Inspirationen fürs Bike-Wohnmobil

Nilsens12

Nils_mtb
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Hei,
Ich bin seit Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Wohnmobil/Van mit dem ich mit meinen Bikes die Welt bereisen kann. Derzeit bin ich mit einem Transit Custom unterwegs. In Zukunft soll etwas großes her (so das ich dann auch ein 2. Wagen benötige). Das war immer der Vorteil am Connect. Nun soll aber was her mit Dusche, Toilette, Heizung etc. Wichtig: Da ich auf Rennen unterwegs bin und das Auto mit den anderen Bikes auch mal mehrere Stunden alleine steht müssen mindestens 2-3 Bikes ins innere passen.
Hatte schon einen Roadcar 640 im Blick. Ein "echtes GFK Wohnmobil" mit Alkoven wäre mir aber fast lieber nur finde ich da absolut nichts wo effektiv mindestens 3 Bikes in die Garage passen. Wichtig wäre auch das es 3.5t hat. Den Führerschein zu erwerben wäre kein Problem. Alles über 3.5 würde die Reisefreiheit doch sehr stark einschränken, zwecks Maut, Fähren etc. Ich wäre sehr dankbar für ein paar Inspirationen eurer Ausbauten.
 

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keinTrinkwasser

kein Trinkwasser
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[...] Van mit dem ich [...] die Welt bereisen kann
An deiner Stelle würde ich mit einer derartigen Anschaffung noch eine Weile abwarten.
Abgesehen davon, dass die Zahl der rechsstaatlich defizitären Länder seit Jahren zunimmt:
es könnte sein, dass es mit dem freien Herumreisen auch aus pandemischen Gründen noch eine ganze Weile schwierig bleibt.
 
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@keinTrinkwasser - geb dir recht mit dem was du schreibst.
Kann ja aber trotzdem kein Fehler sein, wenn man sich mal anschaut was der Markt bietet, um dann wenn das Ganze Sinn macht zu wissen was man wo kaufen kann.

Ich häng mich da mal mit an:
Suche auch ein Wohnmobil bei dem 1-max 2 Räder(genauso Anzahl der Schlafplätze) sowohl beim Transport als auch in der Nacht im Mobil untergebracht werden können, VR und Sattelstütze raus geht in Ordnung, aber das sollte es dann sein, kein komplettes demontieren- denn man kommt ja auch mal ziemlich müde wieder am Mobil an und will dann nicht noch 45Min das Bike zerlegen - zuvor vielleicht noch penibel säubern.
Sollte was soweit fertiges sein, kein noch zu erledigender Selbstausbau

Gibt es auch abschließbare Boxen(Blech - Alu etc.) fürs Heck in denen die Bikes "diebstahlsicher" untergebracht werden können?
Zusätzlicher Schutz durch Alarm wäre dann ja auch noch möglich

Bin Neuling in dem Thema, und würde mich über Tipps und Ratschäge freuen👍.
 

Nilsens12

Nils_mtb
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@keinTrinkwasser Ja die Situation ist in der Tat sehr schwierig allerdings bin ich jetzt in dem perfekten Alter und habe mein Leben für die nächsten 3 Jahre genau so geplant (dank Freelancer Job) das ich mir diesen Traum jetzt erfüllen kann. Das erste Jahr ist nun schon vorbei und es hat absolut nicht hingehauen. Jünger werde ich nicht und irgendwie wird es schon klappen. Wenn man im Oktober nach Spanien gefahren wäre könnte ich ihn dort jetzt unter der Sonne verbringen. Dort sind derzeit sogar die Bikeparks geöffnet.
Zum anderen habe ich so noch etwas Zeit mich mit dem Thema ganz genau zu beschäftigen bzw. evtl auch selber etwas auszubauen.
 

Nilsens12

Nils_mtb
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@Teppichmesser Es ist immer eine Frage des Budgets ;) also wenn du dir z.b. einen Charger GFK anlegst hast du bei fast allen Modellen eine Heckgarage wo du gut 2 Bikes mit verdrehtem Lenker ohne Probleme reinbekommst. Kostet aber ca 50K. Falls du auf der Suche eher in Richtung Van gehst kann ich dir mal die RoadCars empfehlen. Einige Modelle z.b. 640 verfügen über ein variables Bett mit großer Heckgarage dort sollten 3-4Bikes ohne Probleme reinpassen. Ist aber eben ein Van also hat auch ein paar Nachteile ;)
 
