legal biken - auch in Österreich (war: Der Wahnsinn in Niederösterreich)

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  1. Pilatus

    Pilatus Maountenbaick

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    47% der Mountainbiker sind mit dem Angebot zufrieden?
    ...
     
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  3. payne

    payne

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    Der Scherz des Jahres:bier:
     
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  4. payne

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    EXKLUSIV
    Downhill, E-Bike und Co.: Tiroler Grundeigner wehren sich

    Grundeigentümer wollen gefragt und entschädigt werden, sagen Bauernvertreter. Sie fordern, dass für E-Bike-Routen, Downhill und Co. Verträge abgeschlossen werden.

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    © Rudy De Moor / TT
    Wandern und Downhillen vertragen sich nicht, wie hier in Innsbruck. Wer darf am Berg was und wo? Foto: De Moor
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    Von Anita Heubacher
    Innsbruck – 5300 Kilometer sind in Tirol fürs Mountainbiken freigegeben. 3000 Kilometer davon sind Forst- und Waldwege. Die Grundeigentümer bekommen jährlich 12 Cent pro Laufmeter. Diese Vereinbarung zwischen Land Tirol, Alpenverein, Tirol Werbung und Grundeigentümern nennt sich Mountainbike-Modell Tirol.
    An und für sich sei es vorbildlich, meint ÖVP-Vizeklubobmann Hermann Kuenz. „Aber es ist zu wenig weitreichend und müsste ausgedehnt werden, auch auf andere Sportarten“, sagt er. Er denkt dabei an Downhiller ebenso wie an das boomende E-Biken. „Mit den Elektrorädern fahren viel mehr Menschen hoch und auch auf Wegen, die noch nicht vertraglich erfasst sind.“ 80 Prozent der österreichischen Wälder stehen im privaten Grundbesitz und oft im Eigentum der Bauern. Für sie sei der Wald wirtschaftliche Grundlage. „Bei den Sportlern fehlt aber oft das Bewusstsein dafür, dass nicht alle Wege automatisch offen sind.“
    Gesetzliche Regelung will Kuenz keine, aber mehr Verträge für die Grundeigentümer und „vor allem wollen die Grundeigentümer gefragt werden“. Jede Freizeitnutzung könne vertraglich geregelt werden. „Das passiert bei Skipisten, Loipen oder beim Rodeln. Die Sportaktivitäten finden immer mehr in vermeintlich unberührter Natur statt. Dass das Kulturlandschaft ist, wird nicht erkannt.“ Die Masse in den Bergen sei das Thema, meint Kuenz.
    Das sieht der Präsident der Landwirtschaftskammer, Josef Hechenberger, ähnlich. „Durch eine verstärkte Nutzung der freigegebenen Routen, wie durch den E-Bike-Boom, ergeben sich aus meiner Sicht geänderte Rahmenbedingungen für die Grundbesitzer“, sagt er. Aspekte wie Sicherheit, Konflikte mit anderen Freizeitnutzern, mögliche Schäden an Wegen oder die Höhe der Abgeltung werden künftig zu diskutieren sein, meint Hechenberger. Einer gesetzlichen Regelung kann auch er nichts abgewinnen, er vermisst das Miteinander. Kitzbühel bezeichne sich selbst als „größte E-Bike-Region Österreichs“. „Dass ihr Weg auch dazuzählt, haben die Grundeigentümer erst durch den Werbeauftritt des Tourismusverbandes erfahren“, kritisiert Hechenberger. Es brauche mehr Regelungen, weil es immer mehr Sportarten gebe.
    Beim Alpenverein fürchtet Präsident Andreas Ermacora, „dass wir plötzlich über separate Wanderwege für Wanderer mit Hunden reden“. Er spielt damit auf die letzte Kuhattacke mit tödlichem Ausgang an. Das verneinen die Bauernvertreter. Sie wollen die Diskussion unabhängig davon führen.
    Der Alpenverein hält jedenfalls nichts davon, für weitere Sportarten Verträge zu unterzeichnen und das Mountainbike-Modell auszudehnen. Ermacora räumt aber ein, dass der E-Bike-Boom auch den Alpenverein vor eine große Herausforderung stelle. Es sei für den Alpenverein eine Gratwanderung zwischen „Naturschutz“ und „Menschen in die Berge bringen“. „Wir sehen in den Ladestationen den Schlüssel für Lenkungsmaßnahmen“, erklärt Ermacora. Das hieße dann wohl, dass nicht jeder Wirt auf einer Alpenvereinshütte selbst entscheiden könnte, ob er eine Ladestation installiert oder nicht. „Wir diskutieren das gerade.“
    Ausgeschieden sind beim Alpenverein bereits Downhiller. „Mit der Bahn rauf und dann Leute erschrecken? Da sind wir dagegen“, sagt Ermacora. Touristiker sehen das anders. Innsbruck und seine Feriendörfer bewerben gerade die Region mit Crankworx, einem Mountainbike- und Downhill-Spektakel, und erwarten 10.000 Besucher.
    http://www.tt.com/politik/landespol...e-und-co.-tiroler-grundeigner-wehren-sich.csp
     
