Kochelsee/Walchensee Region, ab jetzt nur noch mit Eintrittskarte. Ernsthaft.

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Die Gemeinde Kochel hat eine Kurabgabe eingeführt, welche auch Tagesausflügler zu zahlen haben. Zu zahlen beim Betreten der Gemeindeflur zum Zwecke der Freizeitgestaltung.

Das ist kein Aprilscherz. Ich habe keine Ahnung, wie so etwas kontrolliert werden soll, aber die Prüfung durch das Innenministerium hat wohl grünes Licht gegeben. Das wurde schon mal im Dezember diskutiert und jetzt wohl umgesetzt. Wenn ich von Ohlstadt auf den Heimgarten gehe und südseitig absteige, quere ich mehrfach kurz das Gemeindegebiet. Dafür müsste ich zahlen. Ernsthaft.

Wollte nur mal darauf aufmerksam machen. Das mit den Parkgebühren kann ich noch einsehen, aber für das Betreten der freien Natur ein Ticket lösen zu müssen, damit ist eine Grenze überschritten.

 

CC.

+size matters
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Jetzt gehts dahin. Ich denke, das ist erst der Anfang.
Danke für die Info.
 
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Man hat sich wohl so ein paar Nord-/Ostseebäder als Blaupause genommen, da gibt es so eine Abgabe für Tagesausflügler. Allerdings weiß ich nicht, ob da dann auch komplette Gemeindegebiete betroffen sind. Das ist natürlich schon eine andere Hausnummer.

Es ist auch meine Hoffnung, dass dagegen erfolgreich geklagt werden kann. Wenn das aber von der Rechtsabteilung des Innenministeriums abgesegnet wurde, dann ist das wohl nicht komplett aus der Luft gegriffen. Und wie schnell so ein rechtlicher Hammer kommen kann, haben wir ja mit der neuen Verwaltungsvorschrift zum Betretungsrecht gerade gesehen.

Alles schon sehr bedenklich.
 

MucPaul

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Die Gemeinde Kochel hat eine Kurabgabe eingeführt, welche auch Tagesausflügler zu zahlen haben. Zu zahlen beim Betreten der Gemeindeflur zum Zwecke der Freizeitgestaltung.

Das ist kein Aprilscherz. Ich habe keine Ahnung, wie so etwas kontrolliert werden soll, aber die Prüfung durch das Innenministerium hat wohl grünes Licht gegeben. Das wurde schon mal im Dezember diskutiert und jetzt wohl umgesetzt. Wenn ich von Ohlstadt auf den Heimgarten gehe und südseitig absteige, quere ich mehrfach kurz das Gemeindegebiet. Dafür müsste ich zahlen. Ernsthaft.

Wollte nur mal darauf aufmerksam machen. Das mit den Parkgebühren kann ich noch einsehen, aber für das Betreten der freien Natur ein Ticket lösen zu müssen, damit ist eine Grenze überschritten.

Die haben im Kreis Tegernsee an allen Wanderparkplätzen neue Parkscheinautomaten aufgestellt. Dort werden nun viele neue Arbeitsplätze geschaffen: ein Brigade von Parkplatzwächtern "kümmert" sich vor Ort für den reibungslosen Ablauf. Sprich: bei der Einfahrt zahlst Du Dein Parkticket plus die Anzahl der Personen, die im Auto sitzen für die Kurtaxenabzocke.
Auch die ganzen Campingplätze sind sackteuer geworden, durch Preisanpassungen und den neuen Kurtaxen überall.
 