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Hei,
Ich bin seit Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Wohnmobil/Van mit dem ich mit meinen Bikes die Welt bereisen kann. Derzeit bin ich mit einem Transit Custom unterwegs. In Zukunft soll etwas großes her (so das ich dann auch ein 2. Wagen benötige). Das war immer der Vorteil am Connect. Nun soll aber was her mit Dusche, Toilette, Heizung etc. Wichtig: Da ich auf Rennen unterwegs bin und das Auto mit den anderen Bikes auch mal mehrere Stunden alleine steht müssen mindestens 2-3 Bikes ins innere passen.
Hatte schon einen Roadcar 640 im Blick. Ein "echtes GFK Wohnmobil" mit Alkoven wäre mir aber fast lieber nur finde ich da absolut nichts wo effektiv mindestens 3 Bikes in die Garage passen. Wichtig wäre auch das es 3.5t hat. Den Führerschein zu erwerben wäre kein Problem. Alles über 3.5 würde die Reisefreiheit doch sehr stark einschränken, zwecks Maut, Fähren etc. Ich wäre sehr dankbar für ein paar Inspirationen eurer Ausbauten.
Alkoven schwierig mit großer Garage.
Wäre eins mit großer Garage. Allerdings sind Alkoven eher auf Großfamilie ausgelegt. Wie auch dieser mit 6 Schlafplätzen.
Mehr Auswahl mit großer Garage hei Teilintegrierten oder Vollintegrierten.
 
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An deiner Stelle würde ich mit einer derartigen Anschaffung noch eine Weile abwarten.
Abgesehen davon, dass die Zahl der rechsstaatlich defizitären Länder seit Jahren zunimmt:
es könnte sein, dass es mit dem freien Herumreisen auch aus pandemischen Gründen noch eine ganze Weile schwierig bleibt.
Camping boomt. Man hat eher mit längeren Lieferzeiten zu rechnen.
 
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Aktuell würde ich auf Grund mangelnder Verfügbarkeit vom Kauf eines Campers absehen. Pössl bspw. liefert jetzige Bestellungen erst in 2022 aus. Gebrauchte sind teurer als Neupreis (Bekannter hätte für seinen Pössl fast 10k mehr als Anschaffungspreis bekommen).
Nach meiner Ansicht wird es nach Corona bzw. bei wieder durchführbaren Fernreisen eine Flut an gebrauchten Wohnmobilen geben.

In einen 640er Van sollten zwei Räder in die Garage passen. Der Jasper hat dazu ein Video gedreht:


Ich persönlich würde in Richtung Pössl gehen, Roadcar ist qualitativ spürbar drunter, kostet jedoch nicht extrem viel weniger. Wir hatten letztes Jahr ein Roadcar 640 fürn Urlaub gemietet.
 
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@Remux - danke - genau in so eine Richtung hatte ich mir das, als Laie auch gedacht.
Das Video hilft mir da sehr viel weiter.:daumen:
Wie geschrieben seh ich das auch so mit der derzeitigen Situation und dem Angebot und der momentanen Nachfrage auch so - eher noch warten.
Aber ich möchte wisen was für mich passen würde wenn es dann soweit ist.
Budget - dass man hier nichts geschenkt bekommt ist klar - also sind momentan 50-60K angedacht.
Klar wenn günstiger(guter gebrauchter) gern gesehen.
Nicht unwichtiger Zusatz:
Der Camper wird dann auch nur für Reisen verwendet, im "normalen Alltagsleben zu Hause" steht ein PKW zur Verfügung
 
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Wir hätten für uns übrigens den Pössl Summit 600 plus auserkoren, der hat alles was wir benötigen.

Gibts/gabs mit einer vernünftigen Motorisierung für 46k neu. Super fanden wir hier das schwenkbare Bad bzw die feste Duschwand "hinter" dem Waschbecken.

Der Kühlschrank hat auch bspw. Scharniere auf beiden Seiten, d.h. man kommt von außen und innen gut ran. Es hilft hier wirklich nur selbst vor Ort ausprobieren, anders wird das nichts.

Die günstigen Hersteller, d.h. die Billigmarken der Großen wie bspw. Sunlight, Roadcar usw sind im Endeffekt alles das gleiche was die Innenausstattung angeht. Hier unterscheidet es sich meist nur in der Anordnung bzw. Anzahl von Staufächern.
 

Robert-Ammersee

Ich will doch nur radeln!
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.... Ich wäre sehr dankbar für ein paar Inspirationen eurer Ausbauten.
 
