Live Ticker von der Bike Transalp 2015

scooter_werner

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Hallo Gemeinde,
heute sind wir (Frank und meine Wenigkeit) nach Ruhpoling angereist, um ab morgen die Bike Transalp nach Riva del Garda zu absolvieren.
Weil es schon so spät ist und ich Schlaf brauche, heute nur in aller Kürze:
Mit uns sind noch zwei Bekannte im Jentschura Team am Start, Alex und Armin, die zwar schon Tour Transalp Erfahrung haben, aber das erste Mal mit dem MTB am Start sind. Für Frank ist es auch die Premiere, während ich schon 2006 dabei war.
Morgen um 9 gehts los. Danach gibts mehr.
Gute Nacht
Werner
 
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Die Hitze sind wir ja langsam gewohnt, besser als Regen ist es allemal. Aber manchmalh kommt doch der Wunsch nach etwas kühleren Temperaturen auf.

Gestern auf der Anreise im ersten Urlauberstau auf der Salzburger Autobahn konnte man wenigstens noch die Klimaanlage nutzen, aber heute Morgen am Start war's dann doch schon recht warm...

Nach Akkreditierung und Einchecken in der Pension sind wir dann gestern noch auf der Pasta Party Kohlenhydrate bunkern gewesen, Nudeln und Kaiserschmarren - so muss das

Heute dann die erste Etappe von Ruhpolding nach Saalfelden. Etwas über 100 km und 2260hm. Wir stehen im 2. Startblock, Alex und Armin im ersten. Unser Ziel ist an erster Stelle unfallfreies Durchkommen und Spaß, angepeiltes Ergebnis so um Platz 100 gesamt. Alex und Armin wollen den ersten Startblock halten.

Technische Schwierigkeiten stehen heute kaum an, zwei Anstiege mit Abfahrten auf Schotter und Teer und ein kurzer Trail. Auf dem ersten Anstieg noch eine kurze Schiebepassage. Da kommen wir aber gut durch weil wir schauen, dass wir vorne mitschwimmen und auch der erste Anstieg läuft gut.

Die Abfahrt dann eher flach und schnell, mit einem kleinen Gegenanstieg auf dem wir ein paar Leute abhängen. Dann geht's schon langsam ansteigend kurvig am Fluss entlang Richtung zweiter Anstieg. Davor noch die erste Verpflegungsstation, die wir aber auslassen, weil wir beide noch eine Flasche voll haben.

Als der Anstieg dann steiler wird, schlägt Frank dann ein recht flottes Tempo an. Ich könnte nicht schneller, obwohl ich normal bergauf etwas stärker bin. Insgesamt sind es ca. 900hm bis auf 1500m und nach oben raus muss Frank etwas raus nehmen. So biege ich am höchsten Punkt etwas vor Frank auf die Schotterabfahrt ein. Wieder flach und schnell. Meine Bremse quietscht zum ersten Mal furchtbar, aber das macht mir den Weg frei, sodass ich am Trail immer noch vor Frank bin.

Der Trail entpuppt sich im oberen Teil als sehr glitschig und ich schiebe ein paar Meter, unten raus läuft's dann. Die paar Meter, die ich noch Vorsprung hatte, hat Frank auf dem Trail gut gemacht und so sind wir auf den langen leicht ansteigenden 30km ins Ziel wieder zusammen.

Bei der zweiten Labe füllen wir erst mal die komplett leeren Flaschen auf, dann geht's auf die "Drückerstrecke". Mir läuft's gut und so fahre ich oft vorn, ab zu im Wechsel mit starken Fahrern aus anderen Teams. Aber insgesamt lassen wir einige hinter uns, weil sie nicht dran bleiben können.

