[Kaufberatung]: Reifen für wenig offroad, eher längere Distanzen

Wenn Du jedoch immer noch Bedenken hast, wegen der Breite vom SK2.2/RK2.2 auf Deinen schmalen Felgen, kannst Du alternativ auch den deutlich schmaler bauenden und immer noch schnellen X-King2.2RaceSport nehmen. Der geht dann an schmalen Felgen auch noch sehr gut im Gelände.
Beim XK allein sollte sein Anforderungsprofil aber anders aussehen. Wenn man viel Straße/Radweg fährt, kommt man mit dem RK zumindest am HR spürbar leichter voran. Ob man überhaupt in Genuss der Vorteile des RK2.2 bei einem Fahrergewicht von über 90kg und einer schmalen Felge kommt, ist fraglich. Was spricht eigentlich gegen eine Kombi aus RK2.0 am HR und dem XK2.0 am VR?

EDIT(H sagt): Den XK RS 2.0 gibt's wohl nur auf der Conti-Website ???
 
Zuletzt bearbeitet:
Xk ist universell aber auf harten Untergründen nicht besonders gut. Ich fahr auch oft vorne den universelleren Reifen, aber etwas pauschalisiert kann man sagen: je breiter das Grip-Spektrum, desto schwächer das Grip-Niveau.
Du brauchst eher Reifen, bei denen die Stollen dichter zusammen stehen. Oder ganz ohne Stollen.
 
(Möglichst) durchgehender Mittelsteg rollt eigentlich auch immer gut auf festem Untergrund. Ich schmeiß mal noch den Maxxis Ranchero: https://www.bike-components.de/de/Maxxis/Ranchero-eXCeption-Faltreifen-p13521/ in die Runde. Den bin ich früher mal gefahren. Das war ein guter, langlebiger und pannensicherer Begleiter für die Stadt mit gelegentlichen Ausflügen in's einfache Gelände (,solange es nicht anspruchsvoll wird --> Matsch, Schotter etc.). So etwas wie der Table Top von Schwalbe aus dem Dirtbereich sollte in der Stadt eigentlich auch sehr gut rollen. Haltbarkeit soll aber nicht so prickelnd sein...
 
Der Ranchero exception ist nicht schlecht für vorne. Hat in Fahrtrichung ein dichtes Profil, aber zur Seite ein offenes Profil, falls doch mal eine matschige Stelle kommt. Und der funktioniert auf schmalen Felgen, weil das eXCeption-Gewebe sowieso etwas mehr Druck braucht (aber nicht mehr als 2 bar).
Speed King hinten und Ranchero vorne dürfte eine gute Kombi sein. Auf einer schmalen Felge muss man dann halt den Speed King etwas härter aufpumpen. Von oben sieht der Ranchero wahrscheinlich etwas schmaler aus, von der Seite müssten beide Reifen ungefähr gleich hoch sein. Macht aber Nix, weil man hinten mehr Last hat, und breitere Reifen besser rollen, während schmalere Reifen im Matsch weniger aufschwimmen.
 
Crossmark hinten, Ranchero vorne wurde früher auch oft gefahren. Der Ranchero baut aber auf jeden Fall größer, als man es von einem 2,0''er annehmen würde. RK2.0 < Ranchero < RK2.2 . 'Sollte gut zu 'ner 16er (?17er?) Felge passen...
 
Crossmark hinten, Ranchero vorne wurde früher auch oft gefahren. Der Ranchero baut aber auf jeden Fall größer, als man es von einem 2,0''er annehmen würde. RK2.0 < Ranchero < RK2.2 . 'Sollte gut zu 'ner 16er (?17er?) Felge passen...
Speed King rollt auf Asphalt deutlich besser als Crossmark. Wobei der 2.1er Crossmark für Maxxis-Verhältnisse erstaunlich gut rollt. Im Gegensatz zum mMn mißlungenen 2.25er Crossmark.
 
Yip, Crossmark und Ranchero spielen vom Rollwiderstand her in einer Liga mit dem X-King. Das wäre in allen 3 Fällen ein "Upgrade" zum Smart Sam...
 