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@Remux - nochmals danke für deine Infos.
Klar ist ich muss mir da mal selbst ein paar Möglichkeiten vor Ort ansehen, bzw. ansprechen was ich mir vorstelle- leider momentan wegen "Maskenball" schwierig
 
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Ist ne Alternative - aber nichts das was ich wohl haben möchte(auch gehen wohl keine 29er MTB rein.
Das 26er passt gerade so.
Auch hab ich schon gelesen man solle "aufpassen" wegen der Gesamthöhe- sonst seien schnell mal größere Umwege zu fahren bzw. es stehen weniger Stellplätze zur Verfügung.
Kann mir jemand sagen ab welche Höhe es "kritisch"wird, hab bisher als Rad ,Motorradfahrer oder PKW Fahrer nie auf Durchfahrtshöhen geschaut.
 

der_schwabe

Bio-Biker
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Hallo nach HDH :D
Ich fahre aktuell nen Tourneo Grand Connect - also den mit dem langen Radstand. Ich habe mich vor Kurzem auch mit der Anschaffung eines Campers beschäftigt und bin beim Weinsberg Outlaw hängen geblieben.

Da ich aber für die viele Kohle oft ins Hotel kann, habe ich die Anschaffung wieder verworfen und mir einen Pick Up geholt - mit H-Kennzeichen, damit ich jederzeit durch HDH fahren kann 8-)

Happy Trails
 
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Weinsberg Outlaw hatte ich mir auch angeschaut - nur für Radtransport wird da aber dann zuviel Platz "verschenkt"
Ist ja eher gedacht für Motorrad
Wäre schön wenn Weinsberg da in der Art mal noch was für nur Radtransport bringen würde.

Das durchrechnen mit Hotelkosten sollte sicher gemacht werden, nur muss bedacht werden dass ich das Hotel nicht verkaufen kann :)- das Womo dagegen klar mit Minderung schon wieder
 

der_schwabe

Bio-Biker
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@Teppichmesser dafür brauch ich für das WoMo einen Stellplatz, und muss Steuer und Versicherung, Reparaturen, Wartung etc. bezahlen... "Rechnen" wird sich das nicht, wenn man das nicht aus Passion betreibt!
Aktuell hat man halt den Vorteil unabhängig zu sein - und eine Nacht darf man ja überall stehen, wenn es nicht ausdrücklich untersagt ist.

Klar ist der Outlaw nicht ideal für den Biketransport, aber falls man noch ein Motorrad transportieren möchte (Nutzlast beachten!) könnte es schon Sinn machen - oder noch jemand in der Garage nächtigen möchte als "Untermieter"...
 

pseudosportler

Bis zum bitteren Ende
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Hatte mich schon im Frühjahr 2019 dafür entschieden das ich 2020 nicht arbeite und mir ein WoMo hole.
Es wurde ein Weinsberg CaraCompact Pepper Autark Plus 600 MEG, zum Glück früh genug bestellt, sollte Anfang März da sein, wurde April, nur die Solarpaneel kamen erst Anfang Mai.
Mit 6,7 Meter Länge ist er nicht wirklich alltagstauglich, man hat beim Einkaufen teils Probleme zu parken
Eher als Mitte Mai ging Corona bedingt eh nichts, war von da an bis Ende Oktober stets unterwegs, nur 3 mal für max 4 Tage Zuhause.
Hatte 2 MTB mit, während der mit dem WoMo beide auf den Heckträger, wen ich mit einem Bike unterwegs war, kam das andere in die Heckgarage, mit Vorderrad ausbauen bekommt man bequem 3 Bikes in die Heckgarage.
Mit 110 Liter Frischwasser bin ich 4 bis 5 Tage autark gewesen, habe meist frei gestanden.
Hänge jetzt noch ein Jahr dran, auch wen es wohl noch etwas dauert bis man wieder los kommt.

MfG pseudosportler
 
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Ein paar Gedanken
  • Wirtschaftlich wird sich ein WoMo kaum rechnen, daher müssen da individuelle Ansprüche überwiegen
  • Nasszelle/WC wichtig? Wenn nicht Fzg ala VW-Bus mit Aufstelldach. Wenn ja Kastenwagen o.ä.
  • WoMo einziges Fzg und täglich im Einsatz? Wert auf Fzg-Länge legen, ggf. auch Höhe
  • Zielgebiet definieren, autark oder Campingplätze? Straßen, v.a. Breite beachten
  • Zuladung beachten
  • Weißwand (= Teilintegriert/Integriert) getrennte Heckgarage möglich, Höhe/Breite beachten
  • Kastenwagen individuell = alles möglich
  • Kastenwagen vom Hersteller möglichst hohe Schnittmenge finden. Eigene Vorstellungen mit fertigem Wagen vergleichen, gerade Grundrisse sind meist fixiert
  • MTB im KW vom Hersteller haben meist unterm Heckbett Schränke, also kaum Platz für MTB unterm Bett beim Schlafen. Alternativ Bett ist in der Höhe zu ändern oder keine Schränke (MTB kann quer unters Bett)
  • ...
 
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aber nichts das was ich wohl haben möchte(auch gehen wohl keine 29er MTB rein.
Also besonderes Problem bei MTB nach meiner Erfahrung ist die Lenkerbreite! Klar, VR raus muss man in vielen Fällen wegen der Höhe sowieso, aber dann kommt es u. U. mit dem Lenker wieder noch tiefer und damit in Bereiche wo ggf. noch mehr Einbauten sind. Wenn man den Lenker 90° dreht, dann verlängert man erheblich. Dank Longer, lower, slacker etc. sind 1,2x schon nicht unkritisch für unters Bett / zwischen die Betten und mit Lenker quer wird es halt die nächsten 20cm problematischer.

Auch hab ich schon gelesen man solle "aufpassen" wegen der Gesamthöhe- sonst seien schnell mal größere Umwege zu fahren bzw. es stehen weniger Stellplätze zur Verfügung.
Kann mir jemand sagen ab welche Höhe es "kritisch"wird, hab bisher als Rad ,Motorradfahrer oder PKW Fahrer nie auf Durchfahrtshöhen geschaut.
Wir haben Ducato mit Aufstelldach, dass noch mal auch geschlossen ein Plus an Höhe bringt, nicht ganz so extrem wie die H3. H3 hat dafür entweder oben festes Bett zum Runterlassen statt des Zeltes wie bei uns, oder doppelten Boden (super für Stauraum und noch mehr für Isolation!).

Gibt spezielle Navis, die das z. T. recht ordentlich abbilden können, zumindest besser als Google Maps Standard.

Die meisten Schranken, an Supermarktplätzen, am Strand, in den Bergen, ... sind 1,98cm und ganz bewusst auf die Höhe gesetzt. Wenn man da durch will, dann bleibt nur noch Ford Nugget (und vergleichbares) mit AD und Tieferlegung und ohne Markise übrig.

In den Bergen mussten wir ein paar mal warten, dass wir in die Mitte der Straße konnten, weil nur auf unserer Spur bleibend wären wir wohl nicht von Italien z. B. zum Umbrail hoch gekommen. Also reale 2,70 - 2,80 bringt halt schon mit allem, was nicht eckig ist ggf. ein Problem. Hängen geblieben sind wir noch nie, wegen Höhe umdrehen auch nicht.

Letztens in Düsseldorf ein Problem gehabt, weil auf einmal ALLES um uns rum nur noch bis 2,8t war :wut:


Aktuell hat man halt den Vorteil unabhängig zu sein - und eine Nacht darf man ja überall stehen, wenn es nicht ausdrücklich untersagt ist.
DAS mag das Vanlife-Board bei FB so sehen, das mag Instagram suggerieren ... die Wirklichkeit ist schon recht weit entfernt. Je mehr das für sich so in Anspruch nehmen und sich auch zeitgemäß wie die Wilden aufführen, desto mehr werden Schranken und Schilder kommen.

Diese "Schlafen zur Fahrtüchtigkeit ..." ist ja immer ein Argument, mag funktionieren, aber dann sicher KEIN Camping und wenn der Wagen schon den Tag da steht, dann ist er u. U. aufgefallen.

Hochharz ist Naturschutzgebiet, da sind eigentlich ALLE Übernachtungen im WoMo untersagt, weil das viele "nicht wussten" wurden nochmal extre Schilder an den P montiert, jetzt kommen zunehmend Schranken. Die "Idioten" stellen sich dann zu dritt in den nächsten Feldweg und werden so als nächstes regelmäßige Kontrollen auf den Plan rufen, ich kenne einige Gemeinden, die da regelmäßig Nachts um 3 erst zur Kasse bitten und dann die sofortige Weiterfahrt verlangen.

Z. B. Schweiz steht ganz unscheinbar ein Mini-Schild an der Grenze zum nächsten Verwaltungsbezirk, dass generell campieren / WoMo verboten ist. Wird nur gern übersehen.


"Viele" erlaubte Sachen, z. B. das immer mehr eingeschränkte Jedermannsrecht im Norden, gelten eigentlich nur für selbstangetrieben, also Wanderer, ggf. werden noch "normale" Radfahrer und Kanuten hingenommen, aber alles andere ist draußen, auch das Übernachten in den Alpen oberhalb der Baumgrenze als biwakieren gehört dazu. DAS ist alles nix mit Vanlife!


Ist ungefähr so, wie all die Diskussionen hier um wer darf wo wann fahren.

  • Nasszelle/WC wichtig? Wenn nicht Fzg ala VW-Bus mit Aufstelldach. Wenn ja Kastenwagen o.ä.
OHNE WC (Nasszelle) und dann auch noch gerne ...

  • Zielgebiet definieren, autark oder Campingplätze? Straßen, v.a. Breite beachten
... autark -> DAS führt dann ganz schnell dazu, dass der liebe Vanlifer gnadenlos ALLES zuscheisst und am besten noch die Mülltüte hinter her wirft. Wir waren letztes Jahr an einer Stelle in DK, da hätten wir es keine 10 Min. mehr ausgehalten, war wohl mal DER In-Tipp bei Park4Night. Sehr verständlich, dass das bei der explosiven Vermehrung 2020 zu immer mehr Ärger und Sperrungen führt.

Btw. unsere Dusche habe ich 2x wirklich genutzt, beide Male hättes es auch ein nasser Lappen oder Außendusche getan, wollte es aber mal probieren. Trotz (oder wegen?) Außenabsaugung ist auch die Innenraumbelästigung beim WC doch schon ... äh ... tlw. unschön. Und die Sanitärkabine kostet bei klassischer Aufteilung viel Platz, auch optischen Raum, einfach mal einen Affinity anschauen zum Vergleich. Ansonsten dann doch schon eher die Duschen beim Campingplatz, den kostenlosen Stellplatz genutzt und das Geld im angrenzenden Solebad gelassen, ...

Gerade für meine Freundin war das mitgeführte Klo ausschlaggebend und ich geniesse die Vorteil auch, ob es noch mal eine "Kabine" würde, wüsste ich trotzdem nicht.


  • WoMo einziges Fzg und täglich im Einsatz? Wert auf Fzg-Länge legen, ggf. auch Höhe
Parkplatz beachten! Mit 3,5t darf man NICHT mehr auf den üblichen Parktstreifen stehen, auch wenn mein kleiner 5,40er da hin passt und sogar schmaler als manch SUV wirkt, bei 2,8t ist formal Schluss. An bekannten Stellen wird da schon mal Streife gelaufen, mich hat es dann schon mal 30,- gekostet.

Ab 5,40 wird es dann zunehmend schwierig auch wegen der Länge. Ein 6,40er wüsste ich hier nicht mehr zu stellen und im Kastenwagen-Forum z. B. gibt es div. Diskussionen, wie man es schaffen kann in seiner Straße seinen 6,40er noch auf den Stellplatz zu bekommen, der eigentlich noch passen sollte.


  • Zuladung beachten
Gerade in den MTB-Destinationen bzw. im Transit (Österreich) wird es schnell sehr, sehr teuer.

MTB im KW vom Hersteller haben meist unterm Heckbett Schränke, also kaum Platz für MTB unterm Bett beim Schlafen. Alternativ Bett ist in der Höhe zu ändern oder keine Schränke (MTB kann quer unters Bett)
Tip: Unbedingt auf Dieselheizung achten, weil i. d. R. ist sonst hinten unten unterm Bett der Schrank für 2x 11kg Gas, mächtig viel Platz! Manche Hersteller lassen dann den Einbau trotzdem da, andere planen erst gar nicht damit.

Da mal einen Blick hinten z. B. in einen Westfalia werfen und dann z. B. mit Malibu-Standardausbau vergleichen.

Wenn ich HEUTE noch mal entscheiden könnte und ggf. auch noch so 10-20.000 mehr in die Hand nehmen könnte, wollte, dürfte, ... dann hätte ich zwei heiße Kandidaten

* Affinity

* Rocket One

Oder gleich zum Klein-Anbieter. Wobei da sind die Lieferzeiten noch viel schlimmer, als beim einem Custom-MTB.
 

rhnordpool

Rainer Wahnsinn
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Weinsberg Outlaw hatte ich mir auch angeschaut - nur für Radtransport wird da aber dann zuviel Platz "verschenkt"
Ist ja eher gedacht für Motorrad
Die Argumentation kann ich echt nicht nachvollziehen. Wenn mir Fahrzeuglänge und Preis "passen", würd ich mich doch über zusätzliche Staufläche freuen. Du fährst doch sicherlich zu Deinen Rennen nicht nur mit den Bikes alleine. Da könnte man den Platz ja für Ersatzteile, Werkstatt sinnvoll nutzen.
Oder natürlich auf das eine oder andere Wassersportgerät, wenn man schon in Spanien und nicht nur aufs Biken fixiert wär. Die übrige Raumaufteilung scheint mir doch gut durchdacht. Wär ein ernsthafter Kandidat für mich, falls ich was suchen würde.
 
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