Dummerweise hatte Frank beim Flaschen befüllen nicht aufgepasst und sich Wasser statt Iso eingefüllt und ohne Gel gehen ihm am Schlussanstieg etwas die Körner aus. Typischer Fall von Hungerast. Aber er rettet sich noch ordentlich ins Ziel. Ca. 4:32h, Platz 15 Masters, 97 gesamt. Passt! Armin und Alex waren gut 10 min schneller, Platz 10 Masters, 66 gesamt. Mehr später...
 

scooter_werner

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Heute haben wir im Ziel getrödelt, deshalb war vorher keine Zeit für einen Bericht.
Zwei lange Anstiege standen heute auf dem Programm und trotz Start nach Platzierung kam auf den ersten neutralisierten Kilometern schon wieder Hektik auf. Also waren wir froh als es endlich in die Steigung ging.

Von der Ankündigung kühlerer Temperaturen war nicht zu spüren, im Gegenteil, es war brutal schwül. So lief schon nach den ersten Metern der Schweiß in Strömen, obwohl der Puls noch gar nicht richtig in Fahrt kam. Erst nach ca. 500hm kam ein etwas kühleres Lüftchen und ich nutzte die Gelegenheit bis zum ersten Gipfel ein paar Meter auf Frank gut zu machen. Denn es sollten nun einige Trails kommen.

Der erste war allerdings mehr Schiebepassage. Ohne großen Höhenunterschied ging es über viele Wurzeln, oft rutschig auf und ab Richtung Saalbach. Dann war man aber im Gebiet des Bikeparks angekommen und da begann der Spaß. Von unseren Vorbereitungstagen in Schladming war ich ja die geshapten Kurse schon gewohnt und so konnte ich die Abfahrt richtig genießen. Ein paar Jungs wollten in die Endurowertung und ließen sich in einem Affenzahn, aber kontrolliert über die Tables. Aber davon abgesehen war ich recht flott unterwegs. Frank holte mich zumindest bis zur Labe, die kurz darauf kam nicht ein. Dort musste ich allerdings nicht lange auf ihn warten.

Gemeinsam ging es in den zweiten 1000hm Anstieg des Tages, bis auf 2050m und mit längerer Schiebepassage. Die war dann auch recht mühsam und auch der Panormatrail am Hang entlang war eine lange Wanderung. Das meiste wäre zwar fahrbar gewesen, aber weil immer wieder knifflige Stellen kamen, schoben fast alle vor uns. Frank war zu Fuß und mit etwas fahren schneller als ich und war kurz vor mir in der Abfahrt.

Mit teils über 60 km/h ging es da auf Schotter bergab und obwohl ich ein paar Leute überholte, erwischte ich Frank erst auf dem kurzen Flachstück ins Ziel, eine Gruppe im Schlepptau, die sich an mich ran gehängt hatte.

Zeit für die 65km und knapp 2500hm: 4:32h, Platz 20 Masters. Gesamt sind wir damit leider knapp aus den ersten 100 gefallen. Armin und Alex waren heute mit 4:07h sau schnell, Platz 8 bei den Masters, und haben sich ein paar Plätze in der Gesamtwertung nach vorn geschoben.

Morgen steht die Konigsetappe über die Tauern an. 118km mit über 3500hm. Start schon um 8. Drückt uns die Daumen!
 
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Die elendig lange Latscherei übers Tauernkreuz und die unglaubliche Hitze hat mich heute kaputt gemacht. Den fahrbaren Anstieg bis kurz vor die Verpflegung sind wir noch zusammen gefahren und ich habe für Frank gleich die Getränke klar gemacht, so dass er durchfahren könnte.

Mit fahren war aber bald nichts mehr. Es ging die ca. 8 km lange Schiebe- und Tragepassage los, mit längerem Abstieg und dann rauf auf 2500m über zwei kurze Schneefelder. Aber auch die Abfahrt war zuerst kein Zuckerschlecken, zuerst schiebend über Geroll und Schnee, dann auf sehr holperigem Karrenweg. Ich war vom laufen so fertig, dass ich die erste Hälfte der Abfahrt schon brauchte, um wieder alle Sinne beisammen zu bekommen.

