legal biken - auch in Österreich (war: Der Wahnsinn in Niederösterreich)

Lenka K.

franc-tireuse
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Bzgl. Skigebiete:
Da hab' ich mich unklar ausgedruckt: dort, wo es grössere Skigebiete samt Skibusse gibt -- wie im Zillertal oder Alpbachtal -- gibt's auch vernünftige Öffianbindungen, die auch ein Tourengeher nutzen kann

Oder im Vorarlberg das Kleinwalsertal.
 
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zweiheimischer

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Schneeräumung kostet die Gemeinden richtig viel Geld, weil die Lohnunternehmer sich das natürlich teuer bezahlen lassen. Die Auflagen sind streng (Dokumentationspflicht), vor allem, weil Haftung immer ein Thema ist. Kostenpunkt pro Stunde, so um die 70 Euro für einen Traktor mit Schneepfug, Streuer und Fahrer.
unrichtig und unlogisch.
ich bin in einer gemeinde tätig. wir müssen jede ohrwaschlgrabenstrasse genauso schön räumen, obwohl nur der postler, drei bauern und wir dort fahren. das gesetz ist dasselbe, egal ob dort keine oder 500 pie*, jetzt hätt ichs fast geschrieben, "DEINE" gemeindestraße nutzen würden.

ok, die auslegung des 1319a legt schon nahe, die tunlich- und zumutbarkeit auf die art des weges auszurichten. aber die auslegung bzw der ersultierende sorgfaltsmaßstab ist bei gemeindestraßen ziemlich ähnlich.
 

Lenka K.

franc-tireuse
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@zweiheimischer Das räumen von Forststrassen bis auf den Grund, damit ja kein Tourengeher auf die Idee kommt, mit Skiern in die langen Täler zu laufen, hast du noch vergessen! Von daher ist Tirol ein Skitourenparadies ;).
 
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Tyrolens

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unrichtig und unlogisch.
Verstehe ich nicht. Ich schrieb nur vom Räumen von Gemeindestraßen und dass das eben teuer ist. Je mehr Verkehr, desto aufwändiger wird's, vor allem, wenn dann Schnee verbracht werden muss, o.dgl.
That's it.
Wenn du mal sehen willst, wie man beim Winterdienst sparen kannst, musst du nach Ostdeutschland fahren. Dort werden im Winter ganze Straßen gesperrt, weil man sich das Räumen nicht leisten kann.

Bei uns werden sowieso auch die Hauptwege des Forststraßennetzes geräumt. Da kommen die Parkplätze dann gleich dazu, weil das eigentlich gar keine Parkplätze sind, sondern Holzlagerplätze.
 

Lenka K.

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Ja, noch was zu den Piefkes ;). In Tirol schätze ich die Verteilung Einheimische/Auswärtige 50:50, werde darauf nächstes Wochenende achten. Im Wirtshaus hocken dann aber alle zusammen ;).
 

zweiheimischer

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Verstehe ich nicht. Ich schrieb nur vom Räumen von Gemeindestraßen und dass das eben teuer ist. Je mehr Verkehr, desto aufwändiger wird's, vor allem, wenn dann Schnee verbracht werden muss, o.dgl.
That's it.
Wenn du mal sehen willst, wie man beim Winterdienst sparen kannst, musst du nach Ostdeutschland fahren. Dort werden im Winter ganze Straßen gesperrt, weil man sich das Räumen nicht leisten kann.

Bei uns werden sowieso auch die Hauptwege des Forststraßennetzes geräumt. Da kommen die Parkplätze dann gleich dazu, weil das eigentlich gar keine Parkplätze sind, sondern Holzlagerplätze.
naja.
zu deinen holzlagerparkplätzen: bei uns werden öffentliche parkplätze auf öffentlichen gut als holzlagerplätze verwendet.
niemals für diese tonnage ausgerichtete gemeindestraßen werden in der tauwetterperiode von holzlastern ruiniert, weil wir sie eigentlich nicht beschränken dürfen, rollgebühren gibts auch keine...

andere welt, oder?
 

Tyrolens

unfahrbar
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Warum könnt ihr keine Tonnagen Beschränkung erlassen? Das ist bei uns schon üblich, aber insofern selten, als die meisten Straßen sowieso auf über 40 to ausgelegt sind.
Musst mal schauen, wie sich die ÖBF wegen ihrer Wege aufregen. Befahrung nur bei Frost oder absoluter Trockenheit. Und zahlen musst sowieso ordentlich dafür. ;)
Bei Parkplätzen auf öffentlichem Gut muss man sich halt auch immer ansehen, wie die entstanden sind. Wir haben auch ein paar Wege, die der Gemeinde gehören. Das entstand wohl daraus, dass die Gemeinde deren Verwaltung und Pflege übernimmt, dafür darf sie jeder befahren. Das ist ja oft bei Wegeinteressentschaften so eine Sache. Das entsprechende Servitut zur Parkplatznutzung müsst dann auch eingetragen sein.

