Kilometrischnumerischer Reisebericht

rob

Dabei seit
29. September 2001
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12
Ort
Spongohausen bei Berlin
Berlin - Frankfurt a.M. - Bad Kreuznach - Frankfurt a. M. - Eisenach - Alpen - Friedrichsafen - Allgäu - Berlin



km 0 Am 15.8. um 0930 fuhr ich mit dem allseits bekannten und schon desöfteren eingesetzten Suzuki, ja man könnte fast behaupten die Karre ist ein offizielles ESK-Mobil, zu Rikman. Der Morgen war schön, die Temperaturen schon sehr angenehm. Wir stapelten meinen Singlespeeder und Rikmans Kantenklatscher sowie diverse Taschen in den Kofferraum und begaben und zum ESK-Headquarter. Hier warteten wir bis 1002 bis Arthur Dent mit einem Ladenfahrrad angeradelt kam. Unser unermüdlicher Radhändler nutzt wirklich jede Sekunde und testet schon vor Ladenöffnung Bikes auf prenzelbergischen Straßen auf Herz und Nieren. A.D. überreichte uns die ESK-Flagge und nachdem Rikman einen Frühstücksdöner verdrückt hatte konnte es endlich losgehen. Wir wollten nach Bad Kreuznach zum Moderatorentreffen.

km 13 Den Abend vor dem Moderatorentreffen konnten wir bei Frank in Hofheim bei Frankfurt a. M. verbringen, weswegen ein Mitbringsel in Form eines Radebergerkastens obligatorisch ist. Alsbald ging es auf die Autobahn.

km 40 Rikman öffnet das erste Pils. Ich verzichte schweren Herzens. Die folgende Autobahnfahrt vergeht trotz strikten 110km/h wie im Fluge (naja). Wie noch des Öfteren in den nächsten Wochen konnten wir die Staus auf der Gegenseite beobachten und uns ins Fäustchen lachen. Den ESK in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.

km 650 Nach mehreren verzweifelten Anläufen und dem unerbittlichen Missachten des Einbahnstraßenwirrwarrs fanden wir die Einfahrt zu Franks Hof. Der Darkdesigner war auch schon da. Wir machten es uns zu viert in Franks Küche bequem und eben dieser demonstrierte uns seinen High-End-Kühlschrank, der dank ausgeklügelter, integrierter Automatik binnen Sekunden gecrushtes Eis ins Caipiglas rieseln lässt. Nach dem zweiten Caipi gab es einen von Darkdesigner höchstpersönlich gemixten Melone-Wiskey-Sekt-Cocktail sowie die beste Pizza meines Lebens aus Franks Wunderhänden - ein Traum. Leicht angeheitert ließen wir den Abend bei Bier und einem Drachen-Fantasy-Film ausklingen. Der Film wurde laut Frank erst dann unrealistisch, als nicht erkennbar war wie der Düsenjet ohne Tankstop den Atlantik überquert haben soll. Ja gut, die Drachen waren schon erstklassig animiert...

km 720 Nach einem deftigen Frühstück machten Frank, Rikman und ich uns am Morgen des 16.8. auf nach Bad Kreuznach. Der Startpunkt der Tour war schnell gefunden. Schon anwesend waren Thomas (IBC-Gründer), Gage_, Rabbit, Carsten und Galli. Die Tour war eher eine der entspannenden Sorte, jedoch konnte ich mir zum ersten mal mit meinem neuen Singlespeeder an den Anstiegen die Kante geben. Und man muss zugestehen das die Kurpfalz (?) um Bad Kreuznach ein paar geniale Trails zu bieten hat. Eng am Hang entlangführende Singletracks und alpenreife Serpentinenabfahrten ließen jedes Bikerherz höher schlagen.
Doch irgendwann hat jede Tour ein Ende und so konnten wir bei kühlem Jever Dark in Thomas Garten relaxen. Das Thomas kleiner Balg jetzt immernoch versucht mit seinem Plastiktretrad die von mir vorgeführten Stunts von der Sangkastenkante nachzuahmen bitte ich zu entschuldigen. Aber wahrscheinlich wird aus ihm mal ein ganz Großer.
Dank dem Jever und diversem Bitburger konnten wir dem herannahenden Abend bei der Bad Kreuznacher Kirmes gut gelaunt entgegensehen. Doch es wurde alles übertroffen. In den Bierzelten sprangen die besoffenen Minderjährigen zu grottenschlechter Musik reihenweise Bierbänke kaputt, es wurde auf den Tischen getanzt. Bisher dachten Rikman und ich das es sowas nur bei RTL2-Reportagen im Fernsehen gibt, aber das gibt es wirklich! Nach dem dritten Maß Bier lässt sich allerdings auch das aushalten und im Kölnschzelt, welches danach aufgesucht wurde, lief wenigstens halbwegs hörbare Musik.
Um 0300 war die Show vorbei und jetzt hieß es nach Hause kommen. Thomas war nicht mehr in der Lage zu fahren, jedoch konnte er sich noch vortrefflich vor Taxis werfen. Am nächsten Morgen wurden wir feucht von der Zunge von Thomas Hund geweckt, der es anscheinend voll toll fand, das da welche im Garten pennten.

