Kaufberatung Fullsuspension MTB

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18. März 2004
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Hallo zusammen,

ich suche nun schon seit zwei Monaten nach einem Fully, kann mich aber absolut nicht entscheiden welches. Kurz etwas zu mir und worauf ich Wert lege. Ich bin 29 Jahre alt, 181 cm groß, wiege ca.73 kg und bin bis jetzt nur Hardtail und Rennrad gefahren. Ich fahre ca. 90% Forststraßen und ca. 10% Singletrails/Wanderwege, nur Touren, keine Rennen, kein grobes Gelände, keine Sprünge. Obwohl ein Hardtail dafür ausreicht, möchte ich etwas mehr Komfort. Fahre ca. 15000 KM/Jahr, davon aber die meisten mit dem Rennrad.

Was mir bei dem neuen Rad wichtig ist:

1. Eine Federung, die permanent offen gefahren werden kann. Ich möchte kein Fully nur um schneller bergab fahren zu können, sondern eine jederzeit sensibel arbeitende Federung, minimales Wippen nehme ich dafür in Kauf.

2. Dauerhaltbarkeit

3. Garantieleistungen

4. Gewicht

5. Optik

6. Verarbeitung

Das Rad sollte ca.100mm Federweg vorne und hinten haben, bin mir da aber nicht ganz sicher, da ich keine Vergleichsmöglichkeit habe.

Folgende Räder habe ich bis jetzt in meiner Auswahl:

1. Rotwild R.R2 FS / R.R1 FS

2. Storck Adrenalin 1.7 ( Rahmenbrüche beim früheren Alumodell)

3. Giant Anthem X Advanced SL / Anthem X Aluminium

4. Simplon Stomp ( schlechte Kinematik bei den alten Modellen?)

5. Trek Top Fuel Carbon (wenn ich mir z.B. bei ebay USA die angebotenen Räder ansehe, bekomme ich den Eindruck, dass die Lackqualität miserabel ist, sprich der Lack nicht sehr haltbar ist, was mich sehr stört)

6. Cannondale Scalpel mit Lefty ( die einen sagen Hinterbau und Gabel seien super sensibel, andere sagen völlig unkomfortabel)

7. Merida Ninety Six Carbon

8. Canyon Nerve MR

9. Santa Cruz Blur XC Carbon ( bekommt bei mtbr.com nur gute Kritiken)

10. Liteville 301 (scheinbar eher für groberes Gelände als ich fahre)

11. BMC Fourstroke Carbon

12. Specialized Epic Carbon (Brain System ist für mich zu unkomfortabel denke ich)

13. Scott Spark Carbon

14. Ellsworth Truth (in Deutschland scheinbar schwer zu bekommen)

Es geht mir hauptsächlich um den Rahmen, welche Anbauteile ich möchte weiß ich eigentlich schon. Preis bis ca. € 6000. Das Storck gefällt mir von der Optik her am besten, ich denke aber, dass das Giant von allen das beste Gesamtpaket ist (modernste Technik, nur gute Kritiken, gute Garantie usw.).

Das Storck Adrenalin 1.7, ein Giant Anthem und das Simplon Stomp habe ich bereits kurz Probe gefahren. Das Adrenalin hat mir von der Federung, von der Verarbeitung und von der Optik her sehr gut gefallen, die schlechte Garantie von nur zwei Jahren macht mir bei dem Rahmenpreis von € 3000 aber Sorgen. Das Anthem konnte ich nur in der Aluversion mit einfachem Fox Float R Dämpfer Probe fahren und empfand es als ziemlich unkomfortabel. Das Simplon konnte ich nur sehr beschränkt in einem großen Fahrradladen Probe fahren, was keine Aussage zulässt.

Zu welchem würdet Ihr mir raten, nehme auch gerne andere Vorschläge an. Habe bereits so ziemlich alles im Internet, englisch und deutsch zu den Rädern gelesen, kann mich aber dennoch nicht entscheiden. Da ich das Rad dann auch ein Paar Jahre fahren möchte bin ich zwar bereit ziemlich viel dafür auszugeben, möchte aber auf keinen Fall einen Fehlkauf tätigen. Danke schon mal für die Antworten.