An der folgenden kurzen neutralisierten Passage an der alle 5 Minuten eine Gruppe Biker geführt über die Tauernstrasse gelotst wurden, war Frank schon durch geschlüpft, während ich warten musste. War dann aber in der Gruppe ganz vorn, was sich allerdings als Problem heraus stellte. Als ich in einem folgenden Trail der Gruppe davon fuhr, hatte ich einen Wegweiser übersehen und das leider erst gemerkt als ich schon einige hm weiter unten war. Hat mich etwa 10 min gekostet .

Durch ein Missverständnis hat auch Frank nicht auf mich gewartet und es waren noch fast 80km und knapp 1500hm ins Ziel.

Die waren dann eine richtige Tortur. Sengende Hitze und immer wieder steile Zwischenanstiege. Selbst über die eigentlich ganz netten Trails konnte ich mich nicht mehr wirklich freuen. Dafür sehr über die vereinzelten Leute mit Gartenschläuchen am Straßenrand

Nach 7:31h wars dann doch geschafft. Frank wartet seit ein paar Minuten kurz vor dem Ziel auf mich. Ergebnis: Platz 21 Masters, in der Gesamtwertung wieder unter die ersten 100 gerutscht. Alex und Armin waren in 6:52 wieder top und haben sich gesamt um zwei Plätze auf 59 verbessert.

Morgen die wohl schönste Etappe über das Rifugio Averau und dann auf 16km Trail nach Alleghe. Wir freuen uns.
 
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Heute gabs das erste Mal Regen. Allerdings nur 15 Minuten lang auf dem Falzarego Pass, der heute der untere Teil unseres langen Anstieg zum Rifugio Averau auf knapp 2500m war. Und wir waren froh darüber!

Die Sonne brennt nämlich jeden Tag erbarmungslos auf uns herunter. Mir steckte auch die gestrige Etappe noch heftig in den Knochen. Der linke Ballen schmerzt teilweise so, dass ich nicht ordentlich treten kann und bei den Laben den Fuß massiere, damit es für ein paar Minuten besser geht.

Auf den ersten Trails hat Frank mir heute den Weg frei gemacht und so gings bergab flott voran. Auf dem langen Schotterweg vom Toblacher See nach Cortina dann eine kleine Stunteinlage von Frank: direkt vor ihm, bei Tempo 30 pennt einer, fährt seinem Vordermann ins Hinterrad und macht einen Schlenker, dass er rechts am Zaun entlang schrappt. Frank muss so in die Eisen, dass sein Hinterrad einen haben Meter in der Luft steht. Ich, ein paar Meter dahinter beobachte die Szene wie im Film. Ein Wunder, dass keiner der beiden stürzt.

Frank und ich trennen uns im letzten Anstieg, damit wir die ellenlange Trailabfahrt genießen können und bestenfalls am Ende gleichzeitig unten sind. Hätte ziemlich genau geklappt, wenn mich nicht ein Platten nach etwa der Hälfte aufgehalten hätte, Riss in der Lauffläche. Frank erreicht mich rechtzeitig um mir noch beim Schlauch einziehen zu helfen. Nach dem Gegenanstieg und dem finalen Trail erreichen wir heute als 25. Masters das Ziel, was uns im Gesamtergnis auf den 104. Rang zurück wirft.
 

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Danke für die Bilder, ja die Laune ist bestens. Denn auch wenn die Temperaturen manchmal jenseits des Guten sind, ist uns das allemal lieber als Regen. Den hatten wir heute aber auch, allerdings erst nach Zieleinlauf, als ein heftiges Gewitter mit Hagel nieder ging. So stark dass sogar das spätere Teilnehmerfeld etwas umgeleitet werden musste.

So konnten wir den Schlusstrail noch bei Sonnenschein genießen, wie die ganze sehr schöne Etappe mit tollem Panorama und schönen Trails. Nicht nur bezogen auf das Wetter war das Timing heute perfekt. Wir waren immer nur da auseinander, wo es nötig war um zeitmässig das optimale heraus zu holen und sind sonst gemeinsam gefahren. Den letzten Anstieg haben wir uns erst zum Ende hin getrennt und konnten so noch ein paar Plätze gut machen. Resultat: 5:10h, Platz 21 Masters. Gesamt sind wir damit wieder in den ersten Hundert.
 