Wiege 92 kg und das fährt sich irgendwie bequemer und schneller mit soviel Druck. ;)
Lass Dich nicht verunsichern und fahr den Druck, der Dir (und deiner Felge) passt. Ich fahre den Race King 2.2, meine Laufleistung in den letzten 5 Jahren sind ca 12.000-13.000 km im Jahr, viel Straße und Forstautobahn. Eine Transalp und ein Marathon im Jahr ist auch dabei. Ich wiege 75 kg und fahre auch 3.5 bis 4 bar. Mir taugt es so, meine Felgen können das ab und die Bike-Bravos sind mir völlig Latte.
Latex fahre ich persönlich nicht. Butyl kann ich unterwegs problemlos flicken, und die paar Gramm Gewicht und Watt Rollwiderstand mehr packen meine Wadeln. Das wöchentliche Nachpumpen würde mir persönlich auf den Sack gehen.
Wenn Du viel fährst, würde ich dringend von Schwalbe abraten, es sei denn, du flickst gerne. Ich habe einiges von Schwalbe probiert: Smart Sam, Furious Fred, Rocket Ron. Die Conties sind einfach um Klassen pannensicherer. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
 
Das müssen ohne effektive Federung am Hinterbau/Sattelrohr aber arschglatte Waldautobahnen sein, dass man beim RK 2.2 bei einem Fahrergewicht von 75kg den Unterschied zwischen ~2 und ~3.5-4 bar nicht realisiert. Hoppelt das nicht mit so viel Druck? 'Sagt einer aus derselben Gewichtsklasse, der mit seinem HT bis vor kurzem mit ähnlichen Drücken unterwegs war. Übrigens, ich fahre die ~2 bar hinten und ~1,7 bar vorne mit den stinknormalen Conti-Butylschläuchen...
 
Das müssen ohne effektive Federung am Hinterbau/Sattelrohr aber arschglatte Waldautobahnen sein, dass man beim RK 2.2 bei einem Fahrergewicht von 75kg den Unterschied zwischen ~2 und ~3.5-4 bar nicht realisiert. Hoppelt das nicht mit so viel Druck? 'Sagt einer aus derselben Gewichtsklasse, der mit seinem HT bis vor kurzem mit ähnlichen Drücken unterwegs war. Übrigens, ich fahre die ~2 bar hinten und ~1,7 bar vorne mit den stinknormalen Conti-Butylschläuchen...
Ich fahre ein älteres Rocky Element mit einem Fox RP23 hinten und einer Durin vorne. Den RP23 mache ich im Wald auf und auf der Straße zu.
Ich fahre jeden Tag mit dem Ding zur Arbeit. 38 km eine Strecke, Straße/Waldweg 50/50. Sicher sind 2 bar auf unbefestigten Wegen bequemer, aber 4 bar sind halt auf der Straße deutlich schneller. Und so alt, dass meine Knochen das bisschen Schütteln nicht aushalten, bin ich noch nicht.
 
Gegensatz zum mMn mißlungenen 2.25er Crossmark.
Hast du den 2.25er CM eigentlich bis zum Ende gefahren oder wolltest Du Dir das nach ein paar Ausfahrten auch nicht mehr antun?

... Yip, Crossmark und Ranchero spielen vom Rollwiderstand her in einer Liga mit dem X-King ...
Was sind die Qualitäten des X-King? Rollwiderstand ist es schon mal nicht, nach dieser Aussage.

Von den Pannen habe ich keinen Unterschied gemerkt.
 
Latex fahre ich persönlich nicht. Butyl kann ich unterwegs problemlos flicken, und die paar Gramm Gewicht und Watt Rollwiderstand mehr packen meine Wadeln.

Zumindest meiner Erfahrung nach lassen sich die Michelin Latex Schläuche mit dem gewöhnlich Flickzeug á la Rema Tip Top ohne weiteres flicken. Man kann ja viel negatives gegenüber Latex in den Raum werfen, aber sicher nicht so wie sich dein Statement liest hinsichtlich Pannen flicken unterwegs.
 