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  5. herbert2010

    herbert2010

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    Jaja das liebe geld und schon. Ist alles möglich
     
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  6. dopero

    dopero

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    Wenn man ein Verbotsschild durchstreicht, wird dann das Verbot aufgehoben?
     
  7. payne

    payne

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    Auer: Agrarisches Fachwissen wird gestärkt

    Landwirtschaftsausschuss diskutierte zahlreiche Oppositionsanträge
    22. Juni 2017

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    Bauernbund-Präsident Abg. z. NR Jakob Auer betonte im Landwirtschaftsausschuss: "Mit mir wird es keine generelle Öffnung der Forststraßen geben."
    Die agrarische Fachausbildung ist ÖVP-Landwirtschaftssprecher Bauernbund-Präsident Abg. z. NR Jakob Auer seit vielen Jahren ein großes Anliegen. „Nun sind wir der Forderung mit der Einrichtung von agrarischen Fachhochschulstudiengängen in Oberösterreich einen großen Schritt entgegen gekommen“, zeigte sich Auer am Mittwoch, 21. Juni, am Rande das Landwirtschaftsausschusses erfreut über die Ankündigung des Studienbetriebs einer Agrar-FH ab Herbst 2018 am Standort Wels.
    „Die ‚Wirtschaft am Land‘ ist gefordert, neben dem täglichen Wettbewerb mit neuer Technologie und Fachwissen ihr hohes Niveau zu halten“, betonte Auer. Die praxisorientierte Fachausbildung nach der Matura sei ein notwendiges Zukunftskonzept. Auer: „Die Arbeit am Bauernhof hat nichts mit Romantik zu tun, sondern ist tägliche Herausforderung und Knowhow auf höchstem Niveau in Unternehmensführung und technischer Weiterentwicklung.“ Der Aufbau einer agrarischen Fachausbildung werde zudem die regionale Wirtschaft weiter ankurbeln.
    Heimische Qualität bei Lebensmitteln hervorragend

    In einigen Oppositionsanträgen wurden im Landwirtschaftsausschuss neuerlich Fragen über eine etwaige Weiterentwicklung im Lebensmittelbereich diskutiert. Dazu der Bauernbund-Präsident: „Unsere heimischen Lebensmitteln sind von hervorragender Qualität. Der Wunsch der Konsumenten nach klarer Kennzeichnung ist mit dem AMA-Gütesiegel, das für die Einhaltung strengster Qualitätskriterien steht, in hohem Maße abgedeckt. Probleme, die sich durch Täuschung auf Etiketten auftun, liegen in der Zuständigkeit des Gesundheitsministeriums.“
    Auer nahm auch zu den Aussagen anlässlich der veröffentlichten Testergebnisse zu Antibiotika-resistenten Keimen auf Fleisch Stellung. „Dass es resistente Keime gibt, ist nicht neu. Wir leben nicht in einer keimfreien Welt, und hier Angstmache zu betreiben, ist absolut unangebracht.“ In Österreich werden die Vertriebsmengen von Antibiotika überwacht und auch in der amtlichen Lebensmittelkontrolle finden routinemäßig Überprüfungen statt. Die Testergebnisse liegen durchaus im Rahmen dessen, was man bei der amtlichen Kontrolle vorfindet. Allein das Vorkommen führe nicht dazu, dass ein Konsument grundsätzlich gefährdet sei, so Auer. Natürlich sei Resistenz insgesamt ein weltweites Problem, allerdings in vielen Bereichen wie auch im humanmedizinischen wie in Krankenanstalten. Hier ziehen österreichische und europäische Behörden an einem Strang, dem Herr zu werden, verwies Auer auf den Nationalen Aktionsplan zur Antibiotikaresistenz des Gesundheitsministeriums, der die Zusammenarbeit im human- und veterinärmedizinischen Bereich stärkt.
    Gegen generelle Öffnung von Forststraßen

