Knolly Fugitive 138 2022: Geometrie-Updates für das All Mountain-Bike

Knolly Fugitive 138 2022: Geometrie-Updates für das All Mountain-Bike

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Mit dem Knolly Fugitive 138 bringen die Kanadier ein komplettes Geometrie-Update für das All Mountain-Bike auf den Markt. Länger, flacher, steiler lautet die Devise. Mehr Infos zum neuen Knolly Fugitive 2022 gibt es hier!

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Knolly Fugitive 138 2022: Geometrie-Updates für das All Mountain-Bike
 

marc_us

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Das kann man auch bei anderen Bikes machen, aber ehrlich gesagt für 7mm mehr Federweg nen anderen Dämpfer bevorraten? Dann doch eher EINEN geilen Dämpfer kaufen und auf die 7mm Differenz einen fahren lassen.

Braucht man denn als 1,70m Mensch:in unbedingt 212 oder 213mm Dropper-Hub?

Jemand, der EIN Rad für Rennen und entspanntere Touren haben will, könnte das als Vorteil sehen.

Praktisch ist an der Geschichte mMn aber vor allem, dass du dir ein Warden kaufen kannst, und wenn sich dann ein n+1 im Trailbike Segment ergibt, kannste n anderes Fahrwerk mit Dämpfer mit mehr Hub und sogar ne Doppelbrücke reinklatschen und hast damit deinen Freerider. Ist insofern schon ein schönes Konzept.

Zur Sattelstütze: Ich hab etwas kürzere Beine als der Schnitt, fahre meine Dropper mit 185mm und kann sie fast ganz im Sitzrohr versenken, damit es optimal passt. Damit ist der Sattel auf jeden Fall komplett aus dem Weg, was ich schon recht angenehm finde ;)


@marc_us
Will dir dein Knolly nicht madig machen.
In kleinen Rahmengrößen mag das Konzept so noch funktionieren, bei den Großen aber nicht. Viel zu geringer Stack, Sitzwinkel (in Auszugshöhe) macht steile Anstiege zur Qual, Gleitlager ohne Dichtung!

Fährt man auch bei Regen und Matsch gehen diese schnell schwer...quasi kein anderer Hersteller mehr darauf zurückgreift.

Zum Thema "never change a running system", wir fahren ja in der Mehrheit auch keine Kutsche oder 1er Golf mehr zur Fortbewegung :)

Das mit dem madig machen wirste nicht schaffen.

Die Lösung mit den Gleitlagern kommt, so wie ich das verstanden habe, daher, dass an der Stelle kaum Rotation stattfinden, das ist eben mehr eine Druckstrebe. Kugellager an der Stelle hätten dadurch je nach Ausführung mehr Verschleiß. Dass der Hinterbau dadurch nicht der leichtgängigste ist (wäre dann wohl ein simpler Eingelenker), ist wahr, fällt aber (zumindest mir) im normalen Fahrbetrieb nicht auf. Auch der Verschleiß hielt sich bei MIR bisher in Grenzen. Trotz Ganzjahresnutzung.

Dass in der (Weiter)Entwicklung von (diesem) Konzepten kein Potential mehr liegt, habe ich ja nie behauptet. Aber ich meine, bei welchem Hersteller ist das schon so ;)

Greets M
 
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@marc_us
Will dir dein Knolly nicht madig machen. Bin selbst ein Chilcotin (1,5 Jahre) gefahren und nun bei einem Nicolai G1.
Daher meine Aussagen sind von Erfahrungen gedeckt und nicht nur auf Interpretation und Internetwissen basierend.
In kleinen Rahmengrößen mag das Konzept so noch funktionieren, bei den Großen aber nicht. Viel zu geringer Stack, Sitzwinkel (in Auszugshöhe) macht steile Anstiege zur Qual, Gleitlager ohne Dichtung!

Fährt man auch bei Regen und Matsch gehen diese schnell schwer und müssten zu oft getauscht werden.
Die schwierige Abdichtung und hohen Toleranzanforderungen sind der Grund warum da quasi kein anderer Hersteller mehr darauf zurückgreift.
Um die "Tücken" zu erfahren muss nur mal an 2-3 Dämpfer die Gleitlager und Buchsen gewechselt haben. Trotz Nennmaß 15mm Auge - 1/2 Buchsen haben manche Spiel und andere sind ohne massiven Schraubstock nicht montierbar.

Zum Thema "never change a running system", wir fahren ja in der Mehrheit auch keine Kutsche oder 1er Golf mehr zur Fortbewegung :)
Ich fahre seit 2006 Knolly und das Warden ist mein drittes "Alltags-Bike" von Knolly (daneben habe ich noch ein oldschool 180mm Freeride und ein DH Bike). Ich brauch meine Bikes das ganze Jahr und musste noch bei keinem ein Lager ersetzen. Das 2006er Endorphin hängt bei mir an der Wand und der Hinterbau lässt sich ohne Widerstand bewegen.
 

SlayMe

killed the dancing spiderman
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@marc_us
Will dir dein Knolly nicht madig machen. Bin selbst ein Chilcotin (1,5 Jahre) gefahren und nun bei einem Nicolai G1.
Daher meine Aussagen sind von Erfahrungen gedeckt und nicht nur auf Interpretation und Internetwissen basierend.
In kleinen Rahmengrößen mag das Konzept so noch funktionieren, bei den Großen aber nicht. Viel zu geringer Stack, Sitzwinkel (in Auszugshöhe) macht steile Anstiege zur Qual, Gleitlager ohne Dichtung!

Fährt man auch bei Regen und Matsch gehen diese schnell schwer und müssten zu oft getauscht werden.
Die schwierige Abdichtung und hohen Toleranzanforderungen sind der Grund warum da quasi kein anderer Hersteller mehr darauf zurückgreift.
Um die "Tücken" zu erfahren muss nur mal an 2-3 Dämpfer die Gleitlager und Buchsen gewechselt haben. Trotz Nennmaß 15mm Auge - 1/2 Buchsen haben manche Spiel und andere sind ohne massiven Schraubstock nicht montierbar.

Zum Thema "never change a running system", wir fahren ja in der Mehrheit auch keine Kutsche oder 1er Golf mehr zur Fortbewegung :)
Ich habe auch ein paar Knollys zu Hause und mein Chilcotin fahre ich immer noch. Wenn man ab und an den Lagern etwas Liebe gönnt, dann halten die ewig. Das mit den Buchsen in den Dämpfern stimmt allerdings.
Was ich an den neune Knollys nicht mag, ist der geringe Stack. Für mich käme ein neues Knolly nur noch als Mullet in Frage. Durch den langen Reach passt das dann wieder ganz gut. Also ein Warden oder Delirium mit einer 29er Gabel.
 
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