km 735 Gegen Mittag verabschiedeten wir uns von allen recht herzlich und fuhren ins nahegelegene Bad Sobernheim, wo der Phatty auf Kur war. Wir hatten noch etwas Zeit und so nahmen wir Thomas Tipp war und begaben uns zum "Barfusspfad". Hier durfte man Eintritt zahlen um drei Kilometer auf einem Trampelpfad im Kreis zu laufen und sich die Füße dreckig zu machen. Kein Wunder das es den drüben noch so gut geht, denn die können wirklich aus ******* Gold machen und der allgemeine deutsche Trottel findets toll. Rikman und ich zogen uns jedenfalls flugs wieder die Schuhe an, legten uns in den Schatten, tranken ein Bier und beobachteten den deutschen Touristen wie er in praller Sonne barfuss durchs Wasser latschte und sich freute.
Wir trafen natürlich noch den Phatty, und der Itz kam auch noch und so hatten wir noch ne Menge Spass und der wohl langweiligsten Stadt Deutschlands.


km 815 Es war Sonntag der 17.8. und Rikman und ich fuhren Abends nach Frankfurt City rein zum Darkdesigner der uns seine heiligen Hallen zum Nächtigen darbot. In einer nahen Kneipe genossen wir ein Weizen und den ersten Regenschauer seit Wochen. Beim Darkdesigner zuhause wurde dann noch nen bissel rumgequatscht und Abbelwoi getrunken.

km 1070 Am darauf folgenden Tag ging es wieder zurück in den Osten. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt ließ ich Rikman am eisenacher Bahnhof raus. Er fuhr samt seinen Kantenklatschers zurück nach Berlin, ich hingegen sollte ein paar nette Tage in Thüringen haben.

km 1095 Ich suchte am Folgetag den bestbestückesten Bikeladen in Eisenach auf um mir eine Unterlegscheibe für die Magura, eine Kette sowie ein Schaltwerk als Ersatzkettenspanner zu kaufen. Man verkaufte mir ein gebrauchtes Ultegraschaltwerk und meinte, die Unterlegscheibe sei nicht zu haben. Nach kurzen Gespräch kamen wir auf das Thema Singlespeed und da bemerkte der Verkäufer das ESK-Shirt. Und siehe da: es wurde doch noch eine passende Unterlegscheibe gefunden und dazu noch ein Kassettendistanzring aus Metall kostenlos in die Tüte gepackt.
An den nächsten beiden Tagen unternahm ich meine ersten ernsthaften Singlespeedtouren. Was soll ich sagen: DESCH ISCH DA HAMMA!! Das Mittelgebirge ist perfekt geeignet zum Singlespeeden, ich war deutlich schneller unterwegs und es machte riesigen Spaß.