    „Mit mir wird es keine generelle Öffnung von Forststraßen für Mountainbiker geben“, stellte Auer zudem neuerlich klar. Neben Haftungsfragen und Konflikten zwischen einzelnen Nutzergruppen ist auch die Gefährdungen in ökologisch sensiblen Gebieten ein wichtiges Gegenargument. Für den ÖVP-Landwirtschaftssprecher sind es aber die Wünsche der Bevölkerung, die zählen, erinnerte Auer an eine Petition gegen die Öffnung der Forststraßen, die von mehr als 107.000 Menschen unterschrieben wurde. Die forstgesetzliche Regelung ist dazu klar: Jedermann darf den Wald zu Erholungszwecken betreten. Das Befahren der Forststraßen ist nur mit Zustimmung des Waldeigentümers erlaubt. Zudem gibt es zahlreiche ausgewiesene Strecken auf vertraglicher Basis.
    http://www.bauernzeitung.at/auer-agrarisches-fachwissen-wird-gestaerkt/

    Von de war ja nichts anderes zu erwarten.
     
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  8. Krondrim

    Krondrim Benutzter Registrierer

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    Vielleicht sollte man dem Herren mal seine Statistik um die Ohren werfen... 107.000 Menschen haben gegen die Öffnung unterschrieben, d.h. im Umkehrschluss, dass die restlichen über 8.000.000 dafür sind, sie haben ja nicht dagegen unterschrieben.

    So ein Schwachmat aber auch. Was will man von so einem alten Mann in diesem Amt auch erwarten.
     
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  9. payne

    payne

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    Stacheldraht am Pfänder sorgt für Aufregung – ist aber rechtens

    Lochau. Ein Stacheldraht versperrt am Pfänderhang auf niedriger Höhe einen Weg. Dies sorgt für Aufregung, der Gemeinde sind jedoch die Hände gebunden. Denn der Weg ist privat, nicht öffentlich.

    Ein gesperrter Weg auf dem Pfänder sorgt derzeit für Empörung in den sozialen Netzwerken. Ein am Dienstag veröffentlichtes Foto zeigt einen tief über den Feldweg gespannten Stacheldraht, das Bild wurde über einhundert Mal geteilt.


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    Gesperrter Weg keine Radstrecke
    In den Kommentaren regen sich vor allem Mountainbiker auf, der Pfänder ist nicht zuletzt dank mehrerer Radstrecken und Trails bei den Radsportlern beliebt. So scheinbar auch der nun durch Stacheldraht gesperrte Weg, wie die Kommentare andeuten. Der Wirtschaftshof Lochau weiß um die Stacheldrahtsperre. Der Gemeinde sind jedoch die Hände gebunden – denn der betreffende Weg ist kein öffentlicher Wander- oder Radweg.

    Stacheldraht als Stolperfalle
    Vielmehr handle es sich sowohl bei dem Grundstück wie auch dem Weg um Privatbesitz. Der Eigentümer hat daher das Recht, die Benutzung zu erlauben oder wie im betreffenden Fall zu verweigern. Wie er dies tut, ist grundsätzlich ihm überlassen. Kritisiert wird jedoch auch die Art der Sperrung, sowohl der Stacheldraht an sich wie auch die scheinbar recht niedrige und leicht übersehbare Anbringung hält man für gefährlich.

    Stacheldraht ist gesetzeskonform
    Ungesetzlich ist sie jedoch nicht. Eine Mindesthöhe für Stacheldraht von zwei Metern gibt es nur innerhalb von zwei Metern Abstand zu öffentlichen Gemeinde- und Landesstraßen. Abseits des Straßennetzes gibt es keine Einschränkung oder Mindesthöhen für Absperrungen, auch nicht durch Stacheldraht. Leicht sichtbare Markierungen sind zwar empfehlenswert, aber nicht vorgeschrieben. Nicht zuletzt deshalb rät es sich, auf den öffentlichen Wegen zu bleiben und mit Vorsicht unterwegs zu sein.

    http://www.vol.at/stacheldraht-am-pfaender-sorgt-fuer-aufregung-ist-aber-rechtens/5327587


     
  10. trail_desire

    trail_desire

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    Und genau diese Grundbesitzer argumentieren mit der Haftung......man will ja nicht hoffen, daß sich jemand verletzt....aber der gehört angezeigt...........man kann und darf eine Ordnungswiedrigkeit doch nicht mit einer gefährlichen Körperverletzung in Selbstjustitz bekämpfen. Wenn er sein Grundstück mit Stacheldraht absichern will, dann bitte mit Flatterband kennzeichnen. So wie der das gemacht hat ist es eine fiese Falle.
    Im übrigen rennen Kinder und Hunde beim Spazierengehen auch gerne mal schnell vorraus.....was denkt sich so ein krankes Hirn eigentlich?

    Und die Empfehlung schön ordentlich auf den öffentlichen Wegen zu bleiben, dann passiert euch auch nix.....Hammer
     
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