Aber man sieht: Es wird alles immer komplizierter, weil jeder sein Stück vom Kuchen möchte und das Stück wird immer kleiner, weil immer mehr Menschen eines wollen.
 

zweiheimischer

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die gemeinde darf keine "tauwetterbeschränkung" verhängen, dies ist in der stvo nicht vorgesehen, ausserdem ist für sowas die bh zuständig. man kann eine unmittelbare sicherheitsmaßnahme verhängen, wenn gefahr für die benutzer besteht. ob die straße hinnich wird, ist der stvo egal...
40t, zeig mir den holzlaster... ;-)
 

Tyrolens

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So schlimm ist es nicht. Habt ihr keine Kontrollstellen? Bei uns wird ja alles, was auf die Autobahn kommt, kontrolliert und auf den anderen Straßen wird man auch regelmäßig raus gefischt.
Wenn die Statik der Straße gefährdet ist, kann man meines Erachtens durchaus Tonnagen Beschränkungen, auch temporär, erlassen.

Aber hilft halt alles nichts, wenn in der Steiermark noch der Feudalismus regiert. Eh lustig, weil das scheinbar von einer Branche kommt, die mehr Verluste, als Gewinne macht. Mag schon sein, dass da einer 2.000 ha Wald hat. Verdienen tut er damit weniger, als ein kleiner Handwerksbetrieb. ;)
 

Tyrolens

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Das reißt's auch nicht raus. Ich habe immer wieder mal Kostenrechnungen solcher Betriebe am Tisch liegen. Da sieht's schon sehr düster aus.
Freilich ein ganz anderes Bild ergibt sich, wenn Industrielle Forstwirt spielen wollen. :rolleyes:
 

zweiheimischer

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Das reißt's auch nicht raus. Ich habe immer wieder mal Kostenrechnungen solcher Betriebe am Tisch liegen. Da sieht's schon sehr düster aus.
Freilich ein ganz anderes Bild ergibt sich, wenn Industrielle Forstwirt spielen wollen. :rolleyes:
eh, müllardäre seins koane :). aber immerhin adelig verpflichtet... und wollen partout so wenig leut wie möglich im wald und am berg sehen.
zu bedenken ist aber, dass diese herrschaften keine besonderen leistungen ausser zu erben für den erwerb ganzer landstriche vorweisen können, aber klassenkämpferisch will ich jetzt auch nicht werden - andere baustelle.

die industriellen sind da schon eine andere liga (finanziell), aber bikeverbotsmässig keinen deut besser. dreh zum beispiel mal in oppenberg in den flickschen latifundien ein runderl... frei nach wanda: "ich würd so gerne beim flick biken, aber ich trau mich nicht."
ob die moralische rechtfertigung des erwerbs ebenfalls ganzer landstriche eine höherwertige ("harte arbeit" oder anderes ausgedrückt ausnützen der märkte) ist als bei den adeligen (erben), sei dahingestellt.
 

Tyrolens

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Man braucht auch nicht zu glauben, dass es im Sozialismus mehr Rechte für Mountainbiker oder Waldnutzer gäbe und im links liberalen Umfeld sowieso nicht.
Leben musst' sowieso mit dem, wie es ist. Wenn einem 4.900 ha Wald gehören, sind das halt noch immer nur 7x7 km.

Was früher sonst so los war:

 
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Spannend. Also, das "Jäger-Rad". EIn paar technische Details würden mich durchaus mal interessieren. @Tyrolens - Hast du eine Ahnung, wann das Teil etwa gebaut worden ist?
 
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1899 ... ? Wow!

(Ich sehe den Vintage-Bikepacking-Macroadventure-Hype und die dazu passende Funktionsknickerbocker-Lodenkollektion quasi schon vor mir :D)

Viel dran scheint nicht gewesen zu sein, das stimmt wohl. Außer der Gewehrhalterung offenbar. Aber ob Rahmen und v.a. die Gabel (Kröpfung, Nachlauf, ...) eigens auf den Geländeeinsatz hin entwickelt wurden? Klar, die Straßen und Wege sahen sowieso anders aus und bis etwa in die 1950er war ja auch manches KFZ nach heutigen Maßstäben eigentlich ein Geländewagen. Mindestens was Bodenfreiheit, Federwege, Lenkspiel, Raddimensionen, größe der Radkästen, usw. angeht.