km 1160 Es ist Freitag der 22.8. und wir wollten uns zu einer Lokalrunde im Eichsfeld treffen. Der Mühlhäuser Landgraben hatte es uns angetan. Anwesend waren: Micha59, Sketcher, Holly, Olaf, Spezi, Rahmenbrecher, Rikman (der kam an diesem Tag mit seinem Singlespeeder per Bahn aus Berlin) und ich. Nach ein paar Kilometer einrollen ging es zum Landgraben. Dies ist eine alte Befestigungsanlage bestehend aus zwei Gräben und dazwischen einem Damm auf dem ein handtuchbreiter Singletrack verläuft. Insgesamt 24km lang und mit allerlei Wurzeln, Steinen und Kurven gespickt - ein absoluter Geheimtipp! Das es den Olaf hingepackt hat und er sich dabei die Schulter ausrenkte und ins Krankenhaus musste ist bereits bekannt - leider. Aber trotzdem war es eine tolle Tour.

km 1235 Am nächsten Tag hatte ich zur "Weiten Ruhlaer Runde" im Thüringer Wald aufgerufen. Es sollte eine reine ESK-Tour werden, denn am Startpunkt versammelten sich neben Rikman und mir nur noch Sketcher und Micha59. Für die Tour hatte ich ein paar Highlights zusammengestellt: Von der Landgrafenschlucht zum Drachenstein, die Hörselberge entlang runter nach Sättelstedt, rüber nach Seebach und hoch zur Ruhlaer Skihütte, weiter zu den Gerbersteinen und den Rennsteig entlang, ein Abstecher zum Alexanderturm und über die Hohe Sonne zurück. Insgesamt 55km und 1400 - der erste Singlespeedhärtetest für Rikman und mich.
Doch leider gab es auch einen bösen Abgang zu melden. ESK-Ehrenmitglied Michael legte sich auf einer schnellen Abfahrt auf dem Rennsteig dank drei entgegenkommenden Wanderern die nicht Platz machen wollten die Karten. Resultat: Minutenlang bewusstlos, gebrochener Helm, gerissene Bänder in der Schulter. Doch anhand der Aktion konnte man erleben wie schnell medizinische Hilfe auf dem Rennsteig ankommen kann: Binnen 10min standen die Bergwacht, zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen mitten im Wald! Micha wird sich hoffentlich erholen. Ob das ein gutes Ohmen für Rikman und meine Alpentour war wird sich zeigen...

km 1835 Bei einem Sonne-Wolken-Mix und durchaus waren Temperaturen erreichen wir Sölden ist österreichischen Ötztal. Die Berge fesselten unsere Blicke und besonders Rikman, der die Alpen nur aus dem Fernseher kannte, war total hin und weg. Nachdem wir doch noch eine Unterkunft fanden (Genaueres siehe Rikman`s Fotostory!!) gingen wir lecker Essen und begaben uns nicht all zu spät zu Bett.

Im Folgenden halte ich mich sehr kurz und gebe nur Eckdaten an, da Rikman in seiner Fotostory ausführlicher sein wird und ich nicht die ganze Spannung herausnehmen will.

Alpentour Tag 1:
Sölden (1300m) - Vent (1800) - Martin Busch Hütte (2500) Similaunhütte (3019)
Alpentour Tag 2:
Silimaunhütte (3019) - Schnalstal (1200) - Stettiner Hütte (2875)
Alpentour Tag 3:
Stettiner Hütte (2875) - Moss im Passeier (1000) - Schneeberghütte (2355)
Alpentour Tag 4:
Schneeberghütte (2355) - Timmelstal (1800) - Timmelsjoch (2500) - Sölden (1300)