MfG tox 2000
 
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Hallo.

Das sind ja ne ganze Menge teils sehr verschiedener Räder, die du dir da rausgesucht hast.

Persönlich kann ich dir das Cannondale Scalpel ans Herz legen - natürlich mit Lefty. Bin das Rad leider nur mal kurz Probe gefahren. Mein altes 68mm Scalpel lief jedenfalls sehr gut, trotz des geringen Federwegs.

Da ich bei Bonn wohne schaue ich auch immer gern bei Radon was es neues gibt. Da passt das Skeen 9.0 oder besser das Skeen 10.0 in deine Zielgruppe.115mm am Heck und 120mm an der Front bei unter 10kg Gesamtgewicht ist mal ne Ansage. Mittlerweile bieten die auch Servicepartner vor Ort, falls mal was mit dem Rad sein sollte und du nicht in Bonn oder Umgebung wohnst. Aber da du auf deiner Liste auch ein Canyon stehen hast, weisst du ja um die Vor- und Nachteile von Versenderbikes bescheid.

MfG Stefan.
 
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das sind in der tat teils sehr unterschiedliche bikes, vor allem was deine kriterien angeht bzgl. garantie, dauerhaltbarkeit, gewicht..

ich kann eigentlich nur was zu canyon und trek (arbeite dort) sagen. die vor- und nachteile eines versenderbikes kennst du sicher. in sachen dauerhaltbarkeit, service und garantie bist du bei canyon nicht wirklich gut aufgehoben, habe da selbst erfahrung mit gemacht. preis-leistung is natürlich fast unschlagbar! da bekommst du für 6000 euro ein absolutes high end bike, was die komponenten betrifft. der hinterbau des nerve mr bzw. vor allem des lux mr (passt eher zu deinem budget und den anderen bikes), is nicht zu vergleichen mit den anderen hinterbauten der nerve xc oder am bikes, da die kinematik eine andere ist und nicht die klassischen anti wipp und komfort eigenschaften besitzt. lutz scheffler hat dazu im canyon unterforum mal etwas geschrieben.. wenn du also einen komfortablen hinterbau suchst, dann ist zumindest das lux mr eher nicht zu empfehlen ;)

das top fuel 9.8 würde mit 4999 gut in dein budget passen und du könntest noch auf xtr oder xo aufrüsten, falls dir das wichtig ist. was das gewicht angeht, sind andere hersteller wie scott und cannondale einen tick leichter, aber in sachen haltbarkeit, verarbeitung und dem know how was dahintersteckt, ist trek ganz vorne. kein hersteller hat mehr erfahrung mit carbon als trek.
bei trek bekommst du für die 2011er modelle eine lebenslange garantie auf den rahmen, 2 jahre auf den hinterbau und die bontrager komponenten und 1 jahr auf lackierung und aufkleber ;) da kann bis auf cannondale wohl kein anderer hersteller mithalten.
der hinterbau der trek bikes ist vor allem dank abp und full floater ("schwimmend gelagerter" dämpfer) einer der besten am markt. den unterschied merkt man wirklich deutlich.
innenverlegte züge (schaltung und dämpferlockout) sorgen für einen cleanen look.
falls du in der nähe von essen oder münchen bist, komm im store vorbei und wir beraten und vermessen dich und stellen dein bike optimal auf dich ein :)
 
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Hallo zusammen,

... Ich fahre ca. 90% Forststraßen und ca. 10% Singletrails/Wanderwege, nur Touren, keine Rennen, kein grobes Gelände, keine Sprünge. Obwohl ein Hardtail dafür ausreicht, möchte ich etwas mehr Komfort. Fahre ca. 15000 KM/Jahr, davon aber die meisten mit dem Rennrad.

