Kommt die Helmpflicht für's Fahrrad? Peter Ramsauer (CSU) droht!

RetroRider

Pfadtrampel
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[...]
Eine Pflicht würde wohl den Großteil der unnötigen Verletzungen ausschließen.
[...]
Das Kopfverletzungsrisiko im Auto ist fast 3mal so hoch wie auf dem Rad. Allein schon aus diesem Grund müssten auf Jeden, der von helmlos Radeln auf helmlos Autofahren umsteigt, mehr als 3 Leute kommen, die vom helmlos Radeln auf behelmt Radeln umsteigen. Und zwar deutlich mehr als 3, denn der Helm schützt nicht 100%ig, und es ist ein Auto zusätzlich unterwegs.
Wie wahrscheinlich ist es, daß die zentralplanerische Fiktion in so großem Ausmaß und die praktischen Nebenwirkungen in so geringem Ausmaß wahr werden würden?

Du willst also eine kleine Zahl "unnötiger" Verletzungen durch eine große Zahl "nötiger" Verletzungen ersetzen.
 
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ganz im ernst: Ihc fahr mtb auch immer mit integralhemd und protektoren, aber morgens auf dem Weg zur Schule? Nein muss nicht sein. Da friert man sich im Winter ja die Ohren ab. Und wenn man die Helmplicht einführt würde ich auich weiter ohne Helm fahren. Wenn die Bullen kommen fahr ich hahlt weg...
 

san_andreas

Angstbremser
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Ach und ich dachte, es sterben ab und zu auch Radfahrer durch Stürze ohne Helm
Anscheinend ist für euch aber auch die Reduzierung der Schwerverletzten und ggf. auch einiger Todesfälle kein ausreichender Grund.
Na, ich bin raus hier. Schwachsinns-Thread.
 
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Was machen eigentlich die Personen, die Psoriasis oder umgangssprachlich Schuppenflechte haben und dank des extremen Juckreizes durch die Schweißbildung (vor allem im Hochsommer) weniger Konzentration für das Fahrgeschehen übrig haben? Sollen die sich dann erst ein Attest vom Arzt besorgen, dass sie auch mal ohne Radeln gehen dürfen.

(PS: Trotz gut belüftetem Helm und kurzer Haare ist die Schweißbildung auf meiner Kopfhaut ausreichend, um mir an heißen Sommertagen den Spaß am "mit Helm radeln" zu verderben - Im Wald fahre ich natürlich trotzdem immer mit Helm)
 

Nuc

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Kann man nicht erst mal dafür sorgen, dass die bisher aufgestellten Regeln im Straßenverkehr eingehalten werden?

- 1,5 Meter zwischen Auto und Radfahrer
- Blinken bei Richtungsänderung
- Vorfahrt nicht erzwingen

etc.

Aber ich fahre auch nur mit Helm. Eine Freundin von mir hatte auf einer Forststraße einen Unfall (ohne Auto) und hat Dank Helm überlebt. Trotzdem hatte sie knapp 3 Monate Störungen im Nervensystem (Sprechen, Bewegung, Taubheitsgefühle, etc.)
 
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Das größte Problem ist denke ich, dass viele denken, bei einer kurzen strecke in der Stadt mit geringem Tempo kann nichts passieren - ein Helm wäre überflüssig.
Leider gilt genau das Gegenteil. Auch wenn man noch so guta fahren kann ändert das nichts daran, dass andere Verkehrsteilnehmer, wie Autos und LKWs oft nicht auf Radfahrer achten. Das eigene Können rettet einen nicht davor angefahren zu werden oder Ähnliches... Da die anderen Verkehrsteilnehmer in der regel "stärker" sind als wir Radfahrer sollten wir uns vor ihnen schützen indem wir einen Helm tragen - auch auf kurzen Strecken und in der Stadt oder eben gerade dort!!! Auf Radwegen bei einer gemütlichen Ausfahrt ist das Risiko sogar deutlich geringer.

