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Kaufberatung Canyon Strive vs. Radon Swoop 2017

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  1. W1NG

    W1NG

    Dabei seit
    05/2017
    Hallo zusammen,

    ich möchte mir diesen Sommer ein neues Enduro Bike zulegen.
    Bisher bin ich ein altes Marin Wolf Ridge All Mountain (140mm Federweg) gefahren und würde mir nun gern etwas mit mehr Federweg holen, was raueres Terrain und Sprünge besser mitmacht.
    Das Bike soll eingesetzt werden für kleine bis mittlere Touren, Home Trails, kleinere entspannte Fahrten am Abend durch den Wald und ab und zu wahrscheinlich auch mal Bike Park. Ich denke mit einem Enduro wäre ich also richtig bedient.
    Zu mir: 1,73m. 73kg.
    Über Testberichte habe ich nun das Canyon Strive AL 6.0 und das Radon Swoop 170 8.0 in die engere Auswahl gefasst. Ich schätze mal, dass man mit ersterem besser Touren und klettern, mit zweiterem dafür richtig gut bergab schüren kann.

    Da mir die Entscheidung schwer fällt, würde ich auch gerne eure Meinung/Erfahrungen hören. Bzw. auf was ich mich fokussieren/ bei den beiden Bikes beachten sollte. Auch für andere Alternativmodelle bis 2.800€ bin ich natürlich offen :)

    Danke und viele Grüße

    Andi
     
  2. MTB-News.de Anzeige

  3. Erweitern kannst du das Portfolio um die üblichen Verdächtigen:

    • YT Capra
    • YT Jeffsy
    • Propain Tyee
    • Propain Tyee AM
    Alle haben sehr gute Abfahrtsgene und lassen sich noch ordentlich bergauf treten. Wobei Capra, Tyee, Struve und Swoop Enduros sind und Jeffsy sowie Tyee AM sogenannte Trailbikes.
    Alle erfüllen deine Anforderungsprofil.

    Gruß xyzHero
     
  4. Commencal Meta V4.2 gäbs auch noch

    Das Swoop gehörr eher in die Kategorie, würde jetzt eher das Slide mit dem Strive vergleichen.
    Lässt sich auch nicht so gut bergauf fahren. Kollege von mir sagt das Swoop fährt sich wie ein downhiller bergauf. Er mags überhaupt nicht.
    Dafür machts ihm bergab spass
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Juli 2017
  5. Fahre das Commencal Meta V4.2, fährt sich bergab extrem gut mit mächtigen Reserven auf meinen durchaus anspruchsvollen Hometrails, mit dem Rad gehen also so ziemlich alle Bikeparkstrecken dieser Welt. Bergauf ist es ebenfalls sehr gut und kleinere bis mittlere Touren (ca. 25km mit 1000hm) sind locker drinnen. Kann dir das Bike echt nur ans Herz legen!
     
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  6. sk1ll

    sk1ll

    Dabei seit
    09/2014
    Giant Reign kannst du dir auch mal ansehen. Hab ich seit ein paar Monaten und bin sehr angetan davon. Bei Touren ~40km, >1000hm und Saalbach und anderen Bikeparks hats mich sehr überzeugt. Ein echter Downhiller bügelt natürlich schon noch etwas mehr und den schrägeren Lenkwinkel merkt man schon, dafür geht bergauf halt garnix.
     
  7. mtO

    mtO

    Dabei seit
    01/2016
    Ich möchte wie in jeder Kaufberatung hier auch gerne das Nukeproof mega mit in den Ring werfen. So wie das Commencal auch ein Rad dass man nicht so oft sieht, bin sehr zufrieden. :daumen:
     
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  8. W1NG

    W1NG

    Dabei seit
    05/2017
    Vielen Dank für die Antworten, Leute. Die Wahl fällt mir wirklich nicht gerade einfach...
    Hätte eigentlich gedacht, dass das Swoop nicht soooo schlecht im Uphill ist. Da wäre das Strive dann wohl die bessere Wahl. Am Strive finde ich den Shapeshifter halt etwas unnötig. Der braucht ja auch wieder Service und soll ja nicht so viel nützen.

    Ich hab mir jetzt übrigens gedacht, dass ich vielleicht besser zu einem Bike mit zwei Kettenblättern vorne greife - aber das wird mir beim Swoop (9.0) wahrscheinlich auch nicht viel bringen, oder? Letzten Endes bestimmt die Kletterfähigkeit ja die Geometrie.