Es geht mir hauptsächlich um den Rahmen, welche Anbauteile ich möchte weiß ich eigentlich schon. Preis bis ca. € 6000.
Sorry, aber 6.000€ für ein Rad, um damit 90% Forstautobahnen zu fahren. Da bin ich sprachlos.
Für die Hälfte gibt's doch schon sehr gute Räder.
 

bastl-axel

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Sorry, aber 6.000€ für ein Rad, um damit 90% Forstautobahnen zu fahren. Da bin ich sprachlos.
Für die Hälfte gibt's doch schon sehr gute Räder.
Sag das mal den Porsche- und Geländewagenfahrern. Mit den teuren Dingern fährt auch fast keiner übern Nürburgring oder wirklich ins Gelände. Hauptsache, es macht Spaß.
Außerdem sind Forstwege auch nicht immer arschglatt und auch da ist ein gutes Fully nicht verkehrt. Ein billiges würde da unangenehm wippen oder du müßtest die Federung blocken, aber für was hat man dann ein Fully und er will sie ja auch nicht blocken.
 
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das sind in der tat teils sehr unterschiedliche bikes, vor allem was deine kriterien angeht bzgl. garantie, dauerhaltbarkeit, gewicht..

ich kann eigentlich nur was zu canyon und trek (arbeite dort) sagen. die vor- und nachteile eines versenderbikes kennst du sicher. in sachen dauerhaltbarkeit, service und garantie bist du bei canyon nicht wirklich gut aufgehoben, habe da selbst erfahrung mit gemacht. preis-leistung is natürlich fast unschlagbar! da bekommst du für 6000 euro ein absolutes high end bike, was die komponenten betrifft. der hinterbau des nerve mr bzw. vor allem des lux mr (passt eher zu deinem budget und den anderen bikes), is nicht zu vergleichen mit den anderen hinterbauten der nerve xc oder am bikes, da die kinematik eine andere ist und nicht die klassischen anti wipp und komfort eigenschaften besitzt. lutz scheffler hat dazu im canyon unterforum mal etwas geschrieben.. wenn du also einen komfortablen hinterbau suchst, dann ist zumindest das lux mr eher nicht zu empfehlen ;)

das top fuel 9.8 würde mit 4999 gut in dein budget passen und du könntest noch auf xtr oder xo aufrüsten, falls dir das wichtig ist. was das gewicht angeht, sind andere hersteller wie scott und cannondale einen tick leichter, aber in sachen haltbarkeit, verarbeitung und dem know how was dahintersteckt, ist trek ganz vorne. kein hersteller hat mehr erfahrung mit carbon als trek.
bei trek bekommst du für die 2011er modelle eine lebenslange garantie auf den rahmen, 2 jahre auf den hinterbau und die bontrager komponenten und 1 jahr auf lackierung und aufkleber ;) da kann bis auf cannondale wohl kein anderer hersteller mithalten.
der hinterbau der trek bikes ist vor allem dank abp und full floater ("schwimmend gelagerter" dämpfer) einer der besten am markt. den unterschied merkt man wirklich deutlich.
innenverlegte züge (schaltung und dämpferlockout) sorgen für einen cleanen look.
falls du in der nähe von essen oder münchen bist, komm im store vorbei und wir beraten und vermessen dich und stellen dein bike optimal auf dich ein :)
Hallo ChrisKing, danke für Deine Antwort,
das Canyon Lux habe ich auch schon kurz Probe gefahren, fand ich vom Hinterbau her nicht gut, da hast du vollkommen Recht, die Garantie bei Canyon find aber ich sehr gut (6 Jahre und Crash Replacement) der Service ist mal so, mal so, habe ein Rennrad von Canyon. Das Trek (9.9 SSL) gefällt mir auch sehr gut, es ist aber laut Trek Store Essen erst in KW 4 lieferbar (würde aber warten, wenn ich von dem Rad überzeugt wäre). Die lebenslange Garantie, die aber den Hinterbau ausschließt finde ich aber nicht toll. Ich würde es aber trotzdem gerne Probe fahren, hast Du vielleicht andere Informationen zum Liefertermin. Danke.

Hallo.

Das sind ja ne ganze Menge teils sehr verschiedener Räder, die du dir da rausgesucht hast.

Persönlich kann ich dir das Cannondale Scalpel ans Herz legen - natürlich mit Lefty. Bin das Rad leider nur mal kurz Probe gefahren. Mein altes 68mm Scalpel lief jedenfalls sehr gut, trotz des geringen Federwegs.