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Danke für die guten Wünsche! Ja wir haben uns fest vorgenommen die morgige Etappe auch noch ohne Sturz zu überstehen. Zwar hat heute ein Mädel den Frank in einer Kurve auf dem Trail vom Rad geholt. War aber in Schrittgeschwindigkeit und ist nix passiert. Das zählt natürlich nicht als Sturz. Leider hatte ich wieder eine Platten, sonst wäre es das beste Ergebnis bisher geworden. So hat es wieder nur zum 25. Platz Masters gereicht. Doch dazu später mehr. Wir müssen jetzt schlafen.
 

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Ja, gestern haben wir irgendwie einen gebrauchten Tag erwischt, wie Armin es formulierte.

Der Plan lief eigentlich super. Frank zieht den ersten Berg super rauf, damit wir im ersten Trail möglichst wenig Stau haben. Klappte super, Abfahrt lief spitzenmässig. Nachdem auf den langen Anstieg wieder eine lange Abfahrt folgte, trennten wir uns wieder am nächsten Berg. Und mir lief es super, war nur am überholen und habe Teams gesehen, die ich die ganze Woche nicht sah.

Kaum über die höchste Kuppe drüber hatte ich dann auf fast ebenem Schotter einen Platten. Lauffläche aufgerissen, keine Ahnung warum. Nach fast 10 min als Frank kam war ich mit reparieren immer noch nicht fertig, weil der sch... Mantel nicht rauf ging. Erst mit Franks Hilfe und nach einem kaputten Reifenheber gings. Dann noch die Satteltasche aufgelassenen und mein Multitool verloren und nur die Hälfte wieder gefunden.

Das Ganze hat uns schon min. 15 min gekostet. Dann war's auch schon egal, dass ich noch den Kenda Mädels half, die eine Panne hatten, weil eine mir auf der 4. Etappe einen Schlauch gegeben hatte. Die honorierten meine Hilfe nicht mal. Das passte zu dem Tag.

Alex aus dem befreundeten Jentschura Team hatte an dem Tag auch noch zwei Stürze. Abhaken und auf die letzte Etappe konzentrieren.
 

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Heute lief alles nach Plan. Sturzfrei ins Ziel gekommen und die ersten 100 mit Punktlandung geschafft! Wir sind Finisher!

Aber geschenkt wurde uns heute nichts. Drei anspruchsvolle Abfahrten und ein hammerharter Anstieg mit 1500, oft steilen Höhenmeterm und etlichen Laufpassagen. Aber wir hatten heute keine Pannen und unsere Auf- und Abfahrqualitäten ergänzten sich heute gut. So haben Frank und ich im Wechsel auf den letzten Kilometern ins Ziel noch eine Gruppe mit ca 10 Leuten angeführt, die das wenigstens honorierten und auf einen Zielsprint verzichteten.

Ergebnis heute also Platz 20 Masters und damit Gesamt 100.

Danke fürs anfeuern, ich hoffe, der Bericht hat ein wenig Spaß gemacht.

Grüße vom sonnigen Riva, Frank und Werner.
 

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Noch mal einen herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt und an uns gedacht haben. Zum Schluss noch ein kurzes Fazit zur Woche und generell zur Bike Transalp.

Nachdem ich 2006 schon mal eine Bike Transalp absolviert habe, kann ich auch einen gewissen Vergleich ziehen. Die Maßgabe, ohne Sturz durch zu kommen, haben wir glücklicherweise erfolgreich erfüllt. Das macht schon einen Unterschied, weil man die Tage einfach besser geniessen kann, wenn man ohne Schürfwünden, Prellungen oder Schlimmeres im Ziel noch beeinander stehen, die Ereignisse Revue passieren lassen und die täglichen ToDo's einfacher erledigen kann. Das macht halt auch einen schönen Bestandteil des Events aus.