Insgesamt haben wir 125km und ca. 6000hm mit unseren starrgabelbestückten Singlespeedern während den vier Tagen zurückgelegt. Schätzungsweise konnten wir 90% der Sachen die jemand mit Schaltung bergan fährt auch mit unserer fixen 36:21 Übersetzung fahren. In den größeren Höhen ist aufgrund der Wegbeschaffenheit öfters eh Schieben angesagt - jedenfalls bergauf. Die Übersetzung war sehr gut geeignet. Mit 36:18 wäre deutlich mehr nicht fahrbar gewesen - im Bezug auf unsere Fitness und Kraft. Aber auch so pfiffen wir des Öfteren auf dem letzten Loch. Auf manchen Anstiegen hatte ich eine Trittfrequenz von 30. Dennoch war es ein absolut grandioses Erlebnis. Die Natur, die Berge, die Aussichten und Einsichten, die Quälerei, die Abfahrten, die Hüttenübernachtungen, die Sternenhimmel, die stauenden, respektvollen oder ungläubigen Blicke der Wanderer und anderen Biker. ES WAR GENIAL! Apropos Abfahrten: Alle Abfahrten waren ohne Ausnahme steil, technisch sehr anspruchsvoll und weniger schnell. Mit der Starrgabel zu fahren war extrem genial. So präzise, so direkt. Und außerdem waren kleine Trialeinlagen ohne weiteres möglich. Ich habe kein einziges Mal eine Federgabel vermisst. Das Highlight waren die ca. 80 (!!!) Serpentinen hinunter von der Stettiner Hütte und die letzte Abfahrt nach Sölden. Die 2,35“ breiten Fat Albert bewahrten in jeder Situation, bergauf wie bergab, perfekten Grip und Traktion.

Eine wirklich unvergessliche Tour!

km 2035 Noch am vierten Tage unsere Alpentour brachen wir am Nachmittag auf von Sölden zum Bodensee nach Friedrichshafen. Die Fahrt führte uns über tolle Päße und einsame Bergstraßen. Es regnete in Strömen. Noch im Hellen erreichten wir einen Parkplatz am See, dessen Lage uns von Gage_ beschrieben wurde, wo wir zu Schlafen gedenkten. Da Arthur Dent und Trilli wegen der Eurobike-Messe auch in der Ecke waren telefonierten wir mit ihnen und machten so eine Duschmöglichkeit klar. Wir fuhren zu ihnen nach Meersburg, schlichen uns auf Zimmer (Klassenfahrtatmosphäre) und berichteten von unser aller Alpenerlebnisse (die beiden waren in Graubünden in der Schweiz und trafen dort sogar PDa und Iris). Am Abend begaben wir uns zu unserer Schlafstätte gönnten uns noch ein paar Bier am Strand des Bodensees und glotzen Gewitter auf der anderen Seeseite. Eben diese Gewitter sollten uns etwa eine Stunde nachdem wir in unsere Schlafsäcke gekrochen waren heimsuchen. Von orkanartigem Wind und umherfliegenden Ästen wurden wir unsanft geweckt. Die Nacht verbrachten wir auf äußerst beengende Weise im Font des Suzukis.

km 2045 Heute war der 29.8. und es war Messe angesagt. Wir trafen uns mit Thomas und er überreichte uns unsere Presseausweise. Den ganzen Tag schlurften wir durch die Messehallen, Thomas kontaktiere recht viele Bikefirmen und sammelte Infos und Bekanntschaften reihenweise. Da wird sich einiges tun. Die Highlights vor 18Uhr waren der Redakteur vom Mountainbike Raider-Magazin, der den ESK kannte und total toll fand und meinte, wenn wir mehr in seine Sparte passen würden hätte er schon längst etwas über uns geschrieben; sowie der Richi aus Potsdam, der dichtgeraucht bis in die Haarspitzen an seinem Stand saß.
Nach 1800 gings dann richtig ab. Ich sag nur: Bergamont hat immer ein' auf Kasten! Bergamont machte nach Messeschluss eine Standparty mit Musik, Pizza und Freibier. Von 1800 bis 1930 wurden sage und schreibe 82 Kisten Bier geleert. Daraufhin bestellte man noch einen LKW und es wurde ordentlich nachgelegt. Alle waren total hacke. Es wurde auf den Tischen getanzt. Der Boden war übersäht mit Kronkorken. Es war der Hammer. Die meiste Zeit standen wir mit Mario und Mathias von Bikemailorder herum, aber hin und wieder gesellte sich die und andere Scenegröße zu uns. Um 2300 war der Spuk vorbei und irgendwann nach Mitternacht schliefen wir in unseren Schlafsäcken neben dem Auto auf dem Presseparkplatz ein. Der Schlaf währte jedoch nur eine halbe Stunde, denn schon fing es an zu schiffen. Wir schwankten ins Auto (und ja Rikman, ich habe dir nicht bescheid gegeben das es regnet, weil es auch nicht nötig war, denn du wurdest ja selber gleichzeitig wach). Kurze Zeit später hörte es auf und so legte ich mich wieder raus.