MucPaul

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Auf Mautstraße des Südufers am Walchensee kommt ab 2021 zur Mautgebühr jetzt zusätzlich noch die Parkplatzgebühr hinzu. >:(

Walchensee: Autofahrer zahlen künftig doppelt so viel - bei großem Andrang wird gesperrt​


 
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Walchensee: Autofahrer zahlen künftig doppelt so viel - bei großem Andrang wird gesperrt
Das bei großem Andrang gesperrt wird ist vollkommen richtig.
War letztes Jahr, als ich mit dem Bike ein paar Mal dort unterwegs war, erschrocken wie rücksichtslos gefahren und geparkt wurde und wie vermüllt alles ist. Kennzeichen meist München Stadt ( und nein ich habe da kein Vorurteil, ich bin da geboren und aufgewachsen ).
Das die vor Ort was tun müssen, ist vollkommen klar. Die müssen schauen das die Natur keinen Schaden nimmt und das die Fahrtwege frei bleiben. Sämtliche Versuche mit netten Hinweisen ( Parkplätze sind alle belegt ) hat die Freizeitmeute doch nicht die Bohne interessiert.
Stell dir mal vor, das vor deiner Wohnung/Haus alles so zugeparkt ist, das kein Rettungsfahrzeug mehr durchkommt und der ganze Müll vor deiner Haustüre liegt.
Würdest du das akzeptieren?
Die Anwohner vom Walchensee auch nicht!
 

FR-Sniper

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MUC
Parkplatzgebühr gut und schön, Mautstrasse sperren bei Überlastung ist in Ordnung.
..irgendwie muß das alles wieder ins Lot kommen!

...aber Kurtaxe?! wenn ich mich in der Region aufhalte?!
wenn ich dann mit dem Rad "Anreise" , soll ich dann zum P fahren und mir ein Kurtaxe Ticket holen?!

müßen das dann die Motorradfahrer die unter der Woche den Kesselberg rauf und runter heizen auch zahlen?!

ich hoffe das sich jemand findet der das "wegklagt"!!!
 

MucPaul

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Parkplatzgebühr gut und schön, Mautstrasse sperren bei Überlastung ist in Ordnung.
..irgendwie muß das alles wieder ins Lot kommen!

...aber Kurtaxe?! wenn ich mich in der Region aufhalte?!
wenn ich dann mit dem Rad "Anreise" , soll ich dann zum P fahren und mir ein Kurtaxe Ticket holen?!

müßen das dann die Motorradfahrer die unter der Woche den Kesselberg rauf und runter heizen auch zahlen?!

ich hoffe das sich jemand findet der das "wegklagt"!!!
Yep, so ist es. Das Kurtaxen Mautticket muss gut sichtbar am Lenkrad befestigt werden. Sieh es als Wegebenutzungsabgabe. Und es ist nicht nur am Walchensee, sondern im gesamten Landkreis. Sprich, sämtliche Berge und Wege der Gemeinde Kochel-/Walchensee und ich bin mir sicher, daß die Gemeinde Tegernsee da mitziehen wird, damit nicht alle zu denen rüber "flüchten". Wer ohne Ticket erwischt wird, ist Mautpreller und das ist strafbar. Dieses Land hat so fertig, man glaubt es kaum... 😒

Ich sehe es kommen, daß auch die Kesselbergstraße teilprivatisiert wird und dass dort ebenso eine Mautstelle hinkommt. Damit können sie massiv Geld verdienen, vor allem an den Motorrad Fahrern und den Ausflüglern nach Mittenwald.


Tourismus: Kochel am See will Geld von Tagesausflüglern

Petra Schneider, 15.12.2020

Die Gemeinde plant, künftig von jedem Besucher zwei Euro Kurbeitrag am Tag zu kassieren. So will sie den Touristenansturm einbremsen. Ob das rechtens ist, wird allerdings noch geprüft.
Tagesausflügler an Kochel- und Walchensee könnten zukünftig zur Kasse gebeten werden. Der Kochler Gemeinderat hat am Dienstag eine Änderung der Kurbeitragssatzung beschlossen, die für Tagesgäste eine Art Eintrittsgeld von zwei Euro vorsieht. Also für Wanderer, Radfahrer, Badegäste, Surfer, Skitourengeher oder Schneeschuhwanderer. Ob und wann die Gebühr tatsächlich kommt, ist noch nicht sicher. Man habe aber in der Satzung bereits eine "Planungsgrundlage" schaffen wollen, sagt der Kochler Tourismus-Chef Daniel Weickel. Wie die Gebühren erhoben werden könnten, sei ebenfalls noch nicht geklärt.

