist kein Problem, bin auch nicht so schwer :). Und von Ratschlägen von der Sorte "Schleifbremsen unterlassen" bitte ich abzusehen :).
 
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Hilfreichster Beitrag geschrieben von Mr. Tr!ckstuff

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Hilfreichster Beitrag
Zu den anderen Marken kann ich nichts sagen, aber zu unserem Power-Belag schon: Das ist ausdrücklich ein Rennbelag. Ein Formel-Eins-Rennreifen verschleißt auch schneller als ein Alltagsreifen. Deshalb gibt es bei uns uns ja auch den anderen Belagstyp.
 
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Die originalen Sinter sind in der Tat nicht schlecht. Dazu deutlich standfester auf langen Abfahrten.
 

cxfahrer

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Bei SRAM sind die originalen Sinter eine Macht.
Die andern eher nicht.

Von den Billigbelägen sollte man die Finger lassen, die sind zwar standfest aber bremsen nicht.
Hab welche von BrandX im Bikemarkt, falls wer das testen mag :D.
 
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Helselot

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Habe auch die selbe Thematik mit den Trickstuff Power Belägen in meiner Guide R. Die verschleißen bei mir auch recht schnell. Mir ist aber meine Sicherheit und das Plus an Bremsleistung wesentlich wichtiger, als alle paar Monate zwei paar Bremsbeläge zu kaufen. Die kosten ja nicht die Welt. Die Guide wurde durch die TS Beläge endlich eine standfestere Bremse, mit der ich mir auch steileres Gelände zutraue. :D
Werde auch mal die TS Standard Beläge ausprobieren. Die sollen ja länger halten.
 
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Lenka K.

franc-tireuse
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Ja, die Beläge kosten nicht die Welt. Aber mich nervt der häufige Wechsel und vor allem das Einbremsen.

Ich hab' jetzt irgendwelche no-name Sinterbeläge drauf, es wird sich zeigen, wie lange die halten. Dann werde ich die SRAM Sinterbeläge ausprobieren, ich nehme an, dass vom Werk die organischen drauf waren.

Was kriegt ihr denn so als Laufleistung bei verschiedenen Belägen?

Was mir noch aufgefallen ist: die Beläge für die Guide sind deutlich dünner als die Shimano Beläge für die XT. Das wird bestimmt auch z.T. die geringere Haltbarkeit erklären ...
 
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Geisterfahrer

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Was mir noch aufgefallen ist: die Beläge für die Guide sind deutlich dünner als die Shimano Beläge für die XT.
Hast Du das nachgemessen? Nach der Tabelle auf der Trickstuffseite sehe ich keinen Vorteil für aktuelle XT-Beläge, was die Dicke des Reibekuchens angeht:
Aber natürlich geben die dort die Maße ihrer eigenen Nachrüstbeläge an und nicht, wie die Beläge ab Werk vom Bremsenhersteller kommen.

Als Tip am Rande: Wer seine Feder wiederverwenden will/kann, kann auch die Beläge ohne Zubehör kaufen: https://www.bike24.de/1.php?content=8;product=167644;menu=1000,2,15,120;mid[70]=1
Würde ich eher nehmen, als irgendwelches No Name Zeug von Aliexpress.
 

cxfahrer

stay calm & wack on
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Die organischen Serienbeläge der Guide haben damals glaub 2 Tage gehalten in Saalbach.
Die Sinterbeläge original an der Code haben 1 Jahr gehalten, div Parks.

Shimano original haben eine dünnere Trägerplatte, aber Shimano hat schon lange vor Reststärke keinen Druckpunkt mehr.

Beläge die lange halten machen oft auch sehr viel Hitze, das zerstört aber die Dichtungen der Kolben. An der GUide zumindest, aber an der geht ja immer alles kaputt ;).
 

Helselot

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2 Tage in Saalbach für komplett runtergefahrene Beläge ist schon sehr heftig!:oops: Das wird bei mir dann als besserer Anfänger sicher auch so sein, dass ich die Bremse am Anfang sehr beanspruche. ;) Man muss die Strecken ja auch mal kennenlernen, damit man sich mal mehr traut.
 

maxracingshox

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Bei der Code schon. Hab noch einen Sack voll, kannst du haben. Krasses Erlebnis garantiert.

Shimano gehen die von Superstar besser, aber im Grunde das gleiche Problem bei denen aus China.
Siehste, ich habe für meine V4 welche gefunden, die bremsen saugut und koschden fast nix :)
Habe aber zugegeben auch 4 oder 5 Typen probiert, bis ich die entdeckt habe.
 

Helselot

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Ich finde 30 Euro für 2 Paar TS Power Beläge online schon sehr günstig. Bei uns kosten im lokalen Handel die originalen organischen oder Sinter Beläge schon 30 Euro pro Stück. Die TS sind auch um Welten besser! Hab mir vor einer Woche wieder welche für die nächste Saison gekauft. Zahlt sich echt aus, weil ich schon überlegt habe die Bremse zu tauschen. Viel Geld hab ich mir dadurch auch gespart! :D
 

Lenka K.

franc-tireuse
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Hast Du das nachgemessen
Nein, aber das kann man mit blossem Auge erkennen.

Shimano hat schon lange vor Reststärke keinen Druckpunkt mehr.