Entfaltung und Bereifung des Jäger-Rads wären auch noch interessant. Und die Ausführung der Bremsanlage.

Echt spannende Materie!
 
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... und die Acetylen-Lampe für den Nightride zur Pirsch ist natürlich ein - Highlight.
 
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Ähm, du kennst die Tour aber, oder hast mindestens die Beschreibung gelesen??? Die verläuft im Wald nämlich auf einem Waldweg, wo alle auch runterfahren, weil der Wald sonst sowieso zu dicht fürs Skifahren ist. So wie das immer emphohlen wird mit dem Trichterprinzip.

Apropos Tiere: bei den ganzen Schneehühnern, Birkhühnern, Auerhühnern, Gämsen und Steinböcken, die ich schon auf Skitouren gesehen (merke: gesen, nicht aufgeschreckt!) hab', frag' ich mich immer, wieso sind die nicht schon alle tot, wenn die Tourengeher so eine Störquelle sind?
Die Daten zeigen sehr deutlich einen starken Rückgang z.B. des Auherhuhns in den Alpen. Die Belastungen für das Auer- und Birkhuhn durch zunehmenden Wintertourismus sind dabei eigentlich vollkommen unstrittig. Der zusätzliche Stress ist mehrfach untersucht und gut belegt worden. Der Lebensraum beider Arten im Hochgebirge befindet sich v.a. an der Waldgrenze und in sonstigen lichten Waldbereichen. Also ziemlich genau hier!

Entschuldigung bitte, aber Äußerungen wie " (...) frag' ich mich immer, wieso sind die nicht schon alle tot, wenn die Tourengeher so eine Störquelle sind?" haben ziemlich genau die (logische) Qualität von "Ich frier' mir gerade den Hintern ab! Na, Greta? Wo ist der Klimawandel?".

Was das Auerhuhn angeht, so ist es in den Mittelgebirgen weitgehend ausgestorben und auch sonst werden schon sehr lange starke Bestandsrückgänge verzeichnet. Die genetischen Daten aus der verlinkten Studie (Alpen) passen exakt ins Bild. Die Tourengeher und Schneeschuhwanderer sind insofern sicher nicht die alleinige Ursache für den Rückgang. Aber diese ohnehin unter Druck stehende Art erfährt jetzt vollkommen unzweifelhaft zusätzliche massive Beeinträchtigungen durch den exorbitant ansteigenden Wintertourismus im freien Gelände.

Nein, ich kenne die Tour zum Wetterkreuzkogel nicht. Ich bin auch kein Experte für Raufußhühner. Allerdings beschäftige ich mich ehrenamtlich wissenschaftlich mit anderen Tierarten, die ihre bevorzugten Lebensräume z.B. im Bereich der Krummholzzone finden.

Insofern weiß ich sehr gut, wie's dort ausieht, bzw. aussehen kann.
 
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Mal ganz provokativ gefragt: Was ist, wenn z.B. das Auerhuhn aussterben sollte? Es verschwinden viele Tierarten durch unterschiedlichste Gründe, womöglich verschwinden wir auch mal wieder (ziemlich sicher sogar, die Frage ist eher wann). Nennt sich das dann nicht Evolution? Ist es nicht natürlich, dass ein stetiger Wandel vorhanden ist?
Ich hoffe, die Frage kommt nicht falsch rüber.
 
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Mal ganz provokativ gefragt: Was ist, wenn z.B. das Auerhuhn aussterben sollte? .....
Dann wäre der Auerhahn, der arme Tropf, ziemlich alleine. 🤷‍♂️ 😂 😂
Wobei dieser laut einem weit verbreiteten Kinderlied eh im Zölibat lebt:
Der Auerhahn, der Auerhahn,
der war der stolze Herr Kaplan.
Fidirallala, fidirallala, fidirallalalala.
 

Lenka K.