In der Satzung klingt das Prozedere allerdings bereits recht konkret. "Tagesgäste sind verpflichtet, ihren Kurbeitrag unaufgefordert in der Tourist-Information Kochel am See, Bahnhofstraße 23, oder Tourist-Information Walchensee, Ringstraße 1, zu entrichten", heißt es. Sie müssten mittels eines "Formblatts oder elektronischen Verfahrens" die erforderlichen Angaben machen und bezahlen. Ob eine Gebühr für Tagesausflügler aber überhaupt rechtskonform ist, werde derzeit vom Innenministerium geprüft, sagt Weickel. Denn laut Bayerischer Verfassung und Bayerischem Naturschutzgesetz ist jedem Bürger der freie Zutritt zur Natur zu gewähren.
Einen Kurbeitrag nicht nur für Urlauber, sondern auch für Tagesgäste zu erheben, wurde im Rahmen einer Satzungsänderung beschlossen. Sie war nötig, weil der Landkreis, mit Ausnahme der Gemeinde Lenggries, ab 1. Januar 2021 eine elektronischen Gästekarte einführt, die die Erfassung und Abrechnung vereinfachen soll. In Kochel wurde im Rahmen der Änderung unterschiedliche Kurbezirke und Saisonzeiten gestrichen und der Kurbeitrag von 1,50 Euro auf zwei Euro für Gäste ab 17 Jahren erhöht. Dass man auch Gebühren für Tagesausflügler aufgenommen hat, sei dem Besucheransturm im Sommer geschuldet, sagte Bürgermeister Thomas Holz (CSU) im Gemeinderat.
Kochel ist mit derlei Überlegungen nicht alleine. Wie Tourismuschef Weickel erklärt, habe auch die Stadt Bad Tölz einen entsprechenden Passus aufgenommen, allerdings bisher nicht angewendet. In Garmisch-Partenkirchen, das jährlich von rund zwei Millionen Tagesgästen besucht wird, mache man sich fieberhaft Gedanken. Und an den Stränden von Nord- und Ostsee hätten Kommunen bereits Automaten aufgestellt, erklärt Weickel. Auch in Kochel müssten Maßnahmen für die "nächsten Jahrzehnte" getroffen werden. Denn angesichts eines veränderten Freizeitverhaltens, das dazu führe, dass "Münchner nach Feierabend noch schnell raus für eine Skitour fahren", müsse man Lösungen finden. Seiner Ansicht nach wären Parkgebühren ein praktikabler Weg; mit dem positiven Nebeneffekt, dass Besucher zum Umstieg auf den ÖPNV motiviert werden könnten, sagt Weickel.
Parkgebühren, wie sie am Brauneck bereits seit einigen Jahren üblich sind, würden von Skitourengehern mehrheitlich befürwortet, das habe eine aktuelle Online-Umfrage ergeben. Denn als Gegenleistung stellen Kommunen die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung: Toiletten, geräumte Parkplätze, Wege. Laut Bürgermeister Holz gibt die Gemeinde für die zehn Dixi-Toiletten am Walchensee pro Jahr 15 000 Euro aus. Einnahmen über Parkgebühren würden aber bislang nicht generiert, weil gebührenpflichtige Parkplätze, etwa an der Herzogstandbahn, privat seien. Aus diesem Grund könne auch die Zahl der Tagesausflügler nicht exakt beziffert werden, sagt Weickel.
Im Kochler Gemeinderat gab es auch kritische Stimmen zum Kurbeitrag für Tagesgäste: Die in der Satzung festgelegten Regelungen seien nicht praktikabel, sagte Jens Müller (UWK), weil Ausflügler doch oft Station in verschiedenen Gemeinden machten. Und außerdem: "Wenn ich nach München fahre, muss ich doch auch nicht bezahlen". Klaus Barthel (SPD) sah das ähnlich. "Es ist doch nicht sinnvoll, Regeln einzuführen, die man nicht umsetzen kann." Sein Antrag, den Kurbeitrag für Tagesgäste aus der Satzung zu streichen, wurde abgelehnt.
 