In diesem Sinne - tragt lieber IMMER einen Helm...
 
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Ich weiss nicht.
die 800 m zum Einkaufen wollte ich echt keinen Helm dabei haben.
Wenn man da gemütlich und noch defensiver durch Wohnstrassen radelt,
mit je 15 kg Taschen am Lenker im Schritttempo zurückkommt ...

Wenn dann was passiert dann darf ich mir das Zufussgehen auch nicht mehr
zumuten. Das gehört dann zum allgemeinen Lebensrisiko oder ich habs verdient.



Achtung : Das hier ist jetzt eine recht polemische Antihelmwebsite :
http://www.fahrrad-helm.de/
aber das Video ganz unten, Interview von Holländischen Radfahrern, das ist
lustig (ab Minute 4:00 gehts um Helme)
HTML5

Die sind schon frech die Holländer, aber cool irgendwie auch.
 

volvo

Genußbiker
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Helmpflicht für Rennräder die im Straßenverkehr auf Landstraßen etc teilnehmen würde für mich Sinn machen. Wenn ich meine 500m zum Einkaufen oder die 2km zur Uni durch die City fahre sehe ich dazu keinen Grund. Fachtechnik übt man ja im Gelände (mit Helm). Wer richtig Bremsen kann, wird sicherlich 90% der Fällen, heil davon kommen.
Helmpflicht bei Kindern finde ich absolut richtig. Mich würde es stören täglich einen Helm mit rumzuschleppen.
Was ein Quatsch, das hat nichts mit richtig Bremsen oder Fahrtechnik zu tun, du kannst ja auch von einem Auto angefahren werden oder dir läuft ein Hund vors Rad
 
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1.Das schliesst jetzt Fussgänger aber nicht wirklich aus, oder ?

2.
aus Verantwortung gegenüber den anderen Verkehrsteilnehmern.
Kannst Du mir das bitte näher erklären ?

1. Meine Aussage bezieht sich auf alle Verkehrsteilnehmer, die ein Verkehrsmittel nutzen. Also keine Fußgänger.

2. Verantwortung heißt nicht nur Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sondern eben auch gegenüber anderen. Bei einem Unfall (verschuldet durch wen auch immer) gibt es i.d.R. mehrere Beteiligte und alle haben mit den Folgen zu leben. Beispielsweise nicht nur der ohne Helm fahrende Radfahrer im Koma, sondern eben auch der Autofahrer, der ihn überfahren hat. Und das ist eine Verantwortung, die man als Radfahrer nicht ignorieren kann - finde ich. Eine Pflicht hilft hier nach.

Wenn hier nun auf 25km/h gedrosselte Roller in die Diskussion geschmissen werden, frage ich mich aber auch, welcher Vergleich nun hinkt. Welcher Prozentsatz der Fahrradfahrer erreicht denn eine mit Rollern vergleichbare Durchschnittsgeschwindigkeit?

Ich habe auf mein genanntes Beispiel angespielt:

Zuletzt noch ein kleines Beispiel:
Jeder 15jährige muss auf seinem auf 25km/h Maximalgeschwindigkeit gedrosselten Roller einen Helm tragen. Die Dinger fahren dank Drosselung auch bergab nie schneller. Im Gegensatz zu Radfahrern - hier gibts kein Limit.

Das Geschwindigkeiten in der Größenordnung alltäglich sind, wird wohl niemand bestreiten.
 

RetroRider

Pfadtrampel
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Aus der Freiheit, das Auto zu nehmen obwohl die Fahrt auch mit dem Rad machbar wäre, erwächst ein ungleich größerer Schaden als aus der Freiheit, auf dem Rad keinen Helm zu tragen. Wo bleibt das Autoverbot als Antwort auf die folgenschwerere Verantwortungslosigkeit der Autofahrer?
 