Da ich bei Bonn wohne schaue ich auch immer gern bei Radon was es neues gibt. Da passt das Skeen 9.0 oder besser das Skeen 10.0 in deine Zielgruppe.115mm am Heck und 120mm an der Front bei unter 10kg Gesamtgewicht ist mal ne Ansage. Mittlerweile bieten die auch Servicepartner vor Ort, falls mal was mit dem Rad sein sollte und du nicht in Bonn oder Umgebung wohnst. Aber da du auf deiner Liste auch ein Canyon stehen hast, weisst du ja um die Vor- und Nachteile von Versenderbikes bescheid.

MfG Stefan.
Hallo FFreak,
danke für Deine Antwort,
Ich wohne 60 Km von Bonn (HS Bike Discount / Radon) und 30 Km von Koblenz (Canyon entfernt). Beides wären für mich also keine Versenderbikes. Das Radon habe ich mir bereits angesehen, auch die Carbonvariante, es will mir aber nicht so richtig gefallen. Trotzdem danke für den Tipp.
Sorry, aber 6.000€ für ein Rad, um damit 90% Forstautobahnen zu fahren. Da bin ich sprachlos.
Für die Hälfte gibt's doch schon sehr gute Räder.
Da hast Du vollkommen Recht, aber es geht ja nicht darum, was ich brauche, sondern was ich möchte. MfG

Sag das mal den Porsche- und Geländewagenfahrern. Mit den teuren Dingern fährt auch fast keiner übern Nürburgring oder wirklich ins Gelände. Hauptsache, es macht Spaß.
Außerdem sind Forstwege auch nicht immer arschglatt und auch da ist ein gutes Fully nicht verkehrt. Ein billiges würde da unangenehm wippen oder du müßtest die Federung blocken, aber für was hat man dann ein Fully und er will sie ja auch nicht blocken.
Genau so ist es. MfG
 

schoeppi

Bergaufbremser
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9. Januar 2009
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Nackenheim bei Mainz
Nun, Du schreibts gezielt "keine Rennen".
Damit sind aber einige der Bike fehl am Platze, in jedem Fall schonmal Epic, Spark, Merida, Anthem, Scalpel.
Möglicherweise noch mehr, aber die anderen kenne ich nicht gut genug.

Das sind ausgewiesene Race-Fullys.
Deren Auslegung liegt, wie der Name schon sagt, im Race Bereich.

Für Touren, und die willst Du machen wie Du schreibst, gibt bessers, sprich komfortableres.

Ein Thema könnten hier das Giant Trance X sein (bester Hinterbau überhaupt, von wegen offen fahren) oder das Genius. Hier hast Du immense Variabilität, allerdings musst Du dazu was tun. Nämlich den Lenkerschalter betätigen. :)
Beide gibts als Top-Versionen auch für Dein hohes Budget und damit entprechend gut ausgestattet und leicht.

Beide Bikes können im Gelände zwar sehr viel mehr als Du vor hast damit,
machen aber dennoch mehr Sinn als einen Racer zum Touren zu "missbrauchen" und sich unnötig mit den konzeptbedingten Nachteilen abzufinden.
 
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Nun, Du schreibts gezielt "keine Rennen".
Damit sind aber einige der Bike fehl am Platze, in jedem Fall schonmal Epic, Spark, Merida, Anthem, Scalpel.
Möglicherweise noch mehr, aber die anderen kenne ich nicht gut genug.

Das sind ausgewiesene Race-Fullys.
Deren Auslegung liegt, wie der Name schon sagt, im Race Bereich.

Für Touren, und die willst Du machen wie Du schreibst, gibt bessers, sprich komfortableres.

Ein Thema könnten hier das Giant Trance X sein (bester Hinterbau überhaupt, von wegen offen fahren) oder das Genius. Hier hast Du immense Variabilität, allerdings musst Du dazu was tun. Nämlich den Lenkerschalter betätigen. :)
Beide gibts als Top-Versionen auch für Dein hohes Budget und damit entprechend gut ausgestattet und leicht.

Beide Bikes können im Gelände zwar sehr viel mehr als Du vor hast damit,
machen aber dennoch mehr Sinn als einen Racer zum Touren zu "missbrauchen" und sich unnötig mit den konzeptbedingten Nachteilen abzufinden.