Die logistischen Leistungen des Event Teams sind schon anerkennenswert. Täglicher Gepäcktransport ins Hotel, Bikewash, Servicepoints, Ausschilderung und hilfsbereite Mitarbeiter allerorts. Der Preis hat sich seit 2006 deutlich erhöht, bei gleichzeitig einem Tag weniger. Trotzdem finde ich ihn angemessen, vor allem im Vergleich mit anderen Events mit ähnlicher Logistik. Und auch Rücktransport, mit Bikeabgabe am Samstag und Bustransfer am Sonntag verlief absolut reibungslos und top organisiert.

Dass die Eventagenur sparen muss, merkt man aber schon. Einige unserer Hoteliers mussten z.B. unser Gepäck selber ins Hotel holen und es wieder zurück bringen. Die Etappenorte sind auch nicht mehr so engagiert, wie ich es beim letzten Mal erlebt hatte: die meisten Pasta Parties waren unterste 08/15 Liga. Nach dem 5. Tag konnten wir die verkochten Nudeln nicht mehr sehen und sind woanders etwas essen gegangen. Bin gespannt, wie lange es die Bike Transalp mit diesem Konzept noch gibt, mit rückläufigen Teilnehmerzahlen, mehr Konkurrenzveranstaltungen im vergleichbaren Genre, aber vor allem in neueren Genres (wie Enduro).

Auch die Sponsoren und Serviceteams der Hersteller fassen Support und Promotion sehr unterschiedlich auf. Scott ist natürlich der Hammer: wir konnten unsere Scale Hardtails, wie alle anderen, die Scott Räder fuhren, täglich am Stand abgeben und bekamen sie dann 1-2 Std. später geputzt und gewartet wieder, kostenlos! Lediglich Ersatzteile wie Bremsbeläge mussten (zu den üblichen Preisen im Netz) bezahlt werden. Das war im Vorfeld zugegebenermaßen ein Argument mir ein Scott Bike zu kaufen. Auch am Shimano Stand wurde Service groß geschrieben: für ein Mutitool, als Ersatz für mein verlorenes, zwei CO2 Kartuschen und zugehöriges Aufpumpventil wurden mir gerade mal 15 EUR berechnet. Sehr fair.

Gegenteiliges Beispiel am Maxxis Stand: für einen neuen Reifen wurden mir hier 50 EUR berechnet, zusätzlich zur Berechnung der Montage! Ob sich Maxxis mit so einer Politik einen Gefallen tut? Muss ja nicht geschenkt sein, aber einen fairen Preis auf Internet Niveau hatte ich mir schon erwartet. Fazit für mich: ich werde mir garantiert nie mehr einen Maxxis Reifen kaufen, gibt ja genug Alternativen.

Alles in allem war es eine tolle Woche, anstrengender als erwartet, vor allem wegen der Hitze und der Laufpassagen. Aber das heiße Wetter hatte eben auch den Vorteil, dass man im Ziel nicht frohr, sich nicht beeilen musste und das after-Race wirklich geniessen konnte. Die österreichischen Gastgeber haben mich diesmal mit Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft überzeugt. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Und mein Verlängerungsurlaub in München hat die Bikewoche perfekt abgerundet. Nachdem ich jetzt einige Tage die Beine hoch gelegt habe, können langsam die nächsten Bikeevents kommen. Sonntag geht's aber erst mal wieder auf's Rennrad.

CU on the track
Werner
 
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Hallo Werner,
Gratulation zu der Leistung und Danke, besonders für das Fazit.

Erstaunlich das gerade der technische Support so gut und preiswert ist, kenne ich leider von anderen Events eher nicht.

Für mich ein weiteres Argument auch mal Starten zu müssen, mal sehen ob ich irgendwann mal einen Mitfahrer finde, das ist leider immer noch das Problem, aber vielleicht heben sie die Teamregelung bei weiterhin rückläufigen Teilnehmerzahlen auch mal auf und man kann einzeln starten.

Viel Spaß weiterhin
Simone
 
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