Stimmt. Auf Latex wirkt das Vulkanisiermittel sogar viel schneller (praktsich sofort), und auch bei Kälte. Latex lässt sich besser flicken als Butyl.
 
Was sind die Qualitäten des X-King? Rollwiderstand ist es schon mal nicht, nach dieser Aussage...
Das musst du in Relation zu dem setzen, was der X-King kann. Und dann finde mal was vergleichbares mit einer ähnlichen Laufleistung bei der Konkurrenz. Den Unterschied zum Race King merkst (und hörst) du nur, wenn du (viel) Straße/Radweg fährst. Dafür ist er als alleinige Bereifung zu schade, rollt dort für einen Allrounder aber immer noch ausgesprochen gut. Im Gelände ist der X-King im Vergleich zum RK universeller einsetzbar, zum Beispiel wenn der Untergrund feucht wird oder Schotter/Geröll in's Spiel kommen. Da greift er besser. Einlenkverhalten und Pannenschutz sind beim X-King auch besser. Der X-King ist gutmütiger, verzeiht einem sicher den ein oder anderen Fahrfehler mehr. So richtig Laune macht der X-King wohl in der 2.4er Dimension, wenn man ihn als solchen am VR aufzieht und mit dem RK als 2.2er (oder auch dem SK) am HR kombiniert. So kommt man in den Genuss der Vorteile beider Reifen, Kontrolle vorne und geringer Rollwiderstand, da wo es sowieso am meisten bringt, hinten...
 
Ich kann jetzt nur für den 26er X-King am VR sprechen, aber gerade das Kurvenverhalten finde ich nicht berauschend. Der kippelt aufgrund des Profils auf hartem Waldboden, sandigen und trockenen Wegen doch arg rum. Aber ist sicher auch ganz subjektiv :) Ich hab vorn den MountainKing drauf, in 2.2. Mit dem breiten MK bin ich nicht warm geworden.
 
So Leute, ich brauch jetzt wirklich mal neue Reifen. Mein Hauptproblem ist aber die schmale Felge (16mm Innendurchmesser nach eigener Messung mit billigen Maßband). Geht das Race- und Speedking 2.2 mit Latexschläuchen, oder nicht? Da ich das Zeug auch noch teuer aus Österreich nach Deutschland weiterschicken muss und es auch sonst nicht Dicke im Portemonau habe, möchte ich ungern experimentieren.
 
Ich glaub, das ist dann doch zu sehr an der Grenze. Dann muss man ja den breiteren Reifen härter aufpumpen als den schmaleren, weil der sonst zu sehr kippelt. 2x Race King 2.0 ist evtl. die bessere Wahl. Im Lauf der Zeit wird aus dem hinteren schon ein Semislick. ;)
Bei RaceSport kann man hinten über Latex nachdenken, aber so groß ist der Unterschied nicht, solange der Butylschlauch nicht übermäßig dickwandig ist. Außerdem walken schmale Reifen sowieso weniger, was den Unterschied noch mehr minimiert.
 
Hmm, wenn ich schon wieder Semislick lese. Taugt das mit meinen 0815 Felgenbremsen überhaupt? Hier in Wien und Umgebung geht es ständig auf und ab und ich war schonmal bergab 60 km/h (zumindest laut GPS) schnell. Komm ich da mit dem sogenannten Semislick überhaupt anständig Bremswirkung auf die Straße?
 
Auf der Straße hat ein Slick sogar mehr Grip als ein Stollenreifen(, gleiche Gummimischung vorausgesetzt). Verzahnung ist nur auf losem Untergrund ein Vorteil. Es ist ein sehr verbreiteter Fehler, ein breiteres Grip-Spektrum mit einem höheren Grip-Niveau zu verwechseln. Wenn das stimmen würde, dann müssten Spike-Reifen auf der Straße den meisten Grip haben...
Reifen wie der Race King Racesport müssen auch nicht übermäßig hart aufgepumpt werden um auf der Straße gut zu rollen. Zuviel Druck senkt nämlich den Grip.
 
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