Hallo schoeppi,
danke für Deine Einschätzung. Du hast eventuell Recht damit, dass ich mich eher nach einem Bike wie dem Trance oder Fuel Ex umschauen sollte, das sagen ja auch die meisten Hersteller, Zeitschriften usw.. Meine Überlegung war halt, dass für meinen Bedarf 100mm Federweg völlig ausreichen und man bei mehr Federweg halt Plattformen wie ProPedal usw. benötigt, die das Fahrwerk wiederum unsensibel machen. Habe halt lieber 10 cm sensiblen und stets aktiven Federweg , als 12 oder 14 cm "gedrosselten" Federweg, wo ich ProPedal oder Lockout brauche. Diese Federwegkategorie nennt sich dann heute halt Racefully. Ich habe auch z.B. ein Canyon Nerve XC mit 115mm h / 100mm v Probe gefahren, fand die Sitzposition, d.h. die stärkere Sattelüberhöhung, geringere Lenkerbreite, Barends usw. bei den 100mm "Racefullys" Lux und Nerve MR aber besser. Ich fahre seit 2000 ein Hardtail mit schätzungsweise 12cm Sattelüberhöhung, 56cm schmalem Lenker mit Barends, was denke ich schon eher einem Race- als einem Tourenfully entspricht, und finde die Sitzposition wirklich gut. Ich bin mehr auf die 100mm Klasse fixiert, da ich ca. 2005 ein Giant NRS Composite mit 105 mm Federweg h / 80mm v und relativ weich abgestimmt Probe gefahren habe und ich den Federweg als genau richtig empfand. Das Rad wippte mit dieser Einstellung zwar leicht, was mich eigentlich nicht gestört hat, war aber sehr komfortabel, viel komfortabler als ein aktuelles Anthem X, das ich ähnlich weich abgestimmt kurz Probe gefahren bin (das lag aber wahrscheinlich am Float R Dämpfer, an dem man das Pro Pedal nicht ausschalten kann). Falls ich mich doch für die 120/125 mm Klasse entscheide wird das Trance sicher auf meiner Liste stehen. Das Rad muß auch nicht unbedingt 6000 Euro kosten, ich würde auch das Alu Nerve MR von Canyon nehmen (also das Frameset), was erheblich günstiger wäre, das hat aber eine so lange Lieferzeit. Wenn ich aber halt ein Rad für 6000 Euro am besten finde wäre ich auch bereit so viel auszugeben. Beim Anthem z.B. würde ich wahrscheinlich eher die Aluvariante nehmen, beim Trek Top Fuel dagegen würde ich die Carbonvariante nehmen, da mir diese einfach besser gefällt.

MfG tox 2000
 
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schoeppi

Bergaufbremser
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Meine Überlegung war halt, dass für meinen Bedarf 100mm Federweg völlig ausreichen und man bei mehr Federweg halt Plattformen wie ProPedal usw. benötigt, die das Fahrwerk wiederum unsensibel machen. Habe halt lieber 10 cm sensiblen und stets aktiven Federweg , als 12 oder 14 cm "gedrosselten" Federweg, wo ich ProPedal oder Lockout brauche.
MfG tox 2000


Das stimmt so nicht.
Um ein ProPedal wirst Du kaum drumherum kommen.
Auch ein 100mm Fully offen wird wippen, selbst im Anthem, das mit dem effizientesten Hinterbau. Und nicht weniger als eins mit mehr Federweg.
Oder Du fährst es "artgerecht" hart. Nur dann iss auch nix mehr mit sensibel.
 
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Servus,

würde mich für ein Rotwild entscheiden (R.R1 oder R.R2), fahre selbst ein R1 Mj. 2009.

Der Hinterbau kann permanent offen gefahren werden, obwohl ich nicht einschätzen kann ob das Bike Deinen Anforderungen entspricht (evtl. nicht sensibel genug).
Ich denke das Du dies nur abschließend über Probefahrten klären kannst.