Ulmi

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puh die Diskussionen nehmen kein Ende, dabei ist doch schon alles gesagt und geschrieben was man dazu sagen und schreiben kann ;-), wie wäre es man druckt die 15 Seiten aus und schickt sie eingeheftet dem Ramsauer, dann kann er (oder seine Mitarbeiter) ein Bild darüber machen wie sein Vorstoß ankommt und wir sparen einen Haufen Geld bevor er mit irgendwelchen Umfragen anfängt, dazu mein Vorschlag, kauf ein Bike und du bekommst umsonst nenn Helm dazu, also einfach den Helm an sich besser vermarkten und die Helmpflicht sein lassen...so das war mein Wort zum Sonntag, Amen
 
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Ganz einfach :D Wenn weniger leute die paar hundert meter zum einkaufen mit dem rad statt mit dem auto fahren würden wär auch nicht soviel los.

Ich fahr immer mit helm!!

z.B. Ich schimpfe schon lange meinen arbeitskollege wieso er seine 17!!! jährige gesunde tochter täglich 5Km zur schule fäht und wieder abholt. ABER dann wegen der zu hohen spritpreise, reparaturkosten,... schimpft. Ich bin seit der 5. Klasse immer mit dem rad zur schule (10Km Berufsschule danach 7Km ausbildung) Ich versteh sowas nicht. Fahre jetzt fast täglich 30Km (hin-rück gesammt) zur arbeit und bekomme nur hohn und spott von meinen kollegen. Uuuuuh es regnet da wirst doch nass :wut::wut::wut:

Bei solchen aussagen bin ich auf 360 :mad: Oder frühschicht, ich komm rein ein kollege fängt an zu lachen. haha wie siehst du denn aus? (helm, lampe, regenklamotten) Das ist so ne muschi die 3 Km zur arbeit mitm auto fährt!! Nur mein chef hält zu mir der reißt 20K Km mitm rennrad und 5000Km mitm MTB jährlich runter.

DIE MENSCHHEIT IS EINFACH NUR VERWEICHLICHT!!! EDIT: nicht alle ;)

Ach schei$$e alles OT von mir sorry war wohl ein bier zuviel, einfach überlesen.
 
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Also Sebbo, ich kanns echt nicht nachvollziehen.

Wenn mich einer umfährt und sich hinterher beschwert dass er weniger
leiden müsste wenn ich einen Helm aufgehabt hätte, dann tut's mir echt
leid.
Das mit der Krankenkasse gern, auch wenn ich strikt dagegen bin, aber
das pack ich jetzt nicht mehr.
 
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zoomer:
Ohh mann, du tust mir leid...
Wie oft musstest du dir bis jetzt schon immer wieder den gleichen Schei$$ anhören, bloß weil die alle zu faul zum Lesen sind?
Respekt, dass du da nicht einfach resignierst.

Übrigens möchte ich an dieser Stelle nocheinmal meinen Eingangspost zitiere, der bis jetzt geflissentlich ignoriert wurde: Meiner Erfahrung nach können die allerwenigsten einen Helm so aufsetzen, dass er zumindest seine hoffentlich vorhandene Schutzwirkung entfaltet. Auch bei den ambitionierteren Fahren sieht man häufiger, dass der Helm wie ein Basecap im Nacken sitzt...
Was bringt es denn, wenn Leute gezwungenermaßen ihren Helm falsch rum aufsetzen?
 

flyingcruiser

A$$#les.
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Bei mir gibt es eine Helmpflicht (B.C.), die auch von fast allen eingehalten und von der Polizei kontrolliert wird. Tickets werden dabei hauptsächlich an Leute verteilt, die ihr Rad geliehen haben und den Helm am Lenker baumeln haben.

Ob das ganze was bringt, kann ich nicht sagen. Die Diskussion und auch das Ergebnis tangiert mich weniger. Zum Einen, weil ich völlig unabhängig von den Vorschriften grundsätzlich mit Helm fahre. Zum Anderen, weil ich in Deutschland im Moment nicht fahre.

Neben der Radwegsbenutzungspflicht sehe ich als Problem, dass der Mindestabstand beim Überholen kaum eingehalten wird.