km 2048 Um sieben Uhr bin ich aufgewacht und habe Rikman wach gemacht weil ich auf Klo wollte. Noch straff wie die Otter sind wir zum nächsten Mcdonald gefahren und haben noch 2 Stunden aufm Parkplatz weitergepennt. Dort trafen wir uns dann mit Frank dem wir auch eine Eintrittskarte für die Messe überreichten.

km 2113 Rikman pumpte sich den Magen mit Burgern und Fritten voll, ich bekam noch nix rein, sodass er meinte in der Lage gewesen zu sein uns beide ins Allgäu zu chauffieren. Natürlich hatten wir keinen blassen Schimmer wo wir hin mussten und deswegen riefen erst einmal verschiedene Nummern durch bis wir bei El landeten der zum Glück am PC saß und uns sagen konnte wie wir fahren sollten. Um Punkt 1200 kamen wir beim Mancycle an, der den 3. Lauf des GBBC ausrichten wollte. Aufgrund des sehr schlechten Wetters und eines lachhaften Starterfeldes von 6 Leuten wurde das Rennen abgeblasen. Zudem wären Rikman und ich eh nicht an der Lage gewesen das Fahrrad zu bewegen. Die anderen meinten es wäre ein Wunder das wir es bis ins Allgäu geschafft hätten, so kaputt wie wir aussahen... Der ganze finanzielle und zeitliche Aufwand den Mancycle betrieben hatte war jedenfalls für die Katz. Sehr schade das so wenig bereit waren den Weg ins Allgäu auf sich zu nehmen bei dem tollen Terrain und der guten Organisation.
Die anderen drehten noch eine kleine Runde während wir beide uns auf Ohr hauten und danach saßen wir bei Mancycle und seiner Frau auf ihrem Bergbauerhof zu Kaffee und Kuchen.

km 2999 Nachdem wir beim Mancycle noch nett Frühstücken konnten und uns seine Werkstadt ansahen machten wir uns an diesem verregneten Sonntag auf Weg zurück in die Heimat. Über München und die A9 ging es schnurstracks gen Berlin. Irgendwo zwischen Naumburg und Weißenfels gerieten wir in den ersten Stau seit zweieinhalb Wochen Autofahrt. Doch dieser war schnell passiert und wir rauschten, zugegebenermaßen etwas umständlich weil wir die Avus umfahren wollten nach Berlin rein. Ich setzte Rikman zu Hause ab.

km 3002 Etwas müde und die Halteverbotsschilder ignorierend stellte ich das Auto vor der Haustür in der Oderstraße ab und ging bald pennen.

km 3002,2 Am nächsten Morgen wurde ich unsanft von lautem Gesäge und anderem Krach geweckt. Ich blicke aus dem Fenster und sah wie die Bäume in der meiner Straße beschnitten wurden und außerdem alle widerrechtlich parkenden Autos abgeschleppt wurden. Es standen nur noch zwei Autos in der Straße: meines und jenes welches gerade vom Abschleppdienst aufgesattelt wurde. Ich hechtete die Treppen runter und konnte es noch gerade so umparken - ein paar Minuten später und es wäre auch samt meinem Singlespeeders der noch darin lag abgeschleppt worden.

Damit hatte die Odysee durch unsere Republik und andere angrenzende deutschsprachige Gefilde ein Ende.

rob
 

Husten

ESK, is doch klar
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21. September 2001
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Ort
Berlin
Waaaaaahnsinn.

Und sowas nennen die studentischen Kader "Urlaub". Na ja, während der Vorlesungen läßts sich ja prima erholen.

bis denn
 

jockel

Cpt.Ahab
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12. August 2001
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Mein uneingeschränkter Dank gilt dem wackeren Duo Rik&Rob, welche vollkommen uneigennützig ihre knapp bemessene Freizeit für den ESK geopfert haben, um bisher verschonte Landstriche mit der Lebensweise des ESK vertraut zu machen. Kommende Generationen werden es Euch danken.
 
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