Dauerhaltbarkeit: Vorgänger war ein RCC 0.2 Mj. 2004 -> bis 2010 ohne Probleme gefahren
Garantieleistung: Tausch eines defekten Steuersatzes nach 16 Monaten ohne Berechnung (beim RCC 0.2 - das R1 hat noch keine Probleme gemacht)
Gewicht: ca. 2350g (R.R2) inkl. Dämpfer sind nicht der Hammer aber soweit ok
Optik: Geschmacksache
Verarbeitung: sehr gut

Es gibt sicher Schlimmeres als 14 Bikes zu testen. ;o)


Andreas
 
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Bei Deinem Etat und den von Dir angestrebten Federwegen wäre das Santa Cruz ganz klar meine erste Wahl, das Fahrwerk ist top sensibel und effektiv, das ganze bike einfach wunderschön und in Europa nicht an jeder Strassenecke zu sehen.
 
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Die Hälfte der ganannten Bikes bin ich schon gefahren und würde entweder zum Giant greifen, der Hinterbau und der Rahmen der Carnonfeile sind wirklich top oder aber zum Epic.

2. Specialized Epic Carbon (Brain System ist für mich zu unkomfortabel denke ich)

Den Kommentar verstehe ich nicht. Wenn Du mit unkomfortabel hart meinst, so ist es eine Abstimmungsgeschichte. Von hart bis weich kannst Du alle sfahren, ich rocke damit auch die Gardaseetrails!

Epic kann ich uneingeschränkt empfehlen.

Top Fuel bzw. Fuel wäre auch ne klasse Wahl!
 
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Servus,

würde mich für ein Rotwild entscheiden (R.R1 oder R.R2), fahre selbst ein R1 Mj. 2009.

Der Hinterbau kann permanent offen gefahren werden, obwohl ich nicht einschätzen kann ob das Bike Deinen Anforderungen entspricht (evtl. nicht sensibel genug).
Ich denke das Du dies nur abschließend über Probefahrten klären kannst.

Dauerhaltbarkeit: Vorgänger war ein RCC 0.2 Mj. 2004 -> bis 2010 ohne Probleme gefahren
Garantieleistung: Tausch eines defekten Steuersatzes nach 16 Monaten ohne Berechnung (beim RCC 0.2 - das R1 hat noch keine Probleme gemacht)
Gewicht: ca. 2350g (R.R2) inkl. Dämpfer sind nicht der Hammer aber soweit ok
Optik: Geschmacksache
Verarbeitung: sehr gut

Es gibt sicher Schlimmeres als 14 Bikes zu testen. ;o)


Andreas

Hallo Andreas 33,
danke für den ausfürlichen Bericht,
ob es so sensibel federt wie ich es mir vorstelle wird nur eine Probefahrt zeigen. Habe aber bei Bike TV einen Videobeitrag gesehen in dem glaube ich das gleiche Modell wie Deins getestet wurde. Auf dem Video sieht der Hinterbau schon ziemlich aktiv/komfortabel aus, jedenfalls so weit man das anhand eines Videos beurteilen kann. Auf jeden Fall viel aktiver als bei den von mir bisher getesteten bikes (Anthem, Adrenalin).

MfG

Bei Deinem Etat und den von Dir angestrebten Federwegen wäre das Santa Cruz ganz klar meine erste Wahl, das Fahrwerk ist top sensibel und effektiv, das ganze bike einfach wunderschön und in Europa nicht an jeder Strassenecke zu sehen.

Hallo,
hast Du so ein Rad? In Amerika scheinen diese Räder ja sehr beliebt zu sein, warum sind sie bei uns in Deutschland so wenig populär? Den Rahmen bekommt man zwar, aber man kann nirgendwo Probe fahren, was für mich unverzichtbar ist bei einem so teuren Rad. Kennst Du vielleicht einen Händler wo man Probe fahren kann? Danke.

MfG

Die Hälfte der ganannten Bikes bin ich schon gefahren und würde entweder zum Giant greifen, der Hinterbau und der Rahmen der Carnonfeile sind wirklich top oder aber zum Epic.

2. Specialized Epic Carbon (Brain System ist für mich zu unkomfortabel denke ich)

Den Kommentar verstehe ich nicht. Wenn Du mit unkomfortabel hart meinst, so ist es eine Abstimmungsgeschichte. Von hart bis weich kannst Du alle sfahren, ich rocke damit auch die Gardaseetrails!

Epic kann ich uneingeschränkt empfehlen.