    Bei Commencal und Nukeproof hätte ich vorne eben auch nur ein Kettenblatt und die Preis-Leistung ist bei Canyon schon echt top, was die Komponenten anbetrifft. Ich bin tatsächlich etwas ratlos, wie ihr wahrscheinlich lesen könnt :D
     
  9. Bei Commencal zahlst du 200€ mehr und bekommst die gleiche Austattung (bis auf Dämpfer, im Commencal ist ein metrischer Super Deluxe verbaut).

    Zudem hat Commencal die neuen Standarts (Boost und Metrisch) was beim Canyon fehlt, sowas wäre mir persönlich bei einem Neukauf wichtig.

    Das Canyon ist zwar günstig, man muss aber auch Abstriche machen...
     
  10. W1NG

    W1NG

    Dabei seit
    05/2017
    Dein Einwand ist sicher berechtigt. Ich bin leider nicht informiert über die neuen Standards - machen die denn so einen gravierenden Unterschied?
    Wäre mit dem Commencal halt jetzt bei 3300€ in der von dir beschriebenen Ausstattungsvariante. Mein ursprüngliches Budget lag eigentlich erst bei 2400€ und wurde dann immer weiter hoch getrieben. Bis auf 2900€ jetzt. Aber irgendwo muss dann leider auch Mal Schluss sein :/
     
  11. Achso du möchtest das normale 6.0 und nicht das 6.0 Race? Weil das 6.0 Race kostet 3300€ mit der identen Austattung zum Commencal mit 3500€. Das normale 6.0 ist aber Austattungstechnisch nicht mit dem Commencal oder dem 6.0 Race zu vergleichen.
     
  12. S-H-A

    S-H-A

    Dabei seit
    12/2015
    Der Shapeshifter bringt richtig was WENN er funktioniert. Ist wohl sehr anfällig und Ersatz lässt oft auf sich warten. Aus diesem Grunde wäre das Canyon für mich raus. Vom Service mal ganz zu schweigen. Von Propain hört man fast nur positives. Die Bikes sind gut und der Kontakt bei Problemen ebenso, bei Versendern nicht unwichtig. Wenn Versender gäbe es für mich nur Propain. Bin aber ein Freund vom Fachhandel. Aber da wird es für sub3k € schwierig.
    Von daher= Tyee!!
     
  13. W1NG

    W1NG

    Dabei seit
    05/2017
    Genau, das normale 6.0, das ist ja inzwischen reduziert. Und das wird jetzt auch meine Wahl werden.
    Nichts desto trotz danke für den Hinweis mit den neuen Standards - hab mich mal kurz eingelesen (man lernt immer was neues :)).

    Ich danke euch allen für eure Tipps und Ratschläge. Super, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Ohne eure Kommentare hätte ich wahrscheinlich zum Radon Swoop gegriffen und wäre dann vlt von den Uphill Qualitäten enttäuscht gewesen...
     
  14. Das sind alles tolle Räder und du hast sicher die richtige Entscheidung getroffen.

    Hatte vor dem Commencal ein Spectral und war mim Canyon Service frieden

    Viel Spaß auf den Trails
     
  15. mlb

    mlb SlowMo

    Dabei seit
    06/2008
    Nur weil der Kollege eines Users sagt es fährt sich schlecht bergauf hätte ich das Swoop nicht ausgeschlossen.
    Meiner Meinung nach fährt es sich für ein langhubiges Enduro sehr gut bergauf.
     
  16. Ich wollte das damit auch nicht bewirken und genau das hier nochmals klar stellen. Ich kann nur wiederspiegeln was mir von Ihm erzählt wurde. Bin selber nur mal damit eine jumpline den berg runter gefahren.

    Ich glaube sein Problem ist unter anderem auch der fehlende Climbswitch am Vivid Air
     
  17. W1NG

    W1NG

    Dabei seit
    05/2017
    Um hier nochmal was zu zu sagen:
    Ich kann Euch nun lustigerweise doch mitteilen, dass ich mich noch nicht so richtig entschieden habe...Der Shapeshifter hat mich nicht so wirklich in Ruhe gelassen. Nach meiner Recherche scheint es ab dem Sommer 2016 keine wirklichen Probleme mehr gegeben zu haben - trotzdem bin ich in dieser Hinsicht unschlüssig. Selbst wenn er gut funktioniert, halte ich das ganze aus technischer Sicht einfach für etwas "overcomplicated". Vergleichbar zu einem normalen Dämpfer wird man den Service ja trotzdem hin und wieder machen müssen...

