Illegaler Trail ... in Dietzenbach!

Becak

Ein Becak hat drei RĂ€der.
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6. August 2017
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Ort
An der Bieberbach
Nicht zu fassen, der Waldboden wurde unrettbar zerstört! đŸ˜±đŸ˜­

Wo wir im Kreis Offenbach, einem der waldreichsten Kreise in der ganzen Gegend, fast keinen Wald haben, rÀusper...

Und mit einem Minibagger sind die da angeblich durch um den Trail zu bauen. Da muss man mit einem Minibagger erstmal hin kommen, die Ecke ist sowas von abgelegen, jedenfalls fĂŒr mitten in Rhein-Main, sowas mĂŒsste doch aufgefallen sein. Ich glaub, das ist ĂŒbertrieben. đŸ€Ź

https://www.op-online.de/region/die...-illegale-mountainbike-piste-an-93102984.html

Da ungefĂ€hr mĂŒsste das sein: Klick

Schade, dass das illegal gemacht wurde, die Ecke eignet sich tatsĂ€chlich - als einer der ganz wenigen, oder der einzigste Buckel, im ganzen Kreis Offenbach. Viele Buckel haben wir nicht, auch der ist fast nicht nennenswert. Den einen leicht schlĂ€ngelnden braun gestrichelten Weg (sĂŒdwest nach nordost in Bildmitte) in OSM runter zu brettern macht schon (viel zu kurz) Spaß, man muss nur gelegentlich auf Reiter aufpassen. Der illegale Trail mĂŒsste auch da irgendwo sein. DemnĂ€chst mal guggn, undauffĂ€lligerweise mit dem Gravel, nicht dass die Blumensheriffs noch denken, ich wĂŒrde zu den Erbauern dazu gehören... 😆

Wisst ihr eigentlich, wieviele kleine nette Pferde-Pfade es im Bereich Hexenberg/Bulau gibt? Problem immer nur: Sturm, Baum fĂ€llt, keiner rĂ€umt ihn weg. Wo sind die Förster, wenn man sie mal braucht? Und auch der Ebertsberg nördlich von Dietzenbach hat gefĂŒhlt 20 Meter Downhill zu bieten!
 
Zuletzt bearbeitet:
Glaubt ihr die Story mit dem Minibagger? Oder verstehen einige Menschein einfach nicht, was alles möglich ist, wenn man ein bischen zusammen arbeitet und die Musklen spielen lÀsst?

Ich kann mir zumindest kaum vorstellen, dass da jemand illegal mitm Bagger im Wald unterwegs war... :ka:
 
Habt ihr die Kommentare gelesen? Sowohl auf OP-online wie auch auf "Du bist aus Dietzenbach, wenn..." (Facebook Faden) sind alle wohlwollend und positiv auf die Trailbauer zu sprechen. Leider wird wohl kaum ein Verantwortlicher von Forst und Stadt die lesen und wenn doch, steht am Ende sowieso die BĂŒrokratie im Weg. Ganz nach dem Moto: Was nicht sein darf, kann einfach nicht sein. Auch wenn es Sinn macht und eigentlich richtig und gut wĂ€re.

Jetzt brÀuchte es ein DIMB-Ableger hier vor Ort, der sich der Sache annimmt. So ein paar legale Trails mit Tiefenmetern hier vor Ort, das wÀre schon cool :daumen:
 
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Diese Nichtskönner . . . Es muss raum fĂŒr Wasser geschaffen werden damit die BrĂŒhe nicht vor den AbsprĂŒngen steht. 8-) Wissen selbst unsere 12 jĂ€hrigen.:D
Minibagger? dafĂŒr ist alles recht klein . . . das geht auch gut von Hand.
 
Der ganze Artikel ist eh reisserisch un ĂŒberhaupt nicht neutral gehalten.

Als wĂŒrde in Dietzenbach die Welt untergehen. Die sollen mal schauen was die Harvester fĂŒr unwiderbringliche SchĂ€den im Oberboden hinterlassen wenn es ums Holz und die Kohle geht, da juckt das keine Sau. Aber hier ein paar Kids die was colles geschaffen haben schlecht machen. Ganz toll wieder.
 
Nicht zu fassen, der Waldboden wurde unrettbar zerstört! đŸ˜±đŸ˜­

Wo wir im Kreis Offenbach, einem der waldreichsten Kreise in der ganzen Gegend, fast keinen Wald haben, rÀusper...

Und mit einem Minibagger sind die da angeblich durch um den Trail zu bauen. Da muss man mit einem Minibagger erstmal hin kommen, die Ecke ist sowas von abgelegen, jedenfalls fĂŒr mitten in Rhein-Main, sowas mĂŒsste doch aufgefallen sein. Ich glaub, das ist ĂŒbertrieben. đŸ€Ź

https://www.op-online.de/region/die...-illegale-mountainbike-piste-an-93102984.html
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Der Schwachsinn wird auch in anderen BlÀttern abgedruckt, vorgestern in DarmstÀdter Echo oder Frankfurter Rundschau gesehen, Text und Bild identisch.
Hessenforst betreibt massiv Stimmungsmache gegen alles, was mit MTB zu tun hat, und die klammen Printmedien nehmen die Umsonst-Artikel gerne mit. HF lĂŒgt das Blaue vom Himmel runter, und das wird völlig kritiklos veröffentlicht. Ist kein Einzelfall.
 
Apropos, hat jemand eine Ahnung, wo das hier ist?