Trotzdem bin ich ebenfalls der Meinung, dass man als Radfahrer einen Großteil der Unfälle vermeiden kann, in dem man genau so fährt, wie es die Autofahrer nicht mögen - relativ mittig auf der Straße.
 
D

DEMOnstrant

Guest
Hey, das wusst ich gar ich :D Morgen behalt ich lieber mal meinen Helm an, wenn ich zurück von der DH-Runde komme.
 

Nuc

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Letztes Wochenende wurde bei uns eine 81-Jährige Frau überfahren.
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1318626729888.shtml

Die Dame war zu Fuß unterwegs und der 68-jährige Peugeot Fahrer hat es trotzdem geschafft sie zu überfahren. Nur mal um die "Die Radfahrer sind zu schnell - Diskussion" zu vermeiden.

Es werden auch Fussgänger von den rollenden Käfigen erfasst.
@cytrax: Kann dich genau verstehen. Fahre auch 10.000km im Jahr mit dem Rad und täglich zur Arbeit. Die Menschen sind schon sehr bequem geworden. Ich hoffe mit den Pedalecs ändert sich das.
 

mightyEx

Kienapfelvernichter
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Ich denke man kann es drehen und wenden, wie man will. Eine Helmpflicht ist nicht dazu geeignet wirksam die tödlichen Radfahr-Unfälle zu verhindern. Wer das ernsthaft glaubt, glaubt wahrscheinlich auch an "die gute Politik", denn die wird's schon (zu Grunde) richten :rolleyes:.
Hier wird eine "Kopfschmerz-Pille" staatlich verordnet und leider nicht die Ursache "bekämpft".

Unbestritten hat ein Helm auch eine gewisse Schutzwirkung, hilft aber nicht bei allen Unfällen. Lag 2003 trotz Helm 2 Wochen mit Nasenbeinfraktur etc. im KH.
Wie schon erwähnt, fehlt eine breite Unfallanalyse bezüglich Unfällen, Verletzungen, Helm und der Schutzwirkung. Erst wenn es hier statistisch einen messbaren Zusammenhang für oder gegen einen Helm gibt, kann man überhaupt erst darüber nachdenken eine Richtung vorzugeben, wenn es denn angemessen erscheint. Ich bezweifle aber, dass man überhaupt zu einem deutlich messbaren Ergebnis kommt, da in Bezug zum gesamten Radverkehr die tödlichen Unfälle einen kleinen Prozentsatz ausmachen. Dabei hat die Fahrradnutzung ja relativ stark (regional verschieden) zugenommen. Es sind aber proportional nicht mehr tödliche Unfälle passiert, wie vor dieser Zunahme.

Daher bin ich weiterhin der Meinung - freiwilliges Helmtragen :daumen: , Helmpflicht :wut::kotz:.

Muss man seinen Bürgern immer alles staatlich verordnen?! Ein wenig Selbständigkeit bzw. Mündigkeit des Bürgers sollte man doch voraussetzen können.
 
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MKK
Für mich gehört beim Radfahren der Helm dazu wie anschnallen beim Autofahren. Anschnallpflicht - eine Beschneidung meiner Freiheit, Selbständigkeit und Mündigkeit???
Für Mofas usw. ist es doch auch Pflicht und keiner jammert. Ohne gesetzliche Regelung wird sich am verhalten der Radfahrer nichts ändern.
Mir ist es letztendlich egal, ich kann Leute die bei einem Unfall eine durch Helm vermeidbare Verletzung erleiden aber auch nicht bedauern - selbst wenn diese keine Schuld am Unfall haben.
 
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so siehts aus. was mich nur wundert warum grade hier im radforum so ein theater drum gemacht wird. find ich viel erschreckender wo man doch denkt daß wenigstens die teilnehmer hier den sinn eines helmes verstanden haben. und das ohne sinnlos diskussionen was wo wie womit noch passieren kann. ich kauf mir jetzt auch ne knarre...könnte ja überfallen werden..........
 
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