Leistenbruch Operation

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21. November 2006
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Ort
am Wald
Hallo zusammen,


Habe zu diesem Thema nichts im Forum gefunden. Ich denke das Problem haben mehr als nur ich oder hatten es bereits.

Weswegen ich jetzt schreibe, vll. kann ich mit diesem Thema anderen hier helfen, die das selbe Problem haben. Andere die dieses Problem schon hatten sind herzlich dazu eingeladen hier ihre Erfahrungen zu posten!
Ich bin noch am Anfang meiner Geschichte, Voruntersuchung und Op kommen erst noch. Aber werde hier immer über Neuigkeiten berichten.

Ich war vor ca. 10 Wochen in Neuseeland. Dort viel mir zum ersten mal eine kleine Beule im rechten Schambereich auf. Ich dachte zuerst ich hätte irgendwie falsch geschlafen und hab mir eine Druckstelle oder so zugezogen.
Da die Beule auch nach ein paar Stunden nicht mehr zu sehen war machte ich mir keine weiteren Gedanken und beachtete die Körperstelle auch nicht weiter. Zudem hatte ich auch keinerlei Schmerzen oder so.

Als ich dann wieder back in Germany war viel mir die Beule öfter auf. Ich trainierte aber normal weiter (Rolle fahren, Schwere Gewichte im Studio, Bauchmuskeltraining...)

Als ich dann meiner Mutter von der Beule mal so nebenbei erzählte, meinte die das ist sicher ein Leistenbruch.

Ich informierte mich dann im I-net und erfuhrt dass man einen Bruch auf jeden Fall operieren müsse, da der nicht von selbst wieder zuwächst oder so.

In der nächsten Zeit hatte ich die Beule auch fast jeden Tag, die aber immer wieder verschwand

Ich ging dann zu meinem Hausarzt und lies mich befummeln, der meinte er könne jetzt keinen direkten Bruch ertasten, aber eine kleine Erhöhung sah er auch.

Er schickte mich dann zu einem anderen Chirurgen, dort war ich dann und auch wieder betasten lassen... Seine Diagnose war dann rechts einen leichten Bruch und links eine "weiche Leiste". Sein Vorschlag war dann eine Operation nach Lichtenstein, das heißt die untere Bauchdecke wird aufgeschnitten und ein Netz über den Bruch gelegt und dann festgetackert.

Das fand ich nicht weiter schlimm, aber was er mir dann zu Sport nach der OP sagte schockte mich wirklich, nach seiner Aussage: 6 Wochen kein Radfahren und danach wirklich sehr langsam wieder anfangen. Dazu kam noch 3 Monate keine Schweren Gewichte im Studio und schon garkein Bauchmuskeltraining!!!

Ich ließ mir zwar nen Termin geben aber informierte mich danach 3-4 Stunden im Netz über Alternativen.

Da stieß ich auf eine Münchener Spezialklinik, die sich auf Leistenbrüche spezialisiert hatte. Dort ging ich die verschiedenen Verfahren durch und lasß dort, dass die Methode mit dem Netz eher für ältere Leute mit keinem starkem Gewebe geeignet ist. Auch laß ich von Methoden die viel kürzere Genesungsphasen hatten.

Auf jeden Fall war ich sehr irritiert und hoffte ehrlich gesagt auch dass ich eine Methode finden würde die eine möglichst kurze Genesungsphase hatt.


Ich hab mir dann noch einen Termin bei einem sehr angesehenen Sportarzt geholt, der untersuchte auch meine Leiste und erzählte mir von der Münchner Spezialistin und empfahl mir einen Chirurgen aus meiner Region der nach der selben Methode operiert. Operiert wird nach Scouldice.

Der Arzt meinte auch, dass er alle seine Sportler (Handballer, Fußballer, Tennisspieler...) zu diesem Arzt schickt und er erfahren und gut ist.
Er meinte auch dass ich nicht so lange Aussetzen muss. Ich sollte mir auf jeden Fall ein paar Tage Ruhe gönnen und nach ca. 2 Wochen kann ich wieder anfangen, wenn auch langsam am besten Rennrad und ebene Straße... Schwer heben sollte ich auch vermeiden. Nach 4-6 Wochen könnte ich aber wieder voll belasten, also Rennen fahren, max. Bankdrücken, Bauchmuskeltraining...


Jetzt cancel ich warscheinlich meinen ersten Termin und lasse mich nach der Scouldice-Methode operieren.

Am Dienstag (In 5 Tagen) habe ich meine Voruntersuchung bei dem Chirurgen. Hoffe er hat mir auch gutes zu berichten und ich bekomme möglichst früh einen OP-Termin.



Bis dann,

drückt mir die Daumen:daumen:
 
E

Erster_2010er

Guest
Brauch mal eine guten Dr. fürn Leistenbruch :o)

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