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Tja...., ich wäre für eine Infrastrukturnutzungspauschale für den Münchner Stadtbereich (nein, ich bin kein Münchner sonder lebe auch sehr nahe an den Ausflugsgebieten des Chiemgauer Voralpenlandes), zu entrichten bei passieren der Stadtgrenze.
Um den Verkehr in den "Kurbereichen" der "überlasteten" Gemeinden einzudämmen wäre ich dafür, den Lieferverkehr aus Nachbargemeinden oder auch von weiterher einzustellen um somit diese sensiblen Bereiche nicht mehr unnötig zu stören....
 
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Tja...., ich wäre für eine Infrastrukturnutzungspauschale für den Münchner Stadtbereich (nein, ich bin kein Münchner sonder lebe auch sehr nahe an den Ausflugsgebieten des Chiemgauer Voralpenlandes), zu entrichten bei passieren der Stadtgrenze.
 
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Man hat sich wohl so ein paar Nord-/Ostseebäder als Blaupause genommen, da gibt es so eine Abgabe für Tagesausflügler. Allerdings weiß ich nicht, ob da dann auch komplette Gemeindegebiete betroffen sind. Das ist natürlich schon eine andere Hausnummer.

Es ist auch meine Hoffnung, dass dagegen erfolgreich geklagt werden kann. Wenn das aber von der Rechtsabteilung des Innenministeriums abgesegnet wurde, dann ist das wohl nicht komplett aus der Luft gegriffen. Und wie schnell so ein rechtlicher Hammer kommen kann, haben wir ja mit der neuen Verwaltungsvorschrift zum Betretungsrecht gerade gesehen.

Alles schon sehr bedenklich.
Nach meiner Erfahrung: Nein. An der Nord und Ostsee sind meistens die Strandbereiche Kurtaxenpflichtig. sind dann auch entsprechend abgesperrt mit Kassenhäuschen. In St. Peter-Ording sind z.B. in den Abendstunden der Strand Frei zugänglich.

Würden sie die Uferbereiche Kurtaxenpflichtig machen Ok. Kann ich auch Nachvollziehen.
Besonders nach dem letzten Sommer. Aber das gesamte Gemeindegebiet?!
 
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In der nähe der Waldherralm bei der Pestkapelle, hatte heute alle Autos ein Ticket dran, egal wo sie standen. Ob am Straßenrand oder vor dieser Halle. Es kamen auch neue Parker dazu und haben die Zettel gesehen, fazit keiner fuhr weiter 🤣 es juckt keine Sau, das Geld ist vorhanden.

In Benediktbeuern am Kloster wurde jetzt auch der ganz Weg mit Pfosten neben Straße verschönert, damit endlich der bezahl Parkplatz genutzt wird.

In Bene verste ich das ja noch, aber an dieser Kapelle, gibts keinen Parkplatz weit und breit, weil ja auch vor der Halle niemand stehen darf.
 
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Alles schön und gut... Dann würde ich eine City Maut sehr begrüßen für alle Pendler inkl. doppelt so hoher Parkgebühr in München für Auswärtige. Man sieht sich immer 2 mal im Leben und die Pendler müssen (nach Corona) dann 5 mal pro Woche in die Stadt.

Geben und nehmen.....
 

leFafnir

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Bald sind wir wieder hier:

1619335540894.png

Kleinstaterei, statt Zollgrenzen, Tourigrenzen.
Bald kommt dann die Wanderkarte Deutschland, mit dem Betrettungsrecht für alle Gemeinden im Verbund für nur 899€.
 