Beläge die lange halten machen oft auch sehr viel Hitze, das zerstört aber die Dichtungen der Kolben
Hmm, ich hab' nur Erfahrung mit der einen XT-Bremse, die an meinem Spark verbaut ist, und da hab' ich nichts dergleichen bemerkt. Die musste in 11000km nicht mal entlüftet werden ;). Nur auf sehr langen Abfahrten quietschte sie entsetzlich!
 

Lenka K.

franc-tireuse
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...
Beläge die lange halten machen oft auch sehr viel Hitze, das zerstört aber die Dichtungen der Kolben. ...
Diesen Zusammenhang verstehe ich nicht. Ein Belag macht nunmal so viel Hitze, wie er bremst. Je höher die Geschwindigkeitsdifferenz, je größer das abgebremste Gewicht, je größer der Höhenunterschied, das alles pro Zeiteinheit - umso größer ist die Bremsleistung (ja, physikalisch - Leistung, also Watt) und somit die in die Scheibe und die Beläge eingebrachte Wärmemenge pro Zeit. Wie lange ein Belag hält, hat damit nichts zu tun.

Unabhängig davon: Ja, zuviel Wärme im Bremssattel macht die Dichtungen kaputt, das stimmt schon. Deshalb hab ich nicht verstanden, warum SRAM vorübergehend Alukolben verbaut hat, zwar mit Phenol-Einsätzen, aber dennoch unverständlich. Inzwischen sind sie ja zum Glück wieder bei Voll-Phenol-Kolben.
 
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maxracingshox

Es gipt keine Kartoffeln mer!
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Diesen Zusammenhang verstehe ich nicht. Ein Belag macht nunmal so viel Hitze, wie er bremst. Je höher die Geschwindigkeitsdifferenz, je größer das abgebremste Gewicht, je größer der Höhenunterschied, das alles pro Zeiteinheit - umso größer ist die Bremsleistung (ja, physikalisch - Leistung, also Watt) und somit die in die Scheibe und die Beläge eingebrachte Wärmemenge pro Zeit. Wie lange ein Belag hält, hat damit nichts zu tun.

Unabhängig davon: Ja, zuviel Wärme im Bremssattel macht die Dichtungen kaputt, das stimmt schon. Deshalb hab ich nicht verstanden, warum SRAM vorübergehend Alukolben verbaut hat, zwar mit Phenol-Einsätzen, aber dennoch unverständlich. Inzwischen sind sie ja zum Glück wieder bei Voll-Phenol-Kolben.
Interessanterweise (oder auch nicht) sind die Austauschkolben für die Juicy Modelle nach einem Maßhaltigkeitsproblem in einer neuen Serie ebenfalls ausschließlich als Aluminiumkolben erhältlich, obwohl die Serie aus Phenolharzbasis war.
 
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Interessanterweise (oder auch nicht) sind die Austauschkolben für die Juicy Modelle nach einem Maßhaltigkeitsproblem in einer neuen Serie ebenfalls ausschließlich als Aluminiumkolben erhältlich, obwohl die Serie aus Phenolharbasis war.
Ist das nicht auch aktuell bei der Guide und Code so? Also das die Austauschkolben aus Alu sind?
 

Lenka K.

franc-tireuse
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@skwal83 Ja, Laufleistung kann auch in Tiefenmetern gemessen werden. Dann könntest du vielleicht was sinnvolles beitragen und verraten, welche Bremsbeläge bei dir auf der Guide besonders lange, oder aber auch besonders kurz gehalten haben.
 

cxfahrer

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L.E.
Diesen Zusammenhang verstehe ich nicht. Ein Belag macht nunmal so viel Hitze, wie er bremst. Je höher die Geschwindigkeitsdifferenz, je größer das abgebremste Gewicht, je größer der Höhenunterschied, das alles pro Zeiteinheit - umso größer ist die Bremsleistung (ja, physikalisch - Leistung, also Watt) und somit die in die Scheibe und die Beläge eingebrachte Wärmemenge pro Zeit. Wie lange ein Belag hält, hat damit nichts zu tun.

Unabhängig davon: Ja, zuviel Wärme im Bremssattel macht die Dichtungen kaputt, das stimmt schon. Deshalb hab ich nicht verstanden, warum SRAM vorübergehend Alukolben verbaut hat, zwar mit Phenol-Einsätzen, aber dennoch unverständlich. Inzwischen sind sie ja zum Glück wieder bei Voll-Phenol-Kolben.
Klar.
Was ist aber wenn der Belag heiß wird und das Fading einsetzt?
Um das Fading aufrecht zu erhalten, muß ich ja weiter bremsen, aber es bremst nicht wirklich. Die Hitze bleibt ja...(zB bei solch steinharten Billigbelägen aus China oder den organischen original Guide Belägen in Saalbach...).
Im Gegensatz dazu bremsen gute Beläge mit ausreichenden Scheiben ja tatsächlich ab, ohne zu faden. Für den Moment entsteht Hitze, die evtl auch größer ist als mit dem Billigbelag, aber wenn es ja wirksam bremst muss man ja nicht weiter bremsen als nötig...??? (Ich erinnere mich an die ersten Louise Performance Beläge, da wurden Belagträger und 160er Scheibe rotglühend nach wenigen Tiefenmetern Abfahrt am Gardasee).
 
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