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Nein, ich kenne die Tour zum Wetterkreuzkogel nicht. Ich bin auch kein Experte für Raufußhühner.
Aber eine laute Meinung hast du schon. Sehr gut!
Entschuldigung bitte, aber Äußerungen wie " (...) frag' ich mich immer, wieso sind die nicht schon alle tot, wenn die Tourengeher so eine Störquelle sind?" haben ziemlich genau die (logische) Qualität von "Ich frier' mir gerade den Hintern ab! Na, Greta? Wo ist der Klimawandel?".
Das musst du mir bitte erklären. Ich bin seit 20 Jahren sehr viel und alpenweit im Gelände unterwegs, sowohl im Winter, als auch im Sommer, und habe in dieser Zeit recht viele Wildtiere beobachtet/gehört, oft auch direkt an sehr stark frequentierten Wegen und Skitouren (balzände Auerhähne sind im Bayerischen Raum legendär, aber auch balzände Birkhähne oder aber freilaufende Schneehühner). Ich hab' natürlich keine Zahlen -- und soweit ich weiss, gibt es die für den Alpenraum auch gar nicht -- aber ich hab' in dieser Zeit keine Abnahme der Begegnungsfrequenz mit den Rauhfusshühnern (genaugenommen Birk- und Schneehühnern, Auerwild ist tatsächlich sehr selten) festgestellt. Im Gegensatz zu den Insekten im Sommer, wo sich für mich das Insektensterben in der Mittelgebirgsnatur ganz klar manifestiert.

Der Grossteil der Bestandsrückgänge ist auf Habitatverlust zurückzuführen. Aber andere Waldwirtschaft, weniger Strassen im Gebirge, weniger giftige Landwirtschaft, das wäre ganz schwierig. Auf die Touregeher/Kletterer/Biker zu zeigen und sie als Sündenböcke zu benutzen ist viel einfacher und bei der grösstenteils ignoranten Öffentlichkeit, die mit den Bergen und der Natur wenig am Hut hat auch recht wirksam. Es reicht die Kommentare im Internet zu lesen ...

Übrigens: Birkhühner dürfen z.B. in Frankreich gejagt werden.

Wo wir beim eigentlichen Thema wären: es wird sowohl seitens der Obrigkeit, als auch seitens der Naturschützer auf die Schwächsten ohne gscheite Lobby eingedroschen (Tourengeher, Paragleiter, Kletterer, Mountainbiker), denn, sobald es um wirtschaftliche Interessen geht, lässt die Politik die Naturzerstörer gewähren (ich bin mal gespannt, wie es im Pitztal ausgeht ...) und die Naturschützer sind meistens zu schwach, um etwas gegen die Grossen zu erreichen. Da sind dann die kleinen "Siege" über die Kletterer/Tourengeher bei manchen ganz gut fürs Ego ...

Howgh.
 
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So ist es durchgesetzte Verbote gegen Natursportler sind Medien-wirksam, die großen lassen sich eh nicht einschränken und wenn es doch gelingen sollte ist der Naturschutz unten durch wegen der Arbeitsplätze...
 
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Österreich
Um wieder ein wenig zum Thema opentrails, bzw. in Österreich openforststraßen, zurück zu kommen. Hab gestern mit einem Freund gesprochen – da ist mir dieser Artikel wieder eingefallen.


In Scharnstein wiederum musste die Forststraße mithilfe eines Baggers um ein paar Meter verlegt werden, weil sie über das Grundstück des Forstwirts und ÖVP-Gemeinderats Hans Riedler verlief – und der seine Zustimmung für die Mountainbike-Route verweigert hatte.

Das Almtal bzw. Grünau im Almtal ist eine wichtige Tourismusgemeinde in OÖ. Der Hochsalm liegt zwischen Scharnstein und der Grünau (miteinander 7.000 Einwohner) und ist vergleichsweise wenig frequentiert. Es handelt sich bei dieser neuen legalen "MTB-Route" wohlgemerkt um eine stinknormale Forststraße die man bis ca. 200 Höhenmeter unter des Hochsalm-Gipfels hinauffahren darf, und dann die selbe Forststraße wieder hinunterfahren muss. Seitens der Jägerschaft gabs hier ziemliche Probleme, dass die Forststraße überhaupt legalisiert wird. Wie viel befahren der Hochsalm wird, zeigt sich zum Beispiel auf Strava: Am Hochsalm gibts genau 1 Segment, und das kommt von der illegalen Seite aus der Grünau hinauf.

Die anderen beiden MTB-Routen die im Artikel erwähnt werden, sind übrigens mehr oder weniger deckungsgleich und nur ein Verbindungsweg (mit empfohlener Schiebestrecke :)) vom Almtal zum Attersee.

Wie es zur Legalisierung dieser Route kam (Dauer von 2004 bis 2009!!!) kann man hier nachlesen:

Die Forststraßen sind aber nur von 15.April bis 31. Oktober im Jahr legal.
5,5 Monate im Jahr gibts weiterhin keine legal zu befahrende Forststraße für Einheimische und Touristen.
 
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