"Hoher Berg" zwischen Dzb und Heusenstamm... ???
vorm Wasserspeicher (?) links rein, auf der rechten Seite. je nach Sturmgeschehen mal mehr, mal weniger befahrbar - extra Anfahren wĂŒrd ich's nicht aber unterwegs mit dem Gravel mitnehmen passt
Den einzigen Wasserspeicher, den ich in der NĂ€he von DZB kenne, ist der zwischen Hexenberg und dem Campingplatz Offenthal. Vom Hexenberg geht es auch ein bissl bergab. Einen HĂŒgel zwischen DZB und Heusenstamm habe ich im Zuge meines langjĂ€hrigen Arbeitsweges durch die dortigen WĂ€lder noch nicht aufgetan.
 
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Muß ich widersprechen. Es gibt dort zwei HochbehĂ€lter: Einen direkt nordöstlich des Campingplatzes und den anderen östlich davon am Weg Richtung Messenhausen:
https://bikerouter.de/#map=15/49.98....985874;8.76312,49.986206&profile=hiking-beta

War heute bei beiden.

Da hast Du recht und es gibt sogar noch einen Dritten oben auf dem Hexenberg. Du hast auch mit dem Standort des besagten Trails (im anderen Faden) recht ;)

Das Video oben ist allerdings an ganz anderer Stelle, im Wald nördlich von Dtz entstanden. Der "Berg" dort heißt tatsĂ€chlich Hoher Berg und ist auch als solcher in OSM zu finden. Nur liegt er mehr zwischen Dtz und Gravenbruch und nicht Heusenstamm :o
 
So, ich bin eben mal zum Bikepark Dizzebach gegravelt und hab mir das mal angesehen.

1717788338863.png


Das ist die Stelle, rechts und links von dem gelb markierten Weg, gigantische 30 Meter Hohenunterschied auf 400 Meter. Die violette Strecke ist ĂŒbrigens 800 Meter lang und macht auch ohne Umbauten Spaß, zwischendurch gibts da noch mal eine Zwischensteigung und eine bestimmt 30 Meter lange Passage wo der Weg sehr sandig ist, ohne Speed kommt man da nicht durch. ZurĂŒck zum gelben Abschnitt. Rechts und links davon haben die Leute je eine Strecke gebaut, die sich unterwegs nochmal aufsplittet, so dass teils 5 Spuren nebeneinander sind und dann wieder zusammen laufen. Es wurden viele vorhandene Hindernisse, meistens sowieso da liegende BaumstĂ€mme in Sprungschanzen umgebaut, bis auf eine Spur ist das nichts fĂŒr Chicken wie mich. Ein Bagger war da mit Sicherheit nicht im Einsatz, aber die Leute haben sich schon ziemlich MĂŒhe gegeben, die Schanzen, alle aus lokalem Material gebaut, wirken recht solide.

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Teils liegen Äste auf den Trails, die da sicherlich absichtlich gehĂ€uft hingelegt wurden. FĂ€hrt man da so einfach runter, kann das schon recht brenzlig sein.

Am unteren Ende hab ich dann einen SpaziergÀnger getroffen, der fand das richtig gut, dass die das gebaut haben. Besser die Kids machen mal was statt immer am Handy oder der Spielekonsole zu hocken. Oft sind da aber keine Biker, die kommen mal, auch VÀter mit ihren Kids, fahren ein paar Mal da runter und nach einer Stunde sind die wieder weg und die Wuzze sind wieder alleine, sagte der. Der fand, man sollte mit der Stadt reden, um das zu legalisieren und dabei mal die Kirche im Dorf lassen.
 
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Die violette Strecke ist ĂŒbrigens 800 Meter lang
Genau dort bin ich gestern - geteilt in zwei Abschnitte, weil ich eine Acht gelaufen bin - entlang. Achtung!11! Ich wĂŒrde das auf gar keinen Fall irgendjemandem gegenĂŒber "Strecke" nennen!111! (Dann schreit gleich wieder einer hysterisch: Mountainbikestrecke!!!!) Das ist ein ganz normaler Pfad. Auf dem westlichen habe ich, wie beschrieben, AbdrĂŒcke von Schuhen, Reifen und Hufen gesehen. - Wunderschön, dort durch den Wald zu laufen!!


Edit hat gerade nochmal in einem alten Straßenatlas nachgesehen, da ist dieser Pfad als ganz normaler Weg eingezeichnet. - Also in dem Kartenbild wird nicht unterschieden in Forstweg und Pfad, da sieht alles gleich aus.
 
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Der fand, man sollte mit der Stadt reden, um das zu legalisieren und dabei mal die Kirche im Dorf lassen.
Und da beginnt schon das Problem ...

Im einfachsten Fall werden die "Pfade" einfach geduldet und gut ist. Aber "Pfade" haben keine Sprungschanzen und nichts "Gebautes". Schon mal Jemandem aufgefallen, dass z.B. legale gebaute Flowtrails nie weiter als 10m von einem großen, breiten Hauptweg entfernt sind? Das ist kein Zufall, sowas schreibt ein Rettungskonzept vor! Wenn's einer auf so einer Sprungschanze verbockt und sich die Knochen bricht, geht er natĂŒrlich wie selbstverstĂ€ndlich von aus, dass er aus dem Wald, oder wo auch immer er gerade liegt, gerettet wird. Dazu mĂŒssen die EinsatzkrĂ€fte wissen wie sie hinkommen und mit welcher GerĂ€tschaft. Dazu braucht's das Rettungskonzept. Und ein Rettungskonzept braucht einen TrĂ€ger (z.B. ein örtlicher Verein) der den Kopf fĂŒr alles hinhĂ€lt. Das ist jetzt noch der einleuchtende Teil des Ganzen. Dann kommen noch Hinz und Kunz BedenkentrĂ€ger aus allen möglichen anderen Bereichen dazu ... und der Fackelzug einer Legalisierung beginnt.
 
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