MucPaul

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Tja...., ich wäre für eine Infrastrukturnutzungspauschale für den Münchner Stadtbereich (nein, ich bin kein Münchner sonder lebe auch sehr nahe an den Ausflugsgebieten des Chiemgauer Voralpenlandes), zu entrichten bei passieren der Stadtgrenze.
Um den Verkehr in den "Kurbereichen" der "überlasteten" Gemeinden einzudämmen wäre ich dafür, den Lieferverkehr aus Nachbargemeinden oder auch von weiterher einzustellen um somit diese sensiblen Bereiche nicht mehr unnötig zu stören....
Die City-Maut (Infrastrukturnutzungspauschale) in München begründen sie ja damit, daß weniger Verkehr in die Stadt fliessen soll.
Die Kocheler Stadträte haben die Gebühren ja damit begründet, daß die Münchener mehr ÖPNV nutzen sollen, wenn sie am Walchensee surfen/biken gehen wollen, anstatt mit dem Auto anzureisen.
Wie sieht das aus?
Zuhause -> U-/S-Bahn zum Hbf München -> DB Zug nach Kochel -> Bayernbus nach Walchensee -> Taxi zum Südufer bzw. die Surfhalbinsel mit der Kapelle.
Nicht vergessen, Zwischenhalt beim Informationsschalter in Walchensee und Ticket kaufen für Kurtaxe.

Und das ganze mit Surfboard, Segeln, Taschen, Rucksack und sonstigem Krempel. Bzw. MTB und Krempel. 🤪

Und abends das ganze umgekehrt dann zurück nach München.
Habe ich irgendwas vergessen? 😒

...ah ja, wegen den Söder'sche Corona Gesetzen muss die Heimreise bis 22:00 Uhr abgeschlossen sein, sonst wird es sehr teuer: Bis zu EUR 25.000,- Strafe. 🤓 👆
 
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Kurze Frage.....
Welche Entwickung hat es den Heimat- und Naturschützern in diese sensiblen Regionen denn erlaubt sich eine lebens- und erhaltenswerte Inrastruktur aufzubauen, und somit die Grundlage geschaffen, dass sie diese nicht verlassen müssen?
 
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Ich “oute“ mich mal als Einheimischer und muss sagen, dass es in den letzten Jahren extrem geworden ist.

Einerseits ist die schiere Menge schon unangenehm am Wochenende, wenn man Fr.-So. nur noch am frühen Morgen vor dem Ansturm in die Berge sinnigerweise kann, ist das nervig.

Leider sind viel zu viele Menschen ignorant und scheren sich um gar nichts. Wenn die Wanderwege voller Hundekot sind, überall Müll liegt und (leider neben Hundebesitzer auch viele Biker) keine Rücksicht nimmt, wirds zu viel und oft auch gefährlich.

...die einen leinen Hunde nicht an und der geht natürlich fröhlich auf die Pirsch, der Biker welcher Sonntag mit zwei Bier im Gesicht die Forststrasse runter ballert wird nur noch von denjenigen getoppt, die so dumm parken dass keine Rettungskräfte mehr durch kommen.

Ebenso die ganzen „schlauen„ welche die „geheimen Trails“ im Netz :lol: am Feiertag, Mittags 11:30 Uhr fahren, bei denen Massen an Menschen entgegenkommen und sich wundern, dass denen der blanke Hass entgegenkommen wird. Beste Beispie Zwiesel - Bad Heilbrunn oder Pionierweg Herzogstand.

Das soll aber kein Freibrief sein die Menschen abzuzocken und die Preise unverschämt anzuheben. Das geht gar nicht und jeder darf und soll in die Natur!! Nicht nur die es sich leisten können.

Das Problem ist ein gesellschaftliches. Ja Lenkung tut gut, Ranger auch. Aber keine Strafe, utopische Parkgebühren.

Lustig die Schilder am Blomberg zu erwähnen mit „Wildruhegebiet/Zone“ an breiten Ausfahrten für Forst- und Landwirtschaft 😂😂😂😂 sogar in Farbe.