Top Fuel bzw. Fuel wäre auch ne klasse Wahl!

Hi,

dass ich das Epic für unkomfortabel halte war ein wenig unglücklich ausgedrückt. Was ich meinte ist, dass es ziemlich unsinnig wäre ein Rad mit Brain Technik zu kaufen und diese dann nicht zu benutzen, d.h. nur mit offenem Brain zu fahren. Die Technik an sich reizt mich allerdings schon und wahrscheinlich würde ich sie, wenn ich sie hätte, auch nutzen. Man muss es halt einfach ausprobieren. Ich habe auch schon ein Epic (2009er Modell glaube ich) Probe gefahren (nur im Laden). Bin zum Testen über eine ca. 4cm hohe Kante gefahren. Bei ganz offenem Brain hat es ganz normal gefedert, sobald man das Brain etwas zugedreht hat, hat es bei der Kante zwar immer noch die Federung geöffnet, gefühlsmäßig aber mit einer minimalen Verzögerung. War das nur Einbildung oder kannst Du das bestätigen? Danke.

MfG
 
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Hi,

dass ich das Epic für unkomfortabel halte war ein wenig unglücklich ausgedrückt. Was ich meinte ist, dass es ziemlich unsinnig wäre ein Rad mit Brain Technik zu kaufen und diese dann nicht zu benutzen, d.h. nur mit offenem Brain zu fahren. Die Technik an sich reizt mich allerdings schon und wahrscheinlich würde ich sie, wenn ich sie hätte, auch nutzen. Man muss es halt einfach ausprobieren. Ich habe auch schon ein Epic (2009er Modell glaube ich) Probe gefahren (nur im Laden). Bin zum Testen über eine ca. 4cm hohe Kante gefahren. Bei ganz offenem Brain hat es ganz normal gefedert, sobald man das Brain etwas zugedreht hat, hat es bei der Kante zwar immer noch die Federung geöffnet, gefühlsmäßig aber mit einer minimalen Verzögerung. War das nur Einbildung oder kannst Du das bestätigen? Danke.

MfG[/QUOTE]

Mit dem Brain regelst Du das Losbrechmoment, d.h. Du stimmst es straffer ab. Es unterscheidet zudem ob der Schlag von oben (Wiegetritt) oder von unten (Schlagloch) kommt. Fahr am besten mal Probe! Das gilt natürlich generell, und nicht nur Parkplatz!
 
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Hi,

dass ich das Epic für unkomfortabel halte war ein wenig unglücklich ausgedrückt. Was ich meinte ist, dass es ziemlich unsinnig wäre ein Rad mit Brain Technik zu kaufen und diese dann nicht zu benutzen, d.h. nur mit offenem Brain zu fahren. Die Technik an sich reizt mich allerdings schon und wahrscheinlich würde ich sie, wenn ich sie hätte, auch nutzen. Man muss es halt einfach ausprobieren. Ich habe auch schon ein Epic (2009er Modell glaube ich) Probe gefahren (nur im Laden). Bin zum Testen über eine ca. 4cm hohe Kante gefahren. Bei ganz offenem Brain hat es ganz normal gefedert, sobald man das Brain etwas zugedreht hat, hat es bei der Kante zwar immer noch die Federung geöffnet, gefühlsmäßig aber mit einer minimalen Verzögerung. War das nur Einbildung oder kannst Du das bestätigen? Danke.

MfG

Mit dem Brain regelst Du das Losbrechmoment, d.h. Du stimmst es straffer ab. Es unterscheidet zudem ob der Schlag von oben (Wiegetritt) oder von unten (Schlagloch) kommt. Fahr am besten mal Probe! Das gilt natürlich generell, und nicht nur Parkplatz![/QUOTE]

Die Funktionsweise des Brain Systems ist mir bekannt. Mit dem Probe fahren ist immer so eine Sache. Bei den meisten Radläden kann man maximal eine Runde vor dem Laden fahren, was nicht wirklich etwas bringt.

MfG
 
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dann such doch einen Concept Store auf, glaube in Düsseldorf gibts einen, da kannst Du bestimmt ausgiebig testen. Oder falls Du mal im Raum Frankfurt bist, Zweirad Stenge in Hösbach. Da bin ich damals Epic, Stumpy und Flash gefahren, so lange ich wollte!
 

