Last Tarvo im Test: Schlicht und ergreifend

Last Tarvo im Test: Schlicht und ergreifend

aHR0cHM6Ly93d3cubXRiLW5ld3MuZGUvbmV3cy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAyMS8wMy9sYXN0LXRhcnZvLXRpdGVsLTA0NjUtc2NhbGVkLmpwZw.jpg
Mit dem Tarvo hat Last im vergangenen Jahr das erste Carbon-Bike der Firmengeschichte präsentiert – und dabei einen absoluten Volltreffer gelandet. Kaum ein Rad wurde in den letzten Jahren so begeistert aufgenommen wie das federleichte Vollgas-Enduro, das komplett in Deutschland gefertigt wird. Im Rahmen unserer Artikelserie „Neue Deutsche Welle“ haben wir das Last Tarvo ausgiebig getestet!

Den vollständigen Artikel ansehen:
Last Tarvo im Test: Schlicht und ergreifend
 

SerpentrasD

Zernichter
Dabei seit
1. September 2016
Punkte Reaktionen
838
Ort
Heidelberg, Freiburg
Eigentlich eine sehr geile Kiste. Nur schade das die Geometrie aus meiner Sicht einfach zu alt ist. Man muss kein reach Monster erschaffen aber hier von einem steilen Sitzwinkel zu sprechen ist ein Witz. Die Geo bis auf den Lenkwinkel ist bei Enduros vor 5 Jahren schon so gewesen.

Mit einem tatsächlich steilen Sattelrohr ist man noch deutlich effizienter unterwegs. Angenehm ist es auch wenn man viel steiles fährt.
 

Geisterfahrer

ab und zu da
Dabei seit
23. Februar 2004
Punkte Reaktionen
12.626
Ort
Nordbaden
Durch welchen zweiten Punkt legt denn Last bei der Messung/Berechnung des Sitzwinkels die Gerade durchs Tretlager? Auf welcher Höhe wird gemessen?
 
Dabei seit
14. März 2016
Punkte Reaktionen
471
Nur schade das die Geometrie aus meiner Sicht einfach zu alt ist. Man muss kein reach Monster erschaffen aber hier von einem steilen Sitzwinkel zu sprechen ist ein Witz. Die Geo bis auf den Lenkwinkel ist bei Enduros vor 5 Jahren schon so gewesen.
Also bis auf den Sitzwinkel (der reale SW ist vorallem für Langbeiner echt mies ) finde ich es aktuell. Bzgl. Reach und Radstand ist der Hobel absolut vergleichbar mit aktuellen Enduros bzw. liegt meist sogar darüber.

Unabhängig davon würde ich so ein schickes Teil jedem Santa oder specialized vorziehen, falls ich jemals soviel Geld für ein Bike ausgeben würde.
Knapp 13kg mit ner fox 36, nem x2 und zwei ordentlichen schlappen sind auch echt ne Ansage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
6. Juni 2010
Punkte Reaktionen
2.043
Ort
München
Hm... 12,9kg... Mein altes 27,5er Tyee (aus 2018) mit 2x MM und 2x HuckNorris wog inkl. Pedale ebenfalls 12,9kg... Das aktuelle mit 29" wiegt leider ein wenig mehr. Beide Bikes kosteten aber vmtl. eher die Hälfte.

Optisch ists auf jeden Fall ein Hingucker, nicht nur in der Eisdiele.
 
Dabei seit
9. Dezember 2012
Punkte Reaktionen
2.444
Hm... 12,9kg... Mein altes 27,5er Tyee (aus 2018) mit 2x MM und 2x HuckNorris wog inkl. Pedale ebenfalls 12,9kg... Das aktuelle mit 29" wiegt leider ein wenig mehr. Beide Bikes kosteten aber vmtl. eher die Hälfte.

Optisch ists auf jeden Fall ein Hingucker, nicht nur in der Eisdiele.