Vielleicht findetˋs der ein oder andere mit seinem Geländewagen dann besser nach dem Motto

“do beim roaden Räh bieagst ob zur Hüttn, ned beim greana Räh, Host mi.“

traurig hingegen die Jachenauer Schilder....

.... hoffentlich macht Österreich bald die Pforten wieder auf, dann verteilt es sich besser und (zahlungskräftige) Klientel haben die immer schon besser versorgt als Liftbetreiber die 5€ und mehr für lausige Ausreden verlange und bereichern
 
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Auf Mautstraße des Südufers am Walchensee kommt ab 2021 zur Mautgebühr jetzt zusätzlich noch die Parkplatzgebühr hinzu. >:(

Walchensee: Autofahrer zahlen künftig doppelt so viel - bei großem Andrang wird gesperrt​


Das ist eine notwendige, und wie ich meine: überfällige Maßnahme.
 

MucPaul

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Hier und da, aber auch mal dort!
Ich “oute“ mich mal als Einheimischer und muss sagen dass es in den letzten Jahren extrem geworden ist.

Einerseits ist die schiere Menge schon unangenehm am Wochenende, wenn man Fr.-So. nur noch am frühen Morgen vor dem Ansturm in die Berge sinnigerweise kann, ist das nervig. Leider sind viel zu viele Menschen ignorant und scheren sich um gar nichts. Wenn die Wanderwege voller Hundekot sind, überall Müll liegt und (leider neben Hundebesitzer auch viele Biker) keine Rücksicht nimmt, wirds zu viel und oft auch gefährlich.

...die einen leinen Hunde nicht an und der geht natürlich fröhlich auf die Pirsch, der Biker welcher Sonntag mit zwei Bier im Gesicht die Forststrasse runter ballert wird nur noch von denje getoppt, die so dumm parken dass keine Rettungskräfte mehr durch kommen.

Ebenso die ganzen „schlauen„ welche die „geheimen Trails“ im Netz :lol: am Feiertag Mittags fahren, bei denen Massen an Menschen entgegenkommen und sich wundern dass denen der blanke Hass entgegenkommen wird. Beste Beispie Zwiesel - Bad Heilbrunn oder Pionierweg Herzogstand.

Das soll aber kein Freibrief sein die Menschen abzuzocken und die Preise unverschämt anzuheben. Das geht gar nicht und jeder darf und soll in die Natur!! Nicht nur die es sich leisten können.

Das Problem ist ein gesellschaftliches. Ja Lenkung tut gut, Ranger auch. Aber keine Strafe, utopische Parkgebühren.

Lustig die Schilder am Blomberg zu erwähnen mit „Wildruhegebiet/Zone“ an breiten Ausfahrten für Forst- und Landwirtschaft 😂😂😂😂

traurig die Jachenauer Schilder....

.... hoffentlich macht Österreich bald die Pforten wieder auf, dann verteilt es sich besser und (zahlungskräftige) Klientel haben die immer schon besser versorgt als Liftbetreiber die 5€ und mehr für lausig Ausreden verlange.
Was sollen sie denn auch machen? Kitzbühel ist halt zu und deshalb weichen sie jetzt auf die heimischen Berge aus. Wenn die Grenzen wieder offen sind, zieht die S-Klasse Karawane wieder nach Süden. Die Tickets und Strafzettel in den heimischen Bergen interessiert die eh nicht, kommt aus der Kaffekasse.
Die Kundschaft, die dann übrig bleibt ist halt die, die eh nicht viel Geld in den Ort bringt und übrig gebliebenes Geld eher in Reparatur von Segelmaterial oder neue Bike Parts steckt.
Aber dann jammert die heimische Touristengemeinde wieder, dass das ganze Geld nach Österreich fliesst anstatt in deren eigene Taschen. War ja so am Tegernsee.
Also ich denke, sie wollen nur deren Geld aber nicht deren Kundschaft. Easy money for nothing... 😒
 
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[Verschwörungstheorie entfernt]

MTB-News ist nicht der Platz um Verschwörungstheorien zu verbreiten.
 
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