Kaufberatung: Welches Gravelbike fürs Bikepacking und den Weg zur Arbeit.

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Hallo Zusammen,

ich lese hier im Forum eigentlich schon länger mit, dies ist aber mein erster Post.

Ich habe die Hoffnung, dass mir der ein oder Andere vielleicht nen nützlichen Hinweis geben kann.
Ich suche seit geraumer Zeit ein Gravelbike. Hauptsächlich für mehrtägige Radreisen (500km und mehr) und halt für das normale Zeug ( einkaufen usw.).
Ich hatte mir eigentlich das Nuroad Race FE ausgeguckt und hätte das 2020er Modell bekommen können. Das war aber 2 Tage bevor die 2021 Modelle vorgestellt wurden, also habe ich mir lieber ein 2021 Modell reservieren lassen. Jetzt wurde ich direkt bei Cube aber schon mehrfach vertröstet, also habe ich mal so geschaut was ich sonst so kaufen wollen würde.
Da ich mir mittlerweile mit dem Alu-Carbon Nuroad nicht mehr so sicher bin hatte ich
zwischenzeitlich mal nach dem Planet X Tempest geschaut. Leider wiege ich ein paar Kilo (110) bei 1.84m und konnte dort keine Spezifikation bzgl. Gewicht finden. Meine Supportanfrage diesbezüglich blieb bisher auch unbeantwortet. Desweiteren weiß ich insgesamt nicht was ich von Titan ( und im besonderen vom Tempest) halten soll, da dieses Material wohl bei schlecht geschweißten Rahmen leicht spröde und brüchig werden kann und Risse bekommt.
Aktuell tendiere ich zu einem stockordinären Stahlrahmen.
Mir würde das Bombtrack Audax oder auch Hook Ext gefallen (abgesehen von der Carbongabel) oder auch das Kona Rove.
Da wiederum weiß ich nicht was ich von den 650er Reifen halten soll.

Im Endeffekt hatte ich die Hoffnung, dass hier noch ein paar Vorschläge kommen wo und nach was man sonst so schauen kann. Wichtig wäre mir, dass ich das Rad zeitnah bekomme und nicht erst bei Abschluss der Bestellung das Erz für die Materialien aus dem Berg geklopft werden.

Wichtig wären mir:
  • Stabiler Rahmen für fette Leute wie ich einer bin :D ( Stahl oder Titan)
  • maximal 2500 - 3000€ ( es müsste für mich schon das allerfeinste Fahrrad sein damit ich mehr zahlen würde)
  • viele Anschraubpunkte für Gepäckträger, Getränkehalter etc.
  • mindestens GRX600 Niveau und keine Bowdenzug Scheibenbremsen
  • 2x11. Außer der Rest wäre perfekt, dann würde ich nochmal drüber nachdenken

Schön wären:
  • 622 / 700 Räder mit 47mm Reifen und Platz für Schutzbleche
  • innenverlegte Züge
  • Max. 11 kg

Ich weiß, das war jetzt etwas länglich. Wäre nett, wenn noch paar Vorschläge kämen.

Danke, euer Wullewatz
 
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Die wichtigste Frage ist noch offen, welche Reifenbreite willst du fahren?

Ich könnte noch ribble, Rondo, otso und brother cycles einwerfen. Alles stahl/titan und auch nicht an jeder Ecke zu finden. Kurzfristige Verfügbarkeit ist vermutlich solala. Nordest haben auch interessante Rahmen. Käme ein selbstbau in Frage?

Das Thema Gewicht hängt meistens an den laufrädern. Da hätte man beim selbstbau auch entsprechend Möglichkeiten.

Ansonsten wegen pendeln, Schutzblech, Licht und Dynamo?

Gruß
 
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Wie oben geschrieben:
Schön wären 47-622 + Schutzblech.
Die Reifengröße kenn ich von meinem Trekkingrad und find sie gut.
Bei Lichtern bin ich aktuell eher auf dem Trip: Akku statt Dynamo.
Selbstbau im Sinne von ich bastel die Komponenten an einen Rahmen, wäre auch okay, tendenziell würde ich aber lieber was fertiges kaufen, da ich Angst habe hier in eine Kostenfalle zu tappen und alles aus dem Budget läuft.
 
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Niner RLT Steel. Das neue Modell hat eine nochmal größere Reifenfreiheit, sehr stabile und steife Front mit einer für MTB-Einsatz getesteten Carbongabel. Zudem Gepäck- und Flaschenhalteraufnahmen bis zum Abwinken.
Sähe dann aber derzeit eher nach einem Aufbau aus, statt nach dem Komplettbikekauf, wenn ich mich so umgucke. Das gilt für viele Gravelbikes derzeit.
 
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Was ist eigentlich von Carbongabeln zu halten?
Mittlerweile frage ich mich ob das wirklich ne gute Idee ist eine zu haben. Einmal nen Stein gestriffen und das Ding ist reif für den Müll. Und wer weiß wie lange die passenden als Ersatzteil verfügbar sind. Und selbst wenn, da ist man dann gleich nochmal 3-500€ los.
 

Micha0707

Deathlike Silence
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Was ist eigentlich von Carbongabeln zu halten?
Mittlerweile frage ich mich ob das wirklich ne gute Idee ist eine zu haben. Einmal nen Stein gestriffen und das Ding ist reif für den Müll. Und wer weiß wie lange die passenden als Ersatzteil verfügbar sind. Und selbst wenn, da ist man dann gleich nochmal 3-500€ los.
Kreuzgefährlich!! Die brechen nur vom Anschauen!

immer wieder interessant, welch geballtes Nichtwissen hier im Forum verbreitet wird.
 
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Was ist eigentlich von Carbongabeln zu halten?
Sehen eben Scheisze aus (was zu manchen Rahmen sehr gut paßt), sind teuer (rechtfertigen daher einen höheren Verkaufspreis des gesamten Rades), sollen aber deutlich leichter sein. Wie die sich beim Fahren anfühlen? - Keine Ahnung. Ist mir aber auch egal. :D Sollen wohl recht gut dämpfen.

Hier tausch(t)en sich welche über das für und wider einer solchen Art Gabel aus:
 
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immer wieder interessant, welch geballtes Nichtwissen hier im Forum verbreitet wird.
Immer wieder erschreckend, wieviele Fanboys der Fahrradindustrie hier vertreten sind, die alles kaufen, was diese (Fahrradindustrie) ihnen vor die Augen hält.
Sondermüll kommt mir nicht an's Rad.
 
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Es ist ganz einfach, wenn du kein Carbon möchtest, dann kauf es nicht. Technisch sind Cabongabeln und Stahlgabeln von der Beladung meist unterschiedlich. komfort kann sowohl als auch sein.

Ich bin 10 jahre mit meiner Carbongabl am Rennrad auch mit leichten stürzen ohne Probleme gefahren. aber es soll dein bike sein und du sollst dich damit wohl fühlen. Dadurch schränkt sich aber die Auswahl der
radl stark ein. Hier gibt es aber kein richtig oder falsch, sondern nur anders :)
 

bodom child

king dingeling
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Stevens Supreme Pro.
SKS Schutzbleche, 40er Schwalbe G-One Reifen, ShutterPrecision NaDy, Supernova LED, Alugabel, super P/L Verhältnis
Hab auf meines heuer schon über 3000km Pendel-KM gefahren und bin immer noch top zufrieden!
 
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