Sorry - bei gleicher Ausstattung? Wie? Der Tarvo Rahmen wiegt glatt 2kg.
Ich glaube kaum, dass der Tyee Rahmen auch nur ansatzweise da ran kommt.
Schätze mindestens 0,5 kg schwerer, was aber auch ca. 1500€ kostet.
Soll nicht das Tyee abwerten, aber mit der gleichen Ausstattung sollte das Tarvo mindestens 0,5 kg leichter sein.
Und dann halt nicht doppelt soviel kosten, sondern 1500€ mehr - was immer noch ne Menge Geld ist.
 

ufp

Daystrom Institut
Dabei seit
29. Dezember 2003
Punkte Reaktionen
3.634
Ort
L-S VI
Ein schönes und wohl auch gutes MTB.

Aber diese üppigen Schaufelbagger (Hebel) der ASX sind nicht gerade...schön, dezent... :(

Schade finde ich, dass sie nicht auch gleich den Umlenkhebel in Carbon ausgeführt haben.

Steampunk (von engl. steam „Dampf“ und am. punk „mies“, „wertlos“, verselbständigt „Punk“
Aha,.
die Reifen beißen sich im loamigen Untergrund fest,
Und wie sieht es im Mud (mudder) aus?
Much Gatsch ;)!
 

GrazerTourer

mit Alter-Lego-Ego
Dabei seit
8. Oktober 2003
Punkte Reaktionen
7.677
Ort
Graz
Bike der Woche
Bike der Woche
Immer diese Gewichtsdiskussion gg Der 175er Rahmen wiegt nackt (ohne Dämpfer, Steuersatz, Steckachse, Zügen, Sattelklemme) genau 2kg (ein geiler Wert!). Jetzt kann sich jeder die Differenz zu anderen Rahmen ausrechnen. Das Gesamtgewicht ist irrelevant.
 
Dabei seit
8. Juli 2008
Punkte Reaktionen
652
Ort
Monaco
Ich muss sagen ich halte die Implikation der Körpergröße bei der Größenbezeichnung der Rahmen schon für nahezu fahrlässig. ICH weiß eigentlich genau welcher Reach/Stack Wert für mich passt und trotzdem war ich lange unschlüssig. Hab das 185 geordert bei 196 Körpergröße, denn das ist die korrekte Größe für mich…
 

Stephan482

It's better to burn out than to fade away.
Dabei seit
1. Juli 2019
Punkte Reaktionen
64
Da ich vom Hardtail bis zum Downhiller so ziemlich alle aktuellen MTB-Gattungen regelmäßig fahre, kann ich sagen, dass ein eher leichtes Bike auf ruppigen Strecken nicht meine erste Wahl wäre. Bergab vermittelt ein schwereres Rad in der Regel mehr Sicherheit als ein leichtes Rad. Hinzu kommt, dass ich das im Artikel beschriebene hecklastige Handling des Tarvo ebenfalls suboptimal finde, um in einem fiesen Rockgarden zielsicher mit dem Vorderrad die Spur zu halten. Mein Ibis Ripley v4 fährt sich durch meinen sehr leichten custom-Aufbau (11,5 kg) ebenfalls hecklastig, was ich auf manchen Trails problematisch finde. Ein gutes Abfahrtsbike sollte nach meinen Erfahrungen bezüglich der Gewichtsverteilung möglichst ausgewogen und ausbalanciert sein. Dass das Tarvo auf heftigeren Strecken auf der Bremse etwas nervös wird, wundert mich nicht unbedingt. Nichtsdestotrotz ein optisch sehr gelungenes Bike und aufgrund des Gewichts eine echte Innovation! Als Do-it-all-Bike ja, als astreines (Renn)-Enduro Nein.
 

LB Jörg

Erster + Sportajörg
Dabei seit
18. Dezember 2002
Punkte Reaktionen
9.867
Ort
New Sorg
Ich muss sagen ich halte die Implikation der Körpergröße bei der Größenbezeichnung der Rahmen schon für nahezu fahrlässig. ICH weiß eigentlich genau welcher Reach/Stack Wert für mich passt und trotzdem war ich lange unschlüssig. Hab das 185 geordert bei 196 Körpergröße, denn das ist die korrekte Größe für mich…

Zu kleines Rad...hört sich fahrlässig an :oops:

G.:)
 