Alpine Maschine

Es könnte auch gelogen sein!
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Wie wärs denn mit nem Rocky Mountain Element?

Wenn du ein Bike nimmst, mit dem es im Singletrail lässiger vorwärts geht (also weniger racig), ändert sich vielleicht auch deine Tourenwahl.

Bei mir wars so.

Das Element gibts ja in 2 Versionen, mit mehr und weniger FW.
 

schoeppi

Bergaufbremser
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Das Rocky ist auch ein Wipper.

Es macht doch keinen Sinn immer neue Bikes in die Diskussion zu bringen.
(Schon gar keinen Bleiklumpen al la Helius)

Tox2000 hat ganz klar gesagt worauf es ihm ankommt.
Er ist da geradezu fanatisch.

Und das Bike das dem am nächsten kommt ist nunmal das Anthem.
Keines ist effizienter bei offenem Dämpfer.
Das ist keine Meinung, das sind Messwerte.
Also sind alle anderen vom Tisch, ganz einfach.

Wenn das bei der PF nicht ganz optimal war ist das sicher ein Einstellungsthema.
Richtig konfiguriert kann es aber das was es für den TE können soll besser als der Rest der Welt.
Punkt.
 
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Hallo,
hast Du so ein Rad? In Amerika scheinen diese Räder ja sehr beliebt zu sein, warum sind sie bei uns in Deutschland so wenig populär? Den Rahmen bekommt man zwar, aber man kann nirgendwo Probe fahren, was für mich unverzichtbar ist bei einem so teuren Rad. Kennst Du vielleicht einen Händler wo man Probe fahren kann? Danke
MfG
Das hat bestimmt mit den unbescheidenen Preisen zu tun... ;)
Ich konnte einmal eins v. Privat probefahren, war beeindruckend. Ich liebe eben bikes mit virtuellem Drehpunkt, habe selbst ein Ibis. Die sind i.Allgemeinen ohne spezielle Dämpfer wipparm und trotzdem sensibel.
Das Giant hat einen ähnlichen Hinterbau, das wäre noch eine Grossserien-Alternative.
 

Alpine Maschine

Es könnte auch gelogen sein!
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.... Ich liebe eben bikes mit virtuellem Drehpunkt, habe selbst ein Ibis. Die sind i.Allgemeinen ohne spezielle Dämpfer wipparm und trotzdem sensibel.
Das Giant hat einen ähnlichen Hinterbau, das wäre noch eine Grossserien-Alternative.

Möööp, falsch.

VPP-Bikes benutzen den Kettenzug, um den Hinterbau in eine bestimmte SAG-Position zu ziehen. Das funktioniert auf den dafür bestimmten KBern wunderbar. In anderen Situationen ist es so, dass es zu einem starken (systembedingten) Pedalrück- bzw. -vorschlag kommt.

Meistens wird Wippen jedoch von der Körperbewegung ausgelöst. Das ist nicht schlimm und kostet keinen Vortrieb, da diese Bewegung nie als Kraft auf das Pedal gekommen wäre. Ein sensibles System MUSS also Wippen. Es gibt nur eine Möglichkeit, das auszuschließen: eine Masse-Trägheitsventil.

Bringe ich anders Kraft in den Hinterbau ein, ist das System nicht mehr frei und kann nicht mehr unbeeinflusst arbeiten. Ich pers. halte mich mit meinem Fahrstil nicht im Wippfenster auf (bei VPP-Bikes), man kann es aber provozieren. Ferner sind VPP-Bikes wenig bremsneutral, beim Anbremsen auf Kurven über einer Treppe blockiert das Hinterrad sehr schnell (vgl. Eingelenker) und kostet damit Bremsperformance.

Ob das für Tox entscheidend ist, steht auf einem anderen Blatt.
 
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Und das Bike das dem am nächsten kommt ist nunmal das Anthem.
Keines ist effizienter bei offenem Dämpfer.
Das ist keine Meinung, das sind Messwerte.
Also sind alle anderen vom Tisch, ganz einfach.

Kannst Du bitte mal die Quelle für Deine Angabe nennen? Danke.
 
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