    Deshalb habe ich mir nochmal genauer Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass meine Vorstellungen halt auch etwas unrealistisch sind - ein Top Tourer, mit dem man im Bike Park brettern kann, ist wohl im Hinblick auf Geometrie und Federung einfach "Unsinn". Und das sollte mir als angehender Ingenieur eigentlich einleuchten :D

    Da ich kein Geld habe mir für beide Zwecke das passende Werkzeug zuzulegen muss ich wohl oder übel einen Einsatzbereich priorisieren und danach meinen Boliden auswählen :)

    Wenn ich das Radon Swoop wählen würde, dann würde ich nun wohl doch zum 9.0 greifen (https://www.bike-discount.de/de/kaufen/radon-swoop-170-9.0-583130/wg_id-7251). Bei 2900€ ist die Schmerzgrenze dann aber wirklich absolut ausgereizt. Hier hätte ich ggü. dem Swoop 8.0 ja die Vorteile von Zweifachritzel und dreifach einstellbarer Dämpferdruckstufe, wodurch Wippen zumindest minimiert wird. Mittels Flip Chip können Sitz- und Lenkerwinkel außerdem auf Maße im Bereich des Canyon Strive eingestellt werden.
    Wenn ich also gern abwärts ballere und bei mir im Umfeld (Mittelfranken) gerne mal ab und zu ne Tour mache, wäre das also vlt. doch die richtige Wahl oder was meint ihr?
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2017
  18. ich habe vor ca. zwei wochen auch vor entscheidung gestanden swoop 8.0 oder 9.0 als zweitrad.
    habe mich dann fürs 8.0 entschieden weil ich den 2x11 antrieb unnötig fand und auf den umwerfer verzichten konnte. mit dem dämpfer ohne die dreifach einstellbare druckstufe war ich anfangs auch skeptisch (war bisher nur auf hardtails unterwegs) doch bei der ersten "tour" war ich überrascht das es gar nicht so extrem ist mit dem wippen und mal ganz ehrlich wer will schon vor jedem uphill/downhill am dämpfer oder gabel fummeln? also ich find das 8.0 genial
     
  19. roudy_da_tree

    roudy_da_tree isso...PUNKT!

    Dabei seit
    02/2003
    Wenn Swoop, dann 8.0, der Einfachheit halber.
    Wenn 11-fach bergauf nicht reicht, würde ich entweder ein kleineres Kettenblatt montieren oder auf GX 12-fach wechseln und das 11-fach Zeug verkaufen.
     
  20. Herr Latz

    Herr Latz Radfahrer

    Dabei seit
    07/2007
    Also wenn du einen top tourer mit Bikepark Qualitäten suchst ist das Strive schon ziemlich richtig. Ich bin noch nie ein Rad gefahren das den Spagat zwischen schnell bergauf und schnell bergab so gut hinbekommt. Die Würfelrollerei mit dem Shapeshifter muss man dann natürlich schlucken. Aber der Unterschied zwischen Swoop und Strive ist soo groß, wenn du zwischen den beiden schwankst macht ein bisschen mehr Reflexion über deinen Fokus Sinn. Das Strive ist einfach ein sehr bergauf orientiertes Enduro mit toller Geo. Aber nicht so ein Bügeleisen wie Swoop, Capra oder Reign.
     