Dabei seit
4. April 2009
Punkte Reaktionen
5.131
Mir gefällt das Tarvo allgemein echt gut. Für mich persönlich hätte es aber ein Problem:
Bei einem so edlen Gerät muss schon alles passen. Und da ich das angegebene Sizing als sehr passend empfinde stellt sich für mich folgendes Problem:
Stack-bereinigt ist der Sprung beim Reach zwischen M und L satte 35mm. Als 1,80m Fahrer (und damit gehört man nicht unbedingt zu einer Randgruppe) liegt man deutlich zwischen den Größen, verstärkt dadurch, dass der Sprung nicht klein ist. Wäre für mich zu dem Preis ein Ausschlusskriterium. Für die Kohle muss es besser passen, als rund 2cm zu langer oder zu kurzer Reach (was bei manchen anderen Firmen ein kompletter Größensprung ist).
Von so hohem Stack halte ich auch nichts. Will man nicht wie auf einem Chopper sitzen und Druck aufs Vorderrad bringen wird man zu halben Flatbars gezwungen ( die im Vergleich zu höheren Lenkern auch die Vorbaulänge wieder verkürzen, was die Lage nicht verbessert) und für andere Steuersätze wie Winkelsteuersätze oder Stiffmaster ist auch kein Platz.

Ansonsten sehr feines Bike mit feiner Geo (wenn man die richtige Größe hat), bis auf eine etwas hohe Front vielleicht.
 
Dabei seit
4. April 2009
Punkte Reaktionen
5.131
Da ich vom Hardtail bis zum Downhiller so ziemlich alle aktuellen MTB-Gattungen regelmäßig fahre, kann ich sagen, dass ein eher leichtes Bike auf ruppigen Strecken nicht meine erste Wahl wäre. Bergab vermittelt ein schwereres Rad in der Regel mehr Sicherheit als ein leichtes Rad. Hinzu kommt, dass ich das im Artikel beschriebene hecklastige Handling des Tarvo ebenfalls suboptimal finde, um in einem fiesen Rockgarden zielsicher mit dem Vorderrad die Spur zu halten. Mein Ibis Ripley v4 fährt sich durch meinen sehr leichten custom-Aufbau (11,5 kg) ebenfalls hecklastig, was ich auf manchen Trails problematisch finde. Ein gutes Abfahrtsbike sollte nach meinen Erfahrungen bezüglich der Gewichtsverteilung möglichst ausgewogen und ausbalanciert sein. Dass das Tarvo auf heftigeren Strecken auf der Bremse etwas nervös wird, wundert mich nicht unbedingt. Nichtsdestotrotz ein optisch sehr gelungenes Bike und aufgrund des Gewichts eine echte Innovation! Als Do-it-all-Bike ja, als astreines (Renn)-Enduro Nein.
ISt aber komplett Geschmacksache. Frag mal Josh Bryceland, der quasi mit einem (für seine Körpergröße) Dirtbike bei dem er komplett auf dem Heck hing Downhill-Worldcups gewonnen hat.
 
Dabei seit
28. Februar 2007
Punkte Reaktionen
4.627
Von so hohem Stack halte ich auch nichts. Will man nicht wie auf einem Chopper sitzen und Druck aufs Vorderrad bringen wird man zu halben Flatbars gezwungen ( die im Vergleich zu höheren Lenkern auch die Vorbaulänge wieder verkürzen, was die Lage nicht verbessert) und für andere Steuersätze wie Winkelsteuersätze oder Stiffmaster ist auch kein Platz.

Ansonsten sehr feines Bike mit feiner Geo (wenn man die richtige Größe hat), bis auf eine etwas hohe Front vielleicht.

Raaw Madonna hat noch mehr Stack, ist auch nicht kürzer und wenn man dem Internet glauben schenken darf, ein durchaus solides Enduro.
Wenn die Strecken steil genug werden, gibt es "zu wenig Druck am Vorderrad" nicht mehr wirklich.
Ist halt nix für gemäßigtere Gefilde, aber da ist ein 170mm Enduro eben allgemein falsch aufgehoben.
 
Dabei seit
26. März 2007
Punkte Reaktionen
23
Ich kann den Test nur bestätigen, fahre seit Dezember ein Tarvo und bin absolut geflasht. Eine absolute Waffe die aber auch für die gemütlich Sonntagstour mit Singletrailer genutzt werden kann. Optisch und Verarbeitung sind für mich ebenfalls von einem anderen Stern. Klar günstig ist anders aber was ist heute schon noch günstig.
 
Oben