  21. für das capra finde ich bügeleisen völlig falscher ausdruck, eher das gegenteil. aber träge ist es, wie, meiner meinung nach, wie die meisten enduro
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juli 2017
  22. Hallo zusammen,
    ich stehe lustigerweise gerade vor genau der selben Entscheidung. ;) Ich war jetzt ein wenig im Strive Thread unterwegs und war mir zu Schluss auch nicht mehr so sicher, da mir da die oben genannten ALternativen eben auch genannt wurden. Bin dieses Jahr viel auf 2. Rädern von Freunden und 2 mal im Park auf nem geliehenen DH unterwegs gewesen und hab da ziemlich "blut geleckt". Denke was ich bis jetzt so gehört habe kommt es auch entscheident darauf an wo man unterwegs ist. Ich wohne z.Bsp. am Teutoburger Wald in Bielefeld und wir fahren ab und an mal ins Sauerland in den Bikepark, evtl auch mal übers WE weiter weg. Gut bergauf ist wahrscheinlich auch immer etwas relativ. In den Alpen bin ich z.Bsp. wohl eher sehr, sehr selten vielleicht mal im Urlaub unterwegs das ist aber absolut nicht das eigentliche Einsatztgebiet. Eigentlich hatte ich mich schon fast fürs Canyon AL 5.0 Race/6.0Race etschieden (hängt ein wenig von der heimischen weiblichen Finanzaufsichtsbehörde ab eigentlich waren als Budget auch ca 2.800,- geplant) aber jetzt bin ich auch etwas verunsichert...
     
  23. Kann dem nur zustimmen.

    Ich finde das Strive ist die perfekte All-in-one Lösung. Damit fahre ich problemlos Touren mit >2000hm. Allerdings habe ich nachträglich noch ein wenig am Gewicht optimiert (leichter LRS, Kurbel, Lenker). Für den Bikepark kommen dann wieder die stabileren Räder mit robusteren Reifen dran. Die Bandbreite, die das Bike abdeckt, ist wirklich gross.
    Nachdem die erste Serie vom ShapeShifter Probleme machte, scheint die Zweite Serie nun problemlos zu sein. Man liest im Strive Thread praktisch nichts mehr davon. Meiner funktioniert nun seit Frühling 2016 tadellos (ohne Service).
    Das einzige, was negativ ist, ist der Canyon Service. Insbesondere für Kunden aus der Schweiz.
     
  24. Hatte mich eigentlich auch fürs Strive entschieden, leider sind jetzt Mitte des Jahres alle aktuellen Modelle die für mich in Frage kommen in meiner Größe schon ausverkauft. Klar spricht wohl für die Beliebtheit und Qualität des Bikes aber ich finde das schon recht ernüchternd. Zum Service, den finde ich auch ziemlich unterirdisch! Hab 3 mal über 1 Stunde in der Warteschleife der Hotline gehangen um dann meine Fragen für mich relativ unzureichend beantwortet zu bekommen. Von dem Chatservice mal ganz zu schweigen... 40 min dauerklicken bis man mal drin ist und wenn man drin war kam nach ein paar min "Chat wurde wegen inaktivität abgebrochen" oder so ähnlich... :( Da will man gar nicht wissen was ist wenn man mal mit seinem Rad n Problem hat... Bei Radon das totale Kontrastprogramm, das hat nicht mal wirklich geklingelt und da hatte ich schon einen recht kompetenten Mitarbeiter am Telefon, war halb erschrocken so schnell einen dran zu haben. Bei mir wird's jetzt wohl auf ein Swoop mit Flip Chip (da hat man dann auch die Möglichkeit die Geometrie ein bisschen anzupassen, zwar etwas umständlicher und nicht auf "Knopfdruck" aber damit kann ich leben) oder auf ein Propain Tyee hinauslaufen. Auch beides denke ich sehr gute Alternativen zum Strive! Am Schluss wird wohl das Bauchgefühl bei der Probefahrt den Ausschlag geben...
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juli 2017
  25. Uncle Jimbo von Rose;)

    Stand auch vor einer ähnlichen Entscheidung und das Einstiegsmodell für 2000 kann man wunderschön konfigurieren. Alles was es nicht im Konfigurator gibt, telefonisch abklären.
     
  26. schbiker

    schbiker Trailsurfer

    Dabei seit
    07/2011
    Ich denke das die Größen wieder nachgeliefert werden.
    Zumindest war es in den letzten Jahren immer so.
    Wenn du den Service erreichen willst is es durchaus hilfreich wenn du hier antizyklisch vorgehst.
    Mittags um 16uhr wenn alle Feierabend haben kommst da nicht durch.
    Ich ruf immer um die Mittagszeit an...beim letzten Anruf genau 1min "Warteschleife".
    Bei deiner Suche nach dem perfekten Radl kann/muß ich dir das Strive ans Herz legen.
    Für ein Enduro geht's easy hoch und bergab is